DE3525656C2 - - Google Patents
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- DE3525656C2 DE3525656C2 DE19853525656 DE3525656A DE3525656C2 DE 3525656 C2 DE3525656 C2 DE 3525656C2 DE 19853525656 DE19853525656 DE 19853525656 DE 3525656 A DE3525656 A DE 3525656A DE 3525656 C2 DE3525656 C2 DE 3525656C2
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q7/00—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
- B23Q7/14—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines
- B23Q7/1426—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines with work holders not rigidly fixed to the transport devices
- B23Q7/1463—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines with work holders not rigidly fixed to the transport devices using rotary driving means
- B23Q7/1473—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines with work holders not rigidly fixed to the transport devices using rotary driving means comprising screw conveyors
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- B23Q5/22—Feeding members carrying tools or work
- B23Q5/34—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
- B23Q5/38—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
- B23Q5/40—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously by feed shaft, e.g. lead screw
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Multi-Process Working Machines And Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Bearbeitungszentrum für Werk
stücke mit einer Transportvorrichtung für Werkstücke der im
Gattungsbegriff des Hauptanspruches und des Nebenanspruches
genannten Art.
Durch die DE-OS 28 51 699 ist eine Vorrichtung zum Transport
eines Werkstückes von einer Montage- oder Demontagestellung
zu einer Werkzeugmaschine und umgekehrt bekannt, wobei der
Werkstückträger (Palette) auf Laufrollen entlang einer
Führungsbahn mit motorischem Antrieb bewegbar ist und der
Werkstückträger in seiner Bewegungsrichtung eine Reihe von
zahnstangenartig angeordneten, an vertikalen Achsen dreh
bar gelagerten zylindrischen Rollen aufweist, von denen min
destens eine in Eingriff mit einer, in der Führungsbahn der
Montage- oder Demontagestation bzw. der Werkzeugmaschine
drehbar gelagerten Transportschnecke steht. Gleiche oder ähn
liche Vorrichtungen zeigen die US-PS 21 39 403 und die DE-OS
20 48 246. Durch die den Gattungsbegriff des Hauptanspruches
bestimmende DE-OS 31 01 661 ist eine Vorrichtung zum Trans
port eines Werkstückträgers (Palette) von einer Montage- oder
Demontagestation zu einer Bearbeitungsstation bekann, bei
der unter Anwendung der Merkmale der DE-OS 28 51 699 der
Werkzeugträger von einem Wagen quer zur Vorschubrichtung des
Werkzeugträgers selbst transportiert werden kann und der Wa
gen mindestens eine motorisch angetriebene, parallel zu den
Rollen des Werkstückträgers ausgerichtete Transportschnecke
aufweist, wobei der Wagen in einem solchen Abstand von der
Montage- bzw. Demontagestation und der Werkzeugmaschine vor
beigeführt wird, daß der Abstand der in den Stationen oder
der Maschine angeordneten Transportschnecken von der im Wa
gen befindlichen Transportschnecke kleiner als der Abstand
der vordersten von der hintersten Rolle des Werkstückträgers
ist.
Diesen bekannten Transportvorrichtungen gegenüber besteht die
Aufgabe der Erfindung darin, eine Baueinheit aus Kupplung und
Antrieb zu schaffen, die wahlweise in ein aus einer oder
mehreren Bearbeitungsmaschinen und mehreren stationären oder
verfahrbaren Montage- bzw. Demontagestationen sowie gegebenen
falle aus einem oder mehreren schienenverfahrbaren oder in
duktiv oder andersartig gesteuerten Wagen zwischen den Ma
schinen und Stationen bestehendes sog. Bearbeitungszentrum
einsetzbar ist, die platzsparend, leicht ein- und ausbaubar
und betätigbar ist. Gegenüber bekannten Ausführungsformen
kann der Abstand der genannten Teile des Bearbeitungszentrums
größer als bei einer Verschiebekupplung gewählt werden. Das
Bearbeitungszentrum kann auch einen anderen Aufbau haben, z.
