DE3500530C2 - - Google Patents
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Description
Aus der DE-PS 33 07 683 ist eine Vorrichtung zur
Steuerung der Hubventile einer Verbrennungskraftmaschine
der im Oberbegriff des Hauptanspruches angegebenen Art
bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind jedem Ventil zwei
elektromagnetische Systeme zugeordnet, die mittels einer
Elektronik abwechselnd in der Drehfrequenz der Maschine
erregbar sind. Ein gemeinsamer Anker für beide elektromag
netische Systeme ist mit dem Ventilschaft hierbei fest
verbunden und zwischen zwei einander entgegenwirkenden
Federn eingespannt.
Bei diesem System ist es schwierig, die magnetischen
Felder rasch aufzubauen und damit kurze Schließ- und Öff
nungszeiten zu realisieren. Ein weiterer Nachteil ist, daß
das Lagermagnetsystem wegen der ständigen Bestromung zu
sätzlich Energie aufnimmt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
bekannte Steuervorrichtung so zu verbessern, daß bei gerin
gem Energieaufwand kurze Schaltzeiten realisierbar sind.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den im kennzeichnenden Teil
des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Nach Merkmal a) ist in jedem der beiden elektromagnetischen
Systeme ein Dauermagnet angeordnet, welcher den Anker
jeweils in der Hubendlage hält.
Gemäß Merkmal b) ist das Magnetfeld des den Anker in Hub
endlage haltenden ersten Dauermagneten mit dem magnetischen
Gleichfeld, das von dem diesem Dauermagneten zugeordneten
elektromagnetischen System erzeugt wird, aufhebbar, wodurch
der Anker von dem zweiten Dauermagneten angezogen wird.
Der Dauermagnet hat die Aufgabe, den Anker und damit das
Ventil in der jeweiligen Hubendlage zu halten. Die Halte
kraft des Dauermagneten läßt sich durch ein dem Magnetfeld
des Dauermagneten entgegengerichtetes Gleichfeld, das vom
Elektromagneten desselben Systems erzeugt wird, aufheben.
Die Folge ist, daß der Anker unter der Wirkung der vorge
spannten Feder abfällt und von dem anderen Magnetsystem
eingefangen wird. Dessen Dauermagnet hält den Anker wieder
um in der Hubendlage, bis seine Haltekraft durch das
Gleichfeld des diesem Dauermagneten zugeordneten elektro
magnetischen Systems aufgehoben wird. Da die Dauermagnete
den Anker jeweils in die Endlage führen und dort halten,
das Feld des Dauermagneten nur durch ein kurzes Bestromen
der elektromagnetischen Systeme aufzuheben ist, ist die
nach den Merkmalen a) und b) verbesserte Steuervorrichtung
energetisch günstiger. Ein weiterer Vorteil ist, daß der im
magnetischen Kreis angeordnete Dauermagnet ähnlich wie ein
Luftspalt die Zeitkonstante des Systems herabsetzt, wodurch
die Schaltzeiten und damit Ventilschließ- und -öffnungszei
ten verkürzt werden.
Ferner sichern die Dauermagnete ohne zusätzliche Stromzu
fuhr, daß das Steuerventil bei abgeschaltetem Motor in
Hubendlage bleibt, was für eine störungsarme Arbeitsweise
und inbesondere das Anlassen des Motors erforderlich oder
zweckmäßig ist.
Grundsätzlich ist aus der DE-OS 33 01 741 ein Magnetsystem
mit den Merkmalen a) und b) zum Antrieb des Kolbens einer
Kraftstoffpumpe bekannt. Bei diesem Antrieb kommt es jedoch
anders als bei einer Vorrichtung zur Elektromagnetensteue
rung von Hubventilen bei Verbrennungskraftmaschinen nicht
entscheidend auf kurze Schaltzeiten an.
Außerdem sind weitere Maßnahmen, nämlich die Merkmale c)
und d), zur Lösung der gestellten Aufgabe notwendig. So ist
es wichtig, das Feld des Dauermagneten sehr rasch zu kom
pensieren, so daß der Anker unter der Wirkung der vorge
spannten Feder von einer Hubendlage in die andere überführt
wird.
