DE3436368C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein zahnärztliches Handin
strument gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
Bei der Herstellung von Zahnfüllungen, insbesondere von
Füllungen aus Silber-Amalgan werden Handinstrumente benötigt,
um die Füllungen materialabhebend zu formen (Schnitt- oder
Schneidwerkzeuge, US 42 59 069), oder aber um die Oberfläche einer Zahn
füllung zu glätten bzw. das Material der Zahnfüllung zu
verdichten (DE-OS 19 50 630).
Die hierfür verwendeten und bisher auf dem Markt erhältlichen
Handinstrumente bestehen aus einem stab- oder griffelförmigen
Handgriff mit im wesentlichen kreiszylinderförmiger Umfangs
fläche. An beiden Enden geht dieser Handgriff in eine
Verlängerung mit reduziertem Durchmesser über, welche
(Verlängerung) teilweise auch abgewinkelt oder mehrfach
abgewinkelt ausgebildet ist und an ihrem Ende den eigent
lichen Werkzeug- bzw. Instrumentenkopf trägt, welcher die
Arbeitsfläche bildet.
Derartige Handinstrumente werden insbesondere zur formlichen
Gestaltung von Kauflächen, d. h. insbesondere zum Formen von
Zahnfüllungen im Bereich von Fissuren, aber auch zum Formen
von Zahnfüllungen im Approximal-Bereich, d. h. im Bereich
außerhalb der Kauflächen verwendet. Anschließend erfolgt in
aller Regel noch eine endgültige Bearbeitung der Füllung mit
Hilfe eines rotierend angetriebenen Finierers oder eines
Polier-Werkzeuges (Finier- und/oder Polierwerkzeuges).
Den bisher auf dem Markt erhältlichen zahnärztlichen Handin
strumenten zum Formen und/oder Verdichten von Zahnfüllungen
haftet vor allem der Nachteil an, daß in der Regel mehrere
Handinstrumente mit unterschiedlich geformten Instrumenten
köpfen erforderlich sind, um vor allem auch die notwendigen,
sehr unterschiedlichen Kauflächen oder Formen von Fissuren
(konkave oder konvexe Formen) herstellen zu können. Ein
weiterer Nachteil vieler auf dem Markt erhältlicher Hand
instrumente besteht darin, daß durch die Ausgestaltung des
Instrumentenkopfes Fissuren erzeugt werden, bei denen die
aufeinander zu laufenden Flächen einer Zahnfüllung im unteren
Bereich der Fissur in einem relativ spitzen und keine
Abrundung aufweisenden Winkel ineinander übergehen, so daß
sich in der hergestellten Zahnfüllung Kerbspannungen ergeben,
die bei Belastung des Zahnes zu einer Zerstörung der Zahn
füllung führen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein zahnärztliches Handinstru
ment aufzuzeigen, welches hinsichtlich des Instrumentenkopfes
optimal derart gestaltet ist, daß Kauflächen bzw. Fissuren
mit der unterschiedlichsten Form mit ein und demselben
Instrument gestaltet werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein zahnärztliches Handin
strument der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß
entsprechend der Kenzeichnung des Patentanspruches 1
ausgebildet.
Sofern das erfindungsgemäße Handinstrument als Schneid- oder
Schnitzwerkzeug dient, bildet die parabelförmig verlaufende
konvexe Mantellinie einschließlich des abgerundeten distalen
Endes die Schneidkante des Instrumentenkopfes.
Sofern das erfindungsgemäße Handinstrument zum Glätten bzw.
zum Verdichten des für die Zahnfüllung verwendeten Materials
dient, ist der Instrumentenkopf ein kegelartiger Körper, der
an seiner Spitze abgerundet ist und dessen Mantellinie in
Richtung von dem distalen Ende zu der diesem Ende gegen
überliegenden Basis konvex gekrümmt ist.
Mit dem als Schnitzwerkzeug ausgebildeten Handinstrument
lassen sich aufgrund der Formgebung des Instrumentenkopfes die
verschiedensten Kauflächen gestalten bzw. die verschiedensten
Formen (auch konvexe und konkave Formen) für Fissuren
herstellen, und zwar derart, daß Kerbspannungen in der
Zahnfüllung nicht auftreten. Die Kauflächen bzw. Fissuren
lassen sich insbesondere auch mit solchen Winkeln zwischen
schräg zueinander verlaufenden Flächenbereichen herstellen,
die natürlichen Kauflächen entsprechen Weiterhin lassen sich
mit dem erfindungsgemäßen Handinstrument auch Approximal-
Bereiche optimal gestalten.
