DE3535826C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektro-Staubabscheider,
bei dem in einem Gehäuse eine Mehrzahl sich von der
Gaseintritts- zur Gasaustrittsseite erstreckender, gasdurchlässiger,
vertikaler Filterelemente angeordnet ist
und bei dem die von den Filterelementen gebildeten Gasgassen
alternierend eintritts- und austrittsseitig für den
Gasdurchgang gesperrt sind.
Zur Abscheidung von Stäuben aus Abgasen werden in großem
Umfang elektrostatische Staubabscheider benutzt. Ihre Wirkung
beruht darauf, daß die Staubteilchen elektrisch aufgeladen,
im elektrostatischen Feld quer zur Gasströmungsrichtung
abgelenkt und schließlich auf den Niederschlagselektroden
abgeschieden werden. Meist sind mehrere, in
Gasströmungsrichtung hintereinander geschaltete Abscheidefelder
erforderlich, um die Reduzierung des Staubgehalts
auf vorgegebene Reingaswerte zu erreichen. Dabei werden
zuerst die groben Staubfraktionen abgeschieden und zuletzt
die feinen. Eine nennenswerte Abscheidung der feinen
Staubfraktionen kann nicht erfolgen, solange die Abscheideleistung
von den gröberen Staubfraktionen absorbiert
wird. Besonders schwierig ist die Abscheidung von Stäuben
mit einer mittleren Korngröße kleiner 100 µm, vorzugsweise
kleiner 50 µm, aus Abgasen mit einer Temperatur
bis 500°C, wenn ein Reingasstaubgehalt von weniger als
10 mg/Nm3 verlangt wird.
Elektrostatische Staubabscheider haben im Vergleich zu anderen
Staubabscheidern einen sehr niedrigen Druckverlust
(Größenordnung 20 mm WS). Sie werden insbesondere bei der
Reinigung großer Gasmengen, beispielsweise für die Ent
staubung der Abgase aus Kraftwerkskesseln benutzt. Sie er
fordern aber bei der Abscheidung von Feinstäuben sehr
große Abscheideflächen, haben dann einen verhältnismäßig
großen Platzbedarf und sind mit hohen Investitionskosten
verbunden. Je nach Staubart können bestimmte Reststaubge
halte im Reingas mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand
nicht unterschritten werden.
Für die Abscheidung von Stäuben aus Abgasen werden außer
dem vielfach filtrierende Abscheider eingesetzt. Dabei
wird das Abgas durch ein feinporiges Netz, Gewebe etc.
oder durch eine Granulatschüttung geleitet, wobei der
Staub infolge Sieb- und/oder Adhäsionswirkung abgeschieden
wird. Mit derartigen Abscheidern lassen sich sehr viel
niedrigere Reststaubgehalte erreichen als bei elektrostatischen
Staubabscheidern. Sie benötigen für eine bestimmte
Abscheideleistung im allgemeinen weniger Platz als
ein elektrostatischer Staubabscheider, sie haben aber auch
einen sehr viel größeren Strömungswiderstand (im Bereich
von 80 bis 150 mm WS), insbesondere dann, wenn sehr feine
Staubfraktionen abgeschieden werden müssen. Je nach Art
des Filtermaterials sind sie auch nur bis zu bestimmten
Temperaturen einsetzbar.
Da beide erwähnten Abscheidertypen unterschiedliche Vor
teile aufweisen, hat man schon vorgeschlagen, ihre Ab
scheidewirkungen kombiniert einzusetzen.
So ist beispielsweise aus der US-PS 32 42 649 ein elektrischer
Gasreiniger bekannt, der die wesentlichen Merkmale
des eingangs genannten gattungsbildenden Elektro-Abscheiders
aufweist. Die sich von der Gaseintrittsseite zur
Gasaustrittsseite erstreckenden, gasdurchlässigen, horizontalen
Filterelemente werden von einem durchgehenden
Band aus flexiblem, elektrisch nicht leitendem Material
gebildet, das - quer zur Gasströmungsrichtung gesehen -
mäanderförmig angeordnet ist. Die Gasgassen sind
eintritts- und austrittsseitig alternierend offen bzw.
durch die Verbindungsabschnitte zwischen den einzelnen
Filterlementen abgedeckt, wobei der Gasdurchgang nicht
absolut gesperrt, sondern entsprechend der Durchlässigkeit
des Materials nur erschwert ist. Zwischen den Filterelementen
sind im Querschnitt W-förmige gefaltete Abstandshalter
angeordnet, wodurch jede Gasgasse in ihrer gesamten
Länge in zwei strömungstechnisch getrennte Hälften unterteilt
wird. Die Abstandshalter bestehen aus elektrisch
leitendem Material und sind alternierend mit dem Plus-
bzw. Minuspol einer Spannungsquelle verbunden, wodurch zur
Verbesserung der Abscheidung quer zu den Filterelementen
ein elektrostatisches Feld erzeugt werden kann.
