DE3545306C1 - Climbing apparatus - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B29/00—Apparatus for mountaineering
- A63B29/02—Mountain guy-ropes or accessories, e.g. avalanche ropes; Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons
- A63B29/024—Climbing chocks
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klettervorrichtung
für Bergsteiger zum lösbaren Einklemmen in einen Felsriß,
Felsspalt od. dgl., bestehend aus einem Halteteil, an dessen
einem Ende ein mit einem Achsbolzen versehenes Aufnahmeteil
angeordnet ist und einem auf dem Achsbolzen schwenkbar ge
lagerten Exzenter, wobei das Aufnahmeteil und der Exzenter
als parallele Kurvenscheiben ausgebildet sind, deren eine
Profilierung aufweisende jeweilige Kurvenfläche die Auf
lagefläche bildet, die bei Klemmstellung der Klettervor
richtung an einer Spaltwand teilweise anliegt, wobei der
Kurvenverlauf zweier gleichsinnig bewegter Kurvenscheiben
deckungsgleich ist.
Eine derartige Klettervorrichtung ist aus der DE-OS 35 17 741
bekannt.
Diese Klettervorrichtung weist zwei auf dem Achsbolzen
schwenkbar gelagerte Exzenter auf, zwischen denen das
ebenfalls mit einer Kurvenfläche versehene Aufnahmeteil
angeordnet ist. Dabei sind alle drei Kurvenscheiben rela
tiv zueinander verschwenkbar, so daß auf die eingeklemmte
Klettervorrichtung einwirkende Querkräfte, insbesondere
dann, wenn sie aus wechselnden Richtungen angreifen, zu
einem Kippen der Exzenter führen können. Die gleichen
Querkräfte sind auch Ursache dafür, daß aufgrund der Rela
tivbewegung der Exzenter zueinander die gesamte Kletter
vorrichtung in den Spalt hineinwandern kann.
Dies kann dann zu gefährlichen Situationen führen, wenn
sich der Spalt, in dem die Klettervorrichtung einliegt,
nach hinten hin verbreitert, die Exzenter keinen ausreichen
den Halt mehr finden bzw. die Klemmwirkung nachläßt und die
Exzenter in beschriebener Weise kippen können, so daß die
geforderte Klemmwirkung nicht mehr gegeben ist.
Die auftretenden Querkräfte können beispielsweise aus ent
sprechenden nicht beeinflußbaren Bewegungen des in der
Klemmvorrichtung geführten Seiles resultieren, die in be
schriebener Weise zu der einer labilen Zweipunktlage ent
sprechenden Instabilität führen kann.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor der bekannten Klettervor
richtung ist darin zu sehen, daß aufgrund eines nicht
definierbaren Klemmwinkels unterschiedliche Reibwerte an
den Auflageflächen der Kurvenscheiben wirksam werden.
Bei wechselnder Beanspruchung kann sich dadurch die Klet
tervorrichtung selbsttätig aus dem Felsspalt herausdrehen.
Eine weitere Klettervorrichtung ist aus der DE-OS 34 16 623
bekannt.
Die darin beschriebene, mit einem Exzenter ausgestattete
Klettervorrichtung ist so gestaltet, daß zwei sich gegen
überliegende Kurvenflächen des Exzenters gleich ausgebil
det sind und nach einem Einbringen der Klettervorrichtung,
beispielsweise in den Felsspalt, an den sich gegenüber
liegenden Spaltwänden anliegen.
Bei einer auf die Klettervorrichtung wirkenden Zugbelastung
verkeilt sich der Exzenter in dem Felsspalt und verhindert
so ein Herausrutschen der Klettervorrichtung. Diese Mög
lichkeit der Sicherung setzt hier allerdings voraus, daß
der Felsspalt größer ist als die kleinste Breite des Ex
zenters, so daß für diesen noch genug Freiraum bleibt,
um sich um den Achsbolzen zu drehen und so eine Klemm
wirkung zu erzielen.
Entspricht dagegen die Spaltbreite etwa der kleinsten
Breite des Exzenters, so ist ein Festklemmen der Kletter
vorrichtung durch den Exzenter nicht gewährleistet, da
dem Exzenter keine Möglichkeit gegeben ist, sich zur Er
zielung einer Klemmwirkung entsprechend zu drehen.
