DE356552C - Hydraulischer Umformer mechanischer Dreharbeit in Arbeit mit Laengsbewegung - Google Patents

Hydraulischer Umformer mechanischer Dreharbeit in Arbeit mit Laengsbewegung

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DE356552C DEL44610D DEL0044610D DE356552C DE 356552 C DE356552 C DE 356552C DE L44610 D DEL44610 D DE L44610D DE L0044610 D DEL0044610 D DE L0044610D DE 356552 C DE356552 C DE 356552C
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass

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Description

Die Erfindung stellt ein neues Verfahren und Vorrichtungen dar, vermittels hydraulischen Druckes in einem Arbeitsraum« und durdh Bewegung eines diesen Arbeitsraum abschließenden Kolbens Arbeit zu leisten. Die Erfindung kann namentlich da Anwendung finden, wo es sich um die Überwindung größerer Kräfte, veränderliche Länge des Hubes, Veränderung der Geschwindigkeit ίο während des Hubes oder einer feinen Regelung des Druckes oder der Bewegung handelt. Als Beispiel für das Anwendungsgebiet mögen hydraulische Schmiedepressen, Zerreiß- oder Zerdrückmaschinen, Vorrichtungen zum Geschützeinstellen, Stanzmaschinen, hydraulische Hebevorrichtungen und -aufzüge jeder Art u. dgl. m. dienen. Hierbei kann der Kolben achsial geführt und gegen Drehung gesichert oder aber, beispielsweise bei Zertrümmerungsmaschinen, außer seiner achsialen auch eine Drehbewegung ausführen.
Die Vorrichtung, welche zur Ausführung des neuen Verfahrens dient, besteht im wesentlichen aus einem in bekannter Weise in achsialer Richtung veränderlichen Arbeitsraum, dessen Flüssigkeitsinhalt die Arbeit durch einen oder mehrere achsial bewegliche Kolben nach außen überträgt. Zur Erzeugung des
Druckes dienen gemäß der Erfindung nicht gesonderte Pumpen; vielmehr geschieht die Förderung der Flüssigkeit durch die Teile selbst, welche mit den Wänden des Arbeitsraumes zusammengebaut sind und vorzugsweise ihn bildend teilweise oder ganz umgrenzen, und zwar erfolgt die Förderung in achsialer Richtung. Zu diesem Zwecke werden diese Teile selbst in Umdrehung versetzt. Die fördernden und druckerzeugenden Elemente bilden so sehr eine Einheit, daß der Spalt zwischen den rotierenden und nichtrotierenden Teilen des fördernden Systems von Elementen gebildet wird, von denen einer rotierend den Druckraum begrenzt und der andere den die Arbeit übertragenden Kolben bildet. Der druckübertragende Teil braucht nicht geradlinig achsial geführt zu werden, sondern kann, z. B. durch eine Schraubennut, gleichzeitig mit der achsi-
ao alen Bewegung gedreht werden. Nur muß die Drehgeschwindigkeit von derjenigen des fördernden Systems verschieden sein.
Einer der Vorteile, der darin liegt, daß das fördernde System mit dem druckübertragenden so sehr eine Einheit bildet, daß der Spalt von diesem System begrenzt wird, besteht darin, daß jede Abdichtung zwischen Kolben und Zylinder gegen Druck fortfallen kann; denn während der Füllung des Raumes durch die fördernden Elemente liegen die Saugenden außen, stehen also auch unter dem außen herrschenden Druck, also gewöhnlich der Atmosphäre. Bei der Entleerung des Arbeitsraumes ergibt sich weiter der Vorteil, der in der Abwesenheit von Dichtungen zwischen Kolben und Zylinder liegt, nämlich, daß die die Dichtung ersetzenden fördernden Elemente zur Leerung des Druckraumes unmittelbar benutzt werden können.
