DE350296C - Verschlusshebel - Google Patents

Verschlusshebel

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DE350296C
DE350296C DE1919350296D DE350296DD DE350296C DE 350296 C DE350296 C DE 350296C DE 1919350296 D DE1919350296 D DE 1919350296D DE 350296D D DE350296D D DE 350296DD DE 350296 C DE350296 C DE 350296C
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DE
Germany
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lever
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opening
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DE1919350296D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/16Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped
    • B65D45/20Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped pivoted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Verschlußhebel. Gegenstand der Erfindung ist ein Verschlußhebel für mehrere miteinander zu verbindende Teile derjenigen Art, bei welcher eine durch eine Öffnung durchgesteckte Zugstange einen Drehzapfen für den.Verschlußhebel trägt, der zwecks Verriegelung verschwenkt und quer zu der Zugstange an den zu verbindenden Teil zwecks seiner Anpressung flach angelegt werden kann. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird das Anpressen durch die Wirkung einer die Zugstange belastenden Druckfeder bewerkstelligt, wodurch sowohl die Handhabung beim Ver- und Entriegeln unbequem wie auch der Anpreßdruek vielfach nicht groß genug wird. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese beiden Nachteile zu vermeiden und erreicht dies dadurch, daß der Verschlußhebel als zweiarmiger Daumenhebel ausgebildet ist, dessen kurzer Arm mit den Öffnungsrändern in Eingriff kommende Angriffsflächen aufweist. Gemäß- der Erfindung sind diese Angriffsflächen als ein Absatz und ein Zehenteil ausgebildet und in bezug auf einen im Hebel vorzugsweise schräg zu den Angriffsflächen angeordneten, zur Aufnahmedes Drehzapfens bestimmten Schlitz derart verlaufend vorgesehen, daß beim Verschwenken des Hebels in die Lage quer zur Zugstange eine Längsverschiebung des Hebels unter der Wirkung des vom Absatz auf einen Rand der Öffnung ausgeübten Druckes derart erfolgt, daß der Zehenteil in Eingriff mit dem entgegengesetzten Rand der Öffnung unter Verriegelung des Hebels gelangt.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht des Hebels gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 veranschaulicht die Verwendung des Hebels zum Verriegeln von zwei Gliedern. Die Abb. 3 und q. sind Schnittansichten der abgebrochonen Hebel, wobei zwei weitere Verfahren für den Gebrauch des Hebels zu erkennen sind. Die Abb. 5 und 6 veranschaulichen zwei Abänderungen.
  • Abb. 7 zeigt in der Seitenansicht einen Vielfachhebel gemäß der Erfindung.
  • Abb. S stellt eine abgeänderte Ausführungsform dar, und Abb. 9 zeigt in der Seitenansicht eine weitere Abänderung.
  • Abb. io veranschaulicht in der Draufsicht ebenfalls eine andere Ausführungsform.
  • Der Hebel A ist mittels eines Schlitzes cal auf einem Schwingzapfen bin einem Schlitze c-gelagert, der an dem einen Ende eines Unterstützungszapfens cl vorgesehen ist. Das andere Ende dieses Zapfens cl ist mit einem. Kopf c'2 versehen (Abb. 2). Der längere Arm des Hebels ist zu einem Handgriff ausgebildet und zweckmäßig mit einer Ausnehmung a= versehen, um beispielsweise den Finger des Arbeiters unter den Hebel greifen zu lassen. Weiterhin hat der Hebel einen Absatz a3. Der kürzere Arm des Hebels besitzt die Form einer Zehe a4. Der Schlitz c hat eine solche Tiefe, daß der Hebel um seinen Schwingzapfen geschwungen werden kann. In der Abb. 2 ist die Art der Befestigung von drei Gliedern d, e, . f veranschaulicht. Die Glieder d und e sind mit Löchern dl und e1 versehen, durch die der Zapfen cl mit dem durch die punktierten Linien angegebenen Hebel geführt wird, bis der Kopf c= zum Anschlag kommt. Der Hebel A wird alsdann herabgeschwungen, so daß sein längerer Arm flach auf dem Gliede e aufruht, wie dies durch die ausgezogenen Linien in der Abb. 2 dargestellt ist. Während dieser Abwärtsbetvegung des längeren Armes kommt der Absatz a3 in Eingriff mit der einen Seite des Loches e1, so daß der Hebel sich von rechts nach links (Abb. q.) verschiebt, worauf der Zehenteil ca4 auf die gegenüberliegende Seite des Loches hinaufgleitet. Während dieser Hebelbewegung werden die zu vereinigenden Gliedere', d, c fest zusammengezogen. Wenn der Hebel sich in seiner Ruhelage befindet, drücken seine Arme auf das Glied e zu beiden Seiten des Schwingzapfens b. Der Druck an diesen beiden Punktcii wird direkt auf den Drehzapfen übertragen, und da die Drücke entgegengesetzt gerichtet sind oder sich ausgleichen, wird der Hebel selbsttätig in diese Lage schnappen und gegen zufälliges Lüften gesichert werden.
