DE351032C - Hilfswellenantrieb fuer Kraftmaschinen, z. B. Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Hilfswellenantrieb fuer Kraftmaschinen, z. B. VerbrennungskraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B67/00—Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for
- F02B67/04—Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for of mechanically-driven auxiliary apparatus
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Description
- Hilfswellenantrieb für Kraftmaschinen, z. B. Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Hilfswellenantrieb für Kraftmaschinen (z. B. Verbrennungskraftmaschinen), deren Kurbelwelle mittels elastischer Kupplung eine Arbeitsmaschine (z. B. Dynamomaschine) von bedeutendem Beharrungsvermögen antreibt.
- Zweck der Erfindung ist, für den genannten Bilfswellenantrieb einen größeren Gleichförmigkeitsgrad zu erreichen, so daß die in Rede stehenden Hilfswellen (z. B. Steuerwellen, 1Vlagnetmaschinenwellen usw.) 'der Kraftmaschine gleichmäßiger laufen als die Kurbelwelle selbst.
- Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß die Hilfswellen nicht wie üblich von der Kurbelwelle selbst, sondern von der elastisch angetriebenen Arbeitsmaschinenwelle aus angetrieben werden. Hierbei kann eine Hauptarbeitsmaschine (z. B. ein Kraftwagen) unelastisch angetrieben werden, während eine Nebenarbeitsmaschine (z. B. eine Beleuchtungsdynamomaschine) elastisch angetrieben wird, welch letztere dann zum Antrieb der Steuerwellen im Sinne der Erfindung dient.
- Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Lagerteile einer gekröpften Motorenwelle und Dynomaschine und Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die gekröpfte Welle eines Explosionsmotors durch ein 7_-,vischenstück mit der Ankerwelle einer Dynamomaschine verbunden, und zwar geschieht diese Verbindung unter Zuhilfenahme eines elastischen Mittels, das als Stoßfänger dient, so daß die angetriebenen Organe durch die Stöße des Motors und die sonstigen unregelmäßigen oder schwankenden Bewegungen der gekröpften Welle keine Störung erleiden.
- Der Explosionsmotor ist durch die mit einfachen Strichen umrahmte Abb. a. angedeutet. Der Motor a besitzt die gekröpfte Welle b mit beliebig vielen Kurbeln bzw. Kröpfungen. Diese Welle soll eine Dynamomaschine antreiben, wie sie in der Hauptsache für Beleuchtungszwecke gebraucht wird.
- Zu diesem Zweck wird beispielsweise ein Stück c angewandt, welches ein Bündel elastischer Lamellen cl aufnehmen kann, die in flachen Reihen hart aneinander gelegt sind. '.1lan kann dem Stück die Form eines Zylin-(lers geben, der an einem Ende eine Gabel besitzt, zwischen deren Zinken c2 das Bündel Stahllamellen gelegt ist und wobei das Ganze durch Zapfen c$ zusammengehalten wird. Die Ränder der elastischen Lamellen cl ragen über die Zinken der Gabel hinaus.
- Man bringt nun an der Motorwelle oder wie in der Abb. t -zu ersehen ist, am Ende der letzten Kurbel der gekröpften Welle eine Öffnung an, die zur Aufnahme des Stückes c dient, und man richtet nun die Wände dieser Öffnung so ein, daß sie die vorstehenden Teile der Lamellen cl mit einem gewissen Spiel aufnehmen können.
- Nun führt man das Lamellenbündel cl zwischen die Zinken der Gabel im Stück c und macht sie durch Bolzen miteinander fest. Das Stück c wird in sein Gehäuse eingesetzt, und dies Gehäuse wird derart ausgeführt, daß es sich in der Verlängerung der Motorachse befindet. Um jede seitliche Verschiebung des Stückes c zu verhindern, läßt man es bis zum Grunde seines Gehäuses erstrecken, und man schließt es zwischen diesem Grunde und einem Ringe bl, der mit den Wänden des Gehäuses fest verbunden ist, ein. Diese Verbindung geschieht beispielsweise durch einen Splint b2, und statt die Enden der Lamellen cl durch die genannten Wände einschließen zu lassen, läßt man sie zwischen zwei Verlängerungen b3 liegen, die man mit dem genannten Ring fest zusammenbringt.
- Dieser Ring muß beiderseits mit Aushöhlungen versehen sein, um Schraubenkopf und :N-Iutter des Bolzens c3 aufzunehmen, wie aus Abb.2 ersichtlich. -Schließlich vereinigt man durch irgendein passendes und unbewegliches Mittel das Ende des Stückes c, welches den Lamellen cl entgegengesetzt liegt, mit der Welle d des Dynamoankers dl. Dieses Mittel besteht in einfacher Weise aus zwei Teilen, die durch Nut und Zapfen miteinander verbunden sind.
- An einem geeigneten Punkt der Welle d (ler Dynamo werden nun die Übertragungsorgane, welche z. B. die Ölpumpe, die Wasserpumpe usw. antreiben sollen, angebracht. Als L`bertragungsorgane dienen z. B. KegelrMer d2, die auf der Welle d festgekeilt sind, sowie Kegelräder e', e2, welche auf den hohlen Achsen e111 und e2° aufgekeilt sind, von denen aus der Antrieb der verschiedenen Organe geschieht. Läßt man nun den Motor anlaufen, so nimmt die gekröpfte Achse unter Zuliilfenahme des Ringes bl das Lamellenbündel cl mit, welches seinerseits in elastischer Weise das Stück c und damit die Welle d der Dynamo dreht. Infolge der elastischen Verbindung der genannten Organe miteinander bann der Anker d1 der Dynamo, der die Wirkung eines Schwungrades hat, den gleichmäßigen Gang der Kegelräder d2 und ei sichern.
- Die angegebene Einrichtung erlaubt auch, das Ankurbeln des Motors in üblicher Weise zu bewerkstelligen. Es genügt zu diesem Zweck, das Ende der Welle d der Dynamomaschine, welches dem Stück d entgegengesetzt ist, in Umdrehung zu versetzen.
- Vorteilhafterweise und wie auch in der "Zeichnung gezeigt, kann die Welle d aus zwei Stücken bestehen, die untereinander durch Nut und Feder verbunden sind, um einen leichten Aufbau und leichtes Auseinandernehmen des Dynamo zu gestatten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hilfswellenantrieb für Kraftmaschinen, z. B. Verbremlungskraftmaschinen, deren Kurbelwelle mittels elastischer Kupplung eine Arbeitsmaschine, z. B. Dynamomaschine, von bedeutendem Beharrungsvermögen antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Hilfswellen (z. B. Steuerwellen el°, e211) von der Arbeitsmascliinenwelle (d) aus erfolgt und das Beharrungsvermögen der Arbeitsmaschine genügend groß ist, um den ungleichförmig i)elasteten Hilfswellen einen gleichförmigeren Gang als den der Kurbelwelle zu sichern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR351032X | 1919-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE351032C true DE351032C (de) | 1922-03-30 |
Family
ID=8892911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919351032D Expired DE351032C (de) | 1919-01-08 | 1919-11-13 | Hilfswellenantrieb fuer Kraftmaschinen, z. B. Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE351032C (de) |
-
1919
- 1919-11-13 DE DE1919351032D patent/DE351032C/de not_active Expired
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