DE359171C - Kinnstuetze fuer Geigen - Google Patents

Kinnstuetze fuer Geigen

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DE359171C
DE359171C DEE27057D DEE0027057D DE359171C DE 359171 C DE359171 C DE 359171C DE E27057 D DEE27057 D DE E27057D DE E0027057 D DEE0027057 D DE E0027057D DE 359171 C DE359171 C DE 359171C
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chin
violins
tailpiece
chin rest
plate
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DEE27057D
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/18Chin-rests, hand-rests, shoulder rests or guards being removable from, or integral with the instrument

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Kinnstütze für Geigen. Zusatz zum Patent 35917o. Die Erfindung betrifft eine Kinnstütze für Geigen nach Art der in dem Patent 359170 beschriebenen Vorrichtung zum leichten und sicheren Halten von Geigen in der Gleichgewichtslage. Die neue Kinnstütze unterscheidet sich. dadurch von der in dem genannten Patente beschriebenen und dargestellten Ausführungsart, daß die Ausbildung der Kinnstütze den Kopf des Spielers noch zwangläufiger in die richtige Lage bringt, in welcher ein inniger und fester Körperschluß der Geige zwischen Kopf und Schulter des Spielers in der Gleichgewichtslage gesichert wird.
  • Bekannten älteren Anordnungen gegenüber unterscheidet sich dabei die neue Kinnstütze im wesentlichen dadurch, daß dabei durch Vermeidung aller komplizierter oder verstellbarer Zwischenteile zwischen Schulter und Kinn eine enge Kraftschlüssigkeit des Körpers mit dem Instrument erzielt wird. Eine derartige Kraftschlüssigkeit, welche die sichere Haltung der Geige zwischen Kinn und Schulter ermöglicht, kann auch bei den bekannten Haltevorrichtungen nicht erzielt werden, die außerhalb der Geigen an deren hinteren Ende angebracht worden sind. Gegenüber dem in einer englischen Patentschrift gemachten Vorschlage, welcher bereits eine ziemlich zweckmäßige Ausbildung der Auflagefläche für das Kinn erkennen läßt, zeichnet sich der Gegenstand der Erfindung durch eine noch weit bessere Anpassung der Auflagefläche, wie des erhöhten hinteren Randes, sowie durch seine Anbringungsart in der Mitte der Geige zu beiden Seiten des Saitenhalters aus, derart, da.ß trotzdem nirgends eine Berührung des Saitenhalters zufolge der unteren Aussparung der Kinnstütze eintritt, die Kinnstütze aber doch möglichst dicht über dem Saitenhalter zu liegen kommt.
  • Die Aushöhlung des Kinntellers an der linken Seite der Oberfläche desselben bildet bei Anbringung der Kinnstütze an der Geige einen Winkel von etwa 35 bis 40' zur Horizontalen entsprechend dem Winkel, den der zu bettende Kieferknochen vom Kinn ansteigend bildet.
  • Von höchster Wichtigkeit für die Erreichung des besten Zusammenschlusses in der Gleichgewichtslage ist die Ausbildung des Kinntellers gemäß der Erfindung derart, daß die am stärksten zufassende Auflagestelle des Kieferknochens, die etwa zwei Finger breit hinter dem Kinn am linken Unterkiefer liegt, möglichst genau in der Mitte über dem Saitenhalter zu liegen kommt.
  • Eine Ausführungsart der Kinnstütze gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in fünf Abbildungen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die Kinnstütze c im Schnitt in ihrer Lage über dem Saitenhalter b einer teilweise gezeichneten Geige a.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht auf die Kinnstütze, Abb. 3 ein Längsschnitt nach der Linie A-13 der Abb. 2.
  • Abb. 4 zeigt eine Kinnstütze c von der Rückseite und Abb.5 von vorn her gesehen.
  • Wie die Abbildungen zeigen, ist die Auflagefläche der neuen Kinnstütze zu beiden Seiten der Mittelachse ungleichförn-lig, und zwar derart gestaltet, daß die Auflagerung für den linksseitigen Kieferknochen mit einem überhöhten Rand ei versehen ist und schräg nach der tiefsten Stelle zu führt, so daß links eine Mulde c2 entsteht, in welcher der linksseitige Kieferknochen derart eingebettet ist, daß die am stärksten zufassende Auflagestelle des Kieferknochens möglichst genau in der Mitte über dem Saitenhalter, etwa an der punktiert umrandeten Stelle c3 zu liegen kommt. Eine sanft ansteigende Erhöhung c, an der anderen Seite der Oberfläche der Kinnstütze bildet ein Widerlager für die Kinngabel, und der hintere erhöhte Rand f der Kinnstütze gestattet ein festes Umfassen in innigem Anschluß mit der Knochen-und Muskelbildung der Kieferpartie.
  • Die untere Aussparung la in der Mitte zwischen den beiden Auflagestützen i des Kinnhalters verläuft, wie besonders aus dem Schnitt (Abb. i) ersichtlich, schräg in . Richtung des Saitenhalters b, so daß der Kinnhalter möglichst nahe und tief über dem Saitenhalter angebracht werden kann, ohne ihn irgendwo zu berühren, da für einen guten Kraftscbluß zwischen Körper und Geige ein möglichst tiefes Heruntergehen des Kopfes auf das Instrument erforderlich ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Kinnstütze für Geigen nach Patent 35917o, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise mit einer unteren Aussparung versehene, sich am hinteren Rande der Geige zu beiden Seiten des Saitenhalters, ohne diesen zu berühren, aufstützende Kinnhalter an der Auflagefläche zu beiden Seiten der Mittelachse derart ungleich gestaltet ist, daß der linke Kieferknochen des Spielers in einer schräge nach der Mitte zu geführten überhöhten Aushöhlung fest am Kinnteller anliegt und am Kinnansatz den Halte- und Druckpunkt über der Mitte des Saitenhalters findet, während die hintere Randerhöhung des Kinntellers hinter die Kiefergabel greift und eine rechtsseitige Erhöhung des Kinntellers ein Führungs- und Widerlager für das rechtsseitige Kinn- und Kieferbein bildet.
  2. 2. Kinnstütze für Geigen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß die Aushöhlung des Kinntellers an der linken Seite der Auflagefläche in einem Winkel von etwa 35 bis 4o° zur Wagerechten entsprechend dem Winkel, den der zu bettende Knochen vom Kinn ansteigend bildet, verläuft.
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