DE3544895C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C5/00—Moderator or core structure; Selection of materials for use as moderator
- G21C5/02—Details
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C1/00—Reactor types
- G21C1/04—Thermal reactors ; Epithermal reactors
- G21C1/06—Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated
- G21C1/07—Pebble-bed reactors; Reactors with granular fuel
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C19/00—Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
- G21C19/20—Arrangements for introducing objects into the pressure vessel; Arrangements for handling objects within the pressure vessel; Arrangements for removing objects from the pressure vessel
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description
Die Erfindung betrifft einen Hochtemperaturreaktor nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Hochtemperaturreaktor ist in der
DE-OS 33 45 113 offenbart. Er ist vom Kugelhaufentyp und
weist einen von Seiten-, Decken- und Bodenreflektoren
umgebenen Reaktorkern für die Kugelschüttung auf. Zumindest
der Seitenreflektor ist mit hochbelasteten
Reflektorabschnitten ausgestattet, insbesondere in den
Reaktorkern vorspringenden, Hohlräume zur Aufnahme von
Abschaltstäben oder -kugeln von Abschalteinrichtungen
aufweisenden Nasenelementen. Diese bestehen aus einer
Vielzahl von übereinandergeschichteten Reflektorelementen.
Diese hochbelasteten Reflektorabschnitte sind nur dann
austauschbar, wenn der Reaktor fast vollständig
auseinandergebaut wird, also erst nach Demontage des
Dampferzeugers, der Gebläse, des oberen Teils des
Druckbehälters, der Abschalt- und Regeleinrichtung und der
angeschlossenen Rohrleitungen. Ein Ausfall dieser
Reflektorabschnitte hat somit ein längeres Stilliegen des
Reaktors zur Folge.
In der DE-OS 28 17 541 ist ein Hochtemperaturreaktor des
Kugelhaufentyps offenbart, der mit einem Manipulator
versehen ist, mit dem Reflektorabschnitte aus- und wieder
eingebaut werden können. Dabei sind diese
Reflektorabschnitte derart an eine Entnahmeöffnung für den
Manipulator angepaßt, daß sie mit dem Manipulator durch die
Entnahmeöffnung in zumindest einer Stellung passen. Eine
nähere Beschreibung und Darstellung des Manipulators und
der Reflektorelemente fehlt. Letztere sind lediglich als
rechteckige Blöcke zu erkennen.
In der DE-OS 28 51 915 ist gleichfalls ein
Hochtemperaturreaktor des Kugelhaufentyps beschrieben.
Dessen Seitenreflektorelemente bestehen aus langgezogenen
Stäben, deren Stirnseiten über Stifte und passende
Ausnehmungen ineinandergreifen. Dabei dienen diese Stifte
bzw. Ausnehmungen allein der Drehmomentübertragung, denn
die säulenförmigen Seitenreflektorelemente sollen im
Betrieb des Reaktors drehbar sein. Das Problem des
Auswechselns der Seitenreflektorelemente ist in dieser
Druckschrift nicht behandelt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen
Hochtemperaturreaktor der eingangs genannten Art so zu
gestalten, daß hochbelastete Reflektorabschnitte
zeitsparend ausgetauscht werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß sind also die Reflektorelemente leicht
voneinander abhebbar ausgebildet und sind des weiteren
miteinander korrespondierende Ausnehmungen an der Oberseite
und Vorsprünge an der Unterseite vorgesehen, die die
leichte Abnehmbarkeit nicht behindern, beim
Aufeinanderschichten aber für eine Zentrierung der
Reflektorelemente zueinander sorgen, so daß allein
hierdurch schon gesichert ist, daß ein Abstürzen des
Seitenreflektors beim Aufeinanderschichten nicht geschehen
kann. Dabei wird den Ausnehmungen eine Doppelfunktion
zugewiesen, denn sie dienen nicht nur der Aufnahme der
Vorsprünge, sondern bilden ergänzend zusammen mit der
besonderen Ausbildung des Entnahmegreifers als Greifer ein
Funktionspaar, das dem Greifer erlaubt, das betreffende
Reflektorelement durch Einfassen in die Ausnehmung in die
Oberseite her packen zu können. Diese Art des Kraftangriffs
macht die Manipulation des Reflektorelements, insbesondere
das reproduzierbare Abheben und Aufeinanderschichten,
besonders einfach. Entsprechend können diese Vorgänge
zeitsparend durchgeführt werden. Ein Ausbau der
vorbelasteten Reflektorabschnitte ist dann ohne größere
Demontage des Reaktors möglich und kann sogar im Rahmen
einer Großinspektion erfolgen. Entsprechend kurz ist die
Zeit, während der der Reaktor stillstehen muß.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß jede
Flanschöffnung gleichzeitig die Öffnung für die zugehörige
Abschalteinrichtung, beispielsweise ein
Kleinkugelabschaltsystem, bildet. Während des
Reaktorbetriebes gehen dann durch die Flanschöffnungen die
Rohrleitungen beispielsweise für dieses
Kleinkugelabschaltsystem. Für den Ausbau der hochbelasteten
Reflektorelemente, beispielsweise der Nasenelemente, müssen
dann das Kleinkugelabschaltsystem ausgebaut und der
Entnahmegreifer angebaut werden.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist
vorgeschlagen, daß ein an der Flanschöffnung befestigtes
Halterohr mit einer seitlichen Entnahmeöffnung derart
angeordnet ist, daß das Reflektorelement bis zur
Entnahmeöffnung durch den im Halterohr getriebenen
Entnahmegreifer anhebbar ist.
