DE354037C - Tischfeuerzeug - Google Patents

Tischfeuerzeug

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DE354037C
DE354037C DE1917354037D DE354037DD DE354037C DE 354037 C DE354037 C DE 354037C DE 1917354037 D DE1917354037 D DE 1917354037D DE 354037D D DE354037D D DE 354037DD DE 354037 C DE354037 C DE 354037C
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DE1917354037D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Tischfeuerzeug. Die Erfindung betrifft ein Tischfeuerzeug mit flüssigem Brennstoff und Reibradzündung, das so eingerichtet ist, daß die beweglichen Innenteile für Reinigungs- u. dgl. Zwecke leicht zugängig sind. Unter Nutzbarmachung der an sich bekannten Anordnung, daß das durch eine Klauenkupplung zur funkengebenden Drehung veranlaßte Reibrad mit der Klauenkupplung auf der gleichen Achse sitzt, deren Torsionsfeder durch einen Hebel gespannt und durch einen zweiten Hebel, bis zur Auslösung durch letzteren, gespannt gehalten -wird, besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die mit der Torsionsfeder verbundene, die Drehung der Kupplungsmuffe vermittelnde Trommel als Sperrad ausgebildet ist, in das eine an dem Auslösehebel angeordnete Nase unter der Wirkung einer Feder einspringt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Getriebe für das Reibrad in einem, gleichzeitig zur Befestigung der Torsionsfeder der Klauenkupplung dienenden, ortsfest angebrachten Gehäuse ruht, das außen durch eine das Lager für die Achse des Reibrades und der Klauenkupplung bildende abnehmbare Kappe verschlossen wird. Neu und eigenartig ist ferner die Anordnung, daß der in an sich bekannter Weise die Druckregelung des Zündsteines vermittelnde, unter regelbarer Federspannung stehende Doppelhebel an eine Stange angelenkt ist, die durch eine Rohrhülse geführt wird, welche zur Regelung des durch eine passend abgestützte Schraubenfeder nachgiebigen Druckes auf den Zündstein achsial verschoben werden kann, bei ihrem völligen Herausschrauben aber die Stange mitnimmt, so daß der Doppelhebel die Zündsteinhülse zur Prüfung und Auswechselung des Zündsteines freigibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Darstellung gebracht.
  • Abb. i und 2 sind senkrechte Schnitte nach den Linien A-B bzw. G-D der Abb. 3, -wobei zur Verdeutlichung der Wirkungsweise einzelne Teile fortgelassen sind.
  • Abb. 3 ist eine Draufsicht, in der, der besseren Übersicht wegen, einzelne Teile teilweise gestrichelt angedeutet sind.
  • Abb. 4 stellt das Getriebe für das Reibrad dar.
  • Abb. 5 ist eine Außenansicht des vollständigen Tischfeuerzeuges.
  • Abb. 6 läßt das Dochtrohr erkennen.
  • In der Zeichnung deutet i den Brennstoffbehälter an, auf dem das Feuerzeug angebracht wird; 2 bezeichnet das Dochtrohr, das zum leichteren Einfügen des aus dem Brennstoffbehälter i gespeisten Dochtes geschlitzt ist; 3 deutet das Reibrad an, gegen das der in der Hülse 5 untergebrachte Zündstein .4. anliegt, so daß die erzeugten Funken den Docht in dem Rohr 2 entzünden.
  • Die Zündsteinhülse 5 ist für den Eingriff des den Zündstein 4 gegen das Reibrad 3 pressenden Fingers 6 gespalten. Der Finger 6 steht mit einem um die Achse 8 drehbaren Hebel 7 in Verbindung, der zur Regelung des Druckes des Zündsteines d gegen das Reibrad 3 eingerichtet ist.
  • Die Achse 8 des Hebels ; ebenso wie die Achse des Reibrades 3 und die Achsen der übrigen beweglichen Teile des Feuerzeuges sind in dem in U-Form gekröpften Blechgehäuse 9 gelagert, das durch den Blechdeckel i o geschlossen wird. Der in der aus den verschiedenen Abbildungen ersichtlichen Gestalt gebogene Blechdeckel io, der die Hülse 5 für den Zündstein .4 trägt und Öffnungen für den Durchtritt des Fingers 6, des Dochtrohres 2 und der über das Dochtrohr zu stülpenden Kappe 31 trägt, ist leicht lösbar mit dem Gehäuse 9 verbunden, und zwar wird die Verbindung durch die am Boden des Blechgehäuses 9 angeordneten Vorsprünge i i -vermittelt, die in passende Ausschnitte des Deckels io einspringen, so daß dieser infolge seiner durch die gebogene Form bedingten Federung ohne weiteres in der Verbindung mit dem Gehäuse gesichert wird.
  • Der den Finger 6 für die Belastung des Zündsteines 4 tragende Hebel 7 ist an eine Stange 12 angelenkt, die über dem Boden des Gehäuses 9 durch ein im Deckel io vorgesehenes Loch nach außen dringt und in einem Rohr 13 geführt wird, das mit Außengewinde in der um seitliche Zapfen schwingbar gelagerten Mutter 14 sitzt. Das Rohr 13 endigt in dem außerhalb des Deckels io liegenden Kopf 15, durch dessen Drehen es in der Mutter 1.4 achsial verschoben werden kann. Der Kopf 15 des Rohres 13 hat eine erweiterte Bohrung zur Aufnahme eines am Ende der Stange 12 abnehmbar befestigten Bundes, durch den die Stange 12 beim Herausschrauben des Rohres 13 mitgenommen wird.
  • Die Stange 12 ist von einer Schraubenfeder 16 umgeben, die mit. ihrem einen Ende gegen einen an der Stangebefestigten Bund i7, mit ihrem andern Ende gegen das Rohr 13 abgestützt ist. Beim Einschrauben des Rohres 13 in die Mutter 14 wird die Schraubenfeder 16 so weit gespannt, daß durch den mit der Stange 1a gelenkig verbundenen Hebel ? der Finger 6 mit dem erforderlichen Druck gegen den Zündstein 4 gepreßt wird. Durch achsiale Einstellung des Rohres 13 kann die Spannung der Feder 16 nach Bedarf geregelt werden, so daß der beim Gebrauch des Feuerzeuges fortschreitenden Abnutzung des Zünd-:iteines .4 Rechnung getragen wird.
