DE3519110C2 - - Google Patents

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DE3519110C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Datentransferschaltung in einem Faksimilegerät mit gemeinsamem Bus nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Datentransferschaltung ist aus der US-PS 34 83 317 bekannt. Bei dieser bekannten Datentransferschaltung wird eine selektive Kodiertechnik realisiert. Es gelangt dabei eine Kodiereinrichtung zur Anwendung, die auch als Rechner eingerichtet ist und somit einen gemeinsamen Bus enthält. Es ist eine erste Einrichtung zur aufeinanderfolgenden Erzeugung von Informationsteilen vorgesehen, die jeweils aus einer begrenzten Anzahl von Datenbis bestehen und die auch Zeilen unterschiedlicher Farbe inklusive einer gleichaussehenden Farbe angeben. Ferner ist eine zweite Einrichtung vorgesehen, die auf die Informationsteile der ersten Einrichtung anspricht, wobei auch Mittel vorgesehen sind, um zwischen Informationsteilen, die Zeilen einer vorbestimmten gleichaussehenden Farbe angeben, und anderen Informationsteilen zu unterscheiden, die beispielsweise aufeinanderfolgend wechselnde Farben wiedergeben. Bei dieser bekannten Datentransferschaltung wird eine binäre Datenwellenform in Segmente aufgeteilt und zwar entsprechend dem erwarteten Informationsgehalt einer Vorlage und es werden die gewonnenen Daten analysiert. Die Segmente, die eine redundante Hintergrundinformation beinhalten, werden mit Hilfe einer Lauflängenkodiertechnik kodiert, charakterisiert und übertragen. Die Segmente, die Informationsdaten aufweisen, werden nach ihrer Charakterisierung als Gesamtheit übertragen bzw. gesendet.
Aus der DE-OS 28 24 128 ist ein Faksimile-Sender-Empfänger- System bekannt, welches eine Kodiereinrichtung zum Kodieren von abgetasteten Daten in Durchlauflängen und anschließend in Huffman-Kodes und auch eine Empfangseinrichtung zum Empfangen der gesendeten Daten und zum Dekodieren der Daten in das ursprüngliche Datenformat enthält. Um die Anzahl der erforderlichen Speicherplätze für die Speicherung der Daten zu begrenzen ist ein Festwertspeicher vorgesehen, der serielle Daten von der Sendeeinrichtung empfängt, um den Festwertspeicher mit dem ankommenden Datenbitteil zu adressieren, und wobei ein Speicherpufferregister vorgesehen ist, durch das dem Festwertspeicher eine vektorförmige Adresse aus dem Festwertspeicher zugeführt wird, um die Adresse des Festwertspeichers zu vervollständigen, wobei die vektorförmige Adresse dem Speicherpufferregister von dem Festwertspeicher zugeführt wird.
Aus der DE-OS 23 07 511 ist ein zweizeiliges Datenverdichtungsverfahren und System zur Verdichtung, Übertragung und Wiedergabe von Faksimile-Daten bekannt. Gemäß diesem bekannten Verfahren wird eine zusammenfassende Kodierung einer Anzahl von Abtastsignalen vorgenommen, wobei bei der Erzeugung der kodierten Signale nur die Art der Flächenelementsätze bildenden Flächenelemente und Veränderungen des Zustandes der Flächenelemente aufeinanderfolgender Sätze benutzt werden, wobei jeder Satz aus einem Flächenelement jeder Zeile besteht, so daß insgesamt die Flächenelemente jedes Satzes einander berühren. Bei diesem bekannten Verfahren basiert die Kodierung auf einem 2-Zeilen-Algorithmus, bei dem zwei Zeilen abgetasteter Daten gleichzeitig zur Ver- und Entkodierung betrachtet werden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Datentransferschaltung der angegebenen Gattung derart zu verbessern, daß Leerzeilen, die keine Informationsteile enthalten, als solche mit einer besonders geringen Datenmenge gekennzeichnet und erfaßt werden können, um die Belastung des gesamten Busses mit Daten, die keine Nutzsignale kennzeichnen, während einer Faksimileübertragung wesentlich zu reduzieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 4.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Datentransferschaltung mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Speicherabbildung, welche den Inhalt eines Random- oder Direktzugriffspeichers wiedergibt, welcher in der in Fig. 1 dargestellten Datentransferschaltung vorgesehen ist, und
Fig. 3 Beispiele von Kodierformaten (A und B), die in den Datentransfersystemen herkömmlicher Faksimilegeräte verwendet sind, und bevorzugte Beispiele von Kodierformaten (C und D), welche in der Datentransferschaltung mit Merkmalen nach der Erfindung verwendet werden können.
In Fig. 1 ist eine Datentransferschaltung mit Merkmalen nach der Erfindung dargestellt, welche das Datentransfersystem eines Faksimilegeräts sein soll. Die Erfindung wird daher nachstehend so beschrieben, daß sie bei der Datentransferschaltung eines Faksimilegeräts angewendet ist.
