DE346315C - Regelung zur Erhoehung des Foerderdruckes von Kreiselgeblaesen bei gleichbleibender Drehzahl durch Ablassen eines Teiles der vom Schaufelrad ausgeschleuderten Luft - Google Patents

Regelung zur Erhoehung des Foerderdruckes von Kreiselgeblaesen bei gleichbleibender Drehzahl durch Ablassen eines Teiles der vom Schaufelrad ausgeschleuderten Luft

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DE346315C
DE346315C DE1921346315D DE346315DD DE346315C DE 346315 C DE346315 C DE 346315C DE 1921346315 D DE1921346315 D DE 1921346315D DE 346315D D DE346315D D DE 346315DD DE 346315 C DE346315 C DE 346315C
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/40Casings; Connections of working fluid
    • F04D29/42Casings; Connections of working fluid for radial or helico-centrifugal pumps
    • F04D29/44Fluid-guiding means, e.g. diffusers
    • F04D29/46Fluid-guiding means, e.g. diffusers adjustable
    • F04D29/462Fluid-guiding means, e.g. diffusers adjustable especially adapted for elastic fluid pumps
    • F04D29/464Fluid-guiding means, e.g. diffusers adjustable especially adapted for elastic fluid pumps adjusting flow cross-section, otherwise than by using adjustable stator blades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Regelung zur Erhöhung des Förderdruckes von Kreiselgebläsen bei gleichbleibender Drehzahl durch Ablassen eines Teiles der vom Schaufelrad ausgeschleuderten Luft. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche es möglich wird, die von einem gegebenen Kreiselgebläse erzeugte Pressung ohne Vergrößerung der Umfangsgeschwindigkeit des Flügelrades noch weiter zu erhöhen bzw. in regelbarer Weise zu ändern.
  • Das Verfahren beruht auf der bekannten Erfahrung, daß der Förderdruck eines Kreiselgebläses bis zu einem gewissen Grade wächst, wenn man einen Teil der vom Flügelrade ausgeschleuderten Luft entweichen läßt, anstatt die gesamte Luftmenge in die Druckleitung eintreten zu lassen. Im folgenden soll diese Erscheinung mit Hilfe des Austrittsdiagrammes eines Kreiselgebläses erläutert werden, dessen Flügelrad vorwärts gekrümmte Schaufeln besitzt. Es ist bekannt, daß bei solchen Kreiselgebläsen der Anteil der Zentrifugalkraft an der Erzeugung der Pressung verhältnismäßig gering ist, daß die Pressung viehmehr durch die Geschwindigkeit des aus dem Flügelrade austretenden Gases zustande kommt.
  • Diese Geschwindigkeit ist desto größer, je mehr Gas durch die Schaufeln geht, wie dies in Abb. 2 durch ein Austrittsdiagramm verdeutlicht ist, in welchem u2 die Umfangsgeschwindigkeit, w2 die relative und c2 die absolute Austrittsgeschwindigkeit bedeutet. Gibt man also einen Teil der vom Flügelrade ausgeschleuderten Luft die Möglichkeit, zu entweichen, so fördert der Ventilator im ganzen mehr Luft als vorher, dadurch wird w2 größer, und dies bedingt wiederum ein größeres c2, wodurch eben der Förderdruck erhöht wird.
  • Die vorliegende Erfindung gründet sich nun auf die Erkenntnis, daß die beabsichtigte Druckerhöhung desto intensiver sein wird, je kleiner der Widerstand ist, gegen den die entweichende Luftmenge anzukämpfen hat. Zur Verringerung dieses Widerstandes wird nach der Erfindung diese Luft durch einen Diffusor entlassen, also durch einen Kessel von allmählich wachsendem Querschnitt. Ein solcher Diffusor verringert bekanntlich den Austrittswiderstand, wobei zugleich der größte Teil der Geschwindigkeitsenergie der entlassenen Luft als Druckenergie wiedergewonnen wird, so daß sich der Gesamtwirkungsgrad des Gebläses nur unwesentlich verringert. Es herrscht nämlich, wie bekannt, an der engsten Stelle des Diffusors eine größere Geschwindigkeit und dementsprechend ein geringerer Druck als im erweiterten Austrittsquerschnitt des Diffusors. Infolgedessen hat das Gebläse nur gegen diesen geringeren Druck zu fördern.
