DE358106C - Verfahren zum Ablassen von Schlamm aus Faulraeumen - Google Patents

Verfahren zum Ablassen von Schlamm aus Faulraeumen

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DE358106C
DE358106C DEJ22174D DEJ0022174D DE358106C DE 358106 C DE358106 C DE 358106C DE J22174 D DEJ22174 D DE J22174D DE J0022174 D DEJ0022174 D DE J0022174D DE 358106 C DE358106 C DE 358106C
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sludge
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M23/00Constructional details, e.g. recesses, hinges
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F11/00Treatment of sludge; Devices therefor
    • C02F11/02Biological treatment
    • C02F11/04Anaerobic treatment; Production of methane by such processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M21/00Bioreactors or fermenters specially adapted for specific uses
    • C12M21/04Bioreactors or fermenters specially adapted for specific uses for producing gas, e.g. biogas

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Description

  • Verfahren zum Ablassen von Schlamm aus Faulräumen. - In allen Faulräumen, die zur Zersetzung von Abwasserschlamm dienen, findet infolge des Auftriebs der Fäulnisgase eine ständige Umwälzung des Schlammes statt. Im allgemeinen ist wohl der Schlamm, der von oben frisch in den Faulraum gekommen ist, stark wasserhaltig und gasarm, während der Schlamm, der an der Sohle angetroffen wird, wasserärmer und gasreicher ist. Infolge der kommen jedoch ständig auch frische, wasserhaltige und gasarme Schlammteile in die tieferen Schichten des Faulraums hinein und werden, wenn das Schlammrohr wie üblich an der Sohle ansetzt, mit dem gut ausgefaulten Schlamm zusammen abgelassen. Wenn man den aus dem Faulraum abgelassenen Schlamm noch einige Zeit in einem besonderen Behälter sich selbst überläßt, werden die weniger zersetzten Schlammteile rasch auf den Zersetzungsgrad des ausgefaulten Schlammes gebracht. Bei den üblichen Bauarten aber, wo der zweite zum Nachfaulen des Schlammes bestimmte Behälter getrennt neben dem ersten Faulraum liegt, ergeben sich verschiedene Nachteile. Entweder wird der Schlamm aus dem einen Behälter in den andern gepumpt, dann verliert er den für die Trocknung so wichtigen Gasgehalt und muß ihn in dem zweiten Faulraum erst wieder neu bilden, oder aber der zweite Faulraum hat über dem Bodenschlamm ebenso wie der erste eine Wasserschicht, es beginfit auch dort ein Umwälzen des Schlammes, und es werden gasaTme und wasserhaltige Schlammteile aus den oberen Schichten in die unteren hineingebracht, so daß dann der Schlamm, der aus dem zweiten Faulrauni abge'Iassen wird, auch nicht von so günstiger Beschaffenheit ist, wie er sein könnte.
  • Die Nachteile werden vermieden, wenn man den zweiten E#aulraum als besondere, unter Wasser überdächte Abteilung in deif ersten Faulraum hineinsetzt, so daß der Schlamm, bevor er zum Ablaßrohr kommt, aus dem ersten Faulraum zunächst in den überdachten Behälter fließen muß. und dort eine Zeitlang getrennt von derd übrigen Schlamm des Faulrauins gehalten- wird. Zwei Vorrichtungen, die diese Art der Schlammbehandlung ermöglichen, sind in der Zeichnung dargestellt. Die Zeichnungen zeigen Emscherbrunnen, wobei das Abwasser in Absitzbecken, die mit schrägen Zwischenwänden in den Faulraum eingebaut sind, beim Durchfließen gereinigt wird. Die besondere Bauart der Faulräume bezieht sich jedoch nicht nur auf die Faulräume solcher Emscherbrunnen, sondern auch auf alle anderen Faulräume, wie z. B. durchflossene Faulräume oder Schlaminfaulräume, die von dem Absitzbecken völlig getrennt sind. In Abb. i ist der überdachte Behälter a in die Sohle des Faulraums b versenkt. Der Schlamm tritt durch Löcher, die sich in dem Dach befinden, von der Sohle des Faulraums b in den Behälter a ein und wird von der Sohle des Behälters - 'durch das Schlammrohr, entfernt. In Abb. 2 ist der überdachte Behälter c auf dem Boden des Faulraums d. aufgesetzt, so daß der Schlamm -von unten in den Behälter c eintritt und das Ablaßrohr auf dem Dach des Behälters aufsitzt.
  • Bei den dargestellten. Vorrichtungen ist es leicht möglich, den - überdachten -Behälter ##m heizen, um in ihm eine besonders rasche Endfaulung des Schlammes zu erzielen. Dies kann z. -B. dadurch geschehen, daß warmes Wasser oder Dampf in den Behälter geleitet wird. Die Erwärmung des Wassers kann durch. Verbrennen des aus dem Faulraum gewonnenen Methans geschehen. .
  • Die in dem überdachten Behälter selbst erzeugten Gase können außerdem noch zur Hebung des Schlammes aus den Fäulräumen nutzbar gemacht werden, indem sie durch entsprechende Neigung des Daches zu einem höchsten Punkt geführt werden, auf dem ein senkrechtes, enges Steigrohr (e und f) aufsitzt. Der Auftrieb der in dem Rohr aufsteigenden Gasblasen hebt den Schlamm in dem mit Schlamm gefüllten Steigrohr über Wasser, so daß er dann mit natürlichem Gefäll entweder auf hochliegende Schlammtrockenplätze- (Abb. z) oder zwecks Unterstützung der Schlammmischung und damit der Fäulnis oder zur Unterstützung der Abwässerreinigung in den Zulauf des Emscherbrunnens (Abb. i) geleitet werden- -kann. Die Steigrohre e und f sind über Wasser mit einem Schieber verschließbar, der zum Abstellen oder Drosseln der Sch12mTnförderung dient. Die aus dem Steigrohr entweichenden Gase können ebenso wie die -übrigen Gase aufgefangen und verwertet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE- i. Verfahren zum Ablassen von Schlamm aus Faulräumen, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Ablassen bestimmte Schlamm, bevor er in das Ablaßrohr leommt, eine Zeitlang in einer unter Wasser überdachten Abteilung des Faulraums getrennt von dem übrigen Schlamm gehalten wird. ?.. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der überdachte Behälter geheizt wird. 3. Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Sohle des Faulraums ein überdachter Behälter versenkt ist, in den der Schlamm von oben eintritt und der unten mit dem Schlammablaßrohr in Verbindung'-steht.-4. Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Boden des Faulraums ein überdachter Behälter aufgesetzt ist, in den der Schlamm von unten eintritt und der oben mit dem Ablaßrolir in Verbindung steht. 5. Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,' daß# auf dem überdachten Mälter,ein. senkrechtes undentsprechend enge--,- Steigrohr* aufsitzt, durch das der Schlamm mit dem Auftrieb - der aus dem Behälter aufsteigenden Gasblasen über den Wasserspiegel gehoben wird und ausfließt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Blas Steigrohr über Wasser mit einem Abstell- und Drosselschieber und mit einer Einrichtung zum Auffangen der Gase versehen ist.
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