Nach Merkmal c) sind die Magnetkörper der elektromagneti
schen Systeme lamelliert. Die Lamellierung führt, wie an
sich bekannt, zu einer Reduzierung der Wirbelstromverluste
und damit auch zu einer Verkürzung der Schaltzeiten.
Eine weitere Verkürzung der Schaltzeit kann dadurch er
reicht werden, daß die Vorspannung der einander entgegen
wirkenden Federn erhöht wird. Die Federspannung kann jedoch
nicht unbegrenzt erhöht werden, da die dem Schwingsystem
erteilte Bewegungsenergie in der Hubendlage wieder vernich
tet werden muß. Um trotz Verwendung stärker vorgespannter
Federn nachteilige Eigenschaften, wie z. B. Überschwinger,
Preller und dgl., zu vermeiden, wird gemäß Merkmal d)
vorgeschlagen, zwischen den Federn und dem Anker Dämpfungs
elemente vorzusehen.
Wie oben erläutert, wird die Ventilbewegung im wesentlichen
durch die Anziehungskraft der Dauermagnete sowie die
Federkräfte der vorgespannten Federn bewirkt. Diese Bewe
gungen lassen sich nach weiteren Vorschlägen der Erfindung
durch zusätzliches Erregen der elektromagnetischen Systeme
beeinflussen.
Nach dem Vorschlag gemäß Anspruch 2 kann beispielsweise
dem den Anker anziehenden Feld ein in gleicher Richtung
wirkendes magnetisches Gleichfeld des Elektromagneten
überlagert werden, wodurch Anker- und Ventilbewegung
beschleunigt werden.
Um die Aufprallenergie zu vermindern, ist es jedoch ratsam,
die Erregung dieses Magneten kurz vor Erreichen der Hubend
lage zu unterbrechen oder, wie mit Anspruch 3 vorgeschlagen
ist, das Magnetfeld des Dauermagneten kurzzeitig mit einem
vom Elektromagnetsystem erzeugten magnetischen Gleichfeld
zu schwächen oder aufzuheben.
Weitere Dämpfungsmaßnahmen sind Gegenstand der Ansprüche 4
bis 6.
Für den Fall, daß der Anker in einer an sich stabilen
Mittellage zwischen den beiden System verharrt und damit
das Ventil nur halb geöffnet bzw. geschlossen ist, kann
dieser nach dem Vorschlag gemäß Anspruch 7 sehr rasch mit
geringem Energieaufwand in seine Endlage überführt werden.
Zu diesem Zweck sind die elektromagnetischen Systeme ab
wechselnd in einer Taktfrequenz zu erregen, welche der
Resonanzfrequenz des schwingfähigen Feder-Masse-Systems,
bestehend aus den schwingenden Massen von Ventil, Anker und
Feder und den von den beiden Federn erzeugten Federkräften,
entspricht.
Mit den Ansprüchen 8 und 9 sind schließlich Maßnahmen
zur Herabsetzung der Wirbelströme vorgeschlagen,
wodurch im Sinne der eingangs genannten Aufgaben
stellung kürzere Schaltzeiten und damit eine bessere
Anpassung der Ventilsteuerung an den Gaswechselvorgang,
sowie eine Energieeinsparung ermöglicht wird.
Anders als die rein mechanische Ventilsteuerung ge
stattet die elektromagnetische Ventilsteuerung eine von
der Motorendrehzahl unabhängige Einstellung der Steuer
zeiten, wodurch der Gaswechselvorgang entsprechend dem
jeweiligen Betriebszustand des Motors, insbesondere
wenn dieser im Teillastbereich arbeitet, optimal ange
paßt werden kann. Dies hat eine Leistungssteigerung bei
gleichzeitiger Reduzierung des Kraftstoffverbrauches,
also eine Verbesserung des Wirkungsgrades, zur Folge,
wobei vorteilhafterweise wegen vollständiger Ver
brennung des Kraftstoffes die Umweltbelastung verrin
gert wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand
eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles im einzelnen erläutert. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 Axialschnitt einer erfindungsgemäßen
Steuervorrichtung an einem nur teilweise
dargestellten Motorzylinder,
Fig. 2 Aufsicht eines lamellierten Magnetkörpers
nach einem ersten Ausführungsbeispiel und
Fig. 3 Aufsicht eines lamellierten Magnetkörpers
nach einem zweiten Vorschlag.
