DE3504314A1 - Verbundpalette - Google Patents

Verbundpalette

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DE3504314A1
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metal frame
composite pallet
support strips
upper deck
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Jürgen Ing.(grad.) 4836 Herzebrock Kuhlmann
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Paul Craemer GmbH
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Paul Craemer GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D19/00Pallets or like platforms, with or without side walls, for supporting loads to be lifted or lowered
    • B65D19/38Details or accessories
    • B65D19/40Elements for spacing platforms from supporting surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pallets (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbundpalette mit einem aus Tragleisten bestehenden Oberdeck. einem aus Auflageleisten bestehenden Unterdeck, wobei die Tragleisten und die Auflageleisten aus einem bei mechanischer Beanspruch empfindlicheren Material wie Holz, Kunststoff oder dergleichen be- stehen, mehreren das Ober- und Unterdeck miteinander verbindenden Tragsäulen, sowie die Tragleisten und die Auflageleisten einfassende Metallrahmen.
  • Bei derartigen Verbundpaletten nutzt man einerseits die Eigenschaften der Materialien Holz oder Kunststoff, wie z. B. hohe Rutschsicherheit, Beständigkeit gegenüber Witterung und Chemikalien, und erhält durch den Metallrahmen eine hohe Tragfähigkeit und einen Schutz vor mechanischen Beschädigungen.
  • Bei den bislang bekannten Verbundpaletten besteht der Metallrahmen aus stabilen Winkelprofilen und ist als Schweißkonstruktion ausgelegt. Durch das Schweißen werden die empfindlicheren Materialien der Verbundpalette gefährdet.
  • Neben den hohen Herstellungskosten ist auch das hohe Gewicht einer solchen Verbundpalette nachteilig, was nicht nur eine schlechtere Handhabung zur Folge hat, sondern auch einer optimalen Ausnutzung eines Lagerraumes, beispielsweise eines Regallagers, entgegensteht. Ebenso kann aufgrund des hohen Gewichtes der bekannten Verbundpaletten der Frachtraum eines Transportmittels nicht in wünschenswertem Maße ausgenutzt werden, was ebenso nachteilig ist wie sich ergebende höhere Frachtkosten, die üblicherweise nach Gewicht berechnet werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. eine Verbundpalette der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß sie ein geringes Gewicht hat und einfach und kostengünstig herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Metallrahmen aus Blech formschlüssig von unten um das Oberdeck und von oben um das Unterdeck, sowie mit den Tragsäulen verfalzt sind.
  • Dadurch ist es nunmehr möglich, die Verbundpaletten rationell und damit kostengünstig herzustellen, wobei gleichzeitig durch den Einsatz von Blech als Material für den Metallrahmen und die Tragsäulen eine erhebliche Gewichtsreduzierung gegenüber den bekannten Verbundpaletten erzielt wird.
  • Durch die entsprechende Formgebung der Blechteile haben diese eine relativ hohe Stabilität.
  • Dies ergibt sich durch die Sicken, Wülste oder Kragen, die für das Verfalzen ohnehin erforderlich sind und deren Ausbildung insbesondere dann besonders einfach ist, wenn sowohl die Metallrahmenbleche wie auch die Tragsäulen als gestanzte Formteile hergestellt sind.
  • Hervorzuheben ist die Herstellung des Verbundes ohne Schweißen.
  • Ein weiterer Vorteil bei der Herstellung einer Verbundpalette nach der Erfindung ergibt sich daraus, daß die Falzung der Blechteile mit einfachen Werkzeugen erfolgen kann.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die die Tragleisten des Oberdecks und die Auflageleisten des Unterdecks umgreifenden Metallrahmenbleche in den Randbereichen der Auflage- bzw. Tragleisten versenkt festgelegt sind. Die zu stapelnden Waren kommen daher immer mit dem Material der Tragleisten und der Auflageleisten in Berührung. So ergibt sich z. B. bei Holz eine hohe Rutschsicherheit.
  • Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Eine Ausführungsform einer derartigen Verbundpalette wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigen Fig. 1 eine derartige Verbundpalette in einer Draufsicht mit einem Teilausschnitt, Fig. 2 die Verbundpalette in einer Vorderansicht und einem Teilquerschnitt, Fig. 3 eine Teildraufsicht auf die Verbundpalette, Fig. 4 einen Teilschnitt durch die Verbundpalette, Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine Tragsäulenteil der Verbundpalette, Fig. 6 einen Querschnitt durch den Tragsäulenteil nach Fig. 5, Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Tragsäule.