Zumindest eine der Ausnehmungen in den Reflektorelementen
sollte eine Hinterschneidung aufweisen, um ein
zuverlässiges Greifen zu ermöglichen. Ferner wird
vorgeschlagen, daß zumindest die Reflektorelemente
untenseitige Vorsprünge aufweisen, die dann passend in die
Ausnehmungen einfassen. Auf diese Weise zentrieren sich die
Reflektorelemente durch das Aufeinanderschichten.
Für den Fall, daß der Hochtemperaturreaktor aus
Nasenelementen bestehende Nasenstege aufweist, sollten die
Ausnehmungen derart zu den die Hohlräume bildenden
Öffnungen in den Nasenelementen angeordnet sein, daß ein
Greifer des Entnahmegreifers in beide einfassen kann.
Die leichte Abhebbarkeit der Reflektorelemente wird dadurch
begünstigt, daß sie sich radial nach außen hin konisch
verjüngen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines
Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen
Hochtemperaturreaktor mit eingebautem
Entnahmegreifer in der Ebene C-C in Fig. 2;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den
Hochtemperaturreaktor gemäß Fig. 1
in der Ebene A-A;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch den
Hochtemperaturreaktor gemäß Fig. 1
in der Ebene B-B;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den
Hochtemperaturreaktor gemäß Fig. 1
bei der Entnahme eines Deckenelements;
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch den
Hochtemperaturreaktor gemäß Fig. 1
bei der Entnahme eines Nasenelements;
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch ein
Nasenelement des Hochtemperaturreaktors
gemäß Fig. 1 mit Greifer.
Der in Fig. 1 verkürzt dargestellte Hochtemperaturreaktor
(1) weist einen zylinderförmigen Seitenreflektor (2), einen
Bodenreflektor (3) und einen Deckenreflektor (4) auf. Alle
Reflektoren (2, 3, 4) sind
aus einer Vielzahl von Graphitblöcken oder -platten
zusammengesetzt. Sie schließen einen Reaktorkern (5) ein,
in dem sich im Betrieb eine Kugelschüttung (6) aus
Brennelementkugeln befindet.
Seiten-, Boden- und Deckenreflektor (2, 3, 4) sind von
einem thermischen Schild (7) und einem Druckbehälter (8)
umgeben. Oberhalb des Deckenreflektors (4) befindet sich
ein Dampferzeuger (9), in dem mit Hilfe des durch den
Reaktorkern (5) geführten und dort auf hohe Temperaturen
erhitzten Gases Dampf produziert wird, das dann für
verschiedene Zwecke, beispielsweise Energieerzeugung,
genutzt werden kann. Das Gas wird anschließend im
Kreislauf wieder nach unten geführt und strömt dann durch
hier nicht näher dargestellte Zuleitungen im
Bodenreflektor (3) wieder in den Reaktorkern (5).
Wie sich insbesondere aus Fig. 2 ersehen läßt, ist der
Seitenreflektor (2) zweischalig aufgebaut. Seine äußere
Schale (10) besteht aus relativ großen
Reflektorelementen, während die innere Schale (11) von
erheblich kleineren und halb so hohen Reflektorelementen
gebildet wird. Jeder der Reflektorelemente der inneren
Schale (11) weist eine Durchgangsbohrung - beispielhaft
mit (12) bezeichnet - auf. Die jeweils
übereinanderliegenden Durchgangsbohrungen (12) bilden
einen Kanal für das Einfahren von Abschaltstäben.