Die Datentransferschaltung in Fig. 1 hat einen gemeinsamen Bus 10 mit beispielsweise einer 8 Bit- oder 16 Bit-Breite, welche ein direkter Speicherzugriffskanal (DMA) schafft. Der gemeinsame Bus 10 erlaubt eine Verbindung zwischen verschiedenen Schaltungsteilen der Datentransferschaltung in beiden Richtungen; hierbei weist die Datentransferschaltung beispielsweise einen Zentralprozessor 12 (CPU), einen Festwertspeicher 14 (ROM), einen Bildabtaster 16, eine mit "SCAN IF" bezeichnete Abtaster-Schnittstelleneinheit 18, einen Random- oder Direktzugriffsspeicher 20 (RAM), einen mit "IP" bezeichneten Bildprozessor 22, eine mit "DMA CONT" bezeichnete Direktspeicher- Zugriffssteuereinheit 24, einen Kodierer 26, eine mit "DISC IF" bezeichnete Plattenschnittstelleneinheit 28, eine Informationsaufzeichnungsplatte 30, einen Dekodierer 32, eine mit "PLOD IF" bezeichnete Plotter- Schnittstelleneinheit 34, einen als "PLOT" bezeichneten Plotter 36, eine Modulator/Demodulatoreinheit 38 (MODEM), eine mit "CCU" bezeichnete Kommunikationssteuereinheit 40, eine mit "MANIP" bezeichnete Handhabungsschaltungskarte 42, eine mit "NC" bezeichnete Leitungsnetz-Steuereinheit 44, und eine als "MECH IF" bezeichnete mechanische Schnittstelleneinheit 46 auf. Der Bildabtaster 16 ist im wesentlichen ein optoelektronischer Wandler, der wirksam ist, um graphische Information von einem (nicht dargestellten) Informationsaufzeichnungsmedium optisch aufzunehmen und um die auf diese Weise gelesene Information in eine Reihe elektrischer Binärsignale umzusetzen. Der Abtaster 16 arbeitet unter der Steuerung des Zentralprozessors (CPU) 12 über den gemeinsamen Bus 10. Das Aufzeichnungsmedium, welches ein Manuskript oder eine Vorlage sein kann, wird nachstehend als Gegenstandskopie bezeichnet, welche graphische Information in Form von Buchstaben, Zeichen und/ oder Mustern trägt. Die elektrischen Signale, welche auf diese Weise mittels des Bildabtasters 16 erzeugt worden sind, werden durch die Abtaster-Schnittstelleneinheit 18 in die Formen von graphischen Informationssignalen formuliert, welche an dem gemeinsamen Bus 10 verfügbar sind. Der Bildprozessor 22 hat dagegen die Aufgabe, die wiederzugebenden Bilder zu vergrößern oder zu verkleinern und die Auflösung der wiederzugebenden Bilder zu ändern. Die DMA-Steuereinheit 24 wird dazu verwendet, um die Übertragung von graphischen und kodierten Informationen über den gemeinsamen Bus 10 in einem DMA-Mode zu steuern. Die Informationsaufzeichnungsplatte 30 ist ein magnetisches Aufzeichnungsmedium, welche eine Sammlung von magnetisch gespeicherten Informationen darstellt, oder welche dazu verwendet wird, um die kodierten Informationen, welche über die Plattenschnittstelleneinheit 28 empfangen worden sind, magnetisch zu speichern. Der Dekodierer 32 dekodiert wirksam die empfangenen kodierten Informationen in graphische Informationssignale, die sich für eine Faksimilewiedergabe eignen. Der Plotter 36 ist beispielsweise ein Punkte aufzeichnender Druckkopf und wird dazu verwendet, die Bilder zu drucken, welche durch die graphischen Informationssignale dargestellt sind, welche über die Plotter-Schnittstelleneinheit 34 zugeführt worden sind. Die Leitungsnetz-Steuereinheit 44 ist mit einer externen Übertragungsleitung 48, wie beispielsweise einer Fernsprechleitung, verbunden. Alle vorbeschriebenen Komponentenmodule außer die Netzwerk- Steuereinheit 44 sind, wie dargestellt, über in beiden Richtungen verwendbare Übertragungswege unmittelbar mit dem gemeinsamen Bus 10 verbunden.
Die Arbeitsweise des auf diese Weise aufgeführten und angeordneten Datentransfersystems wird nunmehr bezüglich (1) eines Lese- und Sende-Modes, (2) eines Empfangs- und Wiedergabe- Modes, (3) eines Modes zur Übertragung gespeicherter Daten und (4) eines Empfangs- und Speicher-Modes beschrieben.
(1) Lese- und Sende-Mode
Während dieses Datenübertragungs-Betriebsmodes der in Fig. 1 dargestellten Schaltung entstehen Daten in dem Bildabtaster 16 und gelangen über die Abtaster-Schnittstelleneinheit 18, den Randomspeicher (RAM) 20, den Kodierer 26, die Kommunikations-Steuereinheit 40, das Modem 38, die Übertragungssteuereinheit 40 und die Netzwerk-Steuereinheit 44 in dieser Reihenfolge in die externe Übertragungsleitung 48. Der Bildabtaster 16 nimmt folglich optisch-graphische Informationen auf, welche beispielsweise verschiedene schwarze und weiße Muster von einer Gegenstandskopie darstellen, und setzt die Informationen in eine Reihe von Binärsignalen um. Die digitalen Signale, die auf diese Weise von dem Bildabtaster 16 erzeugt worden sind, werden in "unverarbeitete" graphische Informationssignale, welche für eine Übertragung auf dem gemeinsamen Bus 10 betriebsbereit sind, mittels der Abtaster-Schnittstelleneinheit 18 transformiert. Die sich ergebenden graphischen Informationssignale werden über den gemeinsamen Bus 10 in den Randomspeicher (RAM) 20 geladen.