B. kann eine kreis- oder ovalförmige Anordnung von Montage-
und Demontagestationen gewählt werden, die gemeinsam auf
einer kreisförmigen oder ovalen Bahn vor der oder den Be
arbeitungsmaschinen bewegt werden. - Platzersparnis soll
die Baueinheit an fast jeder Stelle des Bearbeitungszentrums
zum Einsatz kommen lassen, so z. B. vorzugsweise stationär
an der oder den Maschinen oder Stationen, so daß bei Anwen
dung eines Zwischenwagens dieser von der Kupplung mit Antrieb
entlastet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die Merkmale
des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruches vor. - Die Merk
male der Unteransprüche dienen der Verbesserung und Weiterent
wicklung der Merkmale des Hauptanspruches und des Nebenan
spruches.
Im Gegensatz zu bekannten Ausführungsformen zeigt die er
findungsgemäße Ausführungsform ein Bearbeitungszentrum mit
einer Baueinheit zum Schwenken sowie zum Drehen der Kupplungs-
oder Zwischenwelle zwischen der oder den Maschinen, Stationen
oder Zwischenwagen, so daß diese Baueinheit an jeder Stelle
des Zentrums auch nachträglich, z. B. nach Änderung der
Konfiguration des Zentrums eingebaut werden kann. Der ge
meinsame Antrieb für das Drehen und Schwenken bringt eine
Platz- und Gewichtsersparnis mit sich.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungs
gemäßen Vorrichtung dargestellt und zwar zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Ausführungs
form des Bearbeitungszentrums nach der Erfindung,
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt nach der Linie II-II
nach Fig. 1 mit einer Werkzeugmaschine, einem Wa
gen und einer Montage- bzw. Demontagestation,
Fig. 3 einen Schnitt durch die drehbare und schwenkbare
Zwischenwelle mit ihrem Antrieb,
Fig. 4 und 5 in vergrößertem Maßstab die Teile nach Fig. 3,
Fig. 6 eine Einzelheit an einer der Wellen der Werkzeug
maschine, der Zwischenwelle oder der Montage- bzw.
Demontagestation,
Fig. 7 und 8 weitere Bearbeitungszentren mit einer und mit zwei
Werkzeugmaschinen und einer drehtellerartigen Mon
tage- bzw. Demontagestation,
Fig. 9 eine Ausführungsform eines Bearbeitungszentrums
mit zwei Werkzeugmaschinen und zwei tellerartigen
Montage- oder Demontagestationen,
Fig. 10 ein Bearbeitungszentrum mit einer bis auf Höhe
zweier Montage- bzw. Demontagestationen verschieb
baren Werkzeugmaschine,
Fig. 11 ein Bearbeitungszentrum mit zwei Werkzeugmaschinen
und mehreren auf einer ovalen Bahn geführten Wa
gen, die als Montage- und Demontagestationen die
nen und
Fig. 12 ein Bearbeitungszentrum mit einer der Werkzeugma
schine gleichachsig gegenüberliegenden Montage-
bzw. Demontagestation und mehreren zwischen die
sen bewegbaren Wagen als Speicherelemente.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind zwei Werkzeugma
schinen 1, 2 auf gleicher seitlicher Höhe angeordnet wie
auch zwei Montage- oder Demontagestationen 3, 4 auf glei
cher Höhe vorgesehen sind. Zwischen der die Vorderseiten
der Werkzeugmaschinen 1, 2 verbindenden Linie 5 und der
die Vorderseite der Montage- oder Demontagestationen ver
bindenden Linie 6 verläuft parallel zu diesen Linien eine
Führungsbahn 7, auf der mit nicht dargestellten Mitteln
ein Wagen 8 in Richtung der Doppelpfeile 9 verfahrbar ist,
so daß der Wagen jeweils derart
bis auf Höhe der Werkzeugmaschinen 1, 2 und der Montage-
bzw. Demontagestationen 3, 4 verfahrbar ist, daß die Längs
achse 10 des Wagens mit den Längsachsen 11, 12, 13, 14 der
Werkzeugmaschinen oder der Montage- bzw. Demontagestationen
fluchtet.