In jeder Ebene sind vier der Reflektorelemente der
inneren Schale (11) als in den Reaktorkern (5)
hineinragende Nasenelemente (13) ausgebildet, die sich
radial nach außen hin konisch verjüngen. Sie haben einen
Winkelabstand von 90° zueinander. Die jeweils
übereinandergeschichteten Nasenelemente (13) bilden dabei
jeweils einen sich über die gesamte Höhe des Reaktorkerns
(5) erstreckenden Nasensteg (15, 16, 17, 18). Jeder
Nasensteg (15, 16, 17, 18) schließt einen Hohlraum (19,
20, 21, 22) ein, der von oben mit Bohrkarbitkugeln
beschickt werden kann. Hierfür durchlaufen den
Deckenreflektor (4) Zuleitungen (24, 25, 26, 27), die im
Betrieb des Hochtemperaturreaktors (1) jeweils über ein
Zuführrohr (25) mit einem Kleinkugelsammelbehälter (26)
(gestrichelt dargestellt) verbunden sind. Die dort
enthaltenen Borcarbitkugeln können zum Abschalten des
Hochtemperaturreaktors (1) in die Hohlräume (19, 20, 21,
22) eingeleitet werden.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, bestehen die
verschiedenen Schichten des Deckenreflektors (4) jeweils
aus radial aufgeteilten Deckenelementen - beispielhaft
mit (27) bezeichnet - und einem Mittelteil (28). Die zwei
jeweils oberhalb der Nasenstege (15, 16, 17, 18)
angeordneten Deckenelemente - beispielhaft mit (29)
bezeichnet - sind aufgeteilt in einen inneren,
herausnehmbaren Abschnitt (30) und einem äußeren
Abschnitt (31). Außerdem sind diese Deckenelemente (29)
nur halb so hoch wie die übrigen Deckenelemente (27).
Fig. 1 zeigt den Hochtemperaturreaktor (1) kurz vor dem
Austausch des Nasenstegs (15). Der Hochtemperaturreaktor
(1) ist abgeschaltet und hat sich inzwischen abgekühlt.
Der Druckbehälter (8) ist druckentlastet und die hier
noch dargestellte Kugelschüttung (6) ist dann vollständig
nach unten abgezogen, so daß der Reaktorkern (5) leer
ist. Zur Stabilisierung des Seitenreflektors (2) sind die
Abschaltstäbe und deren Hubmechanismus (32) (gestrichelt
dargestellt) im Bereich der Nasenstege (15, 16, 17, 18)
herausgefahren bzw. demontiert und durch Sicherungstäbe
(33) ersetzt. Ferner sind auch die
Kleinkugelabschaltsysteme mit den
Kleinkugelsammelbehältern (26) und dem jeweils
zugehörigen Zuführrohr (25) ausgebaut worden.
Statt dessen ist jeweils ein Halterohr (34) auf einer am
Druckbehälter (8) angeformten Flanschöffnung (35) angebaut
worden, in dem innenseitig ein Entnahmegreifer (36)
angeordnet ist. Der Entnahmegreifer (36) besteht aus
insgesamt sechs Teleskopelementen (37, 38, 39, 40, 41,
42), einem Gelenkteil (43) und einem an dessen freien
Ende angeordneten, zangenförmigen Greifer (44).
Unmittelbar oberhalb der Flanschöffnung (35) weist das
Halterohr (34) eine Entnahmeöffnung (45) auf.
In Fig. 1 befindet sich der Entnahmegreifer (36) in der
zusammengeschobenen Stellung. Durch Ausfahren der
Teleskopelemente (37, 38, 39, 40, 41, 42) läßt sich der
Greifer (44) in Richtung auf den Deckenreflektor (4) nach
unten ausfahren. Fig. 4 zeigt, wie der Greifer (44)
einen herausnehmbaren Abschnitt (30) des Deckenreflektors
(4) durch Einfassen in entsprechende Ausnehmungen
angehoben und um 90° derart verdreht hat, daß er durch
die Flanschöffnung (35) und nach entsprechender
Verschwenkung auch durch die Entnahmeöffnung (45) paßt.
Nach Abdecken der herausnehmbaren Abschnitte (30) der
Deckenelemente (29) können die Nasenelemente (13)
entnommen werden. Das Erfassen eines Nasenelements (13)
zeigen Fig. 5 und vergrößert Fig. 6. Die Greiferarme
(46, 47) des Greifers (44) fassen einerseits in den
Hohlraum (19) und andererseits in eine zylindrische
Ausnehmung (48), die im Bereich des Bodens mit einer
Hinterschneidung (49) versehen ist, in die ein Vorsprung
(50) des rechten Greiferarms (47) hineinragt. Die
Ausnehmung (48) dient in übereinandergeschichtetem
Zustand der Nasenelemente (13) gleichzeitig zur Aufnahme
eines passenden, zylindrischen Führungsaufsatzes (51) des
jeweils darüberliegenden Nasensteges (13). Das
Verschwenken und Hochfahren des Nasenelements (13)
geschieht in gleicher Weise wie bei dem Hochfahren des
herausnehmbaren Abschnittes (30) des Deckenelements (29)
(Fig. 4).
Der Ausbau der drei übrigen Nasenstege (17, 18, 19)
geschieht in gleicher Weise und mit gleichen Mitteln.