Die "unbearbeiteten" graphischen Informationssignale, welche auf diese Weise in dem Randomspeicher 20 gespeichert sind, werden über den gemeinsamen Bus 10 dem Kodierer 26 zugeführt und werden dadurch beispielsweise in kodierte 8 Bit- oder 16 Bit-Digitalsignale verarbeitet. Die parallelen kodierten Signale, welche von dem Kodierer 26 erzeugt worden sind, werden ebenfalls über den gemeinsamen Bus 10 der Kommunikationssteuereinheit 40 zugeführt und werden dadurch in eine Folge von Bits transformiert. Die Folge digitaler Signale wird dann dem Modem 38 für eine Modulation in ein Wechselspannungssignal zugeführt, das für eine Übertragung an die externe Übertragungsleitung 48 verwendet wird. Das von dem Modem 38 erzeugte Wechselspannungssignal wird über die Kommunikationssteuereinheit 40 und die Netzwerk-Steuereinheit 44 zu der externen Übertragungsleitung 48 durchgelassen, um an ein (nicht dargestelltes) externes Empfängerterminal übertragen zu werden. Während des Lese- und Sende-Betriebsmodes der Datentransferschaltung stellen somit die Bildabtaster 16 und die Abtaster- Schnittstelleneinheit 18 Eingabeeinrichtungen dar, und die externe Übertragungsleitung 48 dient als Ausgabeeinrichtung der Schaltung.
(2) Empfangs- und Wiedergabemode
Während dieses Datenempfangs-Betriebsmodes der Datentransferschaltung mit den Merkmalen nach der Erfindung werden Daten von einem externen (nicht dargestellten) Senderterminal zugeführt und über die externe Übertragungsleitung 48 für eine Wiedergabe in der Schaltung an den Plotter 36 übertragen. In diesem Fall fließen die Daten, die auf der externen Übertragungsleitung 48 empfangen worden sind, in der angegebenen Reihenfolge über die Netzwerk-Steuereinheit 44, die Kommunikationssteuereinheit 40, das Modem 38, die Kommunikationssteuereinheit 40, den Dekodierer 32, den Randomspeicher 20 und die Plotter-Schnittstelleneinheit 34 in den Plotter 36. Folglich wird das Wechselspannungssignal welches von dem Senderterminal über die externe Übertragungsleitung 48 empfangen worden ist, über die Netzwerk- Steuereinheit 44 und die Kommunikationssteuereinheit 40 dem Modem 38 zugeführt und wird dadurch in eine Reihe von Digitalsignalen demoduliert. Die von dem Modem 38 erzeugten, seriellen Digitalsignale werden zu der Kommunikationssteuereinheit 40 zurückgeleitet und werden in parallele 8 Bit- oder 16 Bit-Signale transformiert, welche die kodierte graphische Information darstellen, welche in dem Senderterminal entsteht.
Die kodierten Signale werden auf dem gemeinsamen Bus 10 zu dem Dekodierer 32 durchgelassen und werden in graphische Informationssignale dekodiert, welche den ursprünglichen, unbearbeiteten graphischen Informationssignalen entsprechen, welche von dem Senderterminal übertragen worden sind. Diese digitalen graphischen Informationssignale werden über den Bus 10 in den RAM-Speicher 20 geladen und werden dann von diesem (20) ebenfalls über den Bus 10 der Plotter- Schnittstelleneinheit 34 zugeführt. Entsprechend den graphischen Informationssignalen, die auf diese Weise über die Plotter-Schnittstelleneinheit 34 geliefert worden sind, gibt der Plotter 36 die graphische Information in Form von Buchstaben, Zeichen und/oder Mustern wieder. Während dieses Empfangs- und Wiedergabe-Betriebsmodes der Datentransferschaltung dient die externe Übertragungsleitung 48 als Ausgabeeinrichtung und der Plotter 36 und die Plotter- Schnittstelleneinheit 34 stellen Eingabeeinrichtungen des Systems dar.
(3) Mode zur Übertragung von gespeicherten Daten
Während des Betriebsmodes zur Übertragung von gespeicherten Daten der in Fig. 1 dargestellten Schaltung, rühren Daten von der Informationsaufzeichnungsplatte 30 her, auf welcher graphische Informationen in Form von kodierten Binärsignalen vorbereitend gespeichert sind, welche beispielsweise verschiedene schwarze und weiße Muster von beispielsweise Buchstaben, Zeichen und/oder graphischen Mustern darstellen. Die von der Platte 30 gelesenen Daten fließen in der angegebenen Reihenfolge über die Platten-Schnittstelleneinheit 28, den RAM-Speicher 20, den Dekodierer 32, den RAM-Speicher 20, den Bildprozessor 22, den RAM-Speicher 20, den Kodierer 26, die Kommunikationssteuereinheit 40, das Modem 38, die Kommunikationssteuereinheit 40 und die Netzwerk-Steuereinheit 44 in die externe Übertragungsleitung 48. Folglich werden die binär kodierten graphischen Informationen, welche von der Platte 30 gelesen werden, in Signale, welche für eine Übertragung auf dem gemeinsamen Bus 10 bereit sind, mittels der Platten-Schnittstelleneinheit 28 transformiert. Die sich ergebenden kodierten, graphischen Informationssignale werden über den Bus 10 dem RAM- Speicher 20 zugeführt und in diesem (20) gespeichert.
