DE3521458C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Destillation eines
Propylen enthaltenden Ausgangsmaterials zur Herstellung von
Propylen mit zwei Qualitätsstufen.
Propylen wird durch eine Reihe von Verfahren, die typischerweise
in der Dehydrierung von Propan als Ausgangsmaterial bestehen,
hergestellt. Ein katalytisches Verfahren, das für die
Produktion von Propylen aus Propan geeignet ist, verwendet
einen Chrom-Aluminium-Katalysator, der unter dem Handelsnamen
Catofin® von der Houdry Abteilung der Firma Air Products and
Chemicals, Inc., verkauft wird. Typischerweise enthält der
Reaktorabfluß aus dem Dehydrierungsverfahren nach Ethanabtrennung
die folgenden relativen Anteile, ausgedrückt in Mol-%:
Mol-%
Ethan0-2
Propylen35-60
Propan33-58
C₄⁺ (Butan, Pentan, etc.)0-5
Methylacethylen (Propin)75-150 ppm
Propadien75-150 ppm
Dieser Reaktorabfluß wird dann zur Herstellung von zwei
Qualitätsstufen des Propylens fraktioniert, d. h., eine
chemische- und eine Polymer-Qualitätsstufe. Propylen der
chemischen Qualitätsstufe hat typischerweise eine Reinheit
von etwa 92 bis 96% und wird in Alkylierungsverfahren zur
Produktion von Kumol oder zur Produktion von Acrylonitril
oder Propylenoxid verwendet. Propylen mit der Polymer-Qualitätsstufe
besitzt typischerweise einen Reinheitsgrad von 99 bis
99,8% und darüber, und wird zur Herstellung von Polypropylen
benötigt. Bekannterweise muß das Polypropylen mit
der Polymer-Qualitätsstufe eine niedrige Konzentration von
Propadien und Methylacetylen aufweisen, da diese zwei Komponenten
dazu neigen, die Polymerisation zu behindern. Die
Produktspezifikationen für Propylen mit der Polymer-Qualitätsstufe
erfordern charakteristischerweise weniger als maximal
10 ppm, auf Gewichtsbasis, von jeder Komponente. Das Propylen
mit der chemischen Qualitätsstufe verträgt eine etwas höhere
Menge an Propadien und Methylacetylen mit einem Maximum von
etwa 20 ppm auf Gewichtsbasis. Ein Ziel eines Verfahrens zur
Reinigung eines Ausgangsmaterials liegt im Erreichen von Produktspezifikationen,
ohne übermäßige Reinigung dieser Qualitätsstufe,
zur Erreichung der Spezifikationsgrenzen.
Beispielhafte Patente, die den Effekt von Methylacetylen
und Propadien auf die Polymerisierbarkeit von Propylen offenbaren
oder die Trennungsverfahren für die Produktion von
Propylen zeigen, sind folgende:
Die US-PS 29 17 563 und 31 42 710 offenbaren ein Verfahren
zur Reinigung von Propylen, das durch Dehydrierung von Propan
als Ausgangsmaterial gewonnen wurde. Beide Patente weisen
darauf hin, daß Methylacetylen oder Propin aus dem Propylen
entfernt werden muß, falls dieses zur Herstellung von Polypropylen
verwendet werden soll. Die US-PS 29 17 563 weist
zusätzlich darauf hin, daß die relative Flüchtigkeit von
Propylen und Propin sehr nahe beieinander liegt und daß die
Trennung dieser Verbindungen durch Destillation ein hohes
Rückflußverhältnis erfordert. In der US-PS 29 17 563 wird
das Olefin mit Dimethylformamid gewaschen, während in der
US-PS 31 42 710 Methylazetylen und Propadien chloriert werden,
um ein Hydrochlorid zu bilden. Die Hydrochloride werden anschließend
durch Destillation getrennt und eine Dehydrochlorierung
der Produkte durchgeführt um Methylazetylen und Propadien
wiederzugewinnen.
Wie die beiden vorhin genannten Patente anerkennen, wurde eine
Vielzahl von Destillationsverfahren verwendet, um die beiden
Hauptqualitätsstufen des Propylens aus einem Ausgangsmaterial,
das durch Dehydrierung von Propan erhalten wurde, zu gewinnen.
Ein Verfahren besteht darin, daß das Ausgangsmaterial durch
eine Reihe von Kolonnen geschickt wird, d. h., Verwendung des
Kopfdestillates der einen Kolonne als Ausgangsmaterial für die
nächste Kolonne usw. Propylen mit der Polymer-Qualitätsstufe
wird als Kopfdestillat der letzten Kolonne gewonnen, während
Propylen mit der chemischen Qualitätsstufe auf einer mittleren
Stufe der letzten Kolonne erhalten wird. Ein Problem, das
mit diesem Verfahren verbunden ist, bestand darin, daß die
Methylazetylenkonzentration im Propylen der chemischen Qualitätsstufe
relativ hoch war und eine zusätzliche Reinigung erforderte.