Die Werkzeugmaschinen 1, 2 weisen Schneckenwellen 15, und
die Montage- bzw. Demontagestationen 3, 4 weisen Schnecken
wellen 16 auf, während der Wagen eine Schneckenwelle 17 be
sitzt. Die Schneckenwellen können derart ausgebildet sein,
daß sie nur mit Schneckengängen 19, 21 an der Vorderseite 18
der Werkzeugmaschine und 20 der Montage- bzw. Demontagesta
tionen 3, 4 versehen sind. Die Welle 17 trägt an den Vorder
seiten 22, 23 des Wagens 8 Schneckengänge 25, 24.
Die Werkzeugmaschinen 1, 2, die Montage- bzw. Demontagesta
tionen 3, 4 sowie der Wagen 8 besitzen nicht dargestellte
Führungen in Richtung ihrer Längsachsen 11 bis 14, auf denen
ein Werkzeugträger (Palette) verfahrbar ist. Ein solcher
Werkzeugträger 30 kann daher aus seiner in Fig. 2 rechten
Stellung auf der Werkzeugmaschine 1, 2 in die Stellung 30 a
auf dem Wagen 8 und von dort in die Stellung 30 b auf der Mon
tage- bzw. Demontagestation 3, 4 und umgekehrt bewegt werden,
aber auch in der Lage 30 a auf dem Wagen 8 mit diesem in Rich
tung der Pfeile 9 verfahren werden.
Zum Verschieben des Werkzeugträgers (Palette), auf dem das
Werkstück aufgespannt ist, in Richtung des Doppelpfeiles 31
(Fig. 2) in vorbeschriebener Weise, besitzt der Werkzeugträ
ger 30 an seiner Unterseite eine Reihe aufeinanderfolgender,
drehbarer Rollen 32, deren Durchmesser und Abstand derart
gewählt ist, daß beim Eingriff mindestens einer der Rollen 32
der Rollenreihe des Werkzeugträgers 30 in die Schneckengänge
19, 21, 24, 25 der Werkzeugträger in der gewünschten Richtung
bewegt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 weist der Wagen 8 einen
Antriebsmotor 33 auf, der den Abschnitt 34 der Schneckenwelle
17 des Wagens 8 in Drehung versetzt. Einen gleichen Antrieb
kann der zweite Abschnitt 35 der Welle 17 erhalten. Es kann
auch eine andere Antriebsweise der durchgehenden einteiligen
Welle 17 derart vorgesehen werden, daß die Welle reversierbar
in zwei Richtungen gedreht werden kann, um wahlweise einen
Vorschub nach links oder nach rechts des Werkzeugträgers (Pa
letten) 30 in Richtung des Doppelpfeiles 31 zu ermöglichen. -
Der Wagen besitzt ferner einen nicht dargestellten Fahran
trieb.
Zwischen den Werkzeugmaschinen 1, 2 und der Führung 7 des Wa
gens 8 sowie zwischen dieser Führung und den Montage- bzw. De
montagestationen 3, 4 ist je eine Zwischenwelle 36 vorgese
hen, die um ihre Längsachse in Richtung des Doppelpfeiles 37
(Fig. 2) drehbar und um ihre senkrechte Mittelachse 38 min
destens in einer Richtung schwenkbar ist. Die Welle 36 ist,
wie untenstehend noch näher beschrieben wird, derart dreh
bar gelagert und angetrieben, daß sie die Wellen 15, 17 bzw.
16, 17 wahlweise miteinander zu kuppeln vermag und hierbei
die Drehbewegung der angetriebenen Welle den nicht angetrie
benen Wellen mitgeteilt wird. - Bei den Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 wird daher bei Wirksamwerden der Zwischenwelle
36 der Antrieb der Wellen 15 bzw. 16 durch den Motor 33
über die Welle 17 bewerkstelligt.
Bei der Ausführungsform der Zwischenwelle 36 und deren Dreh-
und Schwenkantrieb nach Fig. 3 bis 5 kann auf einen Motor
und das entsprechende Getriebe zum Antrieb der Welle 17 an
dem Wagen 8, der Maschine 1, 2 und der Station 3, 4 verzich
tet werden, da die Zwischenwelle 36 selbst in Drehung ver
setzt wird und mit Hilfe der endseitigen Kupplungen die be
nachbarten Wellen anzutreiben vermag.
