DE360275C - Verfahren zur Herstellung rauchloser und metallfreier Leuchtsaetze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung rauchloser und metallfreier Leuchtsaetze

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DE360275C
DE360275C DEG45196D DEG0045196D DE360275C DE 360275 C DE360275 C DE 360275C DE G45196 D DEG45196 D DE G45196D DE G0045196 D DEG0045196 D DE G0045196D DE 360275 C DE360275 C DE 360275C
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    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06CDETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
    • C06C15/00Pyrophoric compositions; Flints

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  • Metallurgy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Fire-Extinguishing Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung rauchloser und metallfreier Leuchtsätze. Man hat verschiedentlich Leuchtsätze hergestellt, bei denen die vordem verwendeten Leuchtmetalle, Aluminium, Magnesium, durch andere Stoffe, z. B. Harze usw., ersetzt werden sollen. Diese Leuchtsätze hatten aber entweder nur geringe Leuchtwirkung oder sie kennzeichneten sich durch starke Rauchentwicklung' so daß sie sich für sehr viele Zwecke nicht eigneten. Das gleiche gilt für die Verwendung von Schwefelantimon, und dazu kommt, daß auch Harze noch verhältnismäßig teuer sind, wie das insbesondere zur Zeit der Fall ist. Durch Versuche wurde nun gefunden, daß man die Leuchtmetalle in ausgezeichneter Weise durch fein pulverisiertes Hartpech, dessen Erweichungspunkt nicht unter too° C liegt, ersetzen kann, wenn diese mit sauerstoffabgebenden Mitteln der alkalischen Erden, unter denen wegen der erforderlichen Lichtstärken Nitrate nicht fehlen dürfen, gemengt werden. Man erhält so einen praktisch vollkommen rauchlosen Leuchtsatz von -hoher Lichtstärke. Die Abbrennungsgeschwindigkeit, die an sich sehr hoch ist, kann durch Hinzufügen bestimmter Mengen indifferenter Stoffe, die die Lichtstärke nicht ungünstig beeinflussen, verlangsamt werden; hierzu eignet sich z. B. Braunstein oder Magnesit. Durch geeignete Mischungsverhältnisse erreicht man Lichtstärken von 2 Zoo bis 3 ooo Kerzen pro roo g. Dabei hängt die Rauchlosigkeit des Leuchtsatzes von dem Härtegrad des Peches ab, es sind daher weichere Pechsorten für den vorliegenden Zweck ungeeignet.
  • Beispiel. 6o Teile Bariumnitrat, 1o - Strontiumnitrat, i - Braunstein, 20 - Hartpech.
  • Die genannten Stoffe werden innig miteinander gemischt und alsdann in möglichst dünner Schicht abgebrannt, da die hohe Schichtung die Rauchlosigkeit ungünstig beeinflußt. Die in dem Beispiel angeführte Mischung liefert ein rein weißes Licht; durch Fortlassen des Barium- bzw. Strontiumsalzes kann man rote bzw. grünlich gefärbte Leuchtfeuer bei entsprechender Variation der Mengenverhältnisse herstellen.
  • Bei der zur Zeit herrschenden Knappheit an Leuchtmetallen bietet das neue rauchlose Leuchtpulver einen wertvollen Ersatz, da die bisher verwendeten Leuchtmetalle, wie Magnesium, Aluminium usw. darin keine Verwen,dung finden.
  • Der neue Leuchtzusatz hat den Vorzug, relativ leicht entzündbar zu sein, ohne andererseits irgendwelche Gefahren durch Reiben oder Druck bei der Herstellung oder beim Transport zu bilden.
  • Da die Rauchentwicklung bei dem mit ruhiger Flamme abbrennenden neuen Leuchtsatz vollständig fortfällt, können mit demselben bei seiner enormen Leuchtkraft bequem photographische Aufnahmen (auch Zeitaufnahmen) in geschlossenen Räumen gemacht werden, ohne daß eine Belästigung durch Rauch oder Geruch eintritt. Der Vorzug mächt sich auch bei der Verwendung für Beleuchtungszwecke der verschiedensten Art und in der Luftfeuerwerkerei geltend. Die große Lichtstärke des neuen Leuchtsatzes gestattet evtl. die Verwendung für Signale und Flammenzeichen, selbst bei Tageslicht, da die betreffenden Stellen sich im Lichtbild deutlich bemerkbar machen, ohne daß unerwünschte Störungen durch starke Qualmentwicklung, wie bei den bisher verwendeten Leuchtfeuern, eintretCn Die bekannten an Stelle von Hartpech Asphalt benutzenden Leuchtsätze sind nicht rauchlos.

Claims (1)

  1. PA TENT-ANSPRUCFI: Verfahren zur Herstellung rauchloser und metallfreier Leuchtsätze, dadurch gekennzeichnet, daß feinpulverisiertes Hartpech, dessen Erweichungspunkt nicht unter roo° C liegt, mit sauerstoffabgebenden Mitteln der alkalischen Erden, insbesondere Nitraten der alkalischen Erden bzw. anderen wasserfreien Nitraten; gemischt wird.
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