Bei dem bekannten Gasreiniger sollen das Gehäuse aus Pappe,
die Filterelemente aus Papier und die Abstandshalter
aus Aluminium bestehen. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß
aus solchen Materialien keine Elektro-Abscheider für großindustrielle
Zwecke hergestellt werden können. Aber selbst
wenn man unter Beibehaltung des prinzipiellen Aufbaus auf
geeignete Materialien überginge, wäre der bekannte Gasreiniger
nur für solche Zwecke einsetzbar, bei denen relativ
häufige Betriebsunterbrechungen toleriert werden können,
denn es ist keine Staubabreinigung von den Filterelementen
vorgesehen, so daß der Gasreiniger immer dann durch einen
neuen ersetzt werden muß, wenn die Staubaufnahmekapazität
des Filtermaterials erschöpft ist. Außerdem kann sich
zwischen den flächig ausgebildeten, als Elektroden wirkenden
Abstandshaltern nur ein elektrostatisches Feld ohne
nennenswerte Sprühwirkung ausbilden, so daß nur eine geringere
Verbesserung der Abscheideleistung erreicht wird.
Bei filtrierenden Abscheidern ist außerdem zu berücksichtigen,
daß die Luft- bzw. Porendurchmesser im allgemeinen
deutlich größer gewählt werden als die Durchmesser der abzuscheidenden
Staubpartikel, weil sich andernfalls die
Filterelemente im Laufe der Zeit zusetzen würden und eine
Abreinigung nicht oder nur mit verhältnismäßig hohem Aufwand
möglich wäre. Durch abgeschiedene Staubpartikel werden
über den Löchern Brücken gebildet, die zu einer Verengung
des Strömungsquerschnitts und damit zu einem feinporigeren
Filterelement, aber auch zu einem höheren Druckverlust
führen. Die Filterelemente werden periodisch abgereinigt,
wobei kurzfristig der ursprüngliche Zustand hergestellt
wird, d.h. größerer freier Strömungsquerschnitt
und weniger Druckverlust, aber auch ein größerer Reststaubgehalt
im Reingas. Wegen der bei der Abreinigung der
Filterelemente auftretenden "Staubspitzen" kann der über
die Zeit gemittelte Reststaubgehalt nicht
beliebig reduziert werden.
Es besteht daher die Aufgabe unter Berücksichtigung der
eingangs genannten Bedingungen einen gattungsmäßigen Elektro-Staubabscheider
vorzuschlagen, bei dem die Beeinträchtigung
des zeitlich gemittelten Reststaubgehaltes durch
die periodisch bei der Abreinigung auftretenden Staubspitzen
deutlich herabgesetzt ist, bei dem also praktisch
beliebig kleine Reststaubgehalte im Reingas eingehalten
werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Filterelemente
elektrisch leitend sind und daß in den austrittsseitig
offenen Gasgassen an Hochspannung liegende
Sprühelektroden vorgesehen sind.
Überraschenderweise hat sich herausgestellt, daß mit einem
auf der Abströmseite angeordneten elektrostatischen Feld
die bei der Abreinigung von als Lochblech ausgebildeten
filtrierenden Staubschichten unvermeidlichen Staubspitzen
sehr stark herabgesetzt werden können. So beträgt bei
spielsweise der über eine halbe Stunde gemittelte Rest
staubgehalt im Reingas unter sonst gleichen Bedingungen 8
oder 52 mg/m3, je nachdem ob abströmseitig vom Filterelement
eine an Hochspannung liegende Sprühelektrode ange
ordnet ist oder nicht. Mit anderen Worten, der Reingas
staubgehalt kann durch die erfindungsgemäße Anordnung von
an Hochspannung liegenden Sprühelektroden auf der Abström
seite von gasdurchlässigen Filterwänden auf etwa 15% des
ursprünglichen Wertes gesenkt werden.
Bisher konnte noch nicht eindeutig geklärt werden, worauf
diese Verbesserung zurückzuführen ist. Möglicherweise übt
der im Bereich der Durchtrittsöffnung der Filterwand ent
gegengesetzt zur Gasströmung gerichtete Elektronenstrom
auf die Staubpartikel eine Sperrwirkung aus, so daß einmal
durch die abgereinigten, freien Lochquerschnitte weniger
Staubpartikel hindurchtreten können und zum anderen die
aus Staubpartikeln bestehenden Brücken schneller wieder
aufgebaut und somit die volle Filterwirkung nach einer Ab
reinigung eher wieder erreicht wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des Er
findungsgedankens sind in den Unteransprüchen 2 bis 14 be
schrieben.