Die Einheit des fördernden Systems mit dem achsial beweglichen System des Druckraumes wird grundsätzlich dadurch im vollkommensten Maße erreicht, daß nicht nur die rotierenden, sondern auch die den Druck nach außen übertragenden Teile an der Förderung und Druckerzeugung der Flüssigkeit selbst teilnehmen. Das ist bei Viskositätsschraubenpumpen der Fall, bei denen der Druck durch die relative Umdrehungsbewegung der den Spalt begrenzenden Zylinder- bzw. Schraubenflächen, also auch an dem nicht rotierenden Teil, miterzeugt wird. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Schraubennuten auf den feststehenden oder rotierenden, auf den achsial beweglichen oder unbeweglichen Teilen, auf der Innen- oder Außenseite des -Spaltes oder auf beiden Seiten angebracht sind.
Die Vorteile der Verwendung von Schraubenviskositätsnuten bestehen unter anderem in folgendem: Es wird möglichst größte Einfachheit erzielt, da die Nuten und die gemeinsam mit ihnen den Druck und die Förderung bewirkenden Zylinderwände Teile des druckübertragenden Systems selbst sind. Ferner ist eine Erzeugung sehr hohen Druckes, die für die Verwendung des Verfahrens meistens in Frage kommt, mit sehr kleinen Abmessungen und einfachen Mitteln möglich. Die Regelung ist eine äußerst einfache und empfindliche. Die Förderrichtung ist ohne weiteres umkehrbar. Außerdem ist die theoretisch erforderliche Abdichtung während der Förderung ohne besondere Dichtungsmittel vollständig gewährleistet.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert:
Abb. ι zeigt die einfachste Ausführung. Der Druckraum A wird durch einen sich 'drehenden Hohlzylinder α und einen achsial be-λveglichen Kolben b umgrenzt. Die Teile a und b bilden gleichzeitig das fördernde System. Es sind nämlich auf der Innenseite von α (vgl. rechte Hälfte der Abb.) oder auf der Außenfläche von b (vgl. linke Hälfte Abb. 1) oder auf beiden feine Schraubennuten c eingedreht, die bei der Drehung des Körpers α eine viskose Flüssigkeit, z. B. Öl, aus dem Behälter d in den Arbeitsraum fördern, wodurch der Kolben b nach abwärts gedrückt wird.
Der umlaufende Teil α ist in beliebiger Weise in einem Gehäuse g gelagert oder geführt. Der auf α lastende Reaktionsdruck wird durch ein Drucklager beliebiger Art auf das Gehäuse g übertragen. Zweckmäßig wird hierzu ein Viskositätsdrucklager B verwendet, das durch die Öffnung B1 mit Druckflüssigkeit gespeist wird. Der Antrieb kann vermittels der Welle e geschehen. Der Außenraum D ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, nicht durch besondere Abdichtungen gegen den Druckraum A abgeschlossen. Eine solche Dichtung ist unnötig, da bei der Förderung das Saugende der Schraubennuten demAußenraum D zugekehrt ist. Soll die Bewegung des Kolbens umgekehrt werden, so kann dies in bekannter Weise durch ein Gegengewicht geschehen. Dazu muß natürlich der Druckraum entleert werden. Dies kann dadurch erfolgen, daß das Öl aus der Öffnung, z. B. f, herausströmt.
Eine bessere Art der Entleerung des Arbeitsraumes wird erreicht, wenn das fördernde System oder Teile davon selbst zur Entleerung des Arbeitsraumes benutzt werden. Dies kann dadurch bewirkt werden, daß die Drehrichtung des sich drehenden Teiles α umgekehrt i«5 wird. Durch Geschwindigkeitsänderungen können der Druck und die Huibbewegiung des Kolbens b geregelt werden.
Es ist natürlich möglich, wie auf Abb. 2 gezeigt, zwei Kolben b und bx zu verwenden, die in entgegengesetzter Richtung Arbeit leisten. Bei einer solchen Anordnung fällt das Druck-
lager fort, da sich die Achsialschübe der Kolben aufheben.
Derselbe Vorteil kann bei Arbeitsüber'.ragung vermittels nur eines Kolbens erre'cht werden, wenn die Anordnung der Abb. 3 verwendet wird. Sie unterscheidet sich im. ti.br'gen von den bisher dargestellten auch dadurch, ■daß der sich drehende Teil α einen, sich nicht drehenden Teil, beispielsweise b, umschließt, von einem anderen sich nicht drehenden Element ht aber umschlossen wird. Diese Anordnung enthält zwei Druckräume A3 A1, deren achsial auf den sich drehenden Teil wirkende Kräfte leicht durch Bemessung der Querschnitte oder der Drücke so eingerichtet werden können, daß das Element α nur durch sein Gewicht belastet oder völlig entlastet ist. Im übrigen kann die Anordnung der Viskositätsschraubennuten ähnlich der sein, wie bei der Ausführung nach Abb. 1.
