DE35952C - Patronenauswerfer - Google Patents
PatronenauswerferInfo
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- DE35952C DE35952C DENDAT35952D DE35952DA DE35952C DE 35952 C DE35952 C DE 35952C DE NDAT35952 D DENDAT35952 D DE NDAT35952D DE 35952D A DE35952D A DE 35952DA DE 35952 C DE35952 C DE 35952C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/02—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for revolver-type guns, e.g. revolvers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patronenauswerfer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. October 1885 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht in einer Anordnung, welche dazu dient,
die leeren Patronenhülsen selbstthätig aus den Revolverpistolen hinauszuwerfen, und zwar
durch directes Aufschlagen des Hahnes auf eine am Gehäuse der Pistole drehbar befestigte Metallplatte
oder einen Riegel, so dafs, wenn die abgefeuerte Patrone herumgedreht und eine neue
Patrone an deren Stelle gebracht ist, die leere Hülse plötzlich in dem Augenblick herausgestofsen
wird, in welchem die zum Abfeuern bereite Patrone vom Hahn den Schlag erhält.
Zu diesem Behufe versehen die Erfinder das hintere Ende des Revolvergehäuses mit einem
Schlitz, durch welchen sie einen Stift von oben her einführen. Dieser Stift bildet einen Drehpunkt,
um 'welchen sich ein Riegel in einer Richtung, wenn er durch den Hahn getroffen
wird, bewegen und durch eine Feder wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht werden
kann.
Der Riegel hat ein nach unten zu vorstehendes Blatt, welches so geformt ist, dafs beim
Passiren der leeren Patronenhülsen (durch die gewöhnliche Rundbewegung des Cylinders veranlafst)
die Kante des Blattes unter den Rand der leeren Patronenhülsen greift, und wenn beim Abfeuern der Hahn auf den Riegel aufschlägt,
so wird die leere Hülse sofort aus dem Cylinder hinausgeworfen; dasselbe Spiel wiederholt
sich bei jedem folgenden Feuern.
Der Hahn kann, mit dem Schlagstift ein Stück bildend, von gewöhnlicher Construction
sein, aber letzterer kann auch getrennt und im Hahn ruhend angebracht sein, sodafs er mittelst
eines seitlichen Stiftes in die Ruhe- oder Sicherheitsstellung gesetzt werden kann.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist ein gewöhnlicher fünf läufiger Revolver, dessen
Cylinder in Fig. 2 dargestellt ist.
Der hintere Theil des Gehäuses A . enthält
einen Schlitz, in welchen ein Schraubstift C eingeführt ist; ein Riegel B ist durch den genannten
Schraubstift am Gehäuse befestigt, um welchen er sich dreht, wenn die Nase D des
Hahnes E an ihn anschlägt, während der Schlagstift im Begriff ist, eine geladene Patrone,
welche diesem durch die übliche Drückerklinke gegenübergebracht ist, abzufeuern. G ist das
Blatt des Riegels B, dessen Rand auf einen Theil J (durch Wegschneiden der äufseren
Peripherie der Hinterwand des Cylinders erhalten) aufruht und folglich unter den Rand H
der Patronenhülse greift, um diese auszustofsen. Der Riegel B wird durch eine Feder K in
Stellung erhalten, welche an der Seite des Gehäuses A befestigt ist und ein Glied L besitzt,
welches sich gegen den Riegel legt, um das Blatt G in Berührung mit der Hinterwand
des Cylinders zu halten, ausgenommen, wenn die Nase D des Hahnes an den Riegel, wie
oben näher beschrieben, schlägt.
M ist die gewöhnliche Einstecköffnung, welche, wie in Fig. 1 gezeigt, geöffnet wird,
um den Cylinder in bekannter Weise zu laden, und wenn das selbsttätige Herausstofsen der
leeren Hülsen nicht erwünscht ist, so kann die Einstecköffnung gegen das hintere Ende der
Patronenhülse geschlossen werden, um diese auf gewöhnliche Weise zurückzuhalten, da
der Verschlufs gegen das Herausstofsen Widerstand leistet.
Es ist gesagt worden, dafs der Riegel B in eine Vertiefung sich einpafst, aber es können
auch andere Vorkehrungen getroffen werden, um besagten Riegel B auf dem Gehäuse A zu
befestigen, und die Feder K kann abweichend, wie oben ausgeführt, angebracht werden.
In Fig. 3 dreht sich der Riegel B am Gehäuse A um Stift C, und eine Feder K ist auf der
Schildplatte befestigt, um das freie Ende derselben hinter dem Riegel B vorzudrücken, wie
es mit Bezug auf Fig. ι erläutert wurde.
Wenn es nicht nothwendig ist, die leere Patrone herauszuziehen, so kann der Riegel B
um seinen Drehpunkt C seitwärts, wie Fig. 4 veranschaulicht, verschoben werden, so dafs
das Blatt vom Rande der Patronenhülse frei wird.
Fig. 5, 6, 7 und 8 stellen andere abgeänderte Anordnungen der Feder dar. In Fig. 5 ist K
eine Schraubenfeder und wirkt gegen einen Ansatz des Stiftes P, welcher an dem Riegel angebracht
ist.
In Fig. 6 ist das Glied L der Feder nicht im Winkel gebogen, wie in Fig. 1, sondern
einfach fortgelassen.
In Fig. 7 ist die abgeänderte Form der Feder aus der Zeichnung ohne Weiteres ersichtlich.
In Fig. 8 ist die Feder K auf einer der Schlofswangen Q des Revolvers befestigt.
Der Zweck der Feder besteht in allen Fällen darin, den Riegel in seine ursprüngliche Lage
zurückzuführen, so dafs das Blatt G stets unter den Rand der nächstfolgenden Patronenhülse
eingreifen kann.
Fig. 9 stellt einen Revolver dar, dessen Hahn mit in demselben lose angebrachten Schlagstift
F versehen ist, welcher durch einen seitlichen Stift R in der Sicherheitsstellung gehalten
werden kann, indem er in den Ausschnitt S, Fig. 10, eingeführt wird, um so den Schlagstift zurückzuhalten.
Dieser Sicherheitsschlagstift bietet den Vortheil, dafs kein Unglück passiren kann, wenn
etwa volle Patronen im Revolver stecken bleiben, falls die Person, welche die Waffe benutzt, die
Einstecköffnung geschlossen hält und dadurch in der beschriebenen Weise das Auswerfen der
Patronenhülsen verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anordnung eines Patronenauswerfers, bestehend aus einem Riegel B, welcher sich als zweiarmiger Hebel um einen Stift C bei jedesmaliger Schlagbewegung des Hahnes dreht und mit seinem Blatt G jedesmal, wenn ein Schufs abgefeuert wird, eine leere Patronenhülse herauswirft, und der" auch verschoben werden kann, um auf Wunsch das selbstthätige Auswerfen der Patronenhülsen zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35952C true DE35952C (de) |
Family
ID=311788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35952D Expired - Lifetime DE35952C (de) | Patronenauswerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35952C (de) |
-
0
- DE DENDAT35952D patent/DE35952C/de not_active Expired - Lifetime
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