DE355207C - Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung der Abwaerme von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung der Abwaerme von Verbrennungskraftmaschinen

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DE355207C
DE355207C DEK70401D DEK0070401D DE355207C DE 355207 C DE355207 C DE 355207C DE K70401 D DEK70401 D DE K70401D DE K0070401 D DEK0070401 D DE K0070401D DE 355207 C DE355207 C DE 355207C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N5/00Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 23. JUNi 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
E^a^GRU
(Kη0401 Ij 46 a)
Alois Kaschtofsky in Prag-Smichow.
Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung der Abwärme von Verbrennungskraftmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1919 ab.
Gegenstand1 vorliegender Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verwertung der Abwärme von Verbrennungskraftmaechinen. Vereinigte Explosionekraft- und Dampfmaschinen, bei welchen zum Antrieb der beiden vereinigten Maschinen verschiedene Treibmittel verwendet wurden, und zwar einerseits explosive Gasgemische, anderseits Wasserdampf, sind bekannt. Diesen gegenüber unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß lediglich ein Treibmittel (beispielsweise Benzol) verwendet wird. Gemäß der
Erfindung wird das zum Betrieb der Verbrenniungskraftmaschinen dienende Treibmittel in seinem Behälter durch ein in diesem gelagertes, von den heißen Abgasen durchströtates Rohrbündel verdampft, und die Treibmitteldämpfe werden in einem Dampfzylinder zur Arbeitsleistung herangezogen, ■dann kondensiert und nach Vorwärmung im Mantel des Verbrenn'ungszylinders in den ίο Treibmittelbeihälter z-urückgeleitet.
Auf der Zeichnung ist eine Maschine zur Ausübung dieses Verfahrens in zwei Ausführu'ngsbeispielen dargestellt. Die Abb. ι zeigt das eine Ausführungsbeispiel im Längsschnitt; die Abb. 2 und 3 zeigen das zweite Ausführungsbeiispiel im Längs- und Querschnitt.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 1 gelangen die aus dem Verbrennungszylinder a strömenden heißen \rerbrennungsgase durch das Rohrstück b in das Heizröhrensystem c und von da durch eine Abzugskammer d ins Freie. Das iHeizröhreneystem c ist in den Treibmittelbehälter e eingebaut. Das Treibmittel wird durch die heißen abziehenden Verbrennungsgase verdampft und gelangt durch die Rohrleitung f über das gesteuerte Einlaßventil g zum Dampfzylinder h. Eine von der Dampfleitung f abzweigende Rohrleitung i führt die Treibmitteldämpfe zu dem Einlaßkanali k des Verbreninungszyiinders, welchem gleichzeitig die notwendige Verbrennungsluft durch die Rohrleitung I zugeführt wird. Die in den Dampfzylinder h eingeführten Dämpfe treten nach erfolgter Expansion durch die-Rohrleitung m in den Kondensator η über. Das Kondensat wird in geeigneter Weise durch die Rohrleitung 0 wieder in den Treibmittelbehälter e zurückgeführt. Die Rohrleitung 0 mündet vorteilhafterweise in eine Ringleituog r, aus welcher das Kondensat durch Öffnungen in den zwischen dem Verbrennungszylinder α und dem Mantel ί befindlichen Hohlraum übertritt. Dais an der Zylinderwand herabrieselnde Kondensat bewirkt eine wirksame Kühlung des Verbrennungszylinders.
Die Ausführungisform gemäß der Abb. 2 und 3 ist im wesentlichen mit der vorbeschriebenen. Ausführumgsform gleich. Sie unterscheidet sich von jener vor allem dadurch, daß die Verbrennungsgase und die Dämpfe auf verschiedene Kolben arbeiten.
Die VerbreniDunigsgasei strömen aus dem Verbrennungszylinder α gesteuert in das Heizröhrensystem c und von da durch die Öffnung d ins Freie. Das Heizröhrensystem c ist im Treibmittelbehälter e gelagert. Das verdlampfteTreibmittel sammelt sich im Dampfdom e' und gelangt durch die Rohrleitung f in den Dampfzylinder h, aus diesem durch die Rohrleitung m in den Kondensator η und das Kondensat durch die Rohrleitung 0 zurück in den Treibmittelbehälter. Auch hier ist ein Ring r und ein Zylindermantel J vorgesehen, zwischen welchen das Kondensat entlang am Zylinder hierabströmt, und indem es jenen kühlt, sich selbst vorwärmt. Die Zuführung des Treibmittels in den Verbrennungszylinder erfolgt mittels der an das Dampfrohr / angeschlossenen Rohrleitung i.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung der Abwärme von Verbrenniungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungsgase ein in dem Treibmittelbehälter (e) gelagertes Rohrbündel (c) durchströmen und die Treibmitteldämpfe in einem Dampfzylinder (A) zur Arbeitsleistung herangezogen werden, worauf sie kondensiert und nach Vorwärmung im Mantel des Arbeitszylinders· in den Treibmittelbehälter zurückgeleitet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Treibmittelbehälter (e) eingebaute Verbrennungszylinder (a) von einem sich an das Ringrohr (r) anschließenden Mantel (j) umgeben ist, an welchem das Kondensat herunterrieselt und hierbei vorgewärmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK70401D 1919-09-28 1919-09-28 Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung der Abwaerme von Verbrennungskraftmaschinen Expired DE355207C (de)

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