DE350334C - Fernrohrobjektiv - Google Patents
FernrohrobjektivInfo
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- DE350334C DE350334C DE1920350334D DE350334DD DE350334C DE 350334 C DE350334 C DE 350334C DE 1920350334 D DE1920350334 D DE 1920350334D DE 350334D D DE350334D D DE 350334DD DE 350334 C DE350334 C DE 350334C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B13/00—Optical objectives specially designed for the purposes specified below
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
- Fernrohrobjektiv. Die Erfindung betrifft Objektive für Fernrohre, bei denen eine besonders kurze Baulänge angestrebt wird, wie dies beispielsweise bei Theodolitfernrohren mit Rücksicht auf das Durchschlagen -derselben der -Fall ist: Man braucht bei solchen Fernrohren, um bei vier erforderlichen Vergrößerung eine ausreichende Helligkeit zu erzielen, ein verhältnismäßig großes Öffnungsverhältnis des Objektiris, bei dem es mit den bekannten Objektivtypen nicht mehr möglich ist, eine genügende Beseitigung der sphärischen Abweichungen zu erreichen. Die Erfindung bietet ein neues Objektiv, das neben der ILorrektion der chromatischen Abweichungen und der Erfüllung der Sinusbedingung auch für große Öffnungsverhältnisse eine weitgehende Freiheit von Zonen der sphärischen Abweichungen besitzt. Es werden dazu Objektive verwendet, die aus drei Einzellinsen mit höchstens einer Kittfläche zusammengesetzt sind, und zwar aus zwei Sammellinsen und einer Zerstreuungslinse, deren Dicken und Abstände sämtlich nicht größer sind als höchstens je ein Viertel der freien Objektivöffnung und von denen die Zerstreuungslinse eine Brechkraft von höchstens zwei Dritteln der Summe der Brechkräfte der Sammellinsen besitzt- Der angestrebte Zweck einer ausreichenden Freiheit von Zonen wird durch Einhaltung folgender Bedingungen erreicht: Die eine Sammellinse bildet mit der Zerstreuungslinse eine Kittfläche mit zerstreuender Wirkung oder ein Nachbarflächenpaar mit negativer Brechkraft; die andere Sammellinse hat eine konvexe Vorderfläche und eine Brennweite gleich dem o,6- bis z,5fachen Betrage der Gesamtbrennweite des Objektivs, und sie bildet mit der benachbarten Linse ein Nachbarflächenpaar, dessen Brechkraft positiv und größer als ein Viertel der Brechkraft des Objektivs ist. Die Reihenfolge der drei Linsen ist dabei beliebig wählbar; die Zerstreuungslinse kann sowohl vor als auch hinter oder zwischen den Sammellinsen angeordnet sein. Besonders günstig gestaltet sich das neue Objektiv, "%venn diejenige Sammellinse, die mit der Zerstreuungslinse eine Kittfläche von zerstreuender Wirkung oder ein Nachbarflächenpaar von negativer Brechkraft bildet, aus einem Glase besteht, dessen Brechungszahl für die Linie D des Sonnenspektrums um mindestens o,o5 kleiner ist als die entsprechende Brechungszahl der Zerstreuungslinse. .