Die Zwischenwelle 36 ist in einem Gehäuse 39 mit Hilfe der La
ger 39 a gelagert und trägt drehfest in ihrem mittleren Bereich
(in Nähe der Mittelachse 38) ein Kegelrad 40, das im Eingriff
mit einem Kegelrad 41 einer senkrechten Welle 42 steht, die
in einer Büchse 43 gelagert ist, die ihrerseits in dem orts
festen Maschinengehäuse 47 drehbar gehalten ist. Das untere
Ende dieser Welle 42 trägt ein weiteres Kegelrad 44, das mit
einem Kegelrad 45 einer horizontalen Welle 46 kämmt. Das Ende
dieser Welle (Fig. 3 das linke Ende) trägt ein Vorgelege aus
den Zahnrädern 48, 49, das von einem nicht dargestellten Mo
tor bei 50 antreibbar ist.
Die die Welle 42 drehbar aufnehmende Büchse 43 trägt das Ge
häuse 39, so daß bei Drehung der Büchse 43 das Gehäuse 39
und damit die Zwischenwelle 36 um ihre senkrechte Mittel
achse 38 geschwenkt werden kann. Hierzu besitzt das untere
Ende der drehbaren Büchse 43 ein mit einem Kegelrad 51 einer
die Welle 46 umgebenden, horizontalen Büchse 52 kämmendes
Kegelrad 53 derart, daß bei Drehung der Büchse 52 das
Schwenken der Welle 36 bewirkt wird. Drehfest auf den hinteren
(linken) Ende der Büchse 52 ist ein Kulissenring 54 angeord
net und in Längsrichtung auf der Büchse 52 verschiebbar.
Hierzu dient die Kolbenstange 55 eines nicht dargestellten
Zylinderkolbenaggregats. Der Kulissenring 54 trägt an seinem
einen Ende eine Stirnverzahnung 56 und an dem anderen Ende
eine weitere Stirnverzahnung 57, wobei zwischen den beiden
Verzahnungen ein Ringteil oder Lager 58 vorgesehen ist, mit
dessen Hilfe das vordere Ende 59 der Kolbenstange 55 an dem
Kulissenring 54 angreift.
Das Zahnrad 48 des Vorgeleges trägt einen Ansatz 60 mit ei
ner Innenverzahnung 61, in die die Stirnverzahnung 56 des Ku
lissenringes 54 einzugreifen vermag. Andererseits trägt das
Gehäuse 47 einen Innenzahnkranz 62, in den die Stirnverzahnung
57 des Kulissenringes 54 eingreifen kann. Die Verzahnung 61
und Zahnkranz 62 sind im Verhältnis zum Abstand der beiden
Verzahnungen 56, 57 des Kulissenringes derart gewählt, daß der
Kulissenring einmal mit einer Verzahnung 56 wirksam in die
Innenverzahnung 61 des Ansatzes 60 eingreifen kann, ohne daß
die Verzahnung 57 mit dem Innenzahnkranz 62 des Gehäuses 47
in Eingriff steht, andererseits jedoch diese Teile miteinan
der in Eingriff stehen, wenn die Verzahnung 56 aus der Innen
verzahnung 61 des Ansatzes 60 ausgerückt ist, wie dies Fig.
5 erkennen läßt.
Durch den geschilderten Antrieb der Zwischenwelle 36 kann
diese in eine untenstehend noch näher beschriebene Drehstel
lung um ihre Längsachse 37 gedreht werden. Hiernach kann, wenn
die Kolbenstange 55 in Fig. 3 und 5 nach links verschoben
ist, der Kulissenring 54 mit seiner Verzahnung 56 in die Ver
zahnung 60 eingreifen und damit die Büchse 52 durch den Motor
50 ebenso angetrieben werden, wie die Welle 46, die drehfest
mit dem Zahnrad 48 des Vorgeleges verbunden ist. Es drehen
sich somit sowohl die Welle 42 wie auch die drehbare Büchse
43, wodurch ein Abrollen des Kegelrades 40 an den Kegelrad
41 erfolgt, da das Übersetzungsverhältnis der Kegel- und
Zahnräder 1:1 ist. Damit ist gewährleistet, daß bei Schwen
ken der Zwischenwelle 36 um ihre senkrechte Mittelachse 38 die
Welle 36 keine Drehbewegung um ihre Längsachse vollführt.