Die auf diese Weise in dem Random-Speicher 20 gespeicherten, graphischen Informationssignale werden über den Bus 10 dem Dekodierer 32 zugeführt und werden in "unbearbeitete" graphische Informationssignale dekodiert. Diese dekodierten, graphischen Informationssignale werden über den Bus 10 zur Speicherung dem RAM-Speicher 20 zugeführt und werden danach von dem Speicher 20 ebenfalls über den Bus 10 dem Bildprozessor 22 zugeführt. In diesem Bildprozessor können die unbearbeiteten graphischen Informationssignale modifiziert werden, um die wiederzugebenden Bilder von der genormten Größe A4 in die Größe A3 oder umgekehrt zu vergrößern oder zu verkleinern und/oder um die Zeilendichte der zu druckenden Bilder (von 8 × 7,7 Zeilen/mm in 8 × 3,85 Zeilen/ mm oder umgekehrt) zu ändern. Die graphischen Informationssignale, welche auf diese Weise durch den Bildprozessor 22 modifiziert werden können, werden über den Bus 10 in dem RAM-Speicher 20 gespeichert und werden dann von dem Speicher 20 an den Kodierer 26 übertragen, um in Digitalsignale verarbeitet zu werden, die entsprechend dem Kodierformat kodiert sind, das in dem externen (nicht dargestellten) Empfängerterminal verwendet ist, an welchen die Daten abzugeben sind. Die von dem Kodierer 26 kodierten, digitalen Signale werden ebenfalls über den Bus 10 der Kommunikationssteuereinheit 40 zugeführt und werden dadurch in einer Folge von Digitalsignalen transformiert. Wie im Falle des Lese-Sende-Betriebsmodes wird dann die Serie von digitalen Signalen dem Modem 38 für eine Modulation in ein Wechselspannungssignal zugeführt, das zur Übertragung an die externe Übertragungsleitung 48 verwendet wird. Das durch das Modem 38 erzeugte Wechselspannungssignal wird über die Kommunikationssteuereinheit 40 und die Netzwerk-Steuereinheit 44 für eine Übertragung an das (nicht dargestellte) Empfängerterminal zu der externen Übertragungsleitung 48 durchgelesen. Während dieses Betriebsmodes zum Übertragen von gespeicherten Daten bilden somit die Informations-Aufzeichnungsplatte 30 und die Platten- Schnittstelleneinheit 28 Eingabeeinrichtungen, und die externe Übertragungsleitung 48 dient als Ausgabeeinrichtung der Schaltung.
(4) Empfangs- und Speichermode
Während des Empfangs- und Speicher-Betriebsmodes der Datentransferschaltung mit den Merkmalen nach der Erfindung werden Daten von einem (nicht dargestellten) externen Senderterminal über die externe Übertragungsleitung 48 zugeführt und werden magnetisch auf der Informationsspeicherplatte 30 der in Fig. 1 dargestellten Datentransferschaltung gespeichert. In diesem Fall fließen die über die externe Leitung 48 empfangenen Daten in der folgenden Reihenfolge über die Netzwerk-Steuereinheit 44, die Kommunikationssteuereinheit 40, das Modem 38, die Kommunikationssteuereinheit 40, den Dekodierer 32, den Random-Speicher 20, den Kodierer 26, den RAM- Speicher 20 und die Platten-Schnittstelleneinheit 28 zu der Platte 30. Folglich wird das Wechselspannungssignal, das von dem Senderterminal über die externe Übertragungsleitung 48 übertragen worden ist, zuerst über die Netzwerk- Steuereinheit 44 und die Kommunikationssteuereinheit 40 dem Modem 38 zugeführt und wird dadurch in eine Reihe von Digitalsignalen demoduliert. Die von dem Modem 38 erzeugten, seriellen Digitalsignale werden zu der Kommunikationssteuereinheit 40 zurückgeleitet und werden dann in parallele Digitalsignale transformiert, welche die kodierten graphischen Informationssignale darstellen, welche in dem Senderterminal entstehen. Die kodierten Signale werden auf dem gemeinsamen Bus 10 zu dem Dekodierer 32 durchgelassen und werden dann in graphische Informationssignale dekodiert, welche den ursprünglichen, unbearbeiteten graphischen Informationssignalen entsprechen, die an dem Senderterminal erzeugt worden sind. Diese digitalen graphischen Informationssignale werden über den Bus 10 in den RAM-Speicher 20 geladen und von diesem (20) dem Kodierer 26 zugeführt, um entsprechend dem in der dargestellten Schaltung verwendeten Kodierformat kodiert zu werden. Die kodierten, graphischen Informationssignale werden über den Bus 10 in den RAM-Speicher 20 geladen und werden von diesem (20) für eine Speicherung auf der Platte 30 über den gemeinsamen Bus 10 der Platten-Schnittstelleneinheit 28 zugeführt. Während dieses Empfangs- und Speicher-Betriebsmodes der Datentransferschaltung dient die externe Übertragungsleitung 48 als Ausgabeeinrichtung, und die Platte 30 und die Platten-Schnittstelleneinheit 28 stellen Eingabeeinrichtungen der Schaltung dar.
Nunmehr wird die Leistungsfähigkeit bzw. Effizienz untersucht, mit welcher unverarbeitete, d. h. unkodierte, graphische Informationssignale über den Bus 10 auf einer DMA- Basis übertragen werden. Zu diesem Zweck wird zuerst eine Analyse bezüglich der Bitmenge durchgeführt, welche auf dem gemeinsamen Bus 10 während jeder der vier Datenübertragungs- und Empfangsmodes übertragen werden müssen, wie oben beschrieben ist. Hierbei wird beispielsweise angenommen, daß die Auflösung der wiederzugebenden Bilder bei 8 × 7,7/mm (bei 7,7 Zeilen pro mm) gewählt ist, und daß die Ausnutzung jeder der Seiten, auf welche die Bilder zu übertragen sind, mit 1728 Bits/Zeile × 297 mm (Größe A4) gewählt ist.
(1) Lese-Sende-Mode
Die Anzahl der Bits, die an den Bus 10 während des Sendemodes zu übertragen sind, jedesmal wenn die gemeinsame Leitung 10 besetzt ist, beträgt:
1728 × 297 × 7,7 = 4 Megabits/Seite.