In Abb. 4 wird der sich drehende Teil von dem sich nicht drehenden Teil umschlossen. Diese Anordnung unterscheidet sich von Abb. 3 auch dadurch, daß die Räume A und A1 miteinander verbunden sind, z. B. durch eine Durchbohrung A2 im sich drehenden Teil a, so daß beide Räume zusammen einen Arbeitsraum bilden. Die Abbildung stellt eine Presse o. dgl. dar. Die Arbeit auf den zusammenzudrückenden Körper k wird durch die Bewegung des Kolbens h und durch die Kraft geleistet, die aus dem im Räume A, Ax wirkenden Druck einerseits auf den achsial beweglichen Kolben b und andererseits auf das Gestell g und von diesem auf die Unterlage ^1 des Körpers k übertragen wird.
Gemäß der Erfindung kann der Antrieb unmittelbar mit dem sich drehenden Teile a des Fördersystems verbunden sein. Nach Abb. 4 ist in das Gestell g beispielsweise ein Elektromotor m, eine Turbine o. dgl. eingebaut, dessen sich drehender Teil mit dem Körper α verbunden ist, und zwar derart, daß er zwischen denjenigen Teilen der druckerzeugenden Systeme C3 C1 liegt, die bei der Druckerzeugung die Saugenden der Schraubennutensysteme bilden. Diese Anordnungen sind von Wert, wenn der sich drehende Teil oder Läufer α von einem oder mehreren der nach außen Arbeit übertragenden Teile umschlossen wird, einerlei, ob dieser ■ Läufer ein Vollzylinder ist, wie in Abb. 4, oder sich als Hohlzylinder zwischen den die Arbeit nach außen übertragenden Teilen dreht, wie in Abb. 9 und ro.
Wenn der Antrieb so angeordnet ist, bedingt er keine zusätzliche Dichtung.
Die beiden Nutensysteme c, C1 fördern die Druckflüssigkeit aus den Behältern d, dt in entgegengesetzten Richtungen in die Arbeits-
So räume A1A1. Die Anordnung und Lage der Fördersysteme kann nach den Umständen frei ; gewählt werden. Beispielsweise kann das Fördersystem C1, wie Abb. 4 links dargestellt ist, am (unteren) Ende des sich drehenden Teiles α oder, wie in Abb. 4 rechts gezeigt, am (oberen) Ende des sich nicht drehenden und arbeitsleistenden Körpers b liegen.
Die Größe des Antriebsmotors kann dadurch wesentlich verringert werden, daß der Läufer des Fördersystems mit einem Schwungrad ausgerüstet wird.
Die Charakteristik der Viskositätsförderung, wie sie in Abb. 5 gezeichnet ist, bringt die Möglichkeit einer Regelung der Arbeit mit sich, die bei jeder Druckhöhe der Charakte- J5 ristik eine große Feinheit der Regelung ermöglicht. Wenn die Druckleitung eines Viskositätsdrucksystems geschlossen ist, hat der Druck ein bestimmtes Höchstmaß; die Fördermenge ist gleich Null. Wenn dagegen das B'ördersystem auf eine Förderhöhe gleich Null arbeitet, erreicht die geförderte Ölmenge ein bestimmtes Höchstmaß. Die Beziehungen des Drucks und der Fördermenge, die zwischen diesen beiden Grenzen liegen, verlaufen, wie in der Abb. S dargestellt, nach einer Graden i. Soll der Druck H1, bei welchem eine Menge Q in den Arbeitsraum gefördert wird, auf einen Druck H„ ermäßigt werden, so kann dies dadurch erreicht werden, daß eine Ölmenge q von dem Fördersystem nicht in den Arbeitsraum, sondern z. B. in einen Raum geringeren Drucks gefördert wird, etwa in den Ölbehälter. Weil die Beziehungen zwischen Druck und Fördermenge nach einer graden Linie verkufen, ist der Grad der Feinheit der Regelung an allen Punkten der Kurve von derselben Größenordnung. Dies trifft bei den gebräuchlichen Systemen von Kreisel- u. dgl. Pumpen nicht zu. Der Empfindlichkeitsgrad der Regelung hängt von der Feinheit der Drosselvorrichtung ab. Diese Regelung kann selbsttätig oder maschinell gesteuert sein. In der Abb. 4 ist als Steuerung ein von Hand einstellbarer Hahn I dargestellt, der in einer Leitung I1 liegt, welche den Druckraum A mit dem Ölbehälter d verbindet.
