DE348462C - Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfes - Google Patents

Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfes

Info

Publication number
DE348462C
DE348462C DE1920348462D DE348462DD DE348462C DE 348462 C DE348462 C DE 348462C DE 1920348462 D DE1920348462 D DE 1920348462D DE 348462D D DE348462D D DE 348462DD DE 348462 C DE348462 C DE 348462C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
housing
water
plate
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920348462D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE348462C publication Critical patent/DE348462C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
    • A43D11/14Devices for treating shoe parts, e.g. stiffeners, with steam or liquid

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfes. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni tost die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom ei. Dezember mig beansprucht. Es ist bekannt, den vorderen Teil von Schuhen, insbesondere die dort eingelegte Versteifungskappe, vor dem Zwicken durch Erwärmung mittels Dampfes weich zu machen, damit sich der Schaft beim Zwicken der Leistenform gut anschmiegt und Leder und Kappe nicht zerbrechen oder Risse bekommen. Die ersten Einrichtungen zur Erreichung dieses Zweckes besaßen einen Dampfraum, in welchem durch Aufträufeln von Wasser auf eine beheizte Platte Dampf erzeugt wurde. Der Dampf kam daher mit der Außenseite des Werkstückes in Berührung und mußte längere Zeit einwirken, um die innenliegende Kappe zu erreichen, und dabei konnte das Holz und die Politur des itn `Werkstück befindlichen Leistens leiden. Es wurde daher vorgeschlagen, zwischen dem Leisten und dem Schaft Dampf einzublasen, welchem zur Regelung der Feuchtigkeit mehr oder weniger Luft beigemengt wurde. Auch bei dieser Einrichtung kommt das Dampfluftgemisch mit dem Leisten in Berührung, und die Regelung der Temperatur und des Feuchtigkeitsgehaltes des Dampfes ist unvollkommnen.
  • Gemäß der Erfindung wird das Erweichen der Schuhspitzen dadurch bewirkt, daß Wasser auf eine beheizte Platte aufgeträufelt wird, welche zwischen dem Leisten und dem Schaft liegt, und auf diese Weise verdunstet, derart, daß der Leisten mit Wasserdampf möglichst wenig in Berührung kommt. DiesePlatte bildet einen Teil einer .mit Dampf geheizten Kammer, und das zum Aufträufeln benutzte Wasser wird aus dem Kondensat des Heizdampfes gewonnen. Durch Ventile kann die Menge des aufgeträufelten Wassers und die Durchflußgeschwindigkeit des :Dampfes geregelt werden, so daß Temperatur und Feuchtigkeit in weitem Maße der Beschaffenheit des Werkstückes angepaßt werden kann. Wenn sehr trockene Wärme für die Erweichung der Kappe erwünscht ist, so kann man die den Schaft haltende Siebplatte mittels einer undurchbrochenen Platte abdecken, so -daß kein Wasserdampf auf das Werkstück einwirkt.
  • In der Zeichnung ist ein AusfühTungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r ist eine Draufsicht unter Weglassung gewisser Teile, Abb. 2 eine Ansicht von hinten, Abb. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2; Abb. 4. zeigt eine abgeänderte Ausführungsform.
  • -Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse lo mit Hohlräumen i i, die teilweise durch Scheidewände g voneinander getrennt sind. An dem einen Ende dieses Hohlraumes wird durch eine Leitung 12 mit Regulierventil 13 Dampf eingelassen. Der nicht kondensierte Dampf tritt am anderen Ende durch ein mit Ventil r5 versehenes Rohr 14 aus. Das Kondensat sammelt sich in dem verengten unteren Teil 16 des Gehäuses. Ein Rohr 2o taucht in diese Mulde ein, welches -durch einen Nippel ig und eine Verschraubung 18 mit einem längs des Gehäuses verlaufenden Rohr 17 verbunden ist. Das Rohr 17 steht mit einem Träufelrohr 2i, das mit Ventil 40 vQrschen ist, in Verbindung. Durch dieses Rohr 21 tropft das im Rohr 2o durch den Dampfdruck hochgepreßte Kondensationswasser in das Loch 22, das an einem Flansch 23 am Gehäuse io vorgesehen ist. Unterhalb dieses Flansches ist die obere Fläche 2.4 des Gehäuses muldenförmig ausgebildet und mit Rippen 25 versehen, auf welche eine gelochte Platte 26 aufgelegt wird. Die hintere Seite des Gehäuses io ist durch mittels Schrauben d.2 befestigte Platten 41 verschlossen. Am vorderen Ende ist eine Auflageplatte 33 mit Ausschnitten 36 vorgesehen. In diese Ausschnitte ist d#e Führung von Anschlagstücken 35 eingesetzt, die mittels Schrauben 38 und Handmuttern 37 in eingestellter Lage gehalten werden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch das Öffnen des Ventils 13 wird Dampf in das Gehäuse eingelassen. Das Ventil 15 wird so weit geöffnet, daß im Innern -les Gehäuses ein Druck vorhanden ist, welcher der gewünschten Temperatur entspricht. Das sich in der Mulde 16 sammelnde Kon-#lensationswasser wird durch den Dampfdruck im Rohr 2o aufwärts gedrückt und gelangt in ,las Rohr 17, aus welchem eine mittels des Ventils -to regelbare Menge heraustropft. Dieses Wasser gelangt auf die heiße Fläche 2,4 und verdampft an ihr.
  • Die Werkstücke, die aus einem Leisten mit der durch Zwecken 30, 32 befestigten Brandsohle und dem durch eine zweite Zwecke hinten befestigten Schaft 28 .bestehen, werden so in die Vorrichtung eingeführt, daß der Leisten von der Platte 33 und dem Anschlag 35 gehalten wird, während der Schaft 28 auf der durchlochten Platte 26 aufliegt. Der durch die Durchbrechungen dieser Platte hindurchtretende Wasserdampf kommt somit mit dem Schaft von innen in Berührung. Der vorstehende Rand 43 verhindert, daß Wasser auf den Leisten tropft. Eine größere Anzahl von Leisten kann nebeneinander in der Vorrichtung angebracht werden. Der auf der Platte 24 gebildete Dampf steht nicht unter Druck, so daß das Leder nicht durch Temperatursteigerung leiden kann. Durch Einstellung des Ventils d.o kann der Feuchtigkeitsgrad geregelt werden. Will man nur trockene Hitze benutzen, so kann das Ventil qo ' vollständig abgestellt werden, und die von der Fläche 24 ausgestrahlte Wärme wird dann zur Erweichung der Kappe benutzt. Wenn die Beschaffenheit des Werkstückes eine große Feuchtigkeit bei geringer Wärme bedingt, so wird das Ventil 15 nur wenig geöffnet, so daß der Dampf langsam durch das Gehäuse strömt und viel Wasser kondensiert. Soll wenig Feuchtigkeit bei hoher Temperatur benutzt werden, so werden die Ventile 13 und 15 beide weit geöffnet, und der Dampf strömt dann rasch durch das Gehäuse. Mittels der drei Ventile 13, 15 und q.o kann daher Temperatur und Feuchtigkeitsgrad geregelt werden.
  • Wenn einzelne von mehreren Werkstücken mit trockener Hitze behandelt werden sollen, so kann eine nicht durchbrochene Platte 45 (gemäß Abb. q.) auf die Platte 26 aufgelegt werden. Man .braucht bei Benutzung dieser ._ Platte nicht erst abzuwarten, bis das auf der Platte 24 etwa noch stehende Wasser verdampft ist. Die Platte 45 wird durch einen hakenförmigen Flansch 46 gehalten.