Da der Bus 10 zweimal durch die unverarbeiteten, graphischen Informationssignale (von der Abtaster-Schnittstelleneinheit 18 zu dem RAM-Speicher 20 und von dem Speicher 20 zu dem Kodierer 26) belegt ist, ist die Gesamtanzahl der Bits pro Seite annähernd gegeben durch:
4 Megabits/Seite × 2 = 8 Megabits/Seite
= 1 Megabyte/Seite.
(2) Empfangs- und Wiedergabemode
Die Anzahl der Bits, welche während dieses Datenempfangsmodes an den Bus 10 zu übertragen sind, jedesmal wenn der Bus 10 belegt ist, ist gleich der Anzahl bei dem Lese- und Wiedergabemode. Der gemeinsame Bus 10 wird zweimal durch die unverarbeiteten, graphischen Informationssignale (von dem Dekodierer 32 zu dem RAM-Speicher 20 und von dem Speicher 20 zu der Plotter-Schnittstelleneinheit 23) belegt; die Gesamtanzahl an Bits pro Seite ergibt sich dann ebenfalls annähernd als 1 Megabyte/Seite.
(3) Mode bei der Übertragung von gespeicherten Daten
Die Anzahl der Bits, die an den Bus 10 während dieses Datenübertragungsmodes zu übertragen sind, jedesmal wenn der Bus 10 belegt ist, ist ebenfalls annähernd 4 Megabits pro Seite. Der gemeinsame Bus 10 ist viermal durch die unverarbeiteten, graphischen Informationssignale (von dem Dekodierer 32 zu dem RAM-Speicher 20, von dem Speicher 20 zu dem Bildprozessor 22, von dem Prozessor 56 zu dem Speicher 20 und von dem Speicher 20 zu dem Kodierer 26) belegt; die Gesamtanzahl an Bits pro Seite ist dann annähernd gegeben als:
4 Megabits/Seite × 4 = 15 Megabits/Seite
= 2 Megabytes/Seite.
(4) Empfangs- und Speichermode
Die Anzahl der Bits, welche an den gemeinsamen Bus 10 während dieses Datenempfangsmodes übertragen sind, jedesmal wenn der Bus 10 belegt ist, beträgt ebenfalls annähernd 4 Megabits pro Seite. Der Bus 10 ist zweimal durch die unverarbeiteten, graphischen Informationssignale besetzt (nämlich von dem Dekodierer 32 zu dem RAM-Speicher 20 und von diesem Speicher 20 zu der Plotter-Schnittstelleneinheit 28); die Gesamtanzahl an Bits pro Seite ist ebenfalls annähernd gegeben als 1 Megabyte/Seite.
Auf der Basis dieser Ergebnisse betragen die Zeitabschnitte, an welchen der gemeinsame Bus 10 durch die graphischen Informationssignale für jeden der vier verschiedenen Betriebsmodes zu belegen ist, wenn die Signale mit der Transfergeschwindigkeit von 1 Megabyte pro Sekunde auf einer DAM-Basis übertragen werden:
  • (1) Lese- und Sendemode:
    (1 Megabyte/Seite)/(1 Megabyte/s)
    = 1 s/Seite
  • (2) Empfangs- und Wiedergabemode:
    (1 Megabyte/Seite)/(1 Megabyte/s)
    = 1 s/Seite
  • (3) Mode zur Übertragung von gespeicherten Daten:
    (2 Megabyte/Seite)/(1 Megabyte/s)
    = 2 s/Seite
  • (4) Empfangs- und Speichermode:
    (1 Megabyte/Seite)/(1 Megabyte/s)
    = 1 s/Seite
Inzwischen ist es erwünscht, daß alle Schritte für den Betrieb in jeder der vier Modes, in dem Zeitabschnitt zu beenden sind, für welchen der Abtaster 16 in Betrieb ist, um Informationen von einer sogenannten Gegenstandskopie zu lesen. Der Abtaster 16 kann vorübergehend angehalten werden, damit der Bus 10 für die Übertragung von Daten für eine der vier Betriebsarten verwendet werden kann. Dies wird jedoch die Bedienungsperson zwingen, längere Zeit zu warten, und dies ist praktisch nicht akzeptabel. Wenn der Abtaster 16 mit seiner maximalen Abtastgeschwindigkeit betrieben wird, würde je höher die maximale Abtastgeschwindigkeit ist, um so größer der Anteil an den graphischen Informationssignalen, welche den Bus 10 für jede der vier Betriebsarten bezüglich der Abtasterauslesezeit sein. Die folgende Tabelle zeigt die Verhältnisse solcher Anteile in Prozent der Zeitabschnitte, während welcher der Bus 10 durch die graphischen Informationssignale während jedes der vier Betriebsmode zu belegen ist.
Aus dieser Tabelle ist zu ersehen, daß je höher die Abtastgeschwindigkeit des Abtasters 16 in der in Fig. 1 dargestellten Schaltung ist, um so größer das Verhältnis des Anteils der graphischen Informationssignale wird, welche den Bus 10 benutzen, und je kleiner dementsprechend das Verhältnis des Anteils des Zentralprozessors (CPU) 12 wird, welchem es gestattet ist, den Bus 10 zu benutzen.
Durch die Erfindung wird der Wirkungsgrad beträchtlich erhöht, mit welchem graphische Informationssignale in einer Datenübertragungsschaltung an den gemeinsamen Bus 10 zu übertragen sind. Um dies zu erreichen, wird bei der Erfindung die Tatsache ausgenutzt, daß eine weiße oder im großen und ganzen freie Fläche einer sogenannten Gegenstandskopie im allgemeinen verantwortlich ist für den Großteil der Gesamtfläche der Kopie, und daß weiße oder leere Zeilen sehr wahrscheinlich nacheinander erscheinen. Folglich schlägt die Erfindung vor, in einer Datentransferschaltung anzuzeigen, daß die Zeilen, die gegenwärtig nacheinander abgetastet werden, weiße Zeilen sind, und daß es dadurch eine so große Anzahl solcher Zeilen gibt, welche zur Zeit abgetastet worden sind, so daß keine graphischen Informationen für jede dieser weißen nacheinander abgetasteten Zeilen zu übertragen sind.