Die Enden der Wellen 15, 16, 17 weisen ineinandergreifende
Teile einer Kupplung auf, die wie Fig. 1 erkennen läßt, als
Nut 70 und Feder 71 ausgebildet ist.
Um die Wellen 15, 16, 17 in einer derartigen Stellung zu arre
tieren und zu halten, daß ein Eingreifen von Nut und Feder
70, 71 erfolgen kann, wenn die Zwischenwelle 36 in ihre
koaxiale Lage zu den Wellen 15, 16, 17 zurückschwenkt, be
sitzt das Lager der Wellen 15, 16, 17 eine Arretiervorrich
tung, die schematisch in Fig. 6 wiedergegeben ist. An dem
Lager ist mit Hilfe z. B. einer Blattfeder 73 ein Keilstück
74 angeordnet, das in einer entsprechenden Nut 75 der Welle
15, 16, 17 einzugreifen vermag und die Welle in dieser Stel
lung hält. Mit Hilfe eines geeigneten Mittels kann der Keil
74 aus der Nut 75 in die Stellung 74′ nach Fig. 6 angehoben
werden, so daß die Welle 15, 16, 17 wieder frei drehbar ist.
Für das Arretieren der Wellen 15, 16, 17 kann auch jedes
andere geeignete Mittel vorgesehen werden.
Um beim Schwenken der Zwischenwelle 36 diese gleichfalls in
ihrer Position zu halten, in welcher die Feder 7′ und die Nut
70 in horizontaler Ebene gelegen sind, damit ein Schwenken
der Zwischenwelle 36 überhaupt ermöglicht wird, greift die Ver
zahnung 57 in den Innenzahnkranz 62 ein, wenn die Kolben
stange 55 mit Hilfe ihres Zylinderkolbenaggregates nach
rechts in Fig. 3 und 5 verschoben wird.
Aus Vorstehendem ist erkennbar, daß es keines auf Höhe der
Wellen angeordneten Kupplungselementes bedarf und der Wagen
selbst keinen Kupplungsantrieb trägt.
Bei der Ausführungsform des Bearbeitungszentrums nach Fig.
7 ist eine Werkzeugmaschine 80 vor einer Montage- bzw. De
montagestation 81 in Form eines Drehtellers 81 a angeordnet,
zwischen denen eine Zwischenwelle 83 nach Fig. 3 bis 5 ange
ordnet ist. Die Werkzeugmaschine besitzt die Welle 84, deren
der Vorderseite 85 der Werkzeugmaschine zugekehrtes Ende mit
einer Schnecke 86 versehen ist. - Der Drehteller weist sei
nerseits in dargestelltem Beispiel im Winkelabstand von 90°
vier Schnecken 87 auf, so daß die Station drei Arbeitsplätze
und eine Übergabestelle aufweist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sind die gleichen Teile
wie bei der Ausführungsform nach Fig. 7 vorgesehen, die
den Index "′" bei jeder Bezugsziffer tragen. Im rechten
Winkel zu der Werkzeugmaschine 80′ ist eine zweite Werk
zeugmaschine 180 angeordnet, zwischen der und dem Drehteller
81 a′ eine weitere Zwischenwelle 183 angeordnet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 sind wiederum zwei Werk
zeugmaschinen 80′′ vorgesehen, denen je eine Montage- bzw. De
montagestation 81′′, 82′′ zugeordnet ist und zwischen denen
eine Zwischenwelle 83′′ nach Fig. 3 bis 5 angeordnet ist.