Weitere Einzelheiten und Vorteile werden anhand der in den
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläu
tert.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungs
gemäßen Staubabscheider für horizontalen Gasdurchgang.
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt durch gemäß Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine Variante
gemäß Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen perspektivischen Ausschnitt des Staub
abscheiders gemäß Fig. 1.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsge
mäßen Staubabscheider für vertikalen Gasdurchgang.
Der Staubabscheider gemäß Fig. 1 besteht im wesentlichen
aus einem Gehäuse 1 mit Gaseintrittsseite 2 und Gasaus
trittsseite 3, in dem Filterelemente 4 und Sprühelektro
den 5 im wesentlichen parallel zur Gasströmungsrichtung
angeordnet sind und bei dem sich unten zwei Staubsammel
bunker 6 anschließen. Mit 14
ist die Gaszufuhrleitung und
mit 15 die Gasabfuhrleitung bezeichnet. Während die Fil
terelemente 4 an der Deckenkonstruktion des Gehäuses 1 aufgehängt und
damit geerdet sind, werden die in einem Rahmen 11 gespann
ten Sprühelektroden 5 über Spannungszuführungen 12 und
Isolatoren 13 abgetragen.
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt längs der Linie A-A
durch den Staubabscheider gemäß Fig. 1. Erfindungsgemäß
sind die Filterelemente 4 als im wesentlichen ebene verti
kale Wände 8 ausgebildet und die von je zwei Wänden 8
gebildeten Gasgassen 7 a, 7 b alternierend eingangs- bzw. aus
gangsseitig für den Gasdurchgang durch sich über die ge
samte Höhe der Wände 8 erstreckende Sperrelemente 10 abge
sperrt. Sprühelektroden 5 sind nur in den ausgangsseitig
(rechts) offenen Gasgassen 7 b angeordnet. Durch die Pfeile
ist der Verlauf der Gasströmung angegeben.
Fig. 3 zeigt eine Alternative für die Anordnung der als
Wände 8 ausgebildeten Filterelemente 4. Dabei sind die
Wände 8 in Gasströmungsrichtung gesehen abwechselnd kon
vergierend und divergierend angeordnet, wodurch sich ste
tig verengende Gaseintrittsgassen 7 a und sich in gleichem
Maße stetig erweiternde Gasaustrittsgassen 7 b gebildet
werden. Um in den Gasaustrittsgassen 7 b überall ein
gleichmäßiges elektrostatisches Feld zu erreichen, müssen
die Sprühelektroden 5 in zwei divergierenden Reihen mit
äquidistantem Abstand zu den Wänden 8 angeordnet werden.
Der gleiche Effekt kann auch erreicht werden, wenn nur
eine Reihe von Sprühelektroden mittig angeordnet wird,
deren Sprühverhalten dem sich in Strömungsrichtung ver
größernden Abstand von den Wänden 8 entsprechend angepaßt
ist.
In Fig. 4 ist noch ein perspektivischer Ausschnitt eines
Staubabscheiders gemäß den Fig. 1 und 2 dargestellt.
Die als Wände 8 ausgebildeten Filterelemente 4 begrenzen
Gasgassen 7 und erstrecken sich nach unten bis in die
Staubsammelbunker 6. Diese Gasgassen sind eingangsseitig
alternierend durch sich über die gesamte Höhe der Wände 8
erstreckende Sperrelemente 10 abgesperrt (strichpunktiert
gekreuzte Flächen) bzw. alternierend oben durch gasdichte
Deckenelemente 9 überdeckt. Auf diese Weise wird verhin
dert, daß die zu reinigenden Gase - außer durch die
Wände 8 selbst - von der einen in die benachbarte Gasgasse
übertreten. In den eingangsseitig abgesperrten, nach oben
offenen Gasgassen sind die Sprühelektroden 5 angeordnet
und zwar wie üblich in Rahmen 11 gespannt, die ihrerseits
über die Spannungszuführungen 12 und Isolatoren 13 abge
tragen werden. Die Wände 8 sind am unteren Ende an die
pyramidenförmig nach unten spitz zulaufenden Staubsammel
bunker 6 angepaßt. Sie können in diesem Teil gasundurch
lässig ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich die Rah
men für die Sprühelektroden so auszubilden, daß auch die
in den Staubsammelbunker hineinreichenden Teile der
Wände 8 ganz oder teilweise für den Gasdurchgang benutzt
werden können.