Bei großen Kräften, wie sie bei den Vorrichtungen, bei welchen die Erfindung Verwendung findet, häufig auftreten, liegt eine no große Gefahr darin, daß ungewöhnlich hohe Drücke die Teile zu stark beanspruchen. Die Charakteristik der viskosen Flüssigkeit ermöglicht eine Sicherung dagegen. Wird nämlich der Druck des Fördersystems bei Null-Förderung gerade so hoch gewählt, daß er der höchsten zulässigen Beanspruchung gerade entspricht, so wird bei der geringsten Kolbenbewegung, die natürlich eine Förderung in den Arbeitsraum zur Folge hat, der Druck unter das gefährliche Maß sinken.
Genau einstellen läßt sich dieser Zustand
dadurch, daß eine besondere, den Arbeitsraum mit dem ölbehälter verbindende, mit Drosselstelle versehene Leitung angeordnet wird. Die Drosselung wird dann ein für allemal auf den Höchstdruck eingestellt, oder z. B. selbsttätig je nach der Viskosität des Öles auf diesen Punkt eingeregelt. Dann ist bei geschlossenem Drosselhahn der Druck bei Null-Förderung natürlich höher.
Eine sehr weitgehende Möglichkeit, die Arbeit nach Richtung und Größe zu regeln und überhaupt den Betrieb der Vorrichtung zu beherrschen, wird gemäß der Erfindung dann erzielt, wenn eines oder auch mehrere der Fördersysteme Gruppen von Schraubennuten besitzen, die nach achsialer Länge, nach Tiefe oder (und) Steigerung verschieden sind. Zur Erläuterung der Wirkungsweise des Betriebes mit Schraubennutenfördergruppen dient Abb. 6. Hier sind beispielsweise zwei nach entgegengesetzter Richtung fördernde Nutengruppen c„ für verhältnismäßig große Fördermengen und geringen Druck und in demselben Fördersystem zwei weitere Fördergruppen C3 für hohen Druck angeordnet. Die viskose Flüssigkeit wird den Saugenden der Gruppen bei c5 zugeführt. Die Druckflüssigkeit strömt durch Rohrleitungen ce in den Druck- oder Arbeitsraum. In die Leitungen C0 sind Regelungsvorrichtungen, beispielsweise Hähne c7, c8, angeordnet. Soll eine größere Menge der viskosen Flüssigkeit dem Druckraum A zugeführt werden, so können die hohen Druck erzeugenden Gruppen C3 durch den Hahn c8 ausgeschaltet werden, so daß nur die Gruppe C2 durch den offenen Hahn C1 und die Leitung ce in den Raum A fördern. Soll dagegen beispielsweise nach Füllen des Raumes A in ihm ein hoher Druck erzeugt werden, so wird der Hahn c7 geschlossen und cs geöffnet, wodurch ausschließlich die beiden Gruppen c3 arbeiten, welche der viskosen Flüssigkeit einen sehr hohen Drück erteilen, Die Hähne c7 und cs können auch in beliebiger Weise so eingestellt werden, daß beide Arten von Gruppen zur Füllung gemeinsam arbeiten. Ebenso können an Stelle der Hähne selbsttätig wirkende Regelungsvorrichtungen angeordnet sein, die beispielsweise die Gruppen C2 von der Förderung ausschließen, sobald der in dem Drucksystem A durch die Gruppen cs erzeugte Druck höher geworden ist, als ihn die Gruppen C2 zu liefern imstande sind.