  • Die Fig. 1-4 zeigen eine Verbundpalette, die in ihrem Grundaufbau aus Auflageleisten 5 eines Unterdecks 2, mehreren mit ihren Stirnseiten auf den Oberseiten der Auflageleisten 5 festgelegten Tragsäulen 8 und einem aus Auflageleisten 6 und Streben 7 bestehenden Oberdeck 1 besteht, wobei die Tragleisten 6 parallel und mit Abstand zueinander in gleicher Richtung verlaufen wie die Auflageleisten 5, während die Streben 7 quer zur Längsrichtung der Tragleisten 6 verlaufen und diese miteinander verbinden. Die Tragsäulen 8 sind dabei mit ihren anderen Stirnseiten an den Unterseiten der Streben 7 festgelegt.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Auflageleisten 5 des Unterdecks 2 von Metallrahmenblechen 4 und das Oberdeck 1 von einem Metallrahmenblech 3 umgeben und jeweils verfalzt, wobei in dem Metallrahmenblech 3 des Oberdecks 1 Ausnehmungen 9 vorgesehen sind, die eine Gewichtsverminderung des Metallrahmenbleches 3 bewirken.
  • Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß die Tragleisten 6 und die Auflageleisten 5 jeweils in bekannter Weise abständig zueinander verlaufen, wobei die Abstände der Auflageleisten 5 zueinander so gehalten sind, daß zwischen die Auflageleisten 5 die Hubgabel einer nicht dargestellten Hubeinrichtung einführbar ist.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Verbundpalette ist das Metallrahmenblech 3 des Oberdecks 1 an den durch die Abstände der Tragleisten 6 zueinander gebildeten Bereichen ausgeklinkt, so daß lediglich die Stirnflächen der Tragleisten 6 und die Seitenflächen der nach außen liegenden Streben 7 durch das Metallrahmenblech 3 abgedeckt sind. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Randbereiche der Tragleisten 6 und ein Teilrandbereich der Streben 7 von dem Metallrahmenblech 3 des Oberdecks 2 abgedeckt werden.
  • Bei einer in der Fig. 4 dargestellten Tragsäule 8 ist an jeder Stirnseite ein umlaufender Kragen 10 ausgebildet, der sich nach oben hin an einer Strebe 7 des Oberdecks 1 und nach unten hin an einer Auflageleiste 5 des Unterdecks 2 abstützt und dabei jeweils eine an den Metallrahmenblechen 3, 4 angeformte Bördelung 12 hintergreift und mit den Metallrahmenblechen 3,4 verfalzt ist.
  • Ein umlaufender Wulst 11 ist an jedem Endbereich der Tragsäule 8 vorgesehen und dabei so gestaltet, daß er sich mit seiner dem Kragen 10 zugewandten Seite auf der Bördelung 12 abstützt.
  • Weiter ist aus der Fig. 4 die Verfalzung des Metallrahmenblechs 3 mit dem Oberdeck 1 und eines Metallrahmenblechs 4 mit dem Unterdeck 2 ersichtlich. Dabei sind die sich auf den äußeren Oberflächen der Tragleiste 6 bzw. der Auflageleiste 5 abstützenden Endbereiche der Metallrahmenbleche 3, 4 derart versenkt, daß sie gegenüber den Oberflächen der Tragleiste 6 bzw. der Auflageleiste 5 zurückspringen, so daß die zu stapelnden Waren oder der Untergrund, auf dem die Verbundpalette aufliegt, nur mit den Tragleisten 6 oder den Auflageleisten 5 in Berührung kommt.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Teil einer Tragsäule 8, der als gestanztes Formteil schalenförmig ausgebildet ist und der eine Hälfte der Tragsäule darstellt. Die Wülste 11 sind dabei wie in der Figurenbeschreibung zu Fig. 4 beschrieben ausgebildet und bei der Herstellung der Halbschalen mit eingeformt. während rechteckförmige Laschen 13 an den Längsseiten der Tragsäulenteile angeformt sind und nach innen versetzt etwa parallel zur Wandung verlaufen. Die Laschen 13 zweier Halbschalen greifen nach einer erfolgten Montage so ineinander, daß ein Formschluß nach Art einer Klauenverbindung entsteht, wobei durch das Verfalzen der Tragsäule 8 mit den Metallrahmenblechen 3, 4 ein sicherer Verbund der Halbschalen hergestellt wird.