  • Für die Verringerung der -Austrittswiderstände ist es weiter von Vorteil, die betreffende Luftmenge unmittelbar nach ihrem Austritt aus den Schaufeln entweichen zu lassen, damit sie nicht mit der gesamten Luft gegen die Reibungs- i und Druckwiderstände des Ventilatorgehäuses ankämpfen muß. Gemäß der Erfindung wird diese Luft durch Freigabe einer oder mehrerer konzentrisch zur Schaufelradwelle am Gehäuse vorgesehener Ringspalten entlassen, welche zum Zwecke der Regelung mit Hilfe von Drosselorganen beliebig eröffnet werden können.
  • Wird so die Menge der entweichenden Luft veränderlich gemacht, so erhält man eine Regelung der Pressung ohne Änderung der Umlaufzahl, welche ökonomischer ist als die gebräuchliche Regelung durch Drosselung der gesamten geförderten Gasmenge. Denn während bei der letztgenannten Regelung das Gebläse mit einer der höchsten Pressung entsprechenden Umlaufzahl laufen muß, so daß die Herabminderung der Pressung nur unter Energievernichtung erfolgt, kann gemäß der vorliegenden Erfindung das Kreiselgebläse eine Umlaufzahl erhalten, bei welcher bloß die einer mittleren Dauerleistung entsprechende Pressung erzeugt wird und Steigerungen der Pressung können nach dem entwickelten Verfahren, also sozusagen durch Forcierung des Gebläses erzielt werden. Ein Beispiel wird dies anschaulicher machen Ein Kupolofenventilator nach bisher üblicher Ausführung und von gleichbleibender Drehzahl hat bei mittleren Betriebsverhältnissen einen Druck von 500 mm W. S. zu überwinden. Um nun der Möglichkeit eines forcierten Betriebes Rechnung zu tragen, muß dieser Ventilator eine Umlaufzahl erhalten, welche dem Drucke von beispielsweise 6oo mm W.S. entspricht, so daß bei normalem Betriebe durch Abdrosseln mit Hilfe des Schiebers im Druckrohr die erforderliche Förderhöhe von 5oo mm W. S. erzielt wird. Diese ständige Abdrosselung ist gleichbedeutend mit einer ständigen Energievernichtung. Im Gegensatze hierzu wird das Kreiselgebläse nach der Erfindung von vornherein nur eine solche Umlaufzahl erhalten, die dem Wassersäulendruck von 5oo mm entspricht und die Forcierung zwecks zeitweiser Erzeugung eines höheren Druckes von z. B. 6oo mm W. S. wird in einfachster Weise erreicht, indem man mit Hilfe der oben beschriebenen Einrichtung einen Teil der Luftmenge entweichen läßt.
  • Die Abb. x zeigt diese Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführung an einem _ Kreiselgebläse. Für das Entweichen der Luft ist auf der Antriebsseite des im Spiralgehäuse b rotierenden Flügelrades a konzentrisch mit der Antriebswelle ein ringförmiger Spalt s vorgesehen, der dadurch gebildet ist, daß das Lagerschild c in einem entsprechenden Abstand von der Gehäusewand d befestigt ist. Wünscht man eine Regelung der austretenden Luftmenge, so kann man beispielsweise einen Blechschieber e vorsehen, durch dessen achsiale Verschiebung der Spalt mehr oder weniger verschlossen wird.
  • Auf der Saugseite des Gebläses ist für das Entlassen der Luft gleichfalls ein ringförmiger Spalt s' vorgesehen, der durch den Zwischenraum zwischen der Gehäusewand g und dem Saugteller f gebildet wird. In das Innere des Flügelrades wird bei dieser Anordnung trotz dem dort herrschenden Unterdruck aus dem Gehäuse b nur ein geringes Luftquantum zurückströmen, weil die Luft, nachdem sie einmal die Schaufeln passiert hat, rotiert und infolge ihrer Fliehkraft sich nur schwer radial nach einwärts drängen läßt. Doch kann man die Kommunikation zwischen Saug- und Druckseite auch gänzlich verhindern, z. B. durch entsprechende Ausbildung des Saugtellers, wie dies auf dem unteren Teile der Abbildungen strichpunktiert veranschaulicht ist. Bei genügender radialer Ausdehnung des Saugtellers f und der Gehäuse-; wand g wirkt der zwischen ihnen befindliche Raum s' als sich erweiternder Ausströmkanal (Diffusor), in welchem die entweichende Luft ihre Geschwindigkeit teilweise in Druck umsetzt, was soviel bedeutet, als daß das Flügelrad, nachdem es, wie schon oben bei Erklärung der Diffusorwirkung ausgeführt wurde, gegen einen geringeren Druck zu fördern hat, dementsprechend auch eine geringere Leistung aufwenden muß, um die entweichende Luft zu beschleunigen.