- Ist das Objektiv für ein Fernrohr bestimmt, bei dem die Einstellung auf verschiedene Entfernungen durch eine zwischen Objektiv und dessen Brennebene befindliche, verschiebbare Zerstreuungslinse erfolgt, so kann man in vorteilhafter Weise die bei dein Objektiv noch vorhandenen Restfehler durch die entgegengesetzten Fehler der verschiebbaren Zerstreuungslinse ausgleichen, wobei jedoch die Brechkraft dieser Zerstreuungslinse nicht zu groß sein darf, höchstens etwa derart, daß durch sie eine dreifache Vergrößerung des Objektivbildes bewirkt wird.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, bei denen in beiden Fällen die drei Linsen ohne Verkittung mit Luftzwischenräumen hintereinander geschaltet sind. Abb. i zeigt ein Beispiel, bei dem die Zerstreuungslinse III sich zwischen den beiden Sammellinsen I und 1I befindet, ' während Abb. 2 eine Form wiedergibt, bei der die Zerstreuungslinse III hinter den beiden Sammellinsen I und II angeordnet ist. Die Krüminungshalbmesser,' Dicken und Abstände der beiden Beispiele sind in nachfolgender Tabelle zusammengestellt, sämtliche Werte bezogen auf eine Gesamtbrennweite des Objektivs gleich ioo. Die nutzbare Objektivöffnung hat einen Durchmesser von 40, so daß sich ein Öffnungsverhältnis von i : 2,5 ergibt. Die zwei Sammellinsen I und II bestehen bei beiden Beispielen aus- demselben Glase, sämtlich mit einem Werte der Brechungszahl für die Linien C und F des Sonnenspektrums: frc - 1,5o762 und 7LF -1,51559; das Glas der Zerstreuungslinse III hat in beiden Formen die Werte v.c - 1,64343 und t v.F-1,66262.
Krünim.ungslralbmesser, Abstände und Dicken. i. Beispiel (Abb. i). Y, - -j- 321 dl @-. 6 46,59 a, = 0,05 r3 =. - 47,05 d2 =::2,5 r. _ - 19:2,3 a2 - 01, _ -f- 643 d:, = 4 Fe - `X- :- z. Beispiel (Abb. 2) . + 6-1,3 dj = 413 Y > > -48o aI - O, I ,.3= +g7 d,-5,3 _ -- 69,7 a_ - o, i _ -70,9 d, -'.4 l'" = -i- 195
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fernrohrobjektiv mit Korrektion der sphärischen und der chromatischen Abweichungen und Erfüllung der Sinusbedingung, bestehend aus drei Einzellinsen mit höchstens einer Kittfläche, und zwar zwei Sammellinsen und einer Zerstreuungslinse, deren Dicken und Abstände sämtlich nicht größer als höchstens je ein Viertel der freien Objektivöffnung sind und von denen ,die Zerstreuungslinse eine Brechkraft von höchstens zwei Dritteln der Summe der Brechkräfte der Sammellinsen hat, gekennzeichnet durch folgende Eigenschaften: i. die eine Sammellinse bildet mit der Zerstreuungslinse eine Kittfläche finit zerstreuender Wirkung oder ein Nachbarflächenpaar mit negativer Brechkraft; 2. die andere Sammellinse hat eine konvexe Vorderfläche und eine Brennweite gleich dein o,6- bis i,5fachen Betrage der Gesamtbrennweite .des Objektivs, und sie bildet mit der benachbarten Linse ein N achbarflächenpaar, dessen Brechkraft positiv und größer als ein Viertel der Brechkraft des Objektivs ist.
- 2. Fernrohrobj ektiv nach _ Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Zerstreuungslinse eine Kittfläche von zerstreuender Wirkung oder ein Nachbarflächenpaar von negativer Brechkraft bildende Sammellinse aus einem Glase besteht, dessenBrechuügszalil für dieI_inieD des Sonnenspektrums um mindestens o,o5 kleiner ist als die entsprechende Brechungszahl der Zerstreuungslinse.
- 3. Fernrohr, das ein Objektiv nach Anspruch i hat und bei dem die Einstellung auf verschiedene Entfernungen durch eine zwischen Objektiv und dessen Brennebene befindliche, verschiebbare Zerstreuungslinse erfolgt, die das Objektivbild nicht mehr als .dreifach vergrößert, dadurch gekennzeichnet, daß die bei dem Objektiv noch vorhandenen Restfehler durch die entgegengesetzten Fehler der verschiebbaren Zerstreuungslinse ausgeglichen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350334T | 1920-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350334C true DE350334C (de) | 1922-03-17 |
Family
ID=6261346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920350334D Expired DE350334C (de) | 1920-10-14 | 1920-10-14 | Fernrohrobjektiv |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE350334C (de) |
-
1920
- 1920-10-14 DE DE1920350334D patent/DE350334C/de not_active Expired
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