DE347404C - Kuechenherd - Google Patents
KuechenherdInfo
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Links
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Landscapes
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 347404 KLASSE 36 a GRUPPE 16
Christian Berntgen in Köln a. Rh.
Küchenherd. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1919 ab.
Die Erfindung betrifft einen Küchenherd,
insbesondere für Brikettfeuerung, bei welchem
der unter der Herdplatte liegende Feuerraum durch eine hinter der Feuerung angeordnete
Zwischenwand in zwei symmetrische Feuerzüge geteilt ist, und besteht darin, daß in die
die Außenenden der mittleren Zwischenwand umgehenden Feuerzüge je eine Regelungsklappe eingebaut ist, die mit einem in der
betreffenden Herdseite angeordneten Regelungs-
Schieber für die Verbrennungsluft so verbunden ist, daß die Stellklappen zugleich mit den
Durchgangsöffnungen des Regelungsschiebers zwangläufig geöffnet und geschlossen werden.
Mit der neuen Einrichtung wird die Einschränkung der Heizwirkung auf die Hälfte der Herdplatte durch Einschränkung der Brennluftzufuhr
beim Abstellen einer Klappe erreicht.
ίο Auf der Zeichnung ist ein solcher Herd in
Abb. ι im senkrechten Querschnitt, in Abb. 2 im Längsschnitt dargestellt.
Abb. 3 zeigt eine Oberansicht des Feuerraums ohne Herdplatte,
Abb. 4 eine schaubildliche Ansicht des Herdes.
Das auf Füßen 1 ruhende Gehäuse 2 trägt
auf seinem oberen Rande 3 den Feuerungskasten 4, der mit einem Flansch 5 auf dem
Rande 3 des Gehäusekastens 2 ruht. Der Feuerungskasten hat an beiden Seitenrändern
gleichmäßige geringe Tiefe und geht vorn in der Mitte in den angegossenen Feuertopf 6
über, in dessen untere Öffnung ein für Brikettieuerung geeigneter Rost 7 eingelegt ist.
Der Feuerraum ist durch eine Feuerungstür 8 j zugängig. Darunter liegt die Aschenfalltür 9.
Über den Randflansch 5 des Feuerungskastens 4 legt sich der Herdplattenrahmen 10.
In eine Falzleiste 11 des Rahmens wird die Herdplatte eingelegt. Der vordere Teil der
Herdplattenhälfte 12 hat am hinteren Rande die abwärts gekröpfte Falzleiste 13, in welche
sich der vordere Rand der hinteren Herdplattenhälfte 14 abschließend einlegt. An dieser
Falzleiste 13 ist eine senkrechte Scheidewand 15 angegossen, die bis dicht auf den Boden
des Feuerungskastens 4 unmittelbar hinter dem Feuertopf 6 hinabreicht. Die Scheidewand 15
erstreckt sich über die ganze Breite des Feuertopfes, läßt aber beiderseits desselben zwischen
diesem und den senkrechten Außenwänden des Feuerungskastens zwei Durchgangskanäle
16 für die Feuergase frei.
In diesen Durchgangskanälen ist je eine Regelungsklappe 17 mit senkrechter Achse 18
drehbar angeordnet, welche den Kanal ganz oder teilweise abzuschließen gestattet. Die
in den Innenraum des Gehäusekastens 2 durchgehenden Drehachsen der Regelungsklappe
stehen durch einen wagerechten Seitenarm 19 mit einem Luftregelungsschieber 20 in Eingriff,
der zwischen zwei Winkelleisten 21 an der Innenseite jeder der beiden Seitenwände
des Gehäusekastens 2 mittels eines durch einen Längsschlitz nach außen vorragenden Knopfes
22 verschiebbar ist. In diesem Schieber und ihm gegenüber in der Außenwand sind Luftöffnungen
angebracht, und der Eingriff des Seitenarmes der Achse 18 in den mitnehmenden
Randausschnitt des Schiebers ist so bestimmt, daß die äußeren Luftöffnungen 23 durch den Schieber verschlossen werden, wenn
die vom Schieber bewegte Klappe, wie auf der rechten Seite der Abb. 3 ersichtlich, geschlossen
ist. Bei Freilassung der Luftöffnungen 23 durch den Schieber ist dagegen die betreffende
Klappe 17 voll geöffnet.
Der Rauchrohranschluß 24 des Herdes befindet sich in einer Randverbreiterung 25 des
Herdplattenrahmens über einer Erweiterung 26 des Feuerkastens 4.
Die Verbrennungsluft tritt mittels der Schieber 20 regelbar durch die Schieberöffnungen
23 in die Feuerung. Die Verbrennungsgase ziehen durch die beiden geöffneten Kanalöffnungen
16 beiderseits der mittleren Zwischenwand 15 in den hinteren Teil des Feuerraumes,
nachdem sie auch die seitlich der Feuerung liegenden Teile der vorderen Herdplattenhälfte
12 bestrichen haben. Aus dem hinteren Feuerungsraumteil ziehen die Feuergase
vereinigt dem Rauchabzugstutzen 24 zu.
Wird bei geringerem Wärmebedarf der eine der beiden Regelungsschieber 20 geschlossen,
so wird zugleich durch die damit verbundene Regelungsklappe 17 der auf dieser Seite liegende
Feuerzug gänzlich abgeschlossen, so daß die in geringerer Menge sich entwickelnden
Feuergase auf die gegenüberliegende Herdseite beschränkt bleiben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Küchenherd, insbesondere für Brikettfeuerung, bei welchem der unter der Herdplatte liegende Feuerraum durch eine hinter der Feuerung angeordnete Zwischenwand in zwei symmetrische Feuerzüge ge- - teilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die die Außenenden der mittleren Zwischenwand umgehenden Feuerzüge je eine Regelungsklappe eingebaut und mit einem in der betreffenden Herdseite angeordneten Regelungsschieber für die Verbrennungsluft so verbunden ist, daß die Stellklappen zugleich mit den Durchgangsöffnungen des Regelungsschiebers zwangläufig geöffnet und geschlossen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347404T | 1919-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE347404C true DE347404C (de) | 1922-01-20 |
Family
ID=6256182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919347404D Expired DE347404C (de) | 1919-10-21 | 1919-10-21 | Kuechenherd |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE347404C (de) |
-
1919
- 1919-10-21 DE DE1919347404D patent/DE347404C/de not_active Expired
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