Im unteren Teil von Fig. 1 ist teilweise der Motorblock
1 einer Verbrennungskraftmaschine dargestellt, in wel
chem der Kolben 2 mit Kolbenringen 3 bewegbar angeord
net ist. Auf den Zylinderblock aufgesetzt und mit einer
Zylinderkopfdichtung 4 abgedichtet ist der Zylinderkopf
5, über dessen Gaskanäle 10 das Luftgemisch zuführ
bar ist. Der Gaskanal 10 ist mittels des Tellerventiles
6 verschließbar, welches mit seinem äußeren konisch
geschliffenen Umfang an der ringförmigen Sitzfläche des
Ventilsitzringes 9 anliegt. Zum Einstellen oder Nach
stellen des Ventilsitzes kann der Ventilsitzring 9
gegen die Wirkung eines Federpaketes 9 a mit Hilfe eines
vorzugsweise verschraubbaren Stellringes 9 b eingestellt
werden.
Die gem. der Erfindung aufgebaute Steuervorrichtung
besteht aus den nachstehend erläuterten Elementen 11
bis 33.
Zur Bewegungssteuerung des Ventils 6 ist an dem in der Ventilführung 7
und dem Führungsrohr 29 geführten Schaft 6 a mit Hilfe von
Tellerfedern 12 ein Anker 11 angebracht, welcher zwi
schen dem oberen und unteren Elektromagneten gelegen
ist und damit im magnetischen Kreis sowohl des unteren
als auch des oberen Elektromagneten angeordnet ist.
Beide magnetische Systeme sind nach Art von
Topfmagneten vorzugsweise rotationssymmetrisch ausgebildet. Das
untere System mit seiner Spule 14 besteht aus dem Kern
23 und dem Mantel 25, die gemeinsam den Magnetkörper
bilden. Zwischen ihnen im Magnetkreis ist der
Dauermagnet 16 angeordnet, welcher sich innen an einem
Distanzring 26 und außen an der Distanzhülse 20 abstützt,
wobei beide Teile aus nichtmagnetischem Material bestehen.
In entsprechender Weise setzt sich das obere elektro
magnetische System aus der Spule 15 mit Kern 22, Mantel
24 und Dauermagnet 17 zusammen, der wiederum von
Distanzring 27 und Distanzhülse 20 gehalten ist.
Beidseitig des Ankers 11 sind Schraubenfedern 18 und 19
angeordnet, deren dem Anker 11 zugeordnete Enden sich
über Dämpfungshülsen 13 und an dem Ventilschaft 6 a fest
angebrachten Konen 13 a am Schaft 6 a und damit am Anker
11 abstützen. Die entgegengesetzten Enden der Federn 18
und 19 liegen an Ringflanschen 28 a und 29 a der gehäuse
festen Führungsrohre 28 und 29 an, auf deren Außen
mantel die Federn 18 bzw. 19 und in deren Innenbohrung
der Ventilschaft 6 a verschiebbar geführt sind. Das
unten gelegene Führungsrohr 28 stützt sich hierbei
unter Federwirkung über die Zwischenscheibe 30 an der
Innenfläche des Magnetkerns 23 ab. Das oben gelegene
Führungsrohr 29, das sich gleichfalls unter Federdruck
über die Zwischenscheibe 31 an der innen gelegenen
Fläche des Magnetkernes 22 abstützt, ist außerdem mit
Hilfe eines Gewindestückes 29 b und einer Mutter 32 mit
Sicherungs- bzw. Unterlegscheibe 33 am Deckel 21 a
festgelegt, welcher das mit dem Zylinderkopf 5 einstüc
kige Gehäuse 21 nach oben verschließt.