In der Datentransferschaltung mit den Merkmalen nach der Erfindung wird die maximale Datenübertragungsgeschwindigkeit erreicht, wenn eine sogenannte Gegenstandskopie über der ganzen Fläche weiße Linien hat. Wenn in diesem Fall die Informationen um weiße Linien anzuzeigen, in Form von acht Bits gegeben werden und die Anzahl der weißen Linien, welche nacheinander festgestellt worden sind, durch 16 Bits dargestellt ist, dann sind für die Übertragung der graphischen Informationen für eine insgesamt weiße Gegenstandskopie nur insgesamt 24 Bits notwendig. Im Falle einer Gegenstandskopie der genormten Größe A4 kann die Anzahl Bits, die für die Übertragung der graphischen Informationen erforderlich sind, welche anzeigen, daß die Linien auf der Gegenstandskopie alles weiße Linien sind, infolgedessen von 1 oder 2 Megabytes in der herkömmlichen Schaltung auf nur 3 Bytes in einer Schaltung mit den Merkmalen nach der Erfindung verringert werden.
Um dies Grundkonzept der Erfindung in der in Fig. 1 dargestellten Schaltung durchzuführen, sind die Abtaster-Schnittstelleneinheit 18, der RAM-Speicher 20, der Kodierer 26 und die Plotter-Schnittstelleneinheit 34 um die folgenden zusätzlichen Möglichkeiten verbessert.
Abtaster-Schnittstelleneinheit 18
Die Abtaster-Schnittstelleneinheit 18 hat zusätzliche Funktionen um zu bestimmen, daß ein Signal, das von dem Abtaster 16 empfangen worden ist, eine weiße Linie anzeigt, und um zu verhindern, daß das Signal zu dem gemeinsamen Bus 10 durchgelassen wird. Die Abtaster-Schnittstelleneinheit 18 hat fernerhin zusätzliche Funktionen, um Signale zu zählen, welche farbige bzw. weiße Linien anzeigen, um zu erkennen, daß weiße Linien in Aufeinanderfolge festgestellt werden, und um ein Farb-Liniensignal zu erzeugen, das die Anzahl der Zählvorgänge der aufeinanderfolgenden weißen Linien darstellt.
Plotter-Schnittstelleneinheit 34
Die Plotter-Schnittstelleneinheit 34 spricht auf das Farb- Liniensignal von der Abtaster-Schnittstelleneinheit 18 an und hat zusätzliche Funktionen, um dem Plotter 36 die Anzahl der aufeinanderfolgenden weißen Linien anzuzeigen, welche durch empfangene Farb-Linien-Signale dargestellt worden sind.
Random-Speicher (RAM) 20
Der Randomspeicher 20 hat einen Speicherbereich, dem graphische Informationen zugewiesen werden und der aus einem Speicherbereich, um graphische Steuerdaten zu halten, und einem weiteren Speicherbereich besteht, um Bilddaten zu halten. In Fig. 2 sind Beispiele der Speicherabbildungen dieser beiden Speicherbereiche dargestellt, und zwar der mit 50 bezeichneten Speicherbereich, um graphische Steuerdaten zu halten, und der mit 52 bezeichnete Speicherbereich, um Bilddaten zu halten. In Fig. 2 ist beispielsweise angenommen, daß zuerst drei aufeinanderfolgende Linien L₁ bis L₃, die von dem Abtaster 16 abgetastet worden sind, aus schwarzen oder abwechselnd weißen und schwarzen Linien bestehen, die anschließend folgenden Linien L₄ bis L n-1 aus weißen Linien bestehen, und die letzte oder die n-te Linie eine schwarze Linie ist. Folglich werden die graphischen Steuerdaten für jede der ersten drei Zeilen L₁ bis L₃ nacheinander in dem Speicherbereich 50 für graphische Steuerdaten gespeichert, wenn die Linien L₁ bis L₃ von dem Abtaster 16 festgestellt werden. Gleichzeitig werden die Bilddaten für jede der drei Zeilen L₁ bis L₃ nacheinander in dem Speicherbereich 52 für Bilddaten an den Adressen gespeichert, die mit jeder der Startadressen beginnen, die in dem Speicherbereich 50 gespeichert worden sind, wobei jedesmal die Linie L₁, L₂ oder L₃ von dem Abtaster 16 festgestellt wird. Entsprechend den weißen Linien L₄ bis L n-1, die nacheinander von dem Abtaster 16 festgestellt worden sind, werden Signale, die anzeigen, daß die folgenden Linien, die laufend abgetastet werden, alles weiße Linien sind, und daß die Anzahl der folgenden weißen Linien n-4 ist, in dem Speicherbereich 50 für graphische Steuerdaten gespeichert. In diesem Fall gibt es keine Bilddaten, die in dem Speicherbereich 52 geladen sind, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist. Wenn die Informationen, welche die Anzahl der aufeinanderfolgenden vorkommenden weißen Zeilen anzeigen, wie oben ausgeführt ist, in Form von 16 Bits gegeben sind, können maximal 64 K-1 Zeilen durch die graphischen Steuerdaten dargestellt werden, welche in dem Speicherbereich 50 zu speichern sind. Wenn die n-te Zeile, bei welcher angenommen wird, daß sie eine schwarze Zeile ist, abgetastet wird, werden die graphischen Steuerdaten und Bilddaten für diese spezielle Zeile L n in den Speicherbereichen 50 bzw. 52 entsprechend der von dem Abtaster 16 festgestellten Zeile L n gespeichert. Die graphischen Steuerdaten, die in dem Speicherbereich 50 beispielsweise entsprechend der dritten Zeile L₃ oder der n-ten Zeile L n zu speichern sind, können Informationen enthalten, welche anzeigen, daß die spezielle Linie eine schwarze Linie (oder eine Linie irgendeiner anderen Farbe, falls eine solche verwendet wird) ist.