Nach dem Ausbau können mit Hilfe des Entnahmegreifers
(36) bzw. der hier nicht dargestellten übrigen
Entnahmegreifer neue Nasenelemente (13) in umgekehrter
Reihenfolge eingesetzt werden. Nachdem der
Deckenreflektor (4) wieder komplettiert ist, kann das
Halterohr (34) mit dem Entnahmegreifer (36) wieder
entfernt und an seine Stelle das Kleinkugelabschaltsystem
mit Kleinkugelsammelbehälter (26) und Zuführrohr (25)
wieder montiert werden. Dann werden die Sicherungsstäbe
(33) wieder durch Abschaltstäbe und deren zugehöriger
Hubmechanismus (32) ersetzt. Anschließend kann der
Hochtemperaturreaktor (1) wieder angefahren werden.
Claims (6)
1. Hochtemperaturreaktor des Kugelhaufentyps mit einem
von Seiten-, Decken- und Bodenreflektoren umgebenen
Reaktorkern für die Kugelschüttung, wobei zumindest
der Seitenreflektor mit hochbelasteten
Reflektorabschnitten, insbesondere in den Reaktorkern
vorspringenden, Hohlräume zur Aufnahme von
Abschaltstäben oder -kugeln von Abschalteinrichtungen
aufweisenden Nasenelementen, ausgestattet ist, die
jeweils aus einer Vielzahl von übereinandergeschichteten
Reflektorelementen (13) bestehen,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) die Reflektorelemente (13) sind leicht voneinander abhebbar ausgebildet;
- b) die Reflektorelemente (13) und die über den Reflektorelementen (13) liegenden Plattenelemente (30) des Deckenreflektors (4) weisen Ausnehmungen (48) für einen Entnahmegreifer (36) auf;
- c) zumindest die Reflektorelemente (13) haben unterseitige Vorsprünge (51), die passend in die Ausnehmungen (48) einfassen;
- d) die Ausnehmungen (48) sind derart zu den die Hohlräume (19, 20, 21, 22) bildenden Öffnungen in den Nasenelementen für den Entnahmegreifer (36) angepaßt, daß sie mit dem Greifer (44) des Entnahmegreifers (36) durch die Flanschöffnung (35) in zumindest einer Stellung passen.
2. Hochtemperaturreaktor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Flanschöffnung (35)
gleichzeitig die Öffnung für die zugehörige
Abschalteinrichtung (25, 26) bildet.
3. Hochtemperaturreaktor nach Anpruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Flanschöffnung
(35) befestigtes Halterohr (34) mit einer seitlichen
Entnahmeöffnung (45) derart angeordnet ist, daß das
Reflektorelement (13, 30) bis zur Entnahmeöffnung (45)
durch den im Halterohr (34) betriebenen Entnahmegreifer
(36) anhebbar ist.
4. Hochtemperaturreaktor nach einem der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der
Ausnehmungen (48) eine Hinterschneidung (49) aufweist.
5. Hochtemperaturreaktor nach einem der Ansprüche 1 bis
4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (48)
derart zu den die Hohlräume (19, 20, 21, 22) bildenden
Öffnungen in den Nasenelementen angeordnet sind,
daß ein Greifer (44) des Entnahmegreifers (36) in beide
einfassen kann.
6. Hochtemperaturreaktor nach einem der Ansprüche 1 bis
5,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Reflektorelemente (13) radial nach außen konisch
verjüngen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853544895 DE3544895A1 (de) | 1985-12-19 | 1985-12-19 | Hochtemperaturreaktor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853544895 DE3544895A1 (de) | 1985-12-19 | 1985-12-19 | Hochtemperaturreaktor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3544895A1 DE3544895A1 (de) | 1987-06-25 |
| DE3544895C2 true DE3544895C2 (de) | 1989-06-01 |
Family
ID=6288824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853544895 Granted DE3544895A1 (de) | 1985-12-19 | 1985-12-19 | Hochtemperaturreaktor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3544895A1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2410869A1 (fr) * | 1977-12-02 | 1979-06-29 | Commissariat Energie Atomique | Structure de reflecteur lateral renouvelable, pour reacteur haute temperature a boulets |
| DE2817541C2 (de) * | 1978-04-21 | 1986-10-16 | Hochtemperatur-Reaktorbau GmbH, 4600 Dortmund | Verfahren zum Aus- und Einbau des Seitenreflektors eines Hochtemperaturreaktors |
| DE3345113A1 (de) * | 1983-12-14 | 1985-06-27 | Hochtemperatur-Reaktorbau GmbH, 4600 Dortmund | Kernkraftwerk mit einem ht-kleinreaktor |
-
1985
- 1985-12-19 DE DE19853544895 patent/DE3544895A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3544895A1 (de) | 1987-06-25 |
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