  • Beim Herausschrauben des Rohres 13 wird die Stange 12 durch den in der erweiterten Bohrung des Kopfes 15 liegenden Bund zur Teilnahme an der achsialen Verschiebung gezwungen, so daß der Hebel 7 in die in Abb. 2 gezeichnete Lage gedreht wird, in der der Finger 6 die Hülse 5 freigibt, so daß die Prüfung, Umlagerung und erforderlichenfalls Erneuerung des Zündsteines .4 bequem vorgenommen werden kann.
  • Das Reibrad 3 sitzt lose auf einer in dem Gehäuse 9 drehbaren Achse 18 und ist -auf der einen Seitenfläche zum Eingriff mit den Klauen der Muffe i9 eingerichtet, die mit der Achse 18 drehbar, aber auf ihr verschiebbar ist.
  • Das durch die auf die Achse 18 auf-' egchräubte Widerlagsmutter 2o und den die :Muffe i9 tragenden unrunden Teil der Achse 18 gegen Verschiebung gesicherte Reibrad 3 wird unter dem Druck der die Achse 18 umgebenden, passend abgestützten Schraubenfeder 21 im Eingriff mit den Klauen der Muffe i9 gehalten. Die Muffe i9 besitzt dabei die Möglichkeit, entgegen dem Druck der I' e.der 2 1 so weit zurückbewegt werden zu können, daß sie eine Winkeldrehung in bezug auf das durch die Reibung an dem Zündstein q. festgehaltene Reibrad 3 ausführen kann.
  • Auf der Achse 18, drehbar mit ihr, sitzt ferner eine an beiden Enden mit Flanschen versehene Trommel 22, die das Widerlager für die die Muffe i9 belastende Feder 21 bildet, und die zwischen den beiden Flanschen von einer auf Torsion beanspruchten Schraubenfeder 23 umgeben ist. Das eine Ende dieser Schraubenfeder 23 ist an der Trommel 22, das andere an einem die Trommel umgebenden, in Abb.-3 angedeuteten zylindrischen Gehäuse 2d. befestigt, das fest mit dem Gehäuse 9 des Feuerzeuges verbunden ist. Das Gehäuse 2d. wird an seinem äußeren Ende durch einen Schraubendecke125 verschlossen, durch den das Ende der Achse 18 herausdringt, damit der nach Abb. q. gebogene Spannhebel 26 darauf festgekeilt werden kann.
  • Das innere unrunde Ende der Achse 18 ist innerhalb des Gehäuses 9 mit dem gegabelten Hebel 27 verbunden, der gleichzeitig die Nabe für die drehbare Lagerung der Achse 18 in dem Gehäuse 9 bildet. Der gegabelte Hebel 27 steht in der aus Abb. i ersichtlichen Art durch den Lenker 28 mit dem Hebel 29 in Verbindung, der an der drehbar gelagerten Hohlwelle 3o sitzt und für die Bewegung der von einem Arm der Hohlwelle 30 getragenen Kappe 31 dient, die durch Übergreifen des Dochtrohres 2 das äußere Ende des Dochtes während der Nichtbenutzung des Feuerzeuges bedeckt und so den Brennstoff vor Ver-(lunstung schützt, außerdem aber nach dein Gebrauch des Feuerzeuges die Flamme auslöschen soll.
  • Der eine der beiden Flanschen der Trommel 22, und zwar der Flansch 32 (Abb. 2), ist als Sperrad ausgebildet und zu diesem Zweck mit einer Einkerbung versehen, in die eine an dein Auslösehebel 33 angeordnete Nase greift. Der bei 34 drehbare, durch einen Schlitz des Deckels io nach außen ragende und in einer Handhabe endigende Auslösehebel33 steht unter dem Finfluß der Feder 35, so daß durch (len beschriebenen Eingriff zwischen der Nase des Auslösehebels 33 und der- Einkerbung in dem Flansch 32 die Trommel 22 gegen Drehung gesperrt wird.
  • Der Brennstoffbehälter i ist in der aus Abb. 5 ersichtlichen Art mit zum Brennstoff führenden Rohrstutzen 36 versehen, die zum Einführen der Zünder 37 dienen. Die durch die Rohrstutzen 36 in den Brennstoff eintauchenden Zünder 37 werden mit Brennstoff getränkt, so daß sie nach dem Endzünden der Flamme an dem Dochtrohr 2 als Fidibus Verwendung finden können.
  • Zum Gebrauch des Feuerzeuges ist auf die äußere Handhabe des Auslösehebels 33 ein Druck auszuüben, damit der das Sperrad bildende Flansch 32 und infolgedessen die den Flansch 32 tragende Trommel 22 freigegeben wird. Durch die Torsion der auf die Tromrnel 22 wirkenden Schraubenfeder 23 schnellt ,lie Trommel und die wie diese mit der Achse 18 drehbare Muffe ig so weit herum, daß das (Iurch den Klaueneingriff mit der Muffe ig gekuppelte Reibrad 3 an dem Zündstein Funken erzeugt, die gegen das obere Ende des von der Kappe 31 freigegebenen Dochtes geschleudert werden und in der gebräuchlichen Weise diesen entflammen. Das rechtzeitige Üffnen der Kappe 31 wird durch die beschriehene Hebelverbindung 27, 28, 29, 30 gesichert.
  • Während der funkengebenden Drehbewegung der Achse 18 gelangt der Spannhebel 26 aus 'der in den Abb. 2 und 5 in gestrichelten Linien angedeuteten Stellung 26v in die in Abb. 5 in voll ausgezogenen Linien, in Abb. 2 in gestrichelten Linien angedeutete Stellung 26a.
  • Nach beendetem Gebrauch des Feuerzeuges wird dieses durch einen Druck auf den Spannhebel 26 für die Wiederbenutzung bereit. Bei der Drehung des Griffhebels 26 aus der Stellung 26a in die Stellung 26z nach Abb. 2 wird die Torsionsfeder 23 erneut gespannt, und zwar so lange, bis die an dem Auslösehebel 33 sitzende Nase unter dein Druck der Feder 35 Gelegenheit zum Eingreifen in die Einkerbung <7es Sperrflansches 32 findet. Bei der Abwärtsbewegung des Spannhebels 26 wird gleichzeitig durch das mit der Achse 18 verbundene Hebelgestänge 27, 28, 29, 3o die Kappe 31 wieder über das Dochtrohr 2 gestülpt und damit die Flamme zum Erlöschen gebracht.

