DE35319C - Rotationsdynamometer - Google Patents

Rotationsdynamometer

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DE35319C
DE35319C DENDAT35319D DE35319DA DE35319C DE 35319 C DE35319 C DE 35319C DE NDAT35319 D DENDAT35319 D DE NDAT35319D DE 35319D A DE35319D A DE 35319DA DE 35319 C DE35319 C DE 35319C
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Germany
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lever
belt
spring
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dynamometer
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Active
Application number
DENDAT35319D
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English (en)
Original Assignee
DONäT BäNKI in Budapest
Publication of DE35319C publication Critical patent/DE35319C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/14Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
DONAT BANKI in BUDAPEST. Rotationsdynamometer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. October 1885 ab.
In dem Ständer A, Fig. 1 und 2, ist die feststehende Achse W gelagert, welche die Leerscheiben B und B1 frei trägt und dem zweiarmigen Hebel C als Drehachse dient. Auf einem Arm dieses Hebels sitzt, mit der Schraube I? stellbar, der Kreuzkopf D. In dem Kreuzkopf sind die Zapfen befestigt, um welche sich die losen Leitrollen F F1 drehen. Auf dem entgegengesetzten Arm dieses Hebels sitzt ein Gegengewicht G, welches den Hebel ausbalancirt. Eine Feder H ist auf der Ständerplatte befestigt und mittelst eines Stahlbandes mit dem Hebel C verbunden.
Um die Scheiben B FB1F1 legt sich ein endloser Riemen, der im Betriebe die Bewegung der einen Scheibe B1 auf die andere, B, überträgt. Z. B. nehmen wir den Fall an, dafs die B1 -Scheibe in der Pfeilrichtung von dem Motor angetrieben wird, und die B-Scheibe übergiebt die Bewegung der Arbeitsmaschine, deren Kraftverbrauch gemessen werden soll. Dabei sind dann die oberen Riementrums S1 S2 gespannt, die unteren S\ S'2 sind schlaff, und die Differenz beider Riemenspannungen (S1 ~{- S2 [S2 + S'2]) wirkt mit dem Momentenarm R auf die Verdrehung des Hebelarmes C1 der Elasticität der Feder H entgegen.
Ein Totalisirungsapparat zeichnet die Bewegungen der Feder auf.
Statt des Uebertragriemens S1 S2 S'2 S\ kann sowohl bei dieser Anordnung wie auch bei den zu beschreibenden Anordnungen auch eine Kette oder ein Seil angewendet werden.
Der Hebel C, Fig. 3 und 4, ist ein einarmiger, dessen Drehungspunkt in N versetzt ist. Die Drehrichtungen sind in der Zeichnung angedeutet, aus welchen hervorgeht, dafs infolge der Differenz der Riemenspannungen in den Riementrums S\ S'2 und S1 S2 der Hebel C nach unten gedrückt wird.
Diesen Druck übernimmt im Punkt b der Waaghebel M, dessen Aufhängepunkt α durch den Ständer T gehalten ist. Auf einem Ende dieses Waaghebels im Punkte d wirkt ein Gegengewicht G, welches das Gewicht der um den Drehpunkt N schwingenden Massen ausbalancirt, und das andere Ende c ist mit der Feder H verbunden, deren Bewegungen durch einen Totalisirapparat aufgezeichnet werden.
Die Scheiben B und B1, Fig. 5 und 6, sind auf parallele Wellen W1 und W aufgekeilt. Der Rollenhebel C ist ein zweiarmiger, wie in Fig. ι und 2, und trägt das Gegengewicht G. Die Scheibe B ist genügend breit, um den Transmissionsriemen aufnehmen zu können; für den Treibriemen der Arbeitsmaschine (deren Kraftverbrauch gemessen werden soll) ist auf die Welle W1 die Scheibe B2 aufgekeilt.
Der Hebel C drückt infolge der Differenz der Riemenspannungen in den Riementrums S\ S'2 und S1 S2 auf den Waaghebel M im Punkte b. Der Aufhängepunkt dieses Hebels ist a. c,ist mit der Feder H verbunden, welche
den Druck des Hebels C aufnimmt und demselben das Gleichgewicht hält.
Die Bewegungen der Feder H zeichnet ein Totalisirungsapparat auf.
Fig. 7 stellt eine Anordnung dar, bei welcher die Länge des Hebelarmes C auf Null reducirt, d. h. der Drehpunkt für die Leitrollen F und F1 in N, in die Achse derselben, versetzt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Uebertragung der innerhalb des Dynamometers wirkenden und zu messenden Kraft durch Riemen, Kette oder Seil mittelst einer senkrecht zur Achse der Treibrollen gestellten Leitrollenanordnung und Verbindung dieser Leitrollenanordnung mit dem Mefs- und Registrir-Apparat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35319D Rotationsdynamometer Active DE35319C (de)

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DE35319C true DE35319C (de)

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