Mit anderen Worten, die Produktspezifikationen
für die eine Qualitätsstufe wurden erreicht, für die andere
Qualitätsstufe war jedoch eine zusätzliche Reinigung erforderlich.
Ein weiteres Destillationsverfahren besteht aus der Einführung
des dehydrierten Propanausgangsmaterials in die obere Stufe
einer Zwei-Kolonnen-Destillationsreihe und in der der zuerst
erfolgenden Gewinnung von Propylen der Polymer-Qualitätsstufe
als Kopfdestillat. Die Rückstände der beiden Kolonnenreihen
wurden in den obersten Boden der unteren Stufe als Rückfluß
zugeführt und die Rückstände der unteren Stufe wurden als Ausgangsmaterial
für eine getrennte Destillationskolonne verwendet.
Propylen mit chemischer Qualität wurde als Kopfdestillat der
letzten Kolonne sowie Propan für den Umlauf und andere schwerflüchtige
Produkte wurden als Bodenfraktion erhalten. Wiederum,
wie im vorherigen Verfahren, war der Gehalt von Methylazetylen
im Propylen der chemischen Qualitätsstufe relativ hoch, was
eine zusätzliche Reinigung erforderlich machte.
Walls et al. offenbart in der US-PS 23 71 860 ein Destillationsverfahren
zur Butadiengewinnung durch Dehydrierung eines C₄-
Kohlenwasserstoff-Ausgangsmaterials. In diesem Destillationsverfahren
wurden C₃-Kohlenwasserstoffe und andere leichtflüchtige
Substanzen als Kopfdestillat und das C₄-Produkt als Bodenfraktion
erhalten. Walls et al. gaben dem Ausgangsmaterial Propan
zu, von dem sie glaubten, daß dadurch die relative Flüchtigkeit
von Methylacetylen gegenüber Butadien erhöht werden würde, so
daß das Methylazetylen als Kopfdestillat, unter Zurücklassung
von Butadien als schwerflüchtigen Rückstand, der im wesentlichen
frei von Methylacetylen ist, gewonnen werden könnte.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von zwei
Qualitätsstufen des Propylens, d. h., einer chemischen und
einer Polymer-Qualitätsstufe, wobei beide Qualitätsstufen
niedrige Konzentrationen Methylacetylen und Propadien als Inhaltsstoff
(weniger als 20 ppm auf Gewichtsbasis, für die chemische
Qualitätsstufe und weniger als 10 ppm, auf Gewichtsbasis,
für die Polymer-Qualitätsstufe) aufweisen aus einem Propylen
das durch Dehydrierung von Propan erhalten worden ist.
In diesem Verfahren werden etwa 35 bis 55 Vol.-% des Propylens,
das im Ausgangsmaterial enthalten ist, als chemische Qualitätsstufe
im Kopfdestillat in einer ersten Kolonne erhalten. Der
schwerflüchtige Rückstand wird in einer Kolonne weiter destilliert
um Propylen mit polymerer Qualitätsstufe als Kopfdestillat zu
gewinnen. Der schwerflüchtige Rückstand, der vor allem aus Propan,
Propadien, Methylacetylen, C₄⁺-Kohlenwasserstoff, etc. besteht,
wird als Bodenfraktion erhalten. Durch die Gewinnung von Propylen mit
verminderter Reinheit als Kopfdestillat in der ersten Stufe,
ist es möglich, die Richtung des Methylazetylens innerhalb des
Destillationsverfahrens zu steuern, so daß es in der Bodenfraktion
zurückgehalten wird und von der Kopffraktion getrennt
ist, die das hochreine Propylen enthält. Gegenstand der Erfindung
ist somit das in den Patentansprüchen gekennzeichnete Verfahren.
Der große Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß es möglich
ist zwei Qualitätsstufen des Propylens zu gewinnen, die
eine geringe Konzentration Methylacetylen aufweisen, ohne übermäßige
Reinigung einer Stufe, um die Produktspezifikationen zu
erreichen.
Die Zeichnung zeigt ein Flußdiagramm einer Destillationsreihe
zur Herstellung von Propylen mit chemischer und Polymer-Qualität
aus einem Propylenausgangsmaterial, das durch Dehydrierung
eines Propan-Kohlenwasserstoffausgangsmaterials gewonnen wurde.