Kodierer 26
In Fig. 3 sind einige Beispiele von Kodierformaten dargestellt, welche in den Kodierer 26 verwendet werden können. Das Kodierformat, das in den Abschnitten (A) und (B) dargestellt ist, sind herkömmliche zweidimensionale (MH) bzw. dreidimensional (MR) Kodierformate, welche die CCITT T 44- Norm erfüllen, während das Kodierformat, das in den Abschnitten (C) und (D) dargestellt ist, zweidimensionale (MH) bzw. dreidimensionale (MR) Kodierformate sind, welche bei dem Kodierer 26 gemäß der Erfindung verwendet werden. Das in dem Abschnitt (A) dargestellte MH-Kodierformat weist eine Folge von Kodiergruppen auf, welche den Abtastzeilen L₁, L₂, L₃, . . . L n zugeteilt sind, und diese Kodegruppen bestehen aus Bits 54, welche Synchronisierkodes (EOL) anzeigen, und aus Bits 56, welche Kodierdaten 56 für die einzelnen Zeilen L₁ bis L n darstellen. Das in dem Abschnitt (B) dargestellte MR-Kodierformat weist zusätzlich zu den Synchronisierkodes EOL und den Kodierdaten 56 Identifizierungsbits 58 (TAG) auf, um Zeilen, welche zweidimensional zu kodieren sind, gegenüber Zeilen zu identifizieren, welche dreidimensional zu kodieren sind.
Das im Abschnitt (C) der Fig. 3 dargestellte MH-Kodierformat weist nur die Synchronisierkodes EOL und die Kodierdaten 56 wie in dem Kodierformat des Abschnitts (A), sondern auch Mode-Bits 60 (MB), um nacheinander auftretende weiße Linien von anderen Linien zu unterscheiden, Bits 62, welche die Anzahl der aufeinanderfolgend auftretenden weißen Zeilen anzeigen, sowie Bits 64 auf, welche die Kodierdaten für die n-te Zeile L n darstellen. Das im Abschnitt (D) der Fig. 3 dargestellte MR-Kodierformat weist zusätzlich zu den Bits, die in dem Kodierformat des Abschnitts (C) vorgesehen sind, die Identifizierungsbits 58 auf.
Wenn angenommen wird, daß festgestellt wird, daß der K-Wert, wie er in CCITT T44 festgelegt ist, unendlich ist, und daß herausgefunden wird, daß 600 Linien nacheinander in weiß aufgetreten sind, dann sind insgesamt 600 × (12 + 1 + 1) = 8400 Bits, oder wenn auf die Bits für die Synchronisierkodes EOL verzichtet wird, 600 × (1 + 1) = 1200 Bits notwendig sind, um die Linien zu haben, die gemäß dem herkömmlichen dreidimensionalen Kodierformat kodiert worden sind, das im Abschnitt (B) der Fig. 3 dargestellt ist. Wie aus einem Vergleich zwischen den Kodierformaten, welche in den Abschnitten (A) und (B) dargestellt sind, und den Kodierformaten, die in den Abschnitten (C) und (D) dargestellt sind, sind die letzteren Formate durch das Einfügen von einem oder mehreren Modebits MB zwischen jedem der Synchronisierkodes EOL und den unmittelbar folgenden Kodierdaten 56 für jede der Zeilen charakteristisch, welche in schwarz oder abwechselnd in schwarz und weiß vorkommen. Durch die Verwendung solcher zusätzlicher Bits kann eine spezielle Linie erkannt werden, folgend auf eine schwarze Linie die Linie entweder eine schwarze oder eine weiße Linie ist, d. h. nicht eine weiße Linie auf eine weiße Linie folgt. Wenn das Mode-Bit in Form eines einzigen Bits ausgeführt ist, kann es als logische "1" gesetzt werden, wenn die Zeile, welcher das Mode-Bit entspricht, im Anschluß an eine schwarze Zeile entweder eine schwarze oder eine weiße Zeile ist, und kann als logische "0" gesetzt werden, wenn nach einer weißen Zeile die Zeile eine weiße Zeile ist. Wenn das Mode-Bit des logischen Zustands "1" entsprechend einer speziellen Zeile erscheint, wird ein Spurlängenkode (RL) als die Bits 62 verwendet, um die Anzahl der aufeinanderfolgend auftretenden weißen Linien anzuzeigen. Als der Spurlängenkode, der für diesen Zweck zu verwendet ist, kann der weiße Spurlängenkode vorgesehen sein, welcher die Längen aufeinanderfolgend auftretender weißer Linien anzeigt. Die Kodierdaten 62, welche das Auftreten von aufeinanderfolgenden 600 weißen Zeilen anzeigen, können in Form einer 16 Bit-Folge von "1011010000101000" ausgedrückt werden und es folgt das Mode-Bit MB des logischen Zustands "1".
