DE360160C - Verfahren zum Aufhaengen einer Leitung an einer anderen sowie hierzu geeignete Klemme - Google Patents

Verfahren zum Aufhaengen einer Leitung an einer anderen sowie hierzu geeignete Klemme

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DE360160C
DE360160C DES56237D DES0056237D DE360160C DE 360160 C DE360160 C DE 360160C DE S56237 D DES56237 D DE S56237D DE S0056237 D DES0056237 D DE S0056237D DE 360160 C DE360160 C DE 360160C
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clamp
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clamps
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/05Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
    • H02G7/053Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire

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  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

Es ist bisweilen erforderlich, an eine an Stützpunkten aufgehängte Leitung noch eine zweite Leitung anzuhängen, wobei die Anzahl der Verbindungen zwischen den beiden Leitungen die Anzahl der Aufhängepunkte der getragenen Leitung die der tragenden Leitung übersteigt. Derartige Anordnungen sind beispielsweise bei Sicherheitseinrichtungen für den Fall eines Leitungsbruchs erforderlieh. Man könnte nun die zweite Leitung in derselben Weise an der ersten anbringen, wie dies bei Fahrleitungen mit Kettenlinienaufhängung bei elektrischen Bahnen bisweilen geschieht, indem man die beiden Leitungen auf dem Erdboden miteinander verbindet, dann gemeinsam hochzieht und die tragende Leitung an den Stützpunkten befestigt. Sollte die tragende Leitung bereits vorher angebracht sein, so müßte sie zeitweise wieder heruntergenommen werden, oder man müßte von einer Bühne o. dgl. unter der Leitung aus an der bereits aufgehängten tra-
genden Leitung die Klemmen für die Befestigung der zweiten Leitung anbringen.
Ein einfacheres Verfahren zur Befestigung einer zweiten Leitung an einer bereits aufgehängten Leitung wird erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß die zweite Leitung an den Aufhängepunkten der tragenden Leitung hochgenommen wird, und daß diejenige Anzahl der Aufhängepunkte, die der Länge des to jeweilig anzuhängenden Leitungsstückes entspricht, .mit je einem Mann besetzt oder nacheinander von einem Mann aufgesucht werden, die auf der tragenden Leitung eine Klemme befestigen und an ihr die zweite Leitung anhängen. Die Klemmen sind so ausgebildet, daß sie sich wohl auf der tragenden Leitung, nicht aber gegenüber der getragenen Leitung verschieben lassen. Wird nun die getragene Leitung in der Längsrichtung verschoben, so ao nimmt sie die auf der tragenden Leitung sitzenden Klemmen mit, und zwar erfolgt die Verschiebung um einen Klemmenabstand. Nunmehr wird an jedem Aufhängepunkt wieder eine Klemme befestigt, die Leitung abermals um einen Klemmenabstand verschoben und dies Verfahren fortgesetzt, bis die ersten Klemmen an oder in die Nähe der folgenden Aufhängepunkte der tragenden Leitung angelangt sind.
Falls die tragende Leitung Spannweiten verschiedener Länge aufweist, so werden zuerst nur an denjenigen Aufhängepunkten Klemmen befestigt, denen in der Bewegungsrichtung der getragenen Leitung die größten Spannweiten folgen. An den andern Aufhängepunkten wird immer erst dann mit dem Anbringen von Klemmen begonnen, wenn die Länge der folgenden Spannweite der noch zu verschiebenden Länge der getragenen Leitung entspricht.
Eine für das angegebene \*erfahren besonders geeignete Klemme ist in Abb. 1 und 2 der Zeichnung in zwei Ansichten dargestellt. ι ist der Klemmenkörper, 2 die tragende und 3 die getragene Leitung. Über die tragende Leitung 2 ist ein Sattelstück 4 gesteckt, das an dem Klemmenkörper 1 mittels der Splinte 5 befestigt ist. Die Unterseite des Klemmenkörpers 1 besitzt eine Längsrinne, die in der Mitte tiefer als zu beiden Seitpn ist und von einem Stift 6 durchsetzt wird. Die Bohrung für den Stift 6 ist so hoch angebracht, daß der Draht 3, der sich zu beiden Seiten bei 7 an den Grund der Rinne anlegt, nach oben abgebogen wird. Hierdurch ist auf einfache Weise erzielt, daß sich der Körper χ gegenüber der Leitung 3 nicht verschieben kann und bei einer Längsbewegung der Leitung 3 mitgenommen wird. Das Sattelstück 4 ermöglicht hiertei eine Bewegung der Klemme längs der Leitung 2.
An Stelle der Splinte 5 und des Stiftes 6 können auch Rohrniete oder andere durch die Bohrungen hindurchgeführte Organe, wie gewöhnliche Niete, Schrauben usw., verwendet werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zum Aufhängen einer Leitung an einer andern, wobei die Anzahl der Verbindungen zwischen den beiden Leitungen die Anzahl der Aufhängepunkte der tragenden Leitung übersteigt, dadurch gekennzeichnet, daß die getragene Leitung an den Aufhängepunkten der tragenden Leitung hochgenommen wird, die der Länge des jeweilig anzuhängenden Leitungsstückes entsprechende Anzahl Aufhängepunkte mit je einem Mann besetzt sind oder nacheinander von einem Mann aufgesucht werden, der oder die dort an der aufzuhängenden Leitung je eine Klemme befestigen, die sich in der Längsrichtung der tragenden Leitung verschieben läßt, daß dann die getragene Leitung um einen Klemmenatstand an der tragenden Leitung entlang verschoben, an jedem Aufhängepunkt wieder eine Klemme befestigt, die Leitung wieder um einen Klemmenabstand verschoben wird usf., bis die ersten Klemmen an oder in die Nähe der folgenden Aufhängepunkte der tragenden Leitung angelangt sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 für tragende Leitungen mit ungleichen Spannweiten, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst nur an denjenigen Aufhängepunkten, denen in der Bewegungsrichtung der getragenen Leitung die größten Spannweiten folgen, Klemmen befestigt werden, und daß an den andern Aufhängepunkten immer erst dann mit dem Anbringen von Klemmen Legonnen.wird, wenn die Länge der folgenden Spannweite der noch zu verschiebenden Länge der getragenen Leitung entspricht.
  3. 3. Klemme zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Körper, der mittels eines Sattelstücks an dem tragenden Draht be- no festigt wird und von dem der aufzuhängende Draht unter Abbiegung aus der geraden mittels eines durchgesteckten Stiftes, Rohrnietes o. dgl. getragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES56237D 1921-04-23 1921-04-23 Verfahren zum Aufhaengen einer Leitung an einer anderen sowie hierzu geeignete Klemme Expired DE360160C (de)

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