Die schon obenerwähnten Dämpfungselemente 13 und 13 a
liegen mit ihren konischen Mantelflächen aneinander,
deren Konuswinkel nahe des Selbsthemmungswinkels
gewählt ist. Die Dämpfungshülse 13 besteht hierbei aus
einem in radialer Richtung elastisch federnden Mate
rial. Durch diese Maßnahme wird der Aufprall der Ven
til- und Ankermassen kurz vor Erreichen der Endlage
gedämpft, wobei die Bewegungsenergie in einen weitgehend
unelastischen Streß umgewandelt wird, so daß der Anker
nicht oder nur geringfügig prellt. Ein Rest von Prellbe
wegungen wird durch die Differenz aus magnetischer Halte
kraft und Federkraft unterdrückt.
Mit Fig. 1 ist das Ventil 6 in Schließstellung darge
stellt. In dieser Stellung wird es ausschließlich von
dem den Anker 11 anziehenden Dauermagneten 17 gehalten.
Soll es aus dieser Position in die Öffnungsstellung
gebracht werden, wird mit Hilfe der Spule 15 ein magne
tisches Gleichfeld aufgebaut, welches dem magnetischen
Gleichfeld des Dauermagneten 17 entgegengerichtet ist
und dieses darum aufhebt. Unter der Wirkung der vorge
spannten Feder 19 wird die Ankerplatte 11 und damit das
Ventil 6 ausgefahren, bis die Ankerplatte 11 von dem
vom zweiten Dauermagneten 16 aufgebauten Magnetfeld
angezogen und an den Polflächen des unteren Magnetkör
pers 23, 25 zur Anlage gebracht wird.
Die in der Feder 19 gespeicherte potentielle Energie
wird also zunächst in kinetische Energie umgewandelt,
welche bei Erreichen der Endlage wiederum umgewandelt
werden muß. Diesem Zweck dienen die erläuterten Dämp
fungselemente 13, 13 a zusammen mit den Tellerfedern 12
und in Schließstellung auch dem den Ventilsitzring 9
abfedernden Federpaket 9 a. Die Schaltbewegung kann
durch zusätzliches Erregen der Elektromagnetsysteme
noch beschleunigt oder gebremst werden.
Das in Fig. 1 dargestellte System kann in einer Mittel
stellung des Ventils in eine stabile Gleichge
wichtslage gelangen. Bei symmetrischem Aufbau der
beiden elektromagnetischen Systeme ist diese Mittellage
erreicht, wenn sich die Ankerplatte 11 genau zwischen
den Polflächen der beiden Systeme befindet. Aus dieser
stabilen Gleichgewichtslage kann das Ventil in
sehr einfacher Weise mit geringem Energieaufwand
durch Aufschaukeln des Ventils herausgebracht werden.
Zu diesem Zweck sind die elektromagnetischen Systeme
abwechselnd zu erregen, wobei zweckmäßigerweise die
Taktfrequenz der Resonanzfrequenz des Feder-Masse-Sy
stem des schwingungsfähigen Ventils entspricht. In
Bruchteilen einer Sekunde läßt sich die Ventilbewegung
soweit aufschaukeln, daß die Ankerplatte 11 von einem
der beiden Dauermagneten angezogen und in eine
definierte Endlage gebracht wird.
Gute dynamische Eigenschaften
bei Magneten lassen sich bekanntermaßen
durch Lamellieren des Magnetkörpers erreichen, da hier
durch Wirbelstromverluste erheblich verringert werden.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Steuervorrichtung
sind darum auch zumindest die Kerne 22 und 23 der
Magnetkörper lamelliert.
Eine besonders wirtschaftliche Herstellung lamellierter
Kerne ist möglich, wenn, wie mit der Aufsicht gem. Fig.
2 angedeutet, die Lamellenbleche evolventenförmig ge
krümmt angeordnet sind. In diesem Fall ist es bei einer
topfförmigen Ausbildung des Magnetkörpers möglich, Ble
che konstanter Dicke zu verwenden.