Eine ähnliche Anordnung ist beispielsweise in Abb. 4 rechts oben an Stelle des Fördersystems c veranschaulicht. Hier sind drei , Schraubennutengruppen angeordnet, die ver- ! schiedenen Druck erzeugen. Die mittlere Gruppe c2 dient in der Hauptsache zur Förderung einer größeren Flüssigkeitsmenge, wie sie zum schnellen Füllen und Entleeren des Arbeitsraumes A1 A1 wünschenswert ist. Die beiden außenliegenden Gruppen Ci3, C4 erzeugen den eigentlichen Arbeitsdruck. Diese :7ördergruppen können nun gemäß der Erfindung durch Leitungen und Verbindungskanäle, die in getrennten oder auch gemeinsamen Hähnen o. dgl. untergebracht sein können, in der verschiedensten Weise geschaltet werden. So ist in dem Beispiel der Abb. 4 bei Herstellung der Verbindungen K1 die mittlere Gruppe c2 für sich im Betrieb, die je nach der Schaltung bei derselben Drehrichtung die Arbeitsräume A1 A1 schnell auffüllt oder entleert. Bei Umschaltung der Leitungsverbindungen nach W2 ist dagegen die Niederdruckgruppe C2 ausgeschaltet, und nur die. beiden Hochdruckgruppen c3 und C4 arbeiten in die Räume A1 A1.
Es können weiter die Hochdruckgruppen, ganz oder teilweise gedrosselt, kurzgeschlossen werden, wobei die Drosselung zur Regulierung dient. Zweckmäßig werden die zu dieser Schaltung verwandten Hähne in einen Hahnkörper zusammengefaßt.
Eine andere Art der Fördergruppenanordnung und Schaltung ist als Beispiel in Abb. 7 oben rechts veranschaulicht. Die Schraubennuten C2, welche hohen Druck erzeugen, sind hier von zwei Nutengruppen C10 und C11 umgeben, welche für größere Fördermengen und niederen Druck bestimmt sind. Die Gruppen C0 und C11 fördern in normaler Drehrichtung nach oben in den Druckraum A1 die Gruppe C10 in umgekehrter Richtung. Wie die Abbildung ergibt, verbinden die Hähne C12, C18 und die Leitungen C14 und C15 die Fördernuten und Ölbehälter d, sowie den Druckraum A gegebenenfalls unter Drosselung so, daß die For- 1Q" dernuten C11 unter Umgehung von ca und C10 den Druckraum rasch füllen, die Leitung C14 unter Umgehung der beiden anderen Gewinde den Druckraum rasch entleeren kann, während, wenn die Hähne C12 und C13 ganz geschlossen sind, alle drei Gewinde hintereinander von der Druckflüssigkeit durchströmt werden. Dabei arbeiten dann die Gruppen niederen Drucks C11 und C10 gegeneinander und das Gewinde c„ preßt mit hohem Druck das öl aus dem Be- u» halter in den Druckraurn. Werden noch die Leitungen C14 und cls drosselnd miteinander verbunden, z. B. mittels des Hahnes C12, so kann damit der Druck des Hochdruckgewindes c„ und somit des Arbeitsraumes geregelt "5 werden. Alle diese Maßnahmen lassen sich nach Abb. 8 mit den dort bezeichneten Leitungen durch Betätigung eines einzigen Hahnes C10 ausführen.
Im übrigen ist die Anordnung nach Abb. 7 auch noch dahin vervollkommnet, daß der sich drehende Teil a night unmittelbar mittels
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seiner Fördernuten c in den sich nicht dre- ' henden Teilen g und b zentriert ist. Vielmehr erhält der Körper α im Zapfen a2 eine besondere Führung im Gestell g, während der Kolben b seinerseits mittels eines Zapfens b., in dem Körper α geführt wird. Hierdurch werden die Fördernuten c wesentlich entlastet und ihre Abnutzung verhindert. Der Spalt an ■ dem Gewinde kann noch weiter von der
ίο Betriebsabnutzung der übrigen Teile dadurch unabhängig gemacht werden, daß der Spalt nicht unmittelbar an den Kolben b grenzt, sondern dieser von einer Hülse umgeben ist; ebenso kann die andere Begrenzung des Spaltes nicht durch das Gestell g, sondern durch eine Hülse begrenzt werden, und zwar so, daß die Hülsen gegeneinander zentriert sind. Sie übertragen den Arbeitsdruck auf Kolben und Gestell und können auch gegen
so diese zentriert sein.
