DE3562C - Parallel-Roll-Lineal - Google Patents
Parallel-Roll-LinealInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/10—Pantographic instruments for copying, enlarging, or diminishing
- B43L13/12—Multiple writing devices
Landscapes
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Description
1878.
Klasse 70.
ROBERT GOTTHEIL in BERLIN. Parallel-Roll-Lineal.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1878 ab.
·.. Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet die Erzeugung paralleler, continuirlicher oder
unterbrochener Linien von gleichmäfsiger oder ungleichmäfsiger Stärke auf Flächen beliebiger
Art vermittelst geriefelter Körper, welche den zu erzeugenden Linien entsprechend angeordnete
Riefelungen enthalten, sowie das Verfahren und die Hülfsmittel zur Erzeugung der Linien
vermittelst solcher geriefelter Körper, welche Verfahren und Hülfsmittel verschieden sein können,
je nach der Natur der zur Erzeugung der Linien angewendeten geriefelten Körper.
Das neue Verfahren zur Erzeugung der parallelen Linien vermittelst geriefelter Körper
besteht im wesentlichen darin, dafs dieser geriefelte Körper, mag er eine Walze oder
auch nur einfach ein geriefeltes Lineal oder sonstiger geriefelter Körper sein, über die
mit Linien zu versehende Fläche hinweg bewegt und dabei entweder durch Druck (etwa
durch Zwischenfügung eines Farbe übertragenden Stoffes, Papieres etc.) oder sonstige Farbenübertragung,
z. B. wenn man eine geriefelte Walze anwendet, durch selbstthätige Färbung dieser
Walze vermittelst einer zweiten (Farbe abgebenden) Walze, die den Riefelungen entsprechenden
Linien auf der Fläche erzeugt.
Zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung sind auf der beiliegenden Zeichnung zwei Hülfsmittel
zur Erzeugung paralleler Linien nach diesem Verfahren dargestellt.
Das in Fig. 1 bis 4 dargestellte Werkzeug besteht aus zwei Haupttheilen, nämlich dem geriefelten
Körper a, hier eine drehbare Walze, und der mit in Farbe getränktem Tuch überzogenen
Farbezuführungswalze c. Beide Walzen berühren sich leicht und sind leicht drehbar,
und, wenn man das Werkzeug mit der Walze a über eine Fläche (z. B. Papier) mit gelindem
Drucke hinwegführt, so wird diese Walze a, sich auf der Fläche abrollend, eine Anzahl paralleler
Linien erzeugen, da die Zuführungswalze c stets frische Farbe der Walze α zuführt und diese
die zugefdhrte Farbe auf die Fläche überträgt.
Das in Fig. 5 bis 7 dargestellte Werkzeug besteht im wesentlichen aus dem geriefelten
Körper s, hier ebenfalls eine rotirende Walze, an Stelle welcher auch ein anderer geriefelter
Körper treten könnte, z. B. ein geriefeltes Lineal etc.
. Diese geriefelte Walze ί ist leicht beweglich
in das Lineal η eingesetzt, welches an der anderen Seite auch als gewöhnliches Lineal
verwendbar ist; dasselbe wird an beiden Enden in zwei Zapfen oder auch in sonst geeigneter
Weise vom Lineal gehalten.
Läfst man nun, indem man das Werkzeug am Lineal η erfafst, die geriefelte Walze ί mit
leichtem Druck über eine Fläche, z. B. Papier, hinweg rollen und bringt einen nicht zu stark
Farbe übertragenden Körper dazwischen, z. B. das bekannte Oel-Blau-Papier, so werden hierdurch
die entsprechenden Linien auf das Papier übertragen.
Das in Fig. 8 bis 11 dargestellte Lineal ist eigentlich als eine Combination von zwei gegen
einander verschiebbaren Linealen nach der Construction des in Fig. 5 bis 7 dargestellten zu
betrachten. Dasselbe besteht im wesentlichen aus den beiden geriefelten Walzen oder Linealen s
und s', deren eines s vermittelst der Flügelschraube
r seitlich verschoben werden kann, so dafs zwar jede von beiden Rollen parallele
Linien gleichen Zwischenraumes erzeugt, jedoch die eine Reihe gegenüber der anderen verschoben
ist, also Liniirungen Il M M erzeugt werden können.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Erzeugung paralleler, continuirlicher oder unterbrochener Linien von gleichmäfsiger oder ungleichmäfsiger Stärke auf Flächen beliebiger Art vermittelst geriefelter Körper, welche den zu erzeugenden Linien entsprechend angeordnete Riefelungen entweder fest oder beweglich zu gewissen Zwecken entsprechend anordnungsfähig enthalten, und welche zu diesem Zwecke mit gelindem Druck über die mit Linien zu versehende Fläche hinweggeführt werden, mögen diese Linien nun durch einfachen Druck oder auch durch beliebig zu wählende Farbenübertragung erzeugt werden, im wesentlichen wie oben beschrieben.
- 2. Das oben erläuterte Verfahren zur Erzeugung von Linien mit geriefelten Körpern und zwar sowohl mittelst continuirlich Farbe abgebender Farbezuführungswalzen, als auch mittelstFarbe übertragender Flächen, Papier oder sonstigen geeigneten Stoffes.
Die Anordnung eines Roll-Lineals zur Erzeugung paralleler Linien, bestehend aus einer geriefelten Walze oder sonstigem geriefelten Körper a, welcher von einer Farbenzuführungswalze c dauernd mit Farbe versehen wird und durch Hinwegführen über eine Fläche parallele Linien auf derselben erzeugt, im wesentlichen so wie oben beschrieben und in Fig. ι bis 4 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.Die Anordnung eines Roll-Lineals, bestehend in einer geriefelten Walze s oder sonstigem geriefelten Körper, der unter Zwischenfügung eines Farbe abgebenden Stoffes, Papier etc., durch Hinwegführen über eine Fläche (mit gelindem Drucke) parallele Linien auf derselben erzeugt, im wesentlichen wie oben beschrieben und in Fig. 5 bis 7 der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.
Die Anordnung eines Roll-Lineals, bestehend aus zwei neben einander und gegen einander verschiebbar an einer Leiste η angeordneten geriefelten Körpern, Rollen etc. (s und i1) zur Erzeugung paralleler Linien verschiedener gegenseitiger Entfernung mittelst zwischengelegten, Farbe abgebenden Stoffes, Papiers etc., gleichsam als eine Combination zweier Lineale von der unter 4 bezeichneten Anordnung zu betrachten, im wesentlichen wie oben beschrieben und in Fig. 8 bis 11 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3562C true DE3562C (de) |
Family
ID=282533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3562D Active DE3562C (de) | Parallel-Roll-Lineal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3562C (de) |
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