Der Kodierer 26 überspringt diese 600 Zeilen entsprechend diesen 16 Bit-Kodierdaten 62, bis ein weiteres Mode-Bit MB des logischen Zustands "0" anliegt. Der hier verwendete Spurlängenkode ist vorzugsweise der Kode, welcher der MH- Tabelle für eine Klasse G3-Faksimile von CCITT-Kodes entspricht. Der Spurlängenkode, welcher für den Kodierer 26 gemäß der Erfindung verwendet worden ist, besteht aus dem ersten Bit, welches als das Mode-Bit MB verwendet worden ist, den folgenden acht Bits, die für einen Umbruchkode (MC) verwendet worden sind, und aus den restlichen sieben Bits, die für einen Beendigungskode (TC) verwendet worden sind. Wenn angenommen wird, daß die in Betracht gezogene Gestandskopie insgesamt 1200 Zeilen einschließlich der zusätzlichen 600 Zeilen hat, welche nacheinander nicht in weiß auftreten, dann ist ein Mode-Bit des logischen Zustands "0" für jede dieser zusätzlichen Zeilen notwendig, so daß die Bits, welche für das Kodieren der 1200 Zeilen erforderlich sind, insgesamt bis zu 16 + 600 × 1 = 616 Bits sind.
Gemäß der Erfindung kann die Anzahl Bits, welche für das Kodieren von 1200 Zeilen erforderlich sind, die aus 600 aufeinanderfolgenden weißen Zeilen plus 600 sonst auftretender Zeilen bestehen, von 8400 × 2 Bits oder 1200 × 2 Bits, welche erforderlich sind, in das in Abschnitt (B) der Fig. 2 dargestellte MR-Kodierformat verwendet wird, auf nur 616 Bits verringert werden. Der Anteil der graphischen Informationssignale, welche den gemeinsamen Bus 10 belegen, kann dann im Vergleich zu dem Anteil des Zentralprozessors (CPU) 12, welcher den gemeinsamen Bus 10 benutzt, beträchtlich herabgesetzt werden.
Obwohl vorstehend ausgeführt ist, daß Zeilen zu überspringen sind, wenn die Zeilen aufeinanderfolgend in weiß vorkommen, kann eine Datentransferschaltung mit den Merkmalen nach der Erfindung so ausgelegt werden, daß aufeinanderfolgend auftretende schwarze oder anders gefärbte Zeilen zu überspringen sind. In diesem Fall kann der Spurlängenkode, welcher als die Bits 62 verwendet ist, um die Anzahl der aufeinanderfolgend auftretenden schwarzen Zeilen anzuzeigen, der schwarze Spurlängenkode sein, welcher die Länge aufeinanderfolgend auftretender schwarzer Zeilen anzeigt. Die Kodierdaten 62 in Form des schwarzen Spurlängenkodes können in Form einer 25 Bit-Folge von "1000000110100000010111" ausgedrückt werden, was 16 + 600 × 1 = 616 Bits für das Kodieren von insgesamt 1200 Zeilen erfordert.

Claims (4)

1. Datentransferschaltung in einem Faksimile-Gerät mit gemeinsamem Bus, mit einer ersten einen Abtaster enthaltenden Einrichtung zur aufeinanderfolgenden Erzeugung von Informationsteilen, die jeweils aus einer begrenzten Anzahl von Datenbits bestehen und die Zeilen unterschiedlicher Farbe inclusive einer gleichaussehenden Farbe angeben, mit einer zweiten auf die von der ersten Einrichtung erzeugten Informationsteile ansprechenden Einrichtung, welche zwischen Informationsteilen, die Zeilen einer vorbestimmten gleichaussehenden Farbe angeben, und anderen Informationsteilen unterscheidet, und mit einer dritten Einrichtung zum Zählen von Informationsteilen und zum Kodieren von aufeinanderfolgenden gleichartigen Informationsteilen in ein einzelnes Informationsteil, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) eine Abtast-Schnittstelleneinheit (18) zwischen Abtaster (16) und Bus (10) vorgesehen ist, welche feststellt, ob ein vom Abtaster (16) empfangenes Signal eine Zeile mit vorbestimmter Farbe anzeigt, und die verhindert, daß dieses Signal zum gemeinsamen Bus (10) durchgelassen wird, und welche die Signale zählt, die Zeilen mit der vorbestimmten Farbe anzeigen und die ein Farb-Liniensignal erzeugt, welches die Anzahl der Zählvorgänge der aufeinanderfolgenden Zeilen mit der vorbestimmten Farbe darstellt,
  • b) eine Speichereinrichtung (20) vorgesehen ist, die einen ersten Speicherbereich (50) zur Speicherung der Anzahl von aufeinanderfolgenden Zeilen mit der vorbestimmten Farbe enthält, der auch zur Speicherung von graphischen Steuerdaten dient, und einen zweiten Speicherbereich (52) zur Speicherung von Bilddaten aufweist,
  • c) ein Kodierer (26) vorgesehen ist, der den Speicherinhalt der Speichereinrichtung (20) über den Bus (10) empfängt und diesen zur Datenübertragung kodiert, und
  • d) eine Plotter-Schnittstelleneinheit (34) vorgesehen ist, welche auf das vom Bus (10) gelieferte Farb-Liniensignal anspricht und der Plotter (36) die Anzahl der aufeinanderfolgenden Zeilen mit der vorbestimmten Farbe anzeigt.
2. Datentransferschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kode (Farb- Liniensignal), welcher die Anzahl der Informationsteile angibt, die die Zeilen der vorbestimmten gleichaussehenden Farbe angeben, die Form eines Lauflängenkodes hat.
3. Datentransferschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilen der vorbestimmten gleichaussehenden Farbe weiße Zeilen sind.
4. Datentransferschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilen der vorbestimmten gleichaussehenden Farbe schwarze Zeilen sind.
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