Abb. 9 zeigt eine vereinfachte Anordnung mit einem einzigen Druckraum. Der achsial bewegliche Kolben b ist nicht nur unten im Gestell zentriert, sondern auch oben bei b.2 im Druckraum A selbst und an einer der beiden Stellen gerade geführt. Der Läufer a ist als Hohlzylinder ausgebildet. In dem gegebenen Beispiel tragen die Innen- und Außenflächen des Läufers Gewinde. Selbstverständlieh könnte auch die gegenüberliegende Fläche statt dessen mit Fördernuten versehen sein. In dem angegebenen Beispiel ist der Läufer a auf der Führung des Gestells g selbst gelagert. Das überschüssige Öl des Läufers schmiert gleichzeitig die Führung gv,.
Abb. 10 stellt eine ähnliche Anordnung dar. Auf der linken Seite sind inneres und äußeres Gewinde durch eine Öffnung ax verbunden, damit das innere Gewinde zugleich von dem äußeren gespeist werden kann. Der untere Teil des Läufers bildet mit der Führung des Kolbens ein Viskositätslager a„, dessen Fläche größer ist als diejenige, auf welcher der Arbeitsdruck lastet.
Zur Entlastung des Läufers kann er durchbohrt sein, so daß der Druckraum mit seiner Grund- oder Stützfläche verbunden ist. Dies gilt namentlich für die Hohlzylinder, wenn sie auf der einen Seite mit dem Druckraum nicht in Verbindung stehen. Besonders wirksam wird die Anordnung, wenn die Verbindung nicht unmittelbar mit der Grundfläche hergestellt ist, sondern noch Fördernuten zu- I geschaltet werden, so daß die A'erbindung im wesentlichen den Schub des Arbeitsdrucks, das Gewinde das Gewicht des Läufers ausgleichen.

Claims (27)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Hydraulischer Umformer mechanischer Dreharbeit in Arbeit mit Längsbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß zylindrische Körper oder Gruppen von Körpern durch ihre Drehbewegung gegeneinander Druck in einer Flüssigkeit erzeugen, der sich in dem Arbeitsraum zwischen beiden Körpergruppen durch Längsbewegung geltend macht.
  2. 2. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden und die achsial beweglichen Teile des Umformers den Arbeitsraum ganz oder teilweise begrenzen.
  3. 3. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Druckerzeugung das Saugende der Förderkörper außen liegt und somit Abdichtungen zwischen beiden Körpergruppen gegen den Druck im Arbeitsraum unnötig werden.
  4. 4. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere, in achsialer Richtung fördernde sich drehende Körper die Arbeitsflüssigkeit in entgegengesetzter Richtung in verschiedene Räume schaffen.
  5. 5. Umformer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von verschiedenen fördernden Körpern gespeisten Arbeitsräume miteinander verbunden sind.
  6. 6. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit dadurch achsial in den Arbeitsraum gefördert wird, daß zwischen feinen Schraubennuten und der sie begrenzenden Zylinderfläche durch Viskositätswirkung Druck und Geschwindigkeit erzeugt wird, wobei der Spalt einerseits von dem Läufer, andererseits von den die Arbeit nach außen übertragenden Teilen begrenzt wird.
  7. 7. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer des bzw. der fördernden Systeme als Hohlzylinder zwischen den feststehenden und den achsial beweglichen Teilen des Arbeitszylinders angeordnet ist.
  8. 8. Umformer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen- und die Außenflächen des oder der Hohlzylinder an der Druckerzeugung mitwirkende Teile von Viskositätsschraubensystemen sind.
  9. 9. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte, sich um das Hauptachsensystem drehende Pumpe niederen Druckes zu dem Hauptfördersystem parallel geschaltet ist.
  10. 10. Umformer nachAnspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweckmäßig mit regelbarer Drosselstelle versehene Verbindung zwischen beliebigen Druckpunkten des Pumpensystems, um z. B. die Arbeitsleistung mit hohem Empfindlichkeitsgrade ändern zu können.