  • Anstatt eines solchen Diffusors könnte natürlich auch ein Diffusor von beliebiger anderer Form, z. B. Leischaufeln, Spiralgehäuse o. dgl. Verwendung finden.
  • Auf der Saugseite des Gebläses kann eine Regelung der aus dem' Spiralgehäuse b entweichenden Luftmenge und damit der vom Gebläse erzeugten Pressung durch größere oder geringere Annäherung des Saugtellers f an die Gehäusewand g erzielt werden. Um mit entsprechender Genauigkeit und Leichtigkeit-verschoben werden zu können, ist der Saugteller f mit vier schraubenförmigen Schlitzen h versehen, in welche Zapfen i eingreifen, welche am Gehäuse befestigt sind. Dreht man den Saugteller mit Hilfe des Handgriffes k, so verschiebt er sich in i achsialer Richtung. Je weiter der Saugteller f von der Gehäusewand entfernt wird, desto mehr Luft kann entweichen, desto größer wird dann bis zu einem gewissen Grade die vom Gebläse erzeugte Pressung und damit natürlich auch die gesamte nutzbare Luftmenge.
  • Zu bemerken ist noch, daß die entweichende Luft nach ihrem Austritt aus dem Diffusor s' auch aufgefangen und auf die Saugseite des Ventilators zurückgeleitet oder in einen Raum geführt werden kann, in welchem Unterdruck herrscht. Für das Wesen der Erfindung ist das jedoch bedeutungslos.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Regelung und Erhöhung des Förderdruckes von Kreiselgebläsen bei gleichbleibender Drehzahl durch Ablassen eines Teiles der vom Schaufelrad ausgeschleuderten Luft, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Teil der Luft zur Herabminderung des Austrittswiderstandes und zur Wiedergewinnung eines T3iles seiner Geschwindigkeitsenergie durch einen oder mehrere sich erweiternde Ausströmkanäle (Diffusor) abgelassen wird.
  2. 2. Regelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das Entlassen der Luft ein oder mehrere Ringspalten konzentrisch zur Schaufelradwelle am Gehäuse angeordnet sind, welche zum Zwecke der Regelung durch Absperrorgane in beliebigem Maße freigegeben werden können.
  3. 3. Regelung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt sowie der sich erweiternde Ausströmkanal durch den Zwischenraum zwischen der Gehäusewand des Gebläses und einem Saugteller gebildet wird, der in schraubenförmiger Führung derart gelagert ist, daß man durch Verdrehung des Tellers seine achsiale Verschiebung behufs Regelung der entweichenden Luftmenge bewirken kann.
DE1921346315D 1920-06-12 1921-06-11 Regelung zur Erhoehung des Foerderdruckes von Kreiselgeblaesen bei gleichbleibender Drehzahl durch Ablassen eines Teiles der vom Schaufelrad ausgeschleuderten Luft Expired DE346315C (de)

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DE1921346315D Expired DE346315C (de) 1920-06-12 1921-06-11 Regelung zur Erhoehung des Foerderdruckes von Kreiselgeblaesen bei gleichbleibender Drehzahl durch Ablassen eines Teiles der vom Schaufelrad ausgeschleuderten Luft

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DE (1) DE346315C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3147510A (en) * 1962-09-20 1964-09-08 Thompson Miles Courtney Industrial suction cleaner with hand suction attachment

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3147510A (en) * 1962-09-20 1964-09-08 Thompson Miles Courtney Industrial suction cleaner with hand suction attachment

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