  • Damit der Hebel dicht auf das Glied e aufzuliegen kommt, ist er zweckmäßig so gestaltet, daß derjenige Teil seiner Absatzfläche, der der Zehe abgekehrt ist, mit der unteren Seite des Hebels rechtwinklig liegt, so daß kurz vor der vollständigen Hebelbewegung nach dem Gliede e der Absatz aa3 plötzlich in den Zapfen cl einfällt und der lange Arm des Hebels mit einer schnellen Bewegung gegen das Glied e schnellt. Um den Hebel freizugeben, muß auf seinen längeren Arm ein nach außen gerichteter Zug ausgeübt werden.
  • In der Abb. 3 drückt der Absatz a3 und der Zehenteil a4 auf den Boden des Schlitzes c bzw. auf das Glied e, während in der Abb. q. Absatz und Zehe auf das Glied e bzw. auf den Boden des Schlitzes c drücken. In beiden Fällen wird durch Abwärtsbewegung des Hebels ein Druck auf das Glied e ausgeübt. Anstatt den Boden des Schlitzes c für den Absatz einerseits bzw. für den Zehenteil anderseits zu verwenden, kann irgendein geeigneter Anschlag zur Anwendung gelangen, der mit Bezug auf den Zäpfen cl feststehend ist. Wenn sich der Hebel in der in der Abb. 2 dargestellten Lage befindet, kann dem Gliede c ein vorläufiger Stoß dadurch gegeben werden, daß der Hebel nach links gschwungen wird, wobei sein gekrümmter Teil a5 auf die gegenüberliegende Kante des Loches e1 drückt.
  • Der Schlitz al kann, wie aus Abb. 5 hervorgeht, unter einer Neigung angeordnet werden oder auch ein offenes Ende haben (Abb. 6).
  • In einigen Fällen kann der Drehzapfen in dem Hebel feststehend sein und in einem Schlitz des Zapfens cl arbeiten. Wenn dieser Schlitz wagerecht oder annähernd wagerecht ist, kann er ein offenes Ende aufweisen, so daß der Schwingzapfen bequem eingeführt werden kann.
  • Wenn ein einzelner Hebelhub nicht ausreichen sollte, um den erforderlichen Druck herzustellen, wie beispielsweise dann, wo es sich darum handelt, Ballen von weichen Waren zusammenzudrücken, kann ein erhöhter Druck des Stoffes dadurch erhalten werden, daß der Hebel in die durch die gestrichelten Linien in Abb. 2 angedeutete Lage geschwungen wird, worauf eine oder mehrere Unterlagscheiben über den Hebel geführt werden und -vorauf alsdann der Hebel niedergeklappt wird, so daß Absatz und Zehenteil des Hebels zusammen auf die Scheibe bzw. Scheiben anstatt auf das Glied e drücken, bis der erforderliche Druck erreicht ist.
  • Ein anderes Verfahren, um einen erhöhten Druck zu erhalten, besteht in der Verwendung eines Vielfachhebels. Ein solcher Hebel besteht aus zwei oder mehreren Einzelhebeln, die in der oben beschriebenen Weise gestaltet sind, die aber verschiedene Hubwirkungen herbeiführen und auf einem einzigen Schwingzapfen sitzen. In der Abb. 7 ist ein dreifacher Hebel veranschaulicht, d. h. drei Hebel, die auf einem einzigen Schwingzapfen sitzen. Die gestrichelten Linien stellen die Hebel in der unwirksamen Lage dar, während die ausgezogenen Linien die Hebel in einer Stellung zeigen, die sie nach Berührung mit dem Gliede e einnehmen. Bei Verwendung dieser Hebel «erden sie nacheinander niedergeklappt, wobei mit demjenigen Hebel begonnen wird, der die kleinste Hubwirkung hat, d. h. der Hebel i wird zuerst niedergeklappt, darauf der Hebel 2 und schließlich der Hebel 3. Der zuletzt niedergeklappte Hebel kann mit einem Ansatz a6 versehen sein, der mit deni vorher niedergeklappten Hebel in Eingriff tritt, und wodurch die einzelnen Hebel zusammen festgelegt -werden. Die Fläche, gegen welche der Absatz und Zehenteil des Hebels wirkt, kann anstatt viereckig auch abgerundet ausgebildet werden.
  • Um einen Sicherheitshebel zu erhalten, der nicht unbefugterweise geöffnet werden kann, kann der lange Arm des Hebels bis ungefähr auf die Länge des kurzen Armes verringert werden, -wie dies aus Abb. 8 hervorgeht. In diesem verkürzten Arm ist ein Loch a7 zur Aufnahme eines nicht dargestellten Stiftes vorgesehen. Durch, Einführung dieses Stiftes in das Loch a7 kann der Hebel alsdann geöffnet werden.
