DE69908057T2 - Elektromagnetischer Ventil-Aktuator - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft elektromagnetische Stellglieder, die dafür bestimmt sind, ein Ventil translatorisch zu bewegen, um es abwechselnd in eine Öffnungsstellung und eine Schließstellung zu bringen. Sie findet eine besonders wichtige Anwendung bei der Betätigung von Ventilen eines Brennkraftmotors mit Funken- oder Kompressionszündung.
  • Zur Zeit werden die Ventile des Großteils der Brennkraftmotoren durch eine Nockenwelle betätigt, die vom Motor angetrieben wird. Die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten der durch die Nockenwelle betätigten Ventile sind gering, wenn der Motor insbesondere beim Anlassen im unteren Drehzahlbereich ist, was ungünstig für das Füllen der Brennkammern ist.
  • Es wurden bereits elektromagnetische Stellglieder vorgeschlagen (US-A-4 614 170), die es gestatten, die obigen Nachteile zu reduzieren, und eine Ankerplatte aus ferromagnetischem Material, der an der Ventilspindel befestigt ist, elastische Rückstellmittel, die dafür vorgesehen sind, das Ventil in einer Mittelstellung zwischen der Position der vollständigen Öffnung und der Schließstellung in Ruhe zu halten, und elektromagnetische Mittel aufweisen, die es gestatten, die Ventile abwechselnd in die zwei Stellungen zu bringen. Die in dem Dokument US-A-4 614 170 beschriebenen elektromagnetischen Mittel weisen einen ersten Elektromagneten mit ferromagnetischem Kern auf, der auf einer Seite des Ankers platziert ist und dessen Erregung den Anker in eine Richtung zieht, die auf das Schließen des Ventils zielt, und einen zweiten Elektromagneten, der auf der anderen Seite der Ankerplatte platziert ist und dessen Erregung darauf zielt, das Ventil in die Stellung der völligen Öffnung zu bringen.
  • Die Einheit Ventil-Feder bildet ein schwingendes System, das durch periodische, alternierende Versorgungen der Elektromagnete erregt wird. Die Versorgung des Elektromagneten, der auf die Ankerplatte in Richtung der Öffnung des Ventils wirkt, beginnt, sobald die Ankerplatte einen Ort erreicht, an dem er an dem Kern des Elektromagneten anzuliegen beginnt. Es ist bereits ein Ventilstellglied bekannt (DE-A-197 18 038), das eine Feder aufweist, die das Ventil zurückzieht, sei es in dem Öffnungszustand, sei es in dem Schließzustand. Ein kurzer elektrischer Impuls, der an eine Spule angelegt wird, gestattet es, einen mit dem Ventil verbundenen Anker bis zu einem Ort vorzuschieben, an dem die Feder das Verbringen des Ventils in den anderen Zustand abschließt.
  • Das Dokument US-A-5394131 beschreibt ein elektromagnetisches Stellglied mit einem Magneten, der einen Verschluss und eine Spule tragen kann, die mit einem Strom in einer ersten Richtung versorgt werden kann, um den Verschluss in eine Öffnungsstellung zu bringen, und in einer entgegengesetzten Richtung, um den Verschluss in die Schließstellung zu bringen.
  • Die Erfindung zielt insbesondere darauf, ein Ventil mit elektromagnetischem Stellglied bereitzustellen, das besser als die bisher bekannten den Erfordernissen der Praxis genügt, insbesondere weil das Stellglied einen reduzierten Raumbedarf und einen reduzierten Anschluss aufweist.
  • Hierzu wird ein Ventil mit Stellglied nach Anspruch 1 vorgeschlagen. In seinem Anfangszustand in der Mittelstellung weist die Ankerplatte im Allgemeinen ein Ungleichgewicht der Position oder des magnetischen Kreises auf, die bewirkt, dass die Richtung, in der sie bei der ersten Unterspannungsetzung gezogen wird, vorbestimmt ist. Dieses Ungleichgewicht kann absichtlich hervorgerufen werden. Wenn zum Beispiel die elastischen Rückstellmittel aus zwei Federn bestehen, die jeweils auf einer Seite des Ankers platziert sind, können diese zwei Federn derart sein, dass sie der Ankerplatte in der Ruhe eine Position verleihen, in der die aus der Speisung der Spule resultierende Kraft in einer vorbestimmten Richtung wirkt, und dass sie die gleiche potentielle Kompressionsenergie in der Schließstellung und in der Stellung der völligen Öffnung aufweisen. Eine vorteilhafte Art und Weise, um die nach oben und nach unten ausgeübten magnetischen Kräfte ins Ungleichgewicht zu bringen, besteht darin, den Fluss in dem mittigen Teil asymmetrisch zu machen, indem das Profil einer Aussparung im Blech und/oder das Ankerprofil ausgenutzt wird.
