DE344801C - Verschluss fuer Kino mit Gluehlampe - Google Patents
Verschluss fuer Kino mit GluehlampeInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Verschlüsse für Kinematographen, deren Lichtquelle
aus einer Glühlampe besteht, und betrifft einen Verschluß dieser Art, bei welchem
der in bekannter Weise als Kegel- oder Zylinderfläche, ausgebildete und als Ventilator
wirkende Verschluß derart im Lampengehäuse gelagert ist, daß er die angesaugte frische
Luft zwecks Kühlung auf die Glühlampe leitet.
Vorteilhaft ordnet man zwischen dem diesen Verschluß antreibenden Zahnrad und dem
die Filmbandschaltung bewirkenden Zahnrad ein Klinkengesperre an, das bei Antrieb des
Verschlusses iix der einen Richtung das Filmschaltwerk mitnimmt, bei Umlauf des Verschlusses
in der andern Richtung dasselbe aber freigibt. Hierbei kann man die Sperr-
" klinke des Klinkengesperres mit einem federn-
ao den Stift versehen, der die ausgerückte Sperrklinke durch Einschnappen in eine Kerbe in
ausgehobener Lage erhält,, wahrend ein Anschlag nach Umkehr der Drehrichtung auf
einen Vorsprung der Klinke einwirkt und sie in. die' Kuppelstellung zurückdrückt, so daß
der Stift in eine zweite Kerbe einfallen kann. Schließlich kann man bei dem neuen Verschluß
noch die Anordnung treffen, daß derselbe einen Schalter antreibt, der bei Verminderung
der Umlaufzahl des Verschlusses unter eia bestimmtes Maß in an sich bekannter
Weise die Sicherheitsklappe zum Abschluß des Projektionsfensters bewegt.
Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsformen des neuen Verschlusses beispiels-
weise dar.
Abb. ι veranschaulicht schematisch die Anordnung
eines kegelstumpfförmigen Verschlusses, ι ist der kegelstumpfförmige Verschluß,
2 ist der Ventilator, 3 ist der Saugmantel, 4 ist die Lichtquelle, 5 ist der Lichth
sammler.
Abb. 2 stellt eine Ausführungsform dar, bei welcher der Verschluß 1 zylinderförmige
Gestalt besitzt.
Abb. 3 zeigt das Innere des auf dem Ventilator 2 montierten Verschlusses 1 im Aufriß.
Abb. 4 ist ein Schnitt durch die Achse des
Ventilators 2 und veranschaulicht den darauf befestigten Verschluß 1 und den Mantel 3, in
welchem er sich dreht.
Abb. 5 ist ein Schnitt und veranschaulicht die Anordnung des Ventilators in einem Mantel,
der auf seiner Peripherie nach, geeigneter Kurve geschlossen ist und eine Auslaßöffnung
6 besitzt.
Abb.6 bis 8 veranschaulichen einen Teil des Antriebsmechanismus in verschiedenen
Schnitten und Stellungen.
Abb. 9 bis "12 veranschaulichen eine besondere
Ausführungsform der Anordnung des Verschlusses.
Bei der Umdrehung des Ventilators wird die im Mittelpunkt des Mantels angesaugte
Luft durch die Auslaßöffnung hindurch in die Laterne hineingepreßt. Der Mantel wird
so gestellt, daß die Auslaßöffnung in günstiger Richtung liegt.
Die Abkühlung der Lampe wird auch bei der Projektion bei angehaltenem Film erzielt,
indem man während der Unterbrechung des Vorrückens des Films den Ventilator weiterlaufen
läßt, der den Verschluß mitnimmt, und dieselbe Lichtintensität auf dem Lichtschirm
bewahrt wie bei der Projektion von Laufbildern.
Der Übergang von der Projektion bewegter
Bilder zu der Projektion stillstehender Bilder und umgekehrt kann erzielt werden durch
die in Abb. 6 bis 8 beispielsweise veranschaulichte Einrichtung.
Auf einer Achse 7, die direkt oder indirekt von Hand oder durch einen Motor angetrieben
wird, sitzen zwei Zähnräder 8, 1 ^ die
eine bestimmte Anzahl von Zähnen besitzen und von denen das eine 8 auf der Achse aufgekeilt
ist, und eine Schaltklinke 9 mit einem unter Federdruck stehenden Sperrbolzen 10
trägt, während das andere Zahnrad 11 fest auf einer Schalttrommel 12 sitzt, die lose auf
die Achse 7 aufgeschoben ist. Das Zahnrad 8 treibt unter Vermittlung eines Zwischengetriebes
den Ventilator an, der den Verschluß mitnimmt, und das Zahnrad 11 treibt den
Mechanismus zum Vorrücken des Films an. Bei der Umdrehung in der Pfeilrichtung (Abb. 7) nimmt die Schaltklinke 9 die Schalttrommel
12 und das Zahnrad 11 mit.
Bei der Projektion stillstehender Bilder braucht man nur in der umgekehrten Pfeilrichtung
zu drehen, die Schaltklinke 9 steigt alsdann auf der Kurve der Schalttrommel 12
aufwärts und der Sperrbolzen 10 verläßt die, Kerbe 13, um in eine Kerbe 14 einzuspringen,
nachdem er den die beiden Kerben trennenden Teil passiert hat, wodurch die Schaltklinke
so weit ausgeschwungen wird, daß sie in einer Verschluß stellung (Abb. 8) verbleibt,
ohne den äußeren Durchmesser der Schalttrommel 12 zu berühren. Das Zahnrad 11 ist
somit ausgerückt und das Geräusch, welches andernfalls die Schaltklinke beim Schleifen
über die Schalttrommel hin machen würde, ist unterdrückt.