  • Der in der Abb. 9 dargestellte Hebel hat einen doppelten Steuerkopf, dessen Steuerflächen verschiedene Hubwirkungen zur Folge haben. Die Steuerfläche auf der Oberseite des Schlitzes cal hat einen kleineren Hub als die auf der Unterseite dieses Schlitzes. Dies ist ein großer Vorzug, da mit einer solchen Ausführungsform zwei verschiedene Hubwirkungen zu einem einzigen Hebel vereinigt sind.
  • Durch einen solchen Hebel können unterschiedliche Drücke auf das Glied e ausgeübt werden, indem der Hebel nach der einen oder anderen Seite umgelegt wird. Wenn somit ein leichter Druck wünschenswert ist, wird die Steuerfläche mit dem kleineren Hub in Wirkung gebracht, während in dem Fall, wo ein stärkerer Druck notwendig wird, die Steuerfläche mit dem größeren Hub zur Anwendung gelangt.
  • Bei der in der Abb. io dargestellten Ausführungsform ist das Zehenende des Hebels gespalten, so daß Klingen entstehen, die, wie bei a3 dargestellt, voneinander abgebogen sind. Ein solcher Hebel wird zweckmäßig aus federndem Material hergestellt, so daß die Klingen ihre Gestalt beibehalten. Die gegenüberliegenden Kanten des Schlitzes c, d. h. die Kanten an der Seite des Zapfens cl, an der das Zehenende des Hebels hervorragt, sind abgerundet oder abgeschrägt. Der Bodenteil des Schlitzes verläuft jedoch parallel oder ist verengt. In der Arbeitsstellung dieses Hebels werden die Klingen as, wie in der Abb. io dargestellt, voneinander weggebogen, so daß sie der Aufwärtsbewegung des Hebels einen Widerstand entgegensetzen. Wenn es anderseits wünschenswert ist, den Hebel A zu lüften oder anzuheben, genügt die Ausübung eines Druckes, um die Klingen oder Blätter 8 gegeneinanderzudrücken, wenn der Hebel aufwärts schwingt, so daß diese Klingen in den Bodenteil des Schlitzes c eintreten. Befindet sich der Hebel in seiner wirkungslosen Lage, d. h. in Linie mit dem Zapfen cl, so bewirkt der Druck der Klingen 8 gegen die Innenwand des Schlitzes c, daß der Hebel seine Lage beibehält. Die federnden Klingen halten somit den Hebel sowohl in seiner Arbeitslage als auch in seiner wirkungslosen Läge.
  • An Stelle der erwähnten federnden Klingen können auch andere Einrichtungen zur Anwendung gelangen, die der Hebelbewegung um seinen Schwingzapfen einen gewissen Widerstand entgegenstellen und zeitweilig in seiner Lage halten. Anstatt des Schlitzes a1 zur Aufnahme des Schwingzapfens b kann der Hebel selbst mit einem Schwingzapfen versehen sein, der in einem Schlitze des Zapfens cl arbeitet. Anstatt das Zehenende des Hebels, wie beschrieben, zu spalten, kann er auch weiter zurück gespalten sein, d. h. an oder in der Nähe desjenigen Teiles des Hebels, wo der Absatz a3 hergestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschlußhebel für mehrere mittels einer durch eine Öffnung durchgesteckten Zugstange zu verbindende Teile, an welcher ein Drehzapfen für den Hebel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen des Hebels (A), nämlich der Absatz (a3) und der Zehenteil (a4), in bezug auf einen vorzugsweise schräg zu den Angriffsflächen angeordneten, zur Aufnahme des Drehzapfens bestimmten Schlitz (a1) derart verlaufen, daß beim Verschwenken des Hebels in die Lage quer zur Zugstange (cl) eine Längsverschiebung des Hebels unter der «'irkung des vom Absatz (a4) auf einen Rand der Öffnung (e1) ausgeübten Druckes derart erfolgt, daß der Zehenteil (a4) in Eingriff mit dem entgegengesetzten Rand der Öffnung (e1) unter Verriegelung des Hebels (A) gelangt.
  2. 2. Verschlußhebel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Angriffsfläche (a5) gegenüber der den Absatz (a3) mit dem Zehenteil (a4) verbindenden Angriffsfläche vorgesehen ist.
  3. 3. Verschlußhebel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Hebeln (A) auf dem Drehzapfen (b) nebeneinander angeordnet ist, deren Angriffsflächen in verschiedener Entfernung von den Schlitzen (cal) verlaufen. q.. Verschlußhebel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel an seinem Arbeitsendteil (a$) gegabelt oder gespalten bzw. mit Einrichtungen versehen ist, mittels deren er zeitweilig an dem Drehzapfen (b) in jeder Lage gehalten werden kann.
DE1919350296D 1916-02-22 1919-12-23 Verschlusshebel Expired DE350296C (de)

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