  11. 11. Umformer ' nach Anspruch i, da- '' durch gekennzeichnet, daß Druck bzw. achsiale Bewegungsrichtung des oder der ' die Arbeit übertragenden Kolben durch die Drehzahl bzw. Drehrichtung des von den Zylinderflächen des Kolbens begrenzten Läufers geändert wird.
  12. 12. Umformer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Viskositäts-Fördersysteme Gruppen von Schraubennuten besitzen, die nach achsialer Länge, Tiefe (und) oder Steigung verschieden sind.
  13. 13. Umformer nach Anspruch 6, da- \ durch gekennzeichnet, daß in einer oder mehreren Gruppen von Schraubennuten die Nuten in entgegengesetzter Richtung geneigt sind.
  14. 14. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen von !
    Pumpen verschiedenen Druck erzeugen.
  15. 15. Umformer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen durch gesonderteLeitungen mit demDruck- oder Saugraum verbunden sind, so daß, während im Arbeitsraum niederer Druck , herrscht, die Niederdruckgruppen allein oder parallel mit den Hochdruckgruppen unter niederem Druck die Flüssigkeit :
    fördern, während für die Erzeugung oder , Erhaltung des Hochdruckes im Arbeits- ; raum die Hochdruckgruppen gegen- oder I hintereinander fördern.
  16. 16. Umformer nach Anspruch- 14, da- , durch gekennzeichnet, daß Anfang und Ende des Pumpensystems oder eines Teiles desselben sowohl mit dem Arbeits- , raum als mit dem Flüssigkeitsbehälter wahlweise verbunden werden können, so ; daß ohne Änderung der Drehrichtung die <■ Pumpenelemente den Arbeitsraum füllen oder entleeren können.
  17. 17. Umformer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von einem Hochdruck- und zwei Niederdruckelementen oder umgekehrt die zweimal vorhandenen Elemente nach den Enden hin zu liegen kommen. :
  18. 18. Umformer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Förderelemente von entgegengesetzter Förderrichtung je in der Nähe des Druckraumes und des Flüssigkeitsbehälters angeordnet sind, ; so daß rasche Füllung und Entleerung bei ; derselben Drehrichtung erfolgen kann.
  19. 19. Umformer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden, zweckmäßig große Flüssigkeitsmengen liefernden Förderelementen ein Förderelement für höheren Druck eingeschaltet ist.
  20. 20. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den achsialen Druck aufnehmende Lager von der Flüssigkeit des Arbeitsraumes gespeist wird.
  21. 21. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor auf dem Läufer, der von einem oder mehreren Druck- oder Arbeit nach außen übertragenden Elementen umschlossen ist, oder dessen Fortsetzung, und zwar an demjenigen Pumpenende bzw. zwischen den Enden sitzt, die bei der Druckerzeugung im Arbeitsraum die Saugenden bilden.
  22. 22. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer anstatt auf denArbeitsflächen auf besonderen Zylinderflächen zentriert wird.
  23. 23. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Spalt begrenzenden Flächen, anstatt unmittelbar auf den rotierenden und auf den den Druck nach außen übertragenden Körpern zu liegen, auf besonderen Hohlzylindern angeordnet sind, die gegeneinander und, wenn erwünscht, auch gegen die rotierenden und den Druck übertragenden Teile zentriert sind.
  24. 24. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der achsial bewegliche Kolben gegen das Gestell auch im Arbeitsraum zentriert ist (s. Abb. 9).
  25. 25. Umformer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Viskositäts-Fördersystems —: zweckmäßig unter Zuschaltung einer Drosselstelle — gleich dem Druck der höchsten ztilässigen Beanspruchung gewählt wird,
  26. 26. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche des Läufers zur Entlastung mit dem Druckraum vorzugsweise unter Zuschaltung eines besonderen Druckgewindes verbunden ist.
  27. 27. Hydraulische Schmiedepresse, Hebezeug u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsdruck durch Viskositätsschraubennuten in Verbindung mit Vorrichtungen nach Anspruch 1 bis 22 erzeugt und verwandt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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