Der Übergang zur Projektion bewegter Bilder wird dadurch erzielt, daß man in der
Pfeilrichtung dreht, und in die 'Bahn des Buckels der Schaltklinke einen Finger 15
bringt, der die Schaltklinke in ihre untere Stellung zurückdrückt, wo sie durch den in
die Kerbe 13 einschnappenden Sperrbolzen 10 festgehalten wird.
Durch die geeignete Wahl der Anzahl Zähne der Schalttrommel und der Antriebsräder
ist das Feststellen des Verschlusses , mit Bezug auf die Weiterschaltung des Bildes
stets gesichert.
Eine selbsttätig wirkende Sicherheitsklappe 16 (Abb. 1), die durch einen in beiden
Umdrehungsrichtungen wirkenden Schalter betätigt wird, verschließt das Projektionsfenster, wenn die Geschwindigkeit der
Organe des Apparates unter den normalen Lauf hinabgeht.
Bei der in Abb. 9 bis 12 veranschaulichten Ausführungsform besitzt der Verschluß stets
kegelstumpfförmige Gestalt. Dieser Ver-Schluß ι ist zwischen dem Fenster 2, in welchem
der Film passiert, und dem Objektiv 3 angeordnet. Die Lichtquelle und der Lichtsammler
sind auf der andern Seite des Fensters angebracht. Dieser Verschluß ist
derart angeordnet, daß der Kegelstumpf gemäß einer Erzeugenden eine Tangente zu einer Vertikalebene bildet, die parallel zum
Film und möglichst nahe dem letzteren verläuft. Die Achse des Kegelstumpfes befindet
sich in der Horizontalebene, die durch die große Achse des ■ Fensters und durch die
Achse des Objektivs hindurchgeht. Diese Anordnung gewährt den Vorteil, daß das Lichtbündel in einer Lage, die sich praktisch
parallel zur großen Seite des Bildes befindet, freigegeben und verdeckt wird, wobei der
Zutritt und Austritt der Deckflügel in der kürzestmöglichen Zeit erfolgt. Die neue Anordnung
bietet außerdem den Vorteil, daß das Lichtbündel in einem seiner schwächsten Querschnitte durchschnitten wird.
Der in Abb. 9 bis 12 veranschaulichte Verschluß besitzt auch die Eigentümlichkeit, daß
er das Lichtbündel verdeckt, indem er sich in demselben Sinne bewegt wie der Film; dies
hat einen günstigen Einfluß auf die Unterdrückung des Flimmerns für eine Minimalverdeckung
des Lichtbündels.
In Abb. 11 und 12 sind in strichpunktierten
Linien die verschiedenen Stellungen veranschaulicht, die der Deckflügel im Augenblicke
seines Eintritts in das Lichtbündel und seines Austritts aus demselben einnimmt.
Abb. 11 veranschaulicht den Fall, wo ein Scheibenverschluß zur Verwendung kommt,
und Abb. 12 veranschaulicht den Fall, wo ein kegelstumpfförmiger Verschluß zur Verwendung kommt. Um die Dauer der Operation
des öffnens und Schließens zu verringern, hat man dem Verschluß nur einen einzigen
Flügel gegeben, so daß seine Geschwindigkeit erhöht wird.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche :i. Verschluß für Kinematographen, deren Lichtquelle aus einer Glühlampe be-steht, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise als Kegel- oder Zylinderflache ausgebildete 'und als Ventilator wirkende Verschluß derart im Lampengehäuse gelagert ist, daß er die angesaugte frische Luft zwecks Kühlung auf die Glühlampe leitet.
- 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem den Verschluß antreibenden Zahnrad (8) und dem die Filmbandschaltung bewirkenden Zahnrad (n) ein Klinkengesperre (9, 10, 12) angeordnet ist, das bei Antrieb des Verschlusses in der einen Richtung das Filmschaltwerk mitnimmt und bei Umlauf des Verschlusses in der anderen Richtung es aber frei läßt.
- 3. Verschluß nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, daß die Sperrklinke (9) einen federnden Stift (10) trägt, der die ausgerückte Sperrklinke durch Einschnappen in eine Kerbe (14) in ausgehobener Lage erhält, während ein Anschlag (15) nach Umkehr der Drehrichtung auf einen Absprung der Klinke einwirkt und sie in die Kuppelstellung zurückdrückt, so daß der Stift (10) in eine zweite Kerbe (13) einfallen kann.
- 4. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß einen Schalter antreibt, der bei Verminderung der Umlaufzahl des Verschlusses unter ein bestimmtes Maß in an sich bekannter Weise die Sicherheitsklappe zum Abschluß des Projektions- fensters bewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR344801X | 1919-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344801C true DE344801C (de) | 1921-11-26 |
Family
ID=8892243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920344801D Expired DE344801C (de) | 1919-05-17 | 1920-04-13 | Verschluss fuer Kino mit Gluehlampe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344801C (de) |
-
1920
- 1920-04-13 DE DE1920344801D patent/DE344801C/de not_active Expired
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