  • Um für eine Asymmetrie zu sorgen, kann die Ankerplatte einen axialen Wulst umfassen. Eine andere Weise, um eine Asymmetrie zu erzeugen, besteht darin, den Polen des ferromagnetischen Kreises und die Ankerplatteplatte eine solche Form zu geben, dass die in Kontakt befindlichen Oberflächen für die zwei stabilen Ableitungen unterschiedlich sind.
  • Das Stellglied mit Einzelspule ist kompakter als die früheren Stellglieder. Seine elektrische Abschaltung und seine Steuerung sind einfacher und weniger teuer.
  • Die obigen und weitere Merkmale, die vorteilhafterweise in Verbindung mit den vorstehenden verwendbar sind, aber auch unabhängig verwendbar sind, werden durch das Studium der folgenden Beschreibung von besonderen Ausführungsformen besser offenbar werden, die im Sinne von Beispielen erfolgt, die keine Einschränkung darstellen.
  • Die Beschreibung nimmt auf die folgenden beigefügten Zeichnungen Bezug:
  • 1 zeigt ein Ventilstellglied gemäß einer Ausführungsform im Schnitt längs einer Ebene, die durch die Achse des Ventils läuft;
  • 2 und 3 sind teilweise Schnitte des elektromagnetischen Teils längs der Linien II-II und III-III;
  • 4 und 5 zeigen Varianten der 1 bis 3;
  • 6 zeigt schematisch den Ablauf der Schwingung des Ankers beim Start der Vorrichtung.
  • Das in den 1 bis 3 gezeigte Stellglied 10 besteht aus einer Einheit, die an dem Zylinderkopf 12 eines Motors angebracht werden soll. Es umfasst ein Gehäuse, das aus mehreren Teilen 14 und 16 besteht, die aufeinandergesetzt und durch nicht dargestellte Mittel, wie beispielsweise Schrauben, zusammengefügt sind. Diese Teile bestehen aus einem nicht ferromagnetischem Material, beispielsweise einer Leichtmetalllegierung. Das Gehäuse kann an dem Zylinderkopf 12 mittels eines Paßstücks 20 aus ebenso nicht ferromagnetischem Material befestigt sein.
  • Das Stellglied umfasst eine Ankerplatte 22 aus einem vorteilhafterweise lamellierten ferromagnetischen Material, um die Verluste zu reduzieren. Er ist an einem Antriebsschaft 24 des Ventils 25 befestigt. Im Allgemeinen sind mehrere Ventile Seite an Seite angebracht und für jedes Stellglied ist in der Richtung senkrecht zu demjenigen der 1 nur eine geringe Breite verfügbar. Dies führt dazu, der Ankerplatte eine rechtwinklige Form zu verleihen. Die Ankerplatte kann sich in dem Teil 16 nicht drehen. Der Schaft 24 kann an der Ankerplatte durch Schweißen befestigt werden und durch einen Ring 26 geführt werden, der an einem ringförmigen Fortsatz des Teils 16 befestigt ist.
  • In der dargestellten Ausführungsform ist die Ventilspindel 25 von dem Schaft 24 getrennt. Er wird durch einen an dem Zylinderkopf befestigten Ring geführt und kann sich in diesem drehen.
  • Zwei Rückstellfedern 28a und 28b sind dafür vorgesehen, das Ventil in der Ruhestellung in einer im Wesentlichen mittigen Position zwischen der Schließposition und der Position der vollen Öffnung zu halten. Eine der Federn 28a ist zwischen einer Platte 30 komprimiert, die an dem Schaft 24 und der Verlängerung des Teils 16 befestigt ist. Die andere Feder 28b ist zwischen einer Platte 31 komprimiert, die an der Ventilspindel und dem Boden des Ventilschachts befestigt ist, der in dem Zylinderkopf ausgebildet ist. Das Spiel zwischen dem gehobenen Schaft und dem geschlossenen Ventil gewährleistet die Dichtheit. Das Stellglied kann ebenso gut mit einer einzelnen Feder verwendet werden, die zwischen Zug/Kompression arbeitet und/oder durch einen elastischen Dämpfer ergänzt wird, der die Dichtheit beim Schließen des Ventils gewährleistet, wie in dem Französischen Patent Nr. 98 11 670 angegeben ist, wodurch es ermöglicht wird. Der Schaft kann dann mit dem Ventil ein einziges Stück bilden.
