CH97496A - Einrichtung zur Erhöhung und Regelung der Pressung bei Schleudergebläsen. - Google Patents
Einrichtung zur Erhöhung und Regelung der Pressung bei Schleudergebläsen.Info
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Description
Einrichtung zur Erhöhung und Regelung der Pressung bei Schleudergebläsen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch, welche es möglich wird, die von einem gegebenen Schleudergebläse erzeugte Pressung ohne Vergrösserung der Umfangsgeschwindigkeit des Flügelrades noch weiter zu erhöhen, bezw. in regelbarer Weise zu ändern.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, welche auf der bekannten Erfahrung beruht, dass der Förderdruck eines Schleudergebläses bis zu einem gewissen Grade wächst, -wenn man einen Teil der vom Flügelrade ausgeschleuderten Luft entwei chen lässt, anstatt die gesamte Luftmenge in die Druckleitung eintreten zu lassen.
Gemä,ss der Erfindung ist die Einrichtung so beschaffen, dass ein Teil der geförderten Luftmenge "durch mindestens einers konzen- frisch zur Schaufelra.clwelle am Gehäuse vor gesehenen Ringspalt entlassen wird, dessen Weite mit Hilfe eines Drosselorganes re.-el- bar ist.
Hierdurch ist eine Regelung der Pressung ohne Änderung der Umlaufzahl möglich, welche ökonomischer ist, als die gebräuch liche Regelung durch Drosselung,der gesam.- ten geförderten Luftmenge.
Die Fig. <B>1</B> zeigt diese Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform an einem Ventilator. Für das Entweichen der Luft ist auf der Antriebsseite des im Spiral- gehäuse b rotierenden Flügelrades a konzen- frisch mit der Antriebswelle ein ringförmiger Spalt s vorgesehen, der dadurch gebildet ist, dass der Lagerseltild c in einem entsprechen den Abstand von der Gehäusewand.
d befe- sti-i ist. Für -die Regelung der austretenden Luftmenge ist ein am Lagerschild c verschieb bar angeordneter Blechschieber.e vorgesehen, durch dessen axiale Verschiebung der Spalt mehr oder weniger verschlossen wird.
Auf der Saugseite des Gebläses ist für das Entlassen 4er Luft gleichfalls ein ring förmiger Spalt<B>s'</B> vorgesehen, der Jurch. den Zwischenraum zwischen der Gehäusewand<B>g</B> und dem Saugteller<B>f</B> gebildet wird. In,das Innere des Flügelrades -wird bei dieser An- ordnung trotz dem dort herrschenden Unter druck aus dem Gehäuse<B>b</B> nur ein geringes Luftquantum zurüekströmen, weil die Luft, nachdem sie einmal die Schaufeln passiert hat, rotiert und infolge ihrer Fliehkraft sich nur schwer radial nach einwärts drängen lässt. Doch kann man die Kommunikation zwischen Saug- und Druckseite auch gänz lich verhindern, z.
B. durch entsprechende Ausbildung des Saugtellers, wie dies auf dem untern Teile der Figur stritlipunktiert ver- anschauli,ellt ist.
Auf der Sauoseite des Gebläses kann eine Recelung der aus dem Spiralgeliäuse <B>b</B> n el entweichenden Luftmenge und damit der vom Gebläse erzeugten Pressung durch grössere oder geringere Annäherung des Saugtellers<B>f</B> n t3 an die Gehäusewand<B>g</B> erzielt werden. Um mit der erforderlichen Genauigkeit und Leichtigkeit verschoben werden zu können, ist der Saugteller<B>f</B> mit vier schrauben förmigen Schlitzen h versehen, in welche Zapfen i eingreifen, welche am Gehäuse<B>b</B> befestigt sind.
