DE356640C - Schuhputzvorrichtung, deren Buersten durch die Bewegung des Fusses in Betrieb gesetzt werden - Google Patents

Schuhputzvorrichtung, deren Buersten durch die Bewegung des Fusses in Betrieb gesetzt werden

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DE356640C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/02Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. JULI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34c GRUPPE
(S 54712 X\34c)
Johann Seglias in Flurlingen, Zürich, Schweiz.
Scliufiputzvorrichtung, deren Bürsten durch die Bewegung des Fußes in Betrieb gesetzt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni Γ9Π die Priorität auf Grund der Anmeldung* in der Schweiz vom ro. März 1920 beansprucht.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schuhputzvorrichtung, deren Bürsten durch die Bewegung des Fußes in Betrieb gesetzt werden. Es sind bereits verschiedentlich Schuhputzvorrichtungen bekanntgeworden. Diese hatten den
Nachteil, daß sie entweder sehr verwickelt waren, durch ein besonderes Triebwerk in Tätigkeit gesetzt werden mußten und vielfach kein genügendes Reinigen des Schuhes ermöglichten.
056640
Diesen Übelständen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Das Neue an der Erfindung liegt hauptsächlich darin, daß im Innenraum einer feststehenden U-förmigen Hakenbürste eine auf und ab bewegliche Hakenstütze angebracht ist, durch deren Bewegung zwei abgefederte Seitenbürsten und je eine Bürste für Spann und Sohle des Schuhes' gemeinsam längs einem Schlitten hin und her ίο bewegt werden, wobei die Bürsten der Sohlenbürste in bekannter Weise durch einen feststehenden Rost hindurchtreten.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. 1 einen senkrechten Längsschnitt, Abb. 2 einen Grundriß, teilweise im Schnitt und Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie I-I der Abb. 1.
Die dargestellte Schuhputzvorrichtung besitzt einen mit Füßen versehenen Kasten a, der oben und an der einen Stirnseite (in Abb. 1 und 2 rechts) offen ist. b ist eine am Kasten angeschraubte U-förmige Bürste, die zur Reinigung des Schuhabsatzes bestimmt ist und deren zwei Schenkel c durch Scharniere d am Mittelteil angelenkt sind und durch eine Zugfeder e in Regellage gehalten werden (Abb. 2). Mit f ist ein aus Blech gefertigter Hohlkörper bezeichnet, in welchem eine untere Bürste g und eine obere Bürste h angeschraubt sind und ferner an beiden Längsseiten je eine Bürste i angeordnet ist. Die beiden seitlichen Bürsten i sind schwingbar an je einem herausnehmbaren Bolzen k gelagert und werden je durch eine Druckfeder I in der in Abb. 2 gezeigten Regellage gehalten. Der Bürstenträger f ist mittels Rollen m, die an den Kastenlängsseiten angebracht sind, verschiebbar gelagert. An den beiden Seitenwänden des Bürstenträgers f ist ein Lenker η 4.0 angelenkt, der anderseits an einen Arm 0 angreift. Die beiden Arme 0 sind an einer Querwelle f befestigt, die in ihrer Mitte einen Verbindungsarm q hat. Mit dem letzteren ist das in einer senkrechten Führung r beweglich gelagerte Auflager s für den Schuhabsatz gelenkig verbunden. Zugfedern t halten den Bürstenträger f und dadurch auch das Auflager s in der Regellage, u bezeichnet einen Rost, durch den die Borsten der unteren Bürste g hindurch- j go ragen, während ν ein unter dem Rost u angeordneter herausziehbarer Behälter ist, der zum Auffangen und zum Sammeln der vom Schuh losgelösten Unreinigkeiten bestimmt ist.
Zwecks Reinigung des am Fuß befindlichen Schuhes drückt man das Auflager s mittels des daraufgesetzten Absatzes des Schuhes abwärts, welch letzterer zwischen den seitlichen Bürsten i mit der Laufsohle auf den Rost u aufgesetzt wird; die Borsten der unteren Bürste g werden dabei durch den Schuh bis zur Oberkante des Rostes nach unten verdrängt. Hebt man den Absatz wieder an, dann folgt das Auflager s unter dem Einfluß der Zugfeder t nach oben. Beim Niederdrücken des Auflagers s wird der Bürstenträger f in der Richtung des Schuhabsatzes verschoben, während er beim Hochgehen des Auflagers s von den Federn t wieder zurückgezogen wird. Durch Bewegung des Auflagers s wird somit ein Hin- und Herbewegen des Bürstenträgers f herbeigeführt, durch dessen Bürsten dann der Schuh unten, d. h. an der Laufsohle, sowie ferner seitlich und im Vorderteil auch oben gereinigt werden kann. Hierbei wird anderseits gleichzeitig der die Bürste b bestreichende, auf das Auflager aufgesetzte Absatz des Schuhes gereinigt.
Die beweglichen Schenkel c der Absatzbürste 5 können entgegen der Wirkung der Feder e um die Drehachse d nach auswärts verschwenkt werden, wenn der Absatz des zu reinigenden Schuhes breiter ist als der Abstand der beiden Schenkel c unter sich, wenn diese sich in Regellage befinden. Zufolge der schwingbaren Anordnung der seitlichen Bürsten i können die zu reinigenden Schuhe unter sich verschieden breit sein; durch die Druckfedern I sollen die beiden Bürsten elastisch an den Schuh angedrückt werden. Ist der zu reinigende Schuh im-Vergleich zur Reinigungsvorrichtung etwas klein bemessen, dann reinigt man den Schuh durch Versetzen des Schuhes. Kleine Schuhe kann man durch Einführung in den Bürstenhalter f an dessen Bürsten abstreichen.
Die einzelnen Bürsten können nach Abnutzung ohne Schwierigkeit ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schuhputzvorrichtung, deren Bürsten durch die Bewegung des Fußes in Betrieb gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß im- Innenraum einer feststehenden U-förmigen Hackenbürste (δ, c) eine auf und ab bewegliche Hackenstütze (s) angebracht ist, durch deren Bewegung zwei angefederte Seitenbürsten (i) und je eine Bürste für Spann und Sohle des Schuhes (h, g) gemeinsam längs einem Schlitten hin und her bewegt werden, wobei die Bürsten der no Sohlenbürste in bekannter Weise durch einen feststehenden Rost hindurchtreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES54772D 1920-03-10 1920-11-16 Schuhputzvorrichtung, deren Buersten durch die Bewegung des Fusses in Betrieb gesetzt werden Expired DE356640C (de)

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