In Fig. 5 ist ein erfindungsgemäßer Staubabscheider für
vertikalen Gasdurchgang dargestellt. In dem Gehäuse 1 mit
unterer Gaseintrittsseite 18 und oberer Gasaustritts
seite 19 sind Filterelemente in Form zylindrischer
Wände 16 vorgesehen, die unten (gaseintrittsseitig) für
den Gasdurchtritt gesperrt sind. Zentrisch in den zylin
drischen Wänden 16 sind Sprühelektroden 21 angeordnet, die
oben über einen Rahmen 11, Stromzuführungen 12 und Isola
toren 13 abgetragen sind und durch unten angeordnete Ge
wichte 20 gespannt werden. Zur Abfuhr des außen auf den
zylindrischen Wänden 16 abgeschiedenen und periodisch ab
gereinigten Staubes sind Staubsammeleinrichtungen 17 vor
gesehen, die einen trichterförmigen Einlauf 23 von etwas
größerem Durchmesser als die zylindrischen Wände 16 auf
weisen und den Staub durch geschlossene Rohre oder Ka
näle 24 in größere Sammelbehälter 25 abführen. Die zylin
drischen Wände 16 werden von außen von den staubbeladenen
Gasen angeströmt. Die Zwischenräume zwischen den zylin
drischen Wänden 16, die gaseintrittsseitig offen sind,
sind gasaustrittsseitig durch eine Art Rohrboden 22 für
den Gasdurchtritt gesperrt.
Claims (14)
1. Elektro-Staubabscheider, bei dem in einem Gehäuse eine
Mehrzahl sich von der Gaseintrittsseite zur Gasaustrittsseite
erstreckender, gasdurchlässiger, vertikaler
Filterelemente angeordnet ist und bei dem die von den
Filterelementen gebildeten Gasgassen alternierend eintritts-
und austrittsseitig für den Gasdurchgang gesperrt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterelemente
elektrisch leitend sind und daß in den austrittsseitig
offenen Gasgassen (7 b) an Hochspannung
liegende Sprühelektroden (5) vorgesehen sind.
2. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß,
- a) das Gehäuse (1) für horizontalen Gasdurchgang ausgelegt ist,
- b) die Filterelemente (4) aus im wesentlichen ebenen, vertikalen Wänden (8) bestehend und
- c) sich unten an das Gehäuse (1) ein oder mehrere Staubsammelbunker (6) anschließen.
3. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Wände (8) nach unten bis in
die Staubsammelbunker (6) erstrecken und daß jeweils
die zwei Wände (8), die eine eingangsseitig offene Gasgasse
(7 a) bilden, oben durch ein gasdichtes Deckenele
ment (9) überdeckt sind.
4. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wände (8) parallel zueinander
angeordnet sind und daß die Gasgassen (7) alternierend
eingangs- bzw. ausgangsseitig durch sich über die gesamte
Höhe der Wände (8) erstreckende Sperrelemen
te (10) abgesperrt sind.
5. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wände (8) in Gasströmungsrichtung
gesehen abwechselnd konvergierend und divergierend
angeordnet sind, wodurch sich stetig verengende Gaseintrittsgassen
(7 a) und sich in gleichem Maße stetig erweiternde
Gasaustrittsgassen (7 b) gebildet werden.
6. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in den sich stetig erweiternden Gasaustrittsgassen
(7 b) zwei Reihen von Sprühelektroden
(5) in äquidistantem Abstand zu den Wänden (8) angeordnet
sind.
7. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß
- a) das Gehäuse (1) für vertikalen Gasdurchgang ausge legt ist,
- b) die Filterelemente (4) aus zylindrischen Wänden (16) bestehen und
- c) Staubsammeleinrichtungen (17) vorgesehen sind.
8. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß
- a) das Gehäuse (1) eine untenliegende Gaseintrittsseite (18) und eine obenliegende Gasaustrittsseite (19) aufweist,
- b) die zylindrischen Wände (16) gaseintrittsseitig für den Gasdurchgang gesperrt sind und
- c) innerhalb der zylindrischen Wände (16) zentrisch Sprühelektroden (21) angeordnet sind.
9. Elektro-Staubabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterelemente (4)
aus einem Rahmenwerk und
darüber gespanntem feinporigen Filtermaterial bestehen.
10. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der Poren etwa 5mal
so groß ist wie die mittlere Korngröße des Staubes.
11. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Filtermaterial aus einem durch
galvanische Abscheidung erzeugten Lochblech besteht.
12. Elektro-Staubabscheider nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lochblech Durchgänge im Bereich
von 5 bis 200 µm aufweist.
13. Elektro-Staubabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial
ganz oder teilweise aus katalytisch aktivem Material
besteht oder mit solchem Material ganz oder teilweise
belegt ist.
14. Elektro-Staubabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abreinigung der
Filterelemente (4) eine oder mehrere Schallquellen
vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
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| DE19853535826 DE3535826A1 (de) | 1985-10-08 | 1985-10-08 | Staubabscheider |
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Publications (2)
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| DE19853535826 Granted DE3535826A1 (de) | 1985-10-08 | 1985-10-08 | Staubabscheider |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B03C 3/14 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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