Um die Erfindung zu verstehen wird auf die Zeichnung verwiesen.
Für die Herstellung von zwei Propylenqualitätsstufen aus dehydrierten
Propan als Ausgangsmaterial wurde eine Fraktionierungseinheit
entworfen. Sie besteht aus drei Destillationskolonnen
2, 4 und 6. Ein Erhitzer 8 und ein Kondensator 10
wurden an die Kolonne 2 angeschlossen, während die Kolonnen
4 und 6 in Serie mit einem Erhitzer 9 und einem Kondensator 11
verbunden wurden, die an Kolonne 4 bzw. 6 angeschlossen sind.
Jede Kolonne enthielt 125 Böden, die in den Kolonnen 2 und 4
mit 1 bis 125 und in Kolonne 6 (die obere Stufe) mit 126 bis
250 numeriert wurden. Das Beschickungsgut für die Fraktionierungseinheit
wurde von einem Reaktorsystem erhalten, das einen
Catofin®-Katalysator verwendet, der zur Dehydrierung von Propan
gut geeignet ist. Das Ausgangsmaterial, das in dem spezifischen
Beispiel, das anschließend beschrieben wird, verwendet
wurde, bestand aus den folgenden Komponenten, in Mol-%;
der charakteristischerweise breite Bereich der Komponenten ist
zusätzlich angegeben.
In der Durchführung dieses Verfahrens wurde das Beschickungsmaterial
durch die Leitung 12 in die Kolonne 2, die mit einer
Temperatur von 49-57°C und einem Kopfdruck von 19,3 bar
betrieben wurde, eingeleitet. Das Kopfdestillat wurde aus der
Kolonne 2 durch die Leitung 13 entfernt und anschließend im
Kondensator 10 gekühlt. Das Kopfdestillat ist ausreichend zur
Gewinnung von etwa 35 bis 65, vorzugsweise 40 bis 45% des
Propylens im Beschickungsgut durch die Leitung 14, der Rest
wird als Rückfluß durch die Leitung 15 in die Kolonne 2 zurückgeführt.
Der Propylengehalt des Kopfdestillates beträgt
94,5 Mol-%, während der Methylacetylengehalt etwa 18 ppm
beträgt. Das Rückflußverhältnis, das in diesem Beispiel angewendet
wurde, liegt bei etwa 15,6; dies ist sehr viel niedriger
als meistens angewendet wird. Die Bodenfraktion der Kolonne 2
wird durch die Leitung 16 entfernt und in die Kolonne 4 eingeführt,
die bei einem Temperaturbereich von 49- 63°C und bei
einem Druck von 19,3 bar betrieben wird. Die Kopfdestillate
der Kolonne 4 werden durch die Leitung 18 entfernt und werden dabei
zum Ausgangsmaterial für die Kolonne 6. Mit anderen Worten,
die Kolonne 4 ist die untere Stufe der beiden Kolonnenreihen
und die Kolonne 6 bildet die obere Stufe. Die Bodenfraktion
der Kolonne 4 wird durch die Leitung 20 entfernt und besteht
hauptsächlich aus Propan, C₄⁺-Kohlenwasserstoffe zusammen mit
etwas Methylacetylen und Propadien. Das Kopfdestillat der
Kolonne 6 wird durch die Leitung 21 entfernt, im Kondensator
11 gekühlt und Propylen mit der polymeren Qualitätsstufe,
mit einer Reinheit von 99,7 Mol-% und einem Methylazetylengehalt
von weniger als 10 ppm, auf Gewichtsbasis, wird über
die Leitung 22 gewonnen. Das Rückflußverhältnis, das in dieser
Fraktionierung verwendet wird, beträgt 25,5. Die Bodenfraktion
der Kolonne 6 wird über die Leitung 24 entfernt und für den
Rückfluß in Kolonne 4 benutzt.
Unter den vorhin beschriebenen Verfahrensbedingungen, d. h.,
bei einer Temperatur von 49-66°C (120-150°F) und einem Destillationsdruck
von 14-21 kg/cm² (200-300 psig), ist es möglich, Propylen der chemischen
Qualitätsstufe mit einer Methylacetylen- und Propadien-
Konzentration von weniger als 20 ppm, auf Gewichtsbasis, und
Propylen der polymeren Qualitätsstufe mit weniger als 10 ppm
Methylacetylen und Propadien zu erhalten. Weiter kann unter
den Temperatur- und Druckverhältnissen die verwendet werden,
das Wasser des Kühlturms zur Durchführung der Kondensation des
Kopfdestillates aus den Fraktionierungseinheiten bei angemessenen
Rückflußverhältnissen verwendet werden.