Die geschilderten Nachteile führen dazu, daß die an die
Gerätschaft eines Bergsteigers gestellten Anforderungen,
hinsichtlich ihrer absoluten Zuverlässigkeit und Wirk
samkeit bei den genannten Klettervorrichtungen nicht ge
geben sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Klettervorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen,
bei der mit konstruktiv einfachen Mitteln eine in jeder Be
lastungssituation stabile und sichere Klemmwirkung gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Aufnahmeteil als Gabel ausgebildet, der Exzenter zwischen den
Gabelschenkeln angeordnet ist und die Gabelschenkel als
Kurvenscheiben ausgebildet sind.
Durch diese konstruktive Ausgestaltung einer Klettervor
richtung wird in Querschnittsebene gesehen praktisch ein
Dreipunktlager gebildet, das eine genau definierte Lage
einnimmt und ein gleichschenkliges Dreieck bildet.
Dadurch ist eine derart stabile Lage geschaffen, daß so
wohl ein Kippen des Exzenters als auch ein "Wandern" der
gesamten Klettervorrichtung in einen Spalt hinein ausge
schlossen ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
daß die Kurve des Exzenters und die Kurven der Kurven
scheiben so ausgebildet sind, daß sie bei parallel oder
nahezu parallel zueinander verlaufenden Felsspaltwänden
in jeder eingeklemmten Stellung unter einem Winkel von
15° bis 20° zum Querschnittsmittelpunkt des Achsbolzens
an der jeweils zugeordneten Felsspaltwand anliegen.
Es hat sich überraschend gezeigt, daß dieser Klemmwinkel
bereich, der demnach bei jeder Spreizstellung der Kletter
vorrichtung gleich ist eine optimale Klemmwirkung zur
Folge hat. Darüber hinaus werden durch die definierten
Klemmwinkel sowohl konstante Reibwerte der Klettervorrich
tung insgesamt in jeder Spreizstellung als auch gleiche
Reibwerte der Kurvenscheiben zueinander garantiert.
Da bei einer erfindungsgemäßen Klettervorrichtung ein Ab
kippen des Exzenters bzw. der Kurvenscheiben unmöglich ist,
wird die Gabel, deren Schenkel die Kurvenscheiben bilden,
lediglich auf Zug beansprucht, so daß ein Aufbiegen der
Gabelschenkel wie es bislang durchaus möglich war, nunmehr
ausgeschlossen ist.
Es ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung vorgesehen, den Achsbolzen nicht mehr wie bis
her mittels Mutter oder Splinten zu sichern, sondern ent
weder mit den Gabelschenkeln zu verkleben oder zu ver
nieten. Dadurch kann einmal Gewicht gespart werden, was
insofern sehr wichtig ist, als von jedem Bergsteiger zu
einer Klettertour eine Vielzahl von Klettervorrichtungen
mitgenommen wird und somit jegliche Gewichtsreduzierung
sinnvoll ist, zum anderen wird auch die Baubreite der
Klettervorrichtung mit dem Vorteil reduziert, daß sich
der Anwendungsbereich insofern erweitert, als die Kletter
vorrichtung auch in Erosionslöchern mit einem nahezu kreis
förmigen Querschnitt, wie sie z. B. im Kalkfelsgestein oder
im Sandstein auftreten, eingesetzt werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefüg
ter Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Klettervorrichtung in einer Seitenansicht,
Fig. 2 die in der Fig. 1 dargestellte Klettervorrichtung in einer Vor
deransicht,
Fig. 3 die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Klettervorrichtung mit einem
weiteren Ausführungsbeispiel ihres Halteteiles,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Klettervorrichtung gemäß der Linie
IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Klettervorrichtung in
einer Seitenansicht,
Fig. 6 die Vorderansicht der in der Fig. 5 gezeigten Klettervorrich
tung,
Fig. 7 bis 10 verschiedene Anwendungsbeispiele der erfindungsgemäß
ausgebildeten Klettervorrichtung in einer teilweisen Seitenan
sicht.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Klettervorrichtung besteht in
ihrem Grundaufbau aus einem Halteteil 4, einem mit dem Halteteil an
einem Ende verbundenen Aufnahmeteil, das als Gabel 1 ausgebildet ist
und in dem ein Achsbolzen 5 festgelegt ist. Auf dem Achsbolzen 5 ist
schwenkbar ein Exzenter 3 angeordnet, in den eine Spiralfeder 6 ein
greift, die über den Achsbolzen 5 geführt ist, und die andererseits an
einem der als Kurvenscheiben 2 ausgebildeten Gabelschenkel festgelegt
ist.