Möglich ist natürlich auch die Herstellung des Magnet
körpers mit radial verlaufenden Lamellenblechen, die in
diesem Fall jedoch, wie die Aufsicht gem. Fig. 3 zeigt,
proportional zum Achsabstand zunehmende Dicke haben
müssen.
In entsprechender Weise können auch die Mäntel 24 und
25 der Magnetkörper lamelliert sein.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Hubventile einer Verbren
nungskraftmaschine, bestehend aus zwei dem Öffnen bzw.
dem Schließen des Ventiles (6, 7) dienenden, abwech
selnd mit der Drehfrequenz der Maschine erregbaren
elektromagnetischen Systemen mit einem gemeinsamen
Anker (11), der am Ventilschaft (6 a) angebracht und
zwischen zwei einander entgegenwirkenden Federn (18,
19) eingespannt ist, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
- a) in jedem der beiden elektromagnetischen Systeme (14, 23, 11, 25; 15, 22, 11, 24) ist ein Dauermagnet (16, 17) angeordnet, welcher den Anker (11) jeweils in der Hubendlage hält;
- b) das Magnetfeld des den Anker (11) in Hubendlage haltenden ersten Dauermagneten (16, bzw. 17) ist mit dem magnetischen Gleichfeld, das von dem diesem Dauermagneten zugeordneten elektromagnetischen System erzeugt wird, aufhebbar, wodurch der Anker (11) von dem zweiten Dauermagneten (17 bzw. 16) angezogen wird;
- c) die Magnetkörper (22, 23) der elektromagnetischen Systeme sind lamelliert;
- d) zwischen den Federn (18, 19) und dem Anker (11) sind Dämpfungselemente (13, 13 a) vorgesehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Magnetfeld des den Anker (11) anziehenden
Dauermagneten (16 bzw. 17) mit dem magnetischen Gleich
feld des diesem zugeordneten elektromagnetischen Sy
stems (14, 23, 11, 25, 15, 22, 11, 24) verstärkt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das den Anker (11) anziehende Magnetfeld
des Dauermagneten (16, 17) kurz vor Erreichen der
Hubendlage mittels eines dem Magnetfeld des Dauermagne
ten (16, 17) entgegenwirkenden Gleichfeldes des dem
Dauermagneten (14, 16) zugeordneten elektromagnetischen
Systems (14, 23, 11, 25; 15, 22, 11, 24) geschwächt
wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beidseitig des Ankers (11) jeweils ein Konus (13 a)
am Ventilschaft (6 a) angebracht ist, auf welchem ver
schiebbar eine Hülse (13) mit konischer Innenbohrung
sitzt, an welcher sich jeweils eine der beiden Federn
(18, 19) abstützt, wobei die Hülse (13) und/oder der Konus
(13 a) in radialer Richtung elastisch federnd sind und
der Konuswinkel so bemessen ist, daß Konus (13 a) und
Hülse (13) nahezu selbsthemmend sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anker (11) mit dem Ventilschaft (6 a) mittels
Tellerfedern (12) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der in Form eines Ringes (9) ausgebildete
Ventilsitz in Hubrichtung verstellbar und/oder mit
Hilfe eines Federpaketes (9 a) abgefedert ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spulen (14, 15) der elektromag
netischen Systeme abwechselnd in einer Taktfrequenz
bestrombar sind, welche der Resonanzfrequenz des
schwingfähigen Systems, bestehend aus Ventil- (6, 6 a,
13 a), Anker- (11, 12) und Federmasse (18, 19, 13) und
Federkraft, entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die topfförmig ausgebildeten Magnetkörper (22, 23)
aus evolventenförmig geschichteten Blechen konstanter
Dicke bestehen (Fig. 2).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die topfförmig ausgebildeten Magnetkörper (22, 23)
aus radial angeordneten Blechen mit proportional zum
Achsabstand zunehmender Dicke bestehen (Fig. 3).
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Applications Claiming Priority (1)
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ID=6259499
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