Im Gegensatz zum eben beschriebenen Verfahren, muß, wenn eine
Drei-Kolonnen-Reihe, wie im Stand der Technik beschrieben, verwendet
wurde, das Rückflußverhältnis etwa 33 betragen um Propylen
mit der polymeren Qualitätsstufe zu erhalten. Obwohl Propylen
der chemischen Qualitätsstufe eine Materialreinheit von 94,5%
besitzt, beträgt die Methylacetylenkonzentration 320 ppm und
liegt deshalb klar außerhalb der Produktspezifikationen.
Wenn die drei Kolonnen als zwei getrennte Destillationssysteme
aufgebaut wurden, d. h., zwei Kolonnen arbeiten in Serie zur
Herstellung von Propylen der polymeren Qualitätsstufe und eine
einzelne Kolonnenstufe arbeitet zur Herstellung von Propylen
der chemischen Qualitätsstufe, werden die Produktspezifikationen
bezüglich Methylacetylen nicht erreicht. Wenn mit einem
Rückfluß gearbeitet wird, um in einem Verhältnis von 20,5 zu
destillieren und wenn das Propylen mit der polymeren Qualitätsstufe
als Kopfdestillat der oberen der zwei Kolonnenreihen
entfernt wird, sind die Spezifikationen für Propylen
der chemischen Qualitätsstufe in Bezug auf Methylacetylen zu
hoch, da die Konzentration 190 ppm erreicht.
Claims (3)
1. Verfahren zur Gewinnung von Propylen mit zwei Qualitätsstufen
aus einem Ausgangsmaterial, das durch Dehydrierung von
Propan erhalten worden ist und aus folgenden
Bestandteilen zusammengesetzt ist:
Mol-%Ethan0-2
Propylen35-60
Propan33-58
C₄⁺ Kohlenwasserstoff
(Butan, Pentan, etc.)0-5 Methylacethylen (Propin)75-150 ppm Propadien75-150 ppmdadurch gekennzeichnet,daß man das Ausgangsmaterial in einer Destillationskolonne bei einer Temperatur von 49 bis 66°C und einem Druck von 13.7 bis 20.6 bar destilliert und eine Anfangsfraktion von Propylen als Kopfdestillat gewinnt, das 35 bis 55 Mol-% des Propylens des Ausgangsmaterials enthält und einen Reinheitsgrad von 92 bis 96 Mol-% und einen Gehalt an Methylacetylen und Propadien von weniger als 20 ppm aufweist, sowie eine Bodenfraktion gewinnt, die aus dem Rest des Ausgangsmaterials besteht und die Bodenfraktion bei einer Temperatur von 49 bis 66°C und einem Druck von 13,7 bis 20,6 bar destilliert und ein Kopfdestillat gewinnt, das hauptsächlich Propylen in einer Konzentration von etwa 99 bis 99,8 Mol-% enthält und einen Gehalt an Methylacetylen und Propadien von weniger als 10 ppm aufweist, und eine Bodenfraktion gewinnt, die Propan, Propadien und Methylacetylen sowie C₄⁺-Kohlenwasserstoffen enthält.
(Butan, Pentan, etc.)0-5 Methylacethylen (Propin)75-150 ppm Propadien75-150 ppmdadurch gekennzeichnet,daß man das Ausgangsmaterial in einer Destillationskolonne bei einer Temperatur von 49 bis 66°C und einem Druck von 13.7 bis 20.6 bar destilliert und eine Anfangsfraktion von Propylen als Kopfdestillat gewinnt, das 35 bis 55 Mol-% des Propylens des Ausgangsmaterials enthält und einen Reinheitsgrad von 92 bis 96 Mol-% und einen Gehalt an Methylacetylen und Propadien von weniger als 20 ppm aufweist, sowie eine Bodenfraktion gewinnt, die aus dem Rest des Ausgangsmaterials besteht und die Bodenfraktion bei einer Temperatur von 49 bis 66°C und einem Druck von 13,7 bis 20,6 bar destilliert und ein Kopfdestillat gewinnt, das hauptsächlich Propylen in einer Konzentration von etwa 99 bis 99,8 Mol-% enthält und einen Gehalt an Methylacetylen und Propadien von weniger als 10 ppm aufweist, und eine Bodenfraktion gewinnt, die Propan, Propadien und Methylacetylen sowie C₄⁺-Kohlenwasserstoffen enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konzentration von Propylen in der
Anfangsfraktion 93 bis 95 Mol-% beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man 40 bis 45 Mol-% des Propylens im Ausgangsmaterial
als Anfangspropylenfraktion gewinnt.
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