Die beiden, die Gabelschenkel bildenden Kurvenscheiben 2 sind parallel
zu dem Exzenter angeordnet und deckungsgleich ausgebildet.
Über ein mit dem Exzenter 3 verbundenes Zugseil 7 gegen die Federkraft
der Spiralfeder 6 ist der Exzenter 3 in eine Nullage schwenkbar. Sodann
kann die Klemmvorrichtung in einen Felsspalt, einen Felsriß oder ein
Loch eingeführt werden. Nach einem Entlasten des Zugseiles 7 wird mit
tels der Spiralfeder 6 der Exzenter 3 von den Kurvenscheiben 2 abge
spreizt und kommt so mit seiner Kurvenfläche ebenso zur Anlage an einer
Wandung des Spaltes, des Risses oder des Loches wie die Kurvenflächen
der Kurvenscheiben 2 an der gegenüberliegenden Wand.
Durch Anschläge 8, die einerseits auf der Innenseite der Kurvenscheiben
2 und andererseits auf den beiden Breitseiten des Exzenters 3 angeord
net sind, wird ein Überspreizen der Klemmvorrichtung verhindert und
der Schwenkweg des Exzenters 3 begrenzt. Die Anschläge 8 können wie in
den Figuren gezeigt, in bekannter Weise aus eingelassenen Stiften,
Splinten o.dgl. bestehen. Es aber auch möglich, dann, wenn die Gabel 1
und der Exzenter 3 beispielsweise aus Aluminium gegossen sind, die An
schläge 8 mit anzuformen.
Das Halteteil 4 der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Klemmvorrichtung
besteht aus einem Seil 9, das beispielsweise aus Metall oder aus Kunst
stoff sein kann, und das einerseits durch zwei nebeneinanderliegende
Bohrungen 10 des Gabelflansches geführt ist und andererseits zu einer
Schlaufe geformt ist, durch die ein Kletterseil führbar ist.
Durch Klemmen 11, die über das Seil 9 geführt sind und von denen eine
die Schlaufe begrenzt und die andere in dem der Gabel 1 zugewandten Be
reich angeordnet ist, wird das Seil 9 so weit gesichert, daß eine abso
lut sichere Verbindung mit der Gabel 1 hergestellt ist.
Zwischen den beiden Klemmen 11 ist eine Hülse 12 über das Seil 9 gezo
gen, die vorzugsweise aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff
besteht und die neben einer guten Griffigkeit auch einen Schutz des
Seiles 9 vor Beschädigungen bietet.
Eine besondere Ausgestaltung des Halteteiles 4 ist in den Fig. 3 und 4
dargestellt. Dabei ist das Seil 9 so geführt, daß es in dem Bereich,
in dem es von der Hülse 12 und den Klemmen 11 bedeckt ist, dreilagig
übereinanderliegt. Dies ist insbesondere in der Fig. 4 besonders deut
lich zu erkennen, wobei auch zu sehen ist, daß die Mittelachsen der
Seilstränge in einer Querschnittslage ein Dreieck bilden. Diese Forma
tion des Seiles 9 hat den Vorteil, daß unter Beibehaltung der Flexibi
lität des Halteteiles 4, die ja, wie schon erwähnt, gewünscht ist, eine
die Handhabung der Klettervorrichtung erleichternde Steifigkeit des
Halteteiles 4 erhöht wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Klettervorrichtung ist in den
Fig. 5 und 6 dargestellt.
Dabei sind die Kurvenscheiben 2 der Gabel 1 im Bereich ihrer offenen
Stirnseite durch einen Steg 13 miteinander verbunden. Eine besonders
leichte Bauweise der Gabel 1 ist dadurch möglich, da hinsichtlich der
Belastbarkeit dieser Steg 13 eine wesentliche Verstärkung darstellt.