Die Werkzeugmaschinen besitzen wiederum eine Welle 84′′, de
ren der Vorderseite 85′′, der Werkzeugmaschine zugekehrtes
Ende mit einem Schneckengang 86′′ versehen ist. Zwischen den
Montage- bzw. Demontagestationen 81′′, 82′′ ist eine weitere
Zwischenwelle 88 angeordnet, so daß ein Werkstückträger auch
zwischen den beiden Montage- bzw. Demontagestationen 81′′,
82′′ ausgewechselt werden kann, so daß auch ein auf der Sta
tion 81 vorbereitetes Werkstück zu der rechten Maschine 80′′
in Fig. 9 und ein Werkstück der Station 82′′ zu der linken
Maschine 80′′ gelangen kann, wobei noch weitere Stationen vor
gesehen werden können, die mit den Stationen 81′′, 82′′ durch
weitere Zwischenwellen 88 verbunden sind.
Die Ausführungsform des Bearbeitungszentrums nach Fig. 10 zeigt
eine in Richtung der Pfeile S und S′ verschieb- bzw. verfahr
bare Werkzeugmaschine 100, der zwei stationäre Montage- bzw.
Demontagestationen 101, 102 zugeordnet sind, von denen die
Werkstückträger (Paletten) mit den unbearbeiteten Werkstücken
auf die Werkzeugmaschine bzw. deren Tisch gebracht bzw. die
Träger mit den bearbeiteten Werkstücken von der Maschine bzw.
deren Tisch auf die Stationen 101, 102 bewegt werden. Die Zwi
schenwelle 103 kann als einzige Zwischenwelle mit der Maschine
auf Höhe der Stationen 101, 102 bewegt werden oder aber, wie
dies in gestrichelter Linie in Fig. 10 angedeutet ist, kann
jeder Station 101, 102 eine stationäre Zwischenwelle 103′
bzw. 103′′ zugeordnet werden.
Nach Fig. 11 sind den beiden stationären Werkzeugmaschinen
110, 111 eine induktive oder eine Schienenbahn 112 zugeord
net, auf der sich in Richtung der Pfeile W, W′ Wagen 113 mit
Führungen 114 für die in Richtung der Achse 115 verschiebbare
Paletten durch bekannte Mittel verfahren lassen. Die Wagen
113 besitzen die Schnecken 116, wie auch die Maschinen 110,
111 die Schnecken 117 besitzen. Vor jeder Maschine ist eine
Zwischenwelle 118, 119 stationär angeordnet. - Bei dieser Aus
führungsform üben die Wagen 113 die Funktion von Montage- und
Demontagestationen aus; sie sind unabhängig voneinander zu den
Maschinen 110, 111 bewegbar und ihre Zahl ist größer als die
Anzahl der zu bedienenden Maschinen.
Eine Speicherfunktion erfüllen die auf eine Schienenbahn 120
unabhängig voneinander verfahrbaren Wagen 121, 121′, 121′′,
die die Werkstücke von einer Montage- oder Demontagestation
122 mit Hilfe der stationären Zwischenwelle 123 vor der
Station übernehmen, sie jedoch erst bei Bedarf an die Maschine
124 abgeben, vor der ebenfalls eine stationäre Zwischenwelle
125 nach Fig. 3 bis 5 angeordnet ist.
Die vorstehenden Beispiele zeigen, daß die Zwischenwelle 36
zwischen einer oder mehreren Stationen und einer oder mehre
ren Werkzeugmaschinen unmittelbar oder unter Zwischenanord
nung von Wagen angeordnet ist. - Statt auf Rädern oder Kufen
querverfahrbarer Wagen können in äquivalenter Weise mehrere
Quersupporte oder andere Fördermittel Anwendung finden.