  • Das Gehäuse enthält einen vorteilhafterweise lamellierten Kern aus ferromagnetischem Material 36, der einen ferromagnetischem Kreis mit der Ankerplatte schließt, und eine in dem Kern platzierte Spule 38. Der dargestellte Kern kann aus zwei komplementären Teilen bestehen, die aneinander in einer Ebene 40 anliegen (2) oder, kann einstückig sein. Die jede der Hälften des Kerns bildenden Bleche haben die Form eines E (2 und 3). Die oberen Schenkel 42 greifen in die Spule 36 ein, die sie mittels einer Wickelhülse tragen. Die zwei anderen Schenkel jeder Hälfte begrenzen ein Hubvolumen der Ankerplatte. Das Anliegen der Ankerplatte an dem Boden 46 des Volumens definiert die Position der völligen Öffnung des Ventils. Die Decke 48 des Volumens befindet sich relativ zu dem Ventilsitz an einem solchen Ort, dass der Luftspalt praktisch Null ist, wenn das Ventil geschlossen ist. In der Kammer kann eine mittlere Aussparung 49 vorgesehen sein, die der Ruheposition der Platte 22 entspricht und eine Länge hat, die geringfügig größer als die Dicke der Platte ist. Über und unter der Aussparung lässt die Volumenwand nur das Spiel frei, das beim Hub notwendig ist. Der Kern kann auch aus einem einzelnen Stück bestehen und auf einer automatischen Maschine gewickelt werden, wodurch das Vorhandensein eines Luftspalts vermieden wird und die Präzision der Aussparungen 49 gewährleistet wird.
  • Bei der in 4 gezeigten Ausführungsform weist die vorteilhafterweise lamellierte oder aus einem Material mit hohem elektrischem Widerstand bestehende Ankerplatte 22 parallel zu den Polen des Kerns 36 abgeschrägte Ränder auf (4). Bei dieser Anordnung wird die Ankerplatte in ihrem Arbeitsbereich nicht magnetisch gesättigt und der Fluss schleißt sich, in dem er dank der Form der Polteil des Kerns hauptsächlich durch den Anker fließt. Bei einer weiteren Variante, die vorteilhaft ist, weil sie die Richtung der anfänglichen Bewegung der Ankerplatte 22 aus ihrer Ruhestellung bestimmt, wird die Asymmetrie des oberen Flusskreises im Vergleich zum unteren Flusskreis durch unterschiedliche Neigungen der oberen 80 und unteren 82 Polfläche des Kerns betont, wobei jede einem Pol gegenüberliegende Oberfläche der Ankerplatte zu diesem parallel ist.
  • Bei einer weiteren in 5 gezeigten Ausführungsform weist die Ankerplatte 84 einen mittigen spangenförmigen Wulst auf, der die Asymmetrie des magnetischen Kreises erhöht. Wenn die Ankerplatte 22 in der Ruheposition ist, in der sie in 5 gezeigt ist, und wenn durch die Spule 38 ein magnetischer Fluss erzeugt wird, schließt sich dieser Fluss auf dem Weg über den Wulst 84, wie durch den Pfeil f angezeigt ist, wodurch die Länge des Luftspalts vermindert wird. Wenn die Ankerplatte in der oberen Position an dem Kern anliegt, ist dieser Wulst kurzgeschlossen und schwächt die Haftkräfte nicht. Diese Anordnung reduziert insbesondere die Reluktanz in der Ruheposition und erhöht die Leichtigkeit des Starts der Vorrichtung.
  • Die von der Ankerplatte, dem Ventil und der Feder gebildete Einheit bildet ein schwingendes System mit einer Eigenfrequenz. Während einer Anfangsphase des Betriebs wird das von der Ankerplatte und dem Ventil gebildete bewegliche Organ durch Anlegen von elektrischen Impulsen an die Spule mit einer Frequenz nahe der Eigenfrequenz abwechselnd nach oben und nach unten gezogen. Die Spule 38 wird anfangs während einer Zeitdauer gespeist, die einem Bruchteil der Eigenperiode entspricht, wodurch eine Bewegung der Ankerplatte mit geringer Amplitude bewirkt wird. Wenn das System eine Asymmetrie aufweist, die hervorgerufen werden kann durch:
    • – eine asymmetrische Form der Aussparungen 49,
    • – eine Asymmetrie der Ankerplatte und/oder
    • – das Vorhandensein eines Wulstes (5) ist die anfängliche Bewegungsrichtung der Ankerplatte vorbestimmt.