Claims (3)

  1. P_1TENT-ANSPRÜCHE: i. Tischfeuerzeug mit flüssigem Brennstoff und Reibradzündung, bei welchem das durch eine Klauenkupplung zur funkengebenden Drehung veranlaßte Reibrad auf der gleichen Achse mit der Klauenkupplung sitzt, deren Torsionsfeder durch einen Hebel gespannt und durch einen zweiten Hebel, bis zur Auslösung des letzteren gespannt, arretiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Torsionsfeder (23) verbundene, die Drehung der Kupplungsmuffe (ig) vermittelnde Tromniel (22) als Sperrad (32) ausgebildet ist, in das eine an dein Auslösehebel (33) angeordnete Nase unter der Wirkung einer Feder (35) einspringt.
  2. 2. Tischfeuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe für das Reibrad (3) in einem, gleichzeitig zur Befestigung der Torsionsfeder (23) der Klauenkupplung dienenden, ortsfest angebrachten Gehäuse (24) ruht, das außen durch eine das Lager für die Achse (18) des Reibrades und der Klauenkupplung bildende abnehmbare Kappe (25) verschlossen wird.
  3. 3. Tischfeuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise die Druckregelung des "Zündsteines (q_) vermittelnde, unter regelbarer Federspannung stehende Doppelhebel (7) an eine Stange (12) angelenkt ist, die durch eine Rohrhülse (13) geführt wird, welche zur Regelung des durch eine passend abgestützte Schraubenfeder (16) nachgiebigen Druckes auf den Zündstein (.1.) achsial verschoben werden kann, bei ihrem völligen Herausschrauben aber, die Stange (12) mitnimmt, so daß der Doppelhebel (7) die Zündsteinhülse (5) zur Prüfung und Auswechselung des Zündsteines freigibt.
DE1917354037D 1917-03-28 1917-03-28 Tischfeuerzeug Expired DE354037C (de)

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