DE356708C - Sicherung fuer Zangenverschluesse bei Fallwerken - Google Patents

Sicherung fuer Zangenverschluesse bei Fallwerken

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DE356708C
DE356708C DEB102553D DEB0102553D DE356708C DE 356708 C DE356708 C DE 356708C DE B102553 D DEB102553 D DE B102553D DE B0102553 D DEB0102553 D DE B0102553D DE 356708 C DE356708 C DE 356708C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung- bildet eine Sicherung für Zangenverschlüsse bei Fallwerken u. dgl.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art mußte beim Anhängen des Fallkörpers die Zange so lange zusammengehalten werden, bis Zange und Seil unter Zugspannung waren. Hierbei kam es sehr oft vor, daß der Fallkörper zu schnell angezogen wurde,
ίο durch den Ruck von der Zange abrutschte und der betreffende Arbeiter Finger- und Handquetschungen davontrug. In großen Gießereien werden auch Fallkörper benutzt, um Modelle in den Sand einzudrücken. Hierbei hat ein vorzeitiges Auslösen außer den vorgenannten Verletzungen den weiteren Nachteil, daß der Fallkörper sehr leicht die Formarbeit zerstört.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß
ao dadurch beseitigt, daß die Zange nach Anhängen an den Fallkörper gesichert verschlossen wird. Dies wird dadurch erreicht, daß an dem am Lastseil hängenden Zangenschenkel ein doppelarmiger Hakenhebel drehbar gelagert ist, der mit dem Hakenteil in den freien Zangenschenkel eingreift, während am freien Teil ein ungleicharmiger Winkelhebel mit dem kürzeren Hebelarm drehbar gelagert ist, der am langen Schenkel das Zugseil trägt.
Im Scheitel des Winkelhebels ist hierbei ein federbelasteter Riegel befestigt, der sich bei Seilzug in am Hakenhebel angeschmiedeten Führungen bewegt. Der Riegel legt sich bei verschlossener Zange über dem Hakenhebel in entsprechende Ausschnitte des betreffenden Zangenschenkels ein, so daß der Hakenhebel nur durch Auslösen des Riegels bewegt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand bespiel sweise dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Ansicht des Sicherheitszangenhalters,
Abb. 2 die Draufsicht der Abb. 1.
Die im wesentlichen aus den Schenkeln a und b bestehende Zange hängt mit dem Schenkel α am Lastseil. Im Schenkel α ist der doppelarmige Hakenhebel c drehbar gelagert, der j mit dem Hakenteil d in den gegabelten Teil e \ des Schenkels b eingreift. Über dem Haken- j hebel c ist in angeschmiedeten Führungen g und h der Riegel q gelagert. Der Riegel q hat einen Bund r und greift mit seinem T-förmig gestalteten Teil / in die Ausschnitte s der Gabel e ein. Zwischen dem Bund r und dem T-förmigen Stück / ist der Riegel vierkantig. Das andere Ende des Riegels q ist in einem Verbindungsstück k eingeschraubt, welches im Scheitel des Winkelhebels I durch Bolzen η befestigt ist. Der Winkelhebel I ist mit dem kürzeren Hebelarm in Bolzen m am Hakenhebel c drehbar gelagert und trägt am längeren Hebelarm das Zugseil p. Zwischen dem Bund r und der Führung h ist um den Riegel q eine Druckfeder i angeordnet. Der freie Arm des Winkelhebels hat einen Anschlag 0 für den Winkelhebel L
Die Wirkungsweise ist folgende: Durch Zug am Seil p wird der Riegel q nach rechts geschoben, so daß dieser, nachdem der Winkelhebel I bis zum Anschlag 0 bewegt ist, mit seinem T-förmigen Teil f aus den Ausschnitten s herausgetreten ist. Bei weiterem Zug wird nunmehr der Hakenhebel c gedreht und der Zangenschenkel b freigegeben, wodurch der Fallkörper die Zange öffnet und herunterfällt.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. Sicherung für Zangenverschlüsse bei Fallwerken u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel (a) und (b) durch einen doppelarmigen- Hebel (c) zusammengehalten werden, der am Sehenkel (α) drehbar gelagert ist und mit dem Hakenteil (d) in die Gabel (e) des Schenkels (b) eingreift, während ein über dem Hebel (c) in angeschmiedeten Führungen (g und Ii) beweglicher Riegel (q) durch eine Druckfeder (i) mit seinem T-förmigen Teil Qf) in Ausschnittten (s) der Gabel (e) gehalten wird und den Hebel (c) sperrt, der aber durch einen Winkelhebel (I), welcher mit dem kürzeren Hebelarm in Bolzen (m) am Hebel (c) gelagert ist, mittels Seilzug (p) bewegt werden kann, so daß der Verschluß des Zangenschenkels (&) ausgelöst wird.
2. Ausführungsformi der Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (c) mit einem Anschlag (0) versehen ist, so daß der Winkelhebel (Z) nach Auslösung des Sperriegels (q) auf den Anschlag (0) stößt und den Hebel (c) bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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