  • Der Strom, der die Spule 38 durchläuft, kann gesteuert werden, indem die Position der Ankerplatte 22 mittels eines Positionsmessfühlers beobachtet wird, der in der Vorrichtung integriert ist. Die Stromimpulse in der Spule werden so angelegt, dass im Moment des Anlegens der Kraft die Geschwindigkeit der Ankerplatte die gleiche Richtung wie die angelegte Kraft hat. Da die Anfangskraft aufgrund der Asymmetrie ein gegebenes Vorzeichen aufweist, genügt es, einen Impuls nur einmal je Periode anzulegen.
  • 6 zeigt eine Startphase der Vorrichtung. Anfangs ist die Ankerplatte in einer Position, die der Linie L entspricht, in der sich die von den Federn 28a und 28b ausgeübten Kräfte aufheben. Diese Position ist relativ zu der Position L versetzt, für die die auf die Ankerplatte 22 durch das in der Spule 38 erzeugte Feld ausgeübte Kraft Null ist. Der erste Stromimpuls in der Spule 38 bewirkt eine Auslenkung der Ankerplatte, die dann mit seiner Eigenperiode in eine Position zurückkehrt, die allgemein noch über der durch die Linie L' angezeigten ist. Das Verfolgen des Positionssignals gestattet es, jederzeit die letzte Dauer T zu kennen, die zwei aufeinanderfolgende Nulldurchgänge trennt. Aus dem Augenblick eines Nulldurchgangs und der Dauer T kann man den Zeitpunkt tA ableiten, in dem ein Extremum erreicht ist. Aus dem nachfolgenden Nulldurchgangszeitpunkt (Kreuzen der Linie L), der durch den Messfühler gegeben wird, kann man einen optimalen Zeitpunkt zum Anlegen der Spannung ableiten, um den Strom anwachsen zu lassen. Die Dauer des Anlegens sei zum Beispiel diejenige, die in 6 durch αT gegeben ist. Am Ende dieser Periode wird die Steuerspannung invertiert, um den Strom abnehmen zu lassen. Die Verzögerung beim Anlegen der Spannung sowie der Invertierungszeitpunkt werden in Abhängigkeit von der Kapazität des schnell zu variierenden Stroms in der Spule gewählt. In der Praxis kann man die Spannung oft unmittelbar nach dem Durchgang durchs Extremum A anlegen. Die Inversion der Spannung nach dem Zeitintervall αT gestattet es, dass der Strom abnimmt bevor das Extremum B erreicht wird, in dem sich die Geschwindigkeit umdreht. Der Strom muss in diesem Moment auf Null zurückgekehrt sein, um ein Bremsen des beweglichen Organs zu vermeiden.
  • Das Verfahren wird fortgesetzt, bis die Amplitude der Bewegung derart ist, dass die Ankerplatte an dem Zylinderkopf zur Anlage kommt. Ab diesem Moment und im konstanten Drehzahlbereich genügt es, die Spule mit voller Last nur während der Zeit zu betreiben, die notwendig ist, um das beweglich Organ in seine Extremposition zu bringen, und dann mit einem geringeren Haltestrom zu betreiben bis die Bewegung des beweglichen Organs in die andere Richtung bewirkt wird.
  • In 2 ist der Messfühler 52 mit einem Rechner 50 verbunden, der die Versorgung der Spule 38 durch einen Verstärker 54 steuert. Dieser Messfühler 52 kann von einem Gehäuse 16 getragen werden, und nach unten vorstehen, so dass er die Annäherung der Platte 30 erfasst, die hierzu aus einem magnetischen Material besteht. Aus dem Ausgangssignal des Messfühlers 52 ermittelt der Rechner 50, der der Steuerrechner des Motors sein kann, die durch das bewegliche Organ erreichte Position.
  • Der Messfühler 52 gestattet es ebenso, durch die Variation des Signals, das er liefert, den Zeitpunkt zu ermitteln, in dem die Amplitude der Schwingung des beweglichen Organs ihre Extremstellung erreicht.
  • Von da ab kann die Steuerung durch Mittel der Art durchgeführt werden, die in dem Patent FR 98 12940 der Anmelderin beschrieben sind.
  • Der Start kann mittels der Verknüpfung des Positionsmessung und eines Algorithmus zur Ingangsetzung des Ankerplatte, der den Strom in der Spule so steuert, dass niemals magnetische Reibungskräfte erzeugt werden, allgemein in minimaler Zeit durchgeführt werden.