Dreht man den Sauggteller mit Hilfe des Handgriffes lg, <I>so</I> verschiebt er sieh in axialer Richtung. Je weiter der Saugteller<B>f</B> vonder Gehäusewand<B>g</B> entfernt wird, desto mehr Luft kann entweichen, Fiesto grösser wird -dann bis zu einem gewis sen Grade die vom Gebläse erzeugte Pres sung und damit natürlich auch die gesamte nutzbare Luftmen,-",e.
Zur Erlä.uterung der Wirkungsweise der Einrichtung ist in Fig. 2 ein Austrittsdia gramm eines Ventilators veranschaulicht, fiessen Flüoelrad nach vorwärts cekrümmte el kl Schaufeln besitzt. In diesem Diagramm be- deutet v2 <B>'</B> die Umfangsgesehwindigkeit, W die relative und e2 die absolute Austritts geschwindigkeit.
Gibt man also einem Teil der vom Flügelra:de ausgeschleuderten Luft- die Möglichkeit, zu entweichen, so fördert der Ventilator im canzen mehr Luft als vorher, dadurch wird w2 grösser, und dies bedingt wiederum ein grösseres j, wodurch eben der Förderdruck erhöht wird.
Ein praktisches Beispiel soll den Vorgang bei dem Betriebe 23 eines Ventilators gemäss der Erfindung an- seliaulicher machen: Ein Kupolofenventilator nach bisher<B>üb-</B> licher Ausführung -und von gleichbleibender Drehzahl hat bei mittleren Betriebsverhält nissen einen Druck von<B>500</B> mm WS zu über winden.
Um nun der Mö,-lichkeit eines for- eierten Betriebes Rechnung zu tragen, muss ±lleser-, Ventilator eine Umlaufzahl erhalten, welche dem Drucke von beispielsweise<B>600</B> nimWS entspricht" so dass bei normalem Betriebe durch Abdrosseln mit Hilfe des Schiebers im Druchrohr die erforderliche Förderhöhe von<B>500</B> minWS erzielt wird.
Diese ständige Abdrosselung ist gleichbedeu- fend mit einer ständigen Energieverniehtung. Im Gegensatz hierzu# wird der Ventilator nach der Erfindung von vornherein nur eine solche Umlaufzahl erhalten, die dem Wasser- säulendruck von<B>500</B> mm entspricht und die Foreierung zweel-"s zeitweiser Erzeugun,- eines höheren Druckes von z.
B.<B>600</B> mm\VS wird in einfacher Weise erreicht, in-dem man mit Hilfe der oben beschriebenen Einrich tung einen Teil der Luftmenge entweichen lässt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zur Erhöhung und Regelunlo,- des Förderdruckes von Schleudergebläsen bei gleichbleibender Drehzahl durch Entlassen eines Teils der vom Schaufelrad ausgeschleu- derten Luft, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entlassen der Luft am Gehäuse des Ge bläses konzentrisch zur Schaufelradwelle mindestens ein Ringspalt angeordnet ist, des- 2D <B>in</B> sen Weite mit Hilfe eines Drosselorganes regelbar ist.TT.NZTERANSPRUCH' Einrichtung nach Patentanspruch, mit zwei Ringspälten, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Ringspalt durch die eine Ge häusewand -und den Lagerschilcl für die An triebswelle, und der andere, sich erweiternde Ringspalt durch die andere Gehäusewand des Gebläses und einen verdrehbaren Saugteller gebildet wird, wobei durch die mittelst "ehraubenförmiger Führungen des- Tellers -und ortsfester Zapfen bewirkte Verdrehung des Tellers seine axiale Verseliiebung behufs Regelung der entweiellenden Luftmenge be wirkt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT97496X | 1920-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97496A true CH97496A (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=3616923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97496D CH97496A (de) | 1920-06-12 | 1921-06-09 | Einrichtung zur Erhöhung und Regelung der Pressung bei Schleudergebläsen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97496A (de) |
-
1921
- 1921-06-09 CH CH97496D patent/CH97496A/de unknown
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