Claims (3)

  1. PATEN :r-ANSPRTJCHE: 1. Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfes, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein durch Dampf beheiztes Gehäuse (io) geträufellesWasser zwischen dem zu behandelnden Oberleder und dem Leisten zur Verdunstung gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das aufzuträufelnde Wasser durch Kondensation des das Gehäuse beheizenden. Dampfes gewonnen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine nicht durchbrochene Platte, (45) zwischen dem Werkstück und der Verdunstungsfläche (2d) eingeschoben werden kann, um das Werkstück mit trockener Wärme zu behandeln.
DE1920348462D 1919-12-06 1920-05-11 Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfes Expired DE348462C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US348462XA 1919-12-06 1919-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE348462C true DE348462C (de) 1922-02-09

Family

ID=21878962

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920348462D Expired DE348462C (de) 1919-12-06 1920-05-11 Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE348462C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2823570C2 (de) Vorrichtung zur Reinigung von Flüssigkeiten, insbesondere in chemischen Prozessen
DE2226457A1 (de) Einrichtung zur Endbearbeitung von Kleidungsstücken
DE3446642A1 (de) Trocken- und konditioniereinrichtung fuer tabak
DE102014110746A1 (de) Verfahren zur Regeneration einer Membranwand in einer Destillationsvorrichtung
DE3204718A1 (de) Trockenapparat
EP0528160B1 (de) Dampfblaskasten
DE2541374A1 (de) Garmachverfahren und -vorrichtung
DE348462C (de) Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfes
DE69203220T2 (de) Kontinuierliche Gefriertrocknungsvorrichtung.
DE3109461C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Hochtemperaturtrocknung von Holz
CH95364A (de) Verfahren und Einrichtung zum Eintrocknen von feste Körper in Lösung oder in Suspension enthaltenden Flüssigkeiten.
EP0845234A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes in einer Kochvorrichtung
DE344599C (de)
DE2021205A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Desinfektion eines Raumes mit Formol
DE2364462C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Räucherbehandlung von Lebensmitteln
DE2837892C2 (de) Vorrichtung zum Kondensieren von Dampf
DE2107440C3 (de) Anlage zum Temperieren eines Luftstroms
DE3119479C2 (de) Vorrichtung für die Formalinsterilisation
DE10340920A1 (de) Baugruppe einer Anlage zum Trocknen von feuchtigkeitsbelastetem Gut
DE2814993C3 (de) Verfahren zum automatischen Mehrfachentwickeln von Dünnschichtchromatogrammen
DE9307380U1 (de) Atemluftanfeuchter
DE971397C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Leder
DE552963C (de) Fettsaeure-Destillationskolonne
DE447452C (de) Vorrichtung zum Erweichen von Schuhspitzen mittels Dampfs
DE2457654C3 (de) Verfahren zum Trocknen hygroskopischer Güter mit Faserstruktur «nie Holz und Karton