  • Für die Erfindung sind zahlreiche Ausführungsform möglich. Die Federn 28a und 28b können zum Beispiel ineinander platziert werden, um den Raumbedarf des Gehäuses zu reduzieren. Jede Spule kann aus eine Anzahl von Wicklungen N größer als 1 bestehen (zum Beispiel zwei oder drei), die parallel versorgt werden, wodurch der Widerstand um N geteilt wird und der maximale Gesamtstrom erhöht wird und wodurch die Induktanz durch N geteilt wird. Die elektrische Trägheit wird vermindert. Die Dynamik des Systems Motor wird verbessert. Der Bruch eines Wicklungsdrahtes setzt die Vorrichtung nicht außer Betrieb. Die Dynamik wird verbessert: das magnetische Feld kann schnell verändert werden, weil das Verhältnis Induktanz/Widerstand unverändert bleibt, während der Widerstand jeder Wicklung ein Bruchteil des Widerstandes einer Einzelspule ist: der maximale Stromwert ist höher und da die Induktanz geringer ist, ist die Dynamik schneller.

Claims (12)

  1. Ventil mit elektromagnetischem Stellglied, wobei das genannte Stellglied eine Ventilantriebsplatte und eine Einzelspule (38) aufweist, die auf einem ferromagnetischen Schaltkreis montiert ist, dessen Zusammensetzung so aussieht, dass er in Verbindung mit der Platte zwei stabile Ableitungen für den Magnetstrom aufweist, der von der genannten Einzelspule erzeugt wird, wobei die Ableitung dem Öffnen und die andere dem Schließen des Ventils entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil mit elastischen Rückrufmitteln (28a, 28b) ausgerüstet ist, die das Ventil in Ruhestellung in einer mittleren Position zwischen der vollständig geöffneten und geschlossenen Position halten und die die Platte, die aus einem ferromagnetischen Werkstoff besteht, in einer Ruheposition zwischen den Positionen für die stabile Ableitung des Magnetstroms halten.
  2. Ventil mit Stellglied gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ferromagnetische Schaltkreis so geartet ist, dass die geringen Luftspaltswerte annähernd gleich null sind.
  3. Ventil mit Stellglied gemäß Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ferromagnetische Schaltkreis aus einem lamellierten Kern (36) mit zwei Hälften besteht, die aneinander anliegen und aus Blechen bestehen, die auf halbem Wege zwischen den Endpositionen der Platte Einkerbungen aufweisen.
  4. Ventil mit Stellglied gemäß Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche, aus denen jede Hälfte des Kerns besteht, E-förmig sind. mit einem oberen Flügel, der in die Spule (36) eingreift, und mit unteren Flügeln, die ein Volumen für die Hin- und Herbewegung der Platte begrenzen.
  5. Ventil mit Stellglied gemäß Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen eine mittlere Kammer (49) aufweist, die der Ruheposition entspricht, die der Platte anhand der Rückrufmittel verliehen wird, wenn sie allein einwirken, und die größer ist als der Rest des Volumens.
  6. Ventil mit Stellglied gemäß irgendeinem der voranstehenden Patentansprüche mit einem Messfühler (52) für die Position der Vorrichtung, bestehend aus der Platte und dem Ventil.
  7. Ventil mit Stellglied gemäß irgendeinem der voranstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Rückrufmittel so eingerichtet sind, dass sie der Platte im ferromagnetischen Schaltkreis eine asymmetrische Position verleihen.
  8. Ventil mit Stellglied gemäß irgendeinem der voranstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (22) einen axialen Wulst (84) trägt. um dem ferromagnetischen Schaltkreis eine asymmetrische Form zu verleihen.
  9. Ventil mit Stellglied gemäß irgendeinem der voranstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der ferromagnetische Schaltkreis und die Platte so zusammen gesetzt sind, dass die miteinander in Kontakt stehenden Oberflächen für die beiden stabilen Ableitungen des Magnetstroms unterschiedlich sind.
  10. Ventil mit Stellglied gemäß irgendeinem der voranstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ferromagnetischen Schaltkreise in der Mitte Einkerbungen (49) aufweisen, die in Öffnungs- oder Verschlussrichtung versetzt sind, um die ferromagnetischen Schaltkreise asymmetrisch zu machen und um eine anfängliche Bewegungsrichtung der Platte zu definieren.
  11. Ventil mit Stellglied gemäß Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ferromagnetische Schaltkreis aus einem einteiligen Kern besteht, der auf halbem Arbeitsweg Einkerbungen (49) aufweist.
  12. Ventil mit Stellglied gemäß Patentanspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule aus einer Anzahl von N parallelen Wicklungen besteht, wobei N größer als 1 ist.
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