  • Zur Stabilitätserhöhung der Tragsäule 8 ist eine Sicke 14 vorgesehen, die mittig der Halbschale in Längsrichtung verlaufend zwischen den Wülsten 11 angeordnet in die Innenrichtung der Halbschale eingedrückt ist.
  • Bei einem in der Fig. 7 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel einer Tragsäule 8 ist diese aus einem zu einer Hülse gebogenen Zuschnitt hergestellt. Die Wülste 11 sind dabei nach dem Biegen der Hülse in die Tragsäule 8 eingeformt.
  • An der in Längsrichtung verlaufenden Nahtstelle der Tragsäule 8 sind an einer Längsseite zapfenförmige Nasen 15 und an der zugeordneten Längsseite entsprechend den Nasen 15 ausgebildete Aufnahmen 16 vorgesehen.
  • Durch Einfügen der Nasen 15 in die Aufnahmen 16 ergibt sich so eine axial formschlüssige Verbindung, während der seitliche Verbund durch das Verfalzen der Tragsäule 8 mit den Metallrahmenblechen 3. 4 hergestellt wird.

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Verbundpalette mit einem aus Tragleisten bestehenden Oberdeck, einem aus Auflageleisten bestehenden Unterdeck, wobei die Tragleisten in die Auflageleisten aus einem gegen mechanische Beanspruchung empfindlicheren Material wie Holz, Kunststoff oder dergleichen bestehen, mehreren das Oberdeck- und Unterdeck miteinander verbindenden Tragsäulen, sowie die Tragleisten und die Auflageleisten teilweise einfassende Metallrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallrahmen (3, 4) aus Blech formschlüssig von unten um das Oberdeck (1) und von oben um das Unterdeck (2), sowie mit den Tragsäulen (8) verfalzt sind.
  2. 2. Verbundpalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäulen (8) als Hülsen ausgebildet sind, an deren Stirnseiten jeweils ein umlaufender Kragen (10) gebildet ist und ferner in den Endbereichen der Tragsäulen (8) jeweils ein umlaufender Wulst (11) vorgesehen ist, wobei die angrenzenden Randbereiche der Metallrahmenbleche (3. 4) zwischen Wulst (11) und Kragen (10) der Tragsäulen (8) eingefalzt sind.
  3. 3. Verbundpalette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tragsäule (8) aus einem zur Hülse gebogenen Zuschnitt besteht, wobei an jeder Stoßkante Formschlußverbindungselemente (15) vorgesehen und die Wülste (11) angeformt sind.
  4. 4. Verbundpalette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäulen (8) als Halbschalen ausgebildet und mit Wülsten (11) und Steckverbindungselementen (13) an den Stoßkanten versehen sind.
  5. 5. Verbundpalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Metallrahmenblech (3, 4) im Verbindungsbereich mit den Tragsäulen (8) eine Aussparung aufweist, die in ihrer Größe und Kontur der Stirnfläche der zugeordneten Tragsäulen (8) entspricht, daß der die Aussparung begrenzende Rand gebördelt ist und die Bördelung (12) mit der Tragsäule (8) verfalzt ist.
  6. 6. Verbundpalette nach Anspruch 1 oder 5, bei der die Tragleisten des Oberdecks, die parallel und mit Abstand zueinander verlaufen, durch mehrere zwischen den Tragleisten und den Tragsäulen angeordnete. quer zur Längsrichtung der Tragleisten verlaufende Streben miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallrahmenblech (3) des Oberdecks (1) in den umgeschlagenen Bereichen zwischen den einzelnen Tragleisten (6) ausgespart ist.
  7. 7. Verbundpalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umgeschlagenen Randbereiche der Metallrahmenbleche (3, 4) in den Trag- und Auflageleisten (5,6) versenkt sind.
  8. 8. Verbundpalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallrahmenbleche (3) gestanzte Formteile sind.
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