Das Halteteil 4 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einer Griff
stange 15, die beispielsweise als dünnwandiges Rohr ausgebildet sein
kann. Zum Einhängen eines Kletterseiles ist eine Griffschlaufe 16 vor
gesehen, die durch die Gabel 1 geführt ist, und deren Verschiebeweg in
nerhalb der Gabel 1 durch einen die Kurvenscheiben 2 miteinander verbin
denden Stift 14 begrenzt ist.
Einsatzbeispiele einer erfindungsgemäßen Klettervorrichtung sind in
den Fig. 7 bis 10 dargestellt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dort zu erken
nen, nämlich, daß die Kurven des Exzenters 3 bzw. der Kurvenscheiben 2
so ausgebildet sind, daß bei jeder eingenommenen Klemmlage der Kletter
vorrichtung die Auflagepunkte des Exzenters bzw. der Kurvenscheiben an
den Spaltwänden jeweils in einem Winkel von 15 bis 20° bezogen auf die
durch die Mittelachse des Achsbolzens 5 verlaufende Senkrechte der
Spalte 17, 18 liegen.
In den Fig. 7 bis 10 ist ebenso wie in den Fig. 1, 3 und 5 zu erkennen,
daß die Kurvenflächen der Kurvenscheiben 2 und des Exzenters 3 in be
kannter Weise mit Zähnen 19 versehen sind, die in den vorliegenden Aus
führungsbeispielen im Querschnitt trapezförmig gestaltet sind.
Wie insbesondere aus den Fig. 1 bis 3 und 7 bis 10 zu erkennen ist,
sieht eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung vor, daß
der Achsbolzen 5 in dem Halteteil 4 gegenüberliegenden Außenbereich der
Kurvenscheiben 2 festgelegt ist. Dabei ist es zweckmäßig, den Achsbol
zen 5 so weit im Randbereich der Kurvenscheiben zu plazieren, wie es
aus Festigkeitsgründen noch zulässig ist. Durch eine derartige Anord
nung des Achsbolzens 5 kann die Klettervorrichtung mit der Gewähr, daß
sie auch dort zuverlässig anklemmbar ist, in Felslöchern auch mit ge
ringer Tiefe Verwendung finden. Dadurch, daß die Auflagepunkte einmal
des Exzenters 3, zum anderen der Kurvenscheiben 2 an den Spaltwänden
17, 18 in Richtung des Halteteiles 4 gesehen geringfügig vor dem Achs
bolzen 5 liegen, erfolgt in jedem Fall bei Belastung des Halteteils 4
eine Spreizwirkung des Exzenters 3 bzw. der Kurvenscheiben 2 und damit
ein Festklemmen der gesamten Klettervorrichtung.
Eine zeichnerisch nicht dargestellte Ausführungsform des Exzenters 3
ist nach einem weiteren erfindungsgemäßen Gedanken so gestaltet, daß
dieser im durch die Kurvenfläche begrenzten Randbereich dicker ist als
im übrigen Bereich. Insbesondere dann, wenn das Felsgestein, in dem die
Klettervorrichtung eingesetzt wird, weich ist, bietet diese Ausgestal
tung des Exzenters 3 sehr große Vorteile, da durch die Verdickung des
Exzenters 3 im Kurvenbereich praktisch eine breitere Auflagefläche beim
Anpressen des Exzenters 3 an eine Spaltwand zur Verfügung steht, die
die Flächenpressung vermindert und somit verhindert, daß sich der Ex
zenter 3 in das Gestein eingräbt, was mit Sicherheit ein nachfolgendes
Lösen der Klettervorrichtung behindern würde.
Claims (12)
1. Klettervorrichtung für Bergsteiger zum lösbaren Ein
klemmen in einen Felsriß, Felsspalt od. dgl., be
stehend aus einem Halteteil, an dessen einem Ende ein
mit einem Achsbolzen versehenes Aufnahmeteil ange
ordnet ist und einem auf dem Achsbolzen schwenkbar
gelagerten Exzenter, wobei das Aufnahmeteil und der
Exzenter als parallele Kurvenscheiben ausgebildet
sind, deren eine Profilierung aufweisende jeweilige
Kurvenfläche die Auflagefläche bildet, die bei
Klemmstellung der Klettervorrichtung an einer Spalt
wand teilweise anliegt, wobei der Kurvenverlauf zweier
gleichsinnig bewegter Kurvenscheiben deckungsgleich
ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufnahmeteil als Gabel (1) ausgebildet, der
Exzenter (3) zwischen den Gabelschenkeln angeordnet
ist und die Gabelschenkel als Kurvenscheiben (2) aus
gebildet sind.
2. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kurven des Exzenters (3) und der
Kurvenscheiben (2) so ausgebildet sind, daß sie bei
parallel oder nahezu parallel zueinander verlaufenden
Felsspaltwänden (17, 18) in jeder eingeklemmten Stellung
unter einem Winkel von 15° bis 20° zum Querschnitts
mittelpunkt des Achsbolzens (5) an der jeweils zugeord
neten Felsspaltwand (17, 18) anliegen.
3. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Halteteil (4) aus einem Seil (9) gebildet
ist, das einerseits durch Bohrungen (10) des Gabelflansches
geführt und andererseits zu einer Schlaufe umgelegt ist,
und daß zwischen der Schlaufe und dem Gabelflansch eine
elastische Öse (12) über das Seil (9) geführt ist.
4. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Halteteil (4) als Griffstange (15)
ausgebildet ist und daß eine Griffschlaufe (16) vor
gesehen ist, die durch die Gabel (1) geführt ist.
5. Klettervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Griffstange (15) aus einem Rohr,
vorzugsweise aus einem dünnwandigen Rohr besteht.
6. Klettervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Verschiebebegrenzung der Griffschlaufe
(16) zwischen den Kurvenscheiben (2) ein Stift (14)
angeordnet ist.
7. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Achsbolzen (5) mit den Kurvenscheiben
(2) durch Kleben oder Nieten verbunden ist.
8. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kurvenscheiben (2) an ihrer freien
Stirnseite durch einen Steg (13) miteinander verbunden
sind.
9. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Exzenter
(3) und die Gabelschenkel mit Anschlägen versehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (8) angeformt
sind.
10. Klettervorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch
gekennzeichnet, daß die Profilierungen aus im Querschnitt
trapezförmig ausgebildeten Zähnen (19) bestehen.
11. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Achsbolzen (5) in dem dem Halte
teil (4) gegenüberliegenden Außenbereich der Kurven
scheiben (2) angeordnet ist.
12. Klettervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Exzenter (3) in seinem durch die Kurven
fläche begrenzten Randbereich dicker ist als im übrigen.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3545306A DE3545306C1 (en) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Climbing apparatus |
| EP86116119A EP0226829B1 (de) | 1985-12-20 | 1986-11-21 | Klettervorrichtung |
| AT86116119T ATE45887T1 (de) | 1985-12-20 | 1986-11-21 | Klettervorrichtung. |
| KR860010290A KR870005659A (ko) | 1985-12-20 | 1986-12-02 | 등반장치 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3545306A DE3545306C1 (en) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Climbing apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545306C1 true DE3545306C1 (en) | 1987-06-04 |
Family
ID=6289087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3545306A Expired DE3545306C1 (en) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Climbing apparatus |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3545306C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1557200A1 (de) * | 2004-01-22 | 2005-07-27 | Black Diamond Equipment AG | Verbesserte aktive Klemmvorrichtungsoberfläche |
| EP4538544A1 (de) * | 2023-10-13 | 2025-04-16 | Zedel | Blockiervorrichtung mit beweglichem nocken und verfahren zur herstellung einer verriegelungsvorrichtung mit beweglichem nocken |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3416623A1 (de) * | 1984-05-05 | 1985-11-07 | Edelmann & Ridder GmbH & Co, 7972 Isny | Klettervorrichtung fuer bergsteiger |
| DE3517741A1 (de) * | 1985-05-17 | 1986-01-23 | Stefan 4370 Marl Engers | Kletterhilfe, insbesondere fuer bergsteiger |
-
1985
- 1985-12-20 DE DE3545306A patent/DE3545306C1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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| FR3154159A1 (fr) * | 2023-10-13 | 2025-04-18 | Zedel | Dispositif de blocage à came mobile et procédé de fabrication d’un dispositif de blocage à came mobile |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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