DE355193C - Abdichtung des Kolbens von Luft- oder Fluessigkeitspumpen mit umlaufendem Kolben - Google Patents

Abdichtung des Kolbens von Luft- oder Fluessigkeitspumpen mit umlaufendem Kolben

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DE355193C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C27/00Sealing arrangements in rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C29/00Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00

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Description

  • Abdichtung des Kolbens von Luft- oder Flüssigkeitspumpen mit umlaufendem Kolben. Das an sich nicht neue Bestreben, die Pumpen mit hin und her gehendem Kolben durch solche mit umlaufendem Kolben zu ersetzen, hat erst in neuerer Zeit Erfolge gezeitigt, nachdem es gelungen ist, Bauarten mit einem besseren Nutzeffekt zu schaffen. Hierzu gehören insbesondere Pumpen mit exzentrisch zur Drehachse im Zylinder umlaufendem, die Zylinderwandung nicht berührenden und die Widerlager der Klappengleitschuhe zwangläufig führendem Kolben. Bei diesen Kolben ` muß natürlich einerseits eine dauernd gute Dichtung gegen die Stirnflächen des Pumpengehäuses stattfinden, anderseits müssen die I Klappen und Gleitschuhe auf dem Kolben dauernd dicht anliegen. Man suchte dies bisher dadurch zu erreichen, daß man die Trommel des Umlaufkolbens aus zwei oder drei Teilen herstellte, die durch den erzeitgteü' Luftdruck und evtl. durch herlerdnuck Zur Ab-;dichtung an die Stirnflächen -les Gehäuses oder der Deckel .angepreßt wurden, wobei man unter Umständen. die beiden Teile des Kolbenfis durch eine Verzahnung ineinander eingreifen ließ, um die sonst allmählich auftretetarle und sich immer mehr verbreiternde Ringfuge zu vermeiden. Es hat sich aber gezeigt, daß es sehr schwer ist, diese Verzahnung mit vollkommener Dichtigkeit gegen Luftdruck auszuführen, so daß leicht so große Undichtigkeiten entstehen, daß das Kolbentragrad darunter nicht mehrdicht abschließt.
  • Dieser Mißstand wird bei der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daß die beiden Hälften des Kolbens an der Stoßfuge eine keilförmige Aussparung erhalten, in welche ein stark federnder, genau passend geschliffener Spannring von keilförmigem Querschnitt so eingesetzt ist, daß er gleichzeitig durch seine eigene Spannung die beiden Kolbenhälften gegeneinander abdichtet und sie zugleich gegen die Stirnwandungen der Deckel des Pumpengehäuses anpreßt.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in Abb. i in einem Schnitt durch den Kolben veranschaulicht.
  • Man erkennt aus der Darstellung die beiden Teile a und b des Kolbens, der durch das Rad c getragen wird:, und der seitlich gegen die Stirnwandungen d und e des Gehäuses anliegt. Beide Kolbenhälften a und b besitze die Führungen f für die Gleitschuhe der Klappen, die in der Zeichnung, weil hier nicht in Betracht kommend, fortgelassen sind. Die Stoßfuge beider Teile ist nach der Mitte zu keilförmig gestaltet, und in diese Ringfuge ist der keilförmige Spannring g eingesetzt. Da alle diese Teile vollkommen-abdichtend gegeneinander eingeschliffen sind, bewirkt der Spannring g durch seine kräftige Federwirkung außer dem genauen Abdichten der leiden Kolbenla.älften gegeneinander auch gleichzeitig das Anpressen derselben gegen die Stirnwandungen d und e. Die mit fortschreitender Abnützung allmählich sich verbreiternde Stoßfuge kann dabei nicht mehr schädlich wirken, da sie durch den Spannring immer -wieder ganz ausgefüllt wird. Soweit hierbei die obere scharfe Kante des Ringes g nach außen heraustritt, läuft sie sich in die auf dem Kolben dicht aufliegenden Gleitschuhe ein und bleibt dadurch unschädlich.
  • Da der Spannring g selbstverständlich aufgeschnitten sein muß, würde er selbst an seiner Schnittfuge allmählich eine Urdichtigkeit erzeugen. Diese läßt sich aber leicht dadurch vermeiden, daß er nicht radial geschnitten wird, sondern daß seine Schnittflächen ebenfalls schräg verlaufen, und in. die so entstehende keilförmige Aussparung zwischen den beiden Stirnflächen kann dann, wie in Abb. 2 gezeigt, ein federnder Keil h eingesetzt werden, welcher die Stoßfuge im Spannring dauernd geschlossen hält. Um dabei den Spannring auch in dem der Stoßfuge gegenüberliegenden Teil mit genügender Spannkraft fest nach außen zu drücken, empfiehlt es sich unter Umständen, an dieser Stelle noch eine oder mehrere Federn i -einzusetzen..

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Abdichtung des Kolbens von Luft-oder Flüssigkeitspumpen mit taulaufendem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (a und b) des Kolbens an der Stoßfuge keilförmig abgesohrägt sind, und daß in diese Stoßfugie ein genau eingeschliffener Spannring (g) von keilförmigem Querschnitt eingesetzt ist, welcher die beiden Kolbenhälften (a und b) gegeneinander abdichtet und sie gleichzeitig durch seine Federwirkung gegen die Stirnwandungen (d und e) des Pumpengehäuses anpreßt.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch die Anordnung eines federnden Keilstücks (h), welches sich zwischen die schräg abgeschnittenen Enden des Spannrings (g) zur Verstärkung der Spannung einpreßt und dessen Stoßfttggen dauernd dicht .hält.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999034116A1 (en) * 1997-12-31 1999-07-08 Cummins Engine Company, Inc. High efficiency gear pump
GB2337303A (en) * 1997-12-31 1999-11-17 Cummins Engine Co Inc High efficiency gear pump

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GB2337303B (en) * 1997-12-31 2002-05-01 Cummins Engine Co Inc High efficiency gear pump

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