Claims (12)
1. Bearbeitungszentrum für Werkstücke mit einer Vorrichtung
zum Transport von Werkstücken zwischen mindestens einer
Werkstückmontage- bzw. Demontagestation und wenigstens
einer Werkzeugmaschine mittels eines Werkstückträgers
(Palette), dessen an der Unterseite angebrachte Transport
schnecke mit der Transportschnecke der Werkzeugmaschine
oder der Transportschnecke der Station oder der Transport
schnecke eines den Werkstückträger zwischen der Maschine
und der Station bewegenden Zwischenträgers (Zwischenwagen)
drehsteif kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen der Werkzeugmaschine (1, 2, 80′, 110, 111, 124) und
dem Zwischenträger (8, 81 a′, 113, 121, 121′, 121′′) oder
zwischen der Maschine (80, 80′′, 100) und der Station
(81, 81′′, 82′′; 101, 102) oder zwischen dem Zwischenträger
(8, 81 a′, 121, 121′, 121′′) und der Station (3, 180, 122)
eine um eine senkrechte Achse (38) schwenkbare, die Trans
portwellen dieser Teile paarweise kuppelnde Zwischenwelle
(36, 83, 83′, 83′′, 103, 118, 119, 125) mit einem gemein
samen Antrieb (Motor 50) für die Drehbewegung und die
Schwenkbewegung angeordnet ist.
2. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Montage- oder Demontagestation (81, 81′′,
82′′) vor der Werkzeugmaschine (80, 80′′) als drehteller
artiger Teil (81 a, 82 a′′) ausgebildet ist und zwischen der
Werkzeugmaschine (80, 80′′) und der zugeordneten Montage-
bzw. Demontagestation (81, 81′′, 82′′) die kuppelnde Zwi
schenwelle (83, 83′′) angeordnet ist.
3. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen zwei benachbarten Stationen (81′′, 82′′) eine
weitere Zwischenwelle (88) angeordnet ist.
4. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenwelle (36, 83, 83′, 83′′, 103)
unabhängig von der Schwenkbewegung um ihre vertikale Längs
achse (38) drehbar angetrieben ist.
5. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 1 oder 2 und 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (36, 83,
83′, 83′′, 103) von einer, eine Drehantriebswelle (42)
aufnehmenden senkrechten Büchse (43) getragen wird und die
Antriebswelle (42) und die Büchse (43) gleichzeitig gemein
sam antreibbar sind.
6. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die die Zwischenwelle (36, 83, 87) tragende
Büchse (43) in einer ihrer Drehstellungen festlegbar ist.
7. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 5 und 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Drehantriebswelle (42) und die
Büchse (43) über zwei koaxiale Kegelradgetriebe mit einer
horizontalen Welle (46) und mit einer diese aufnehmenden
Büchse (52) angetrieben sind, wobei auf der Büchse (52)
eine Kulissenkupplung (54) verstellbar ist oder zwei
elektromagnetische Zahnkupplungen schaltbar sind.
8. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Kulissenkupplung (54) zwischen der Innenver
zahnung (61) des gemeinsamen Antriebsrades (48) und einem
ortsfesten undrehbaren Zahnkranz (57) des stationären Ma
schinengehäuses (47) verschiebbar ist.
9. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 1 oder 2 und einem oder
mehreren der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Zwischenwelle (36, 83, 83′, 83′′, 88,
103) und die Enden der Transportschneckenwellen, Werkzeug
maschinen und Stationen, eine Kupplung (70, 71) nach Art
von Nut und Feder aufweisen.
10. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 1 oder 2 und einem oder
mehreren der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenwelle (36, 83, 83′, 83′′, 88, 103) oder die
Schneckenwelle der Stationen oder der Werkzeugmaschinen mit
einer Rastnut (75) versehen ist, in die ein Sperrelement
(74) zur Arretierung der Welle (36, 83, 83′, 83′′, 88, 103)
eingreift.
11. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Rastnut (75) und ihr Sperrelement (74) derart
angeordnet sind, daß beim Wirksamwerden beider Teile die
Nut (75) und das Element (74) als Kupplung an den Wellen
enden in horizontaler Ebene liegen.
12. Bearbeitungszentrum nach Anspruch 3 und einem oder mehre
ren der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Übersetzungsverhältnis der senkrechten Drehantriebs
welle (42) und der sie umschließenden Büchse (43) 1:1
beträgt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19848423571 DE8423571U1 (de) | 1984-08-08 | 1984-08-08 | Transportvorrichtung für Werkstücke |
| DE19853525656 DE3525656A1 (de) | 1984-08-08 | 1985-07-18 | Bearbeitungszentrum fuer werkstuecke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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-
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