Sowohl bei dem als Schneid- oder Schnitzwerkzeug ausge
bildeten, als auch bei dem zum Glätten bzw. Verdichten einer
Zahnfüllung dienende Handinstrument ist der Instrumentenkopf
so ausgeführt ist, daß er auch einen optimalen Einsatz
solcher Finier- oder Polierwekrzeuge gestattet, die es ihrer
seits aufgrund ihrer Formgebung gestatten, mit einem einzigen
Werkzeug die unterschiedlichsten Bearbeitungsschritte
durchzuführen, d. h. der Instrumentenkopf des erfindungs
gemäßen Handinstrumentes entspricht der Mantellinie des die
Spitze eines solchen Finier- oder Polierwerkzeuges ein
schließenden Längsschnitts.
Weitere Ausbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in vergrößerter Detaildarstellung den Instrumenten
kopf, die diesen Instrumentenkopf tragende Verlänge
rung sowie teilweise den Handgriff eines zahnärzt
lichen Handinstrumentes gemäß der Erfindung, in Form
eines Schneid- bzw. Schnitzinstrumentes zum Bearbeiten
von Zahn-Füllungen (Amalganfüllungen);
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der Fig. 1;
Fig. 3 in verkleinerter Gesamtdarstellung ein zahnärztliches
Handinstrument gemäß der Erfindung in Draufsicht, d. h.
in einer Blickrichtung entsprechend dem Pfeil A der
Fig. 1;
Fig. 4 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 3, jedoch bei einer
abgewandelten Ausführungsform;
Fig. 5 das Handinstrument gemäß Fig. 4 in Seitenansicht, d. h.
in Blickrichtung des Pfeiles B der Fig. 4, wobei die
Instrumentenköpfe wie in den Fig. 3 und 4 übertrieben
groß dargestellt sind;
Fig. 6 in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Handinstrumentes in Form eines
Instrumentes zum Glätten von Flächen von Zahnfüllungen
(z. B. Amalganfüllungen);
Fig. 7 einen Schnitt entsprechend der Linie II-II der Fig. 6.
Das in den Fig. 1 und 2 in seinem prinzipiellen Aufbau
dargestellte Handinstrument besteht aus einem griffel- oder
stabförmigen Handgriff 1 mit kreiszylinderförmiger Umfangs
fläche. An einem Ende, vorzugsweise jedoch an beiden Enden
geht der Handgriff 1 in eine Verlängerung 2 über, die einen
gegenüber dem Handgriff 1 verkleinerten Querschnitt aufweist
und ebenfalls eine im wesentlichen kreiszylinderförmige
Umfangsfläche besitzt. Die Verlängerung 2 ist an ihrem
Übergangsbereich zum Handgriff 1 bei 3 zunächst in der einen
Richtung und dann anschließend bei 4 in der entgegengesetzten
Richtung leicht abgewinkelt, so daß sich durch die beiden
Abwinklungen 3 und 4 ein flacher S-förmiger Verlauf ergibt.
An ihrem dem Handstück 1 entfern liegenden Ende ist die
Verlängerung 2 bis 5 nochmals abgewinkelt und geht dann in
einen im wesentlichen geradlinigen Abschnitt 6 über, dessen
Achse schräg zur Achse bzw. zur Längserstreckung des Hand
stückes 1 verläuft. Die Achse des Abschnittes 6 schließt
beispielsweise mit der Achse des Handstückes 1 einen Winkel
von 120° ein. An dem freien Ende des Abschnittes 6 der
Verlängerung 2 ist der Instrumentenkopf 7 starr befestigt,
der bei den Fig. 1 und 2, aber auch bei den in den Fig. 3
bis 5 vollständig dargestellten Instrumenten jeweils als
Schneid- bzw. Schnitzwerkzeug ausgeführt ist, welches zur
Nachbearbeitung von Zahnfüllungen (Amalganfüllungen) dient.
Der Instrumentenkopf 7 bildet an seiner über die Spitze bzw.
das distale Ende 8 des Kopfes verlaufenden Mantellinie 9 eine
Schneidkante und ist an seiner einen Seite mit einer ebenen
Fläche 10 und an der anderen Seite mit einer konvex gewölbten
Fläche 11 versehen, welch letztere kreisbogenförmig gekrümmt
ist, so daß der Instrumentenkopf 7 im Querschnitt entspre
chend der Linie I-I kreissektorförmig ausgebildet ist. Die
das Ende 8 einschließende Randlinie der Fläche 10 sowie die
das Ende 8 ebenfalls einschließende Randlinie der Fläche 11
sind jeweils von der die Schneidkante bildenden Mantelfläche
9 gebildet. Die Mantellinie 9 geht an der dem Ende 8 gegen
überliegende Seite in eine ebene Fläche oder Basis 12 über,
die senkrecht zur Fläche 10, aber auch senkrecht zur Fläche
11 verläuft, und an der der Instrumentenkopf 7 an dem freien
Ende des Abschnittes 6 derart befestigt ist, daß die Längs
erstreckung des Abschnittes 6 im wesentlichen achsgleich zu
der Achse des Instrumentenkopfes 7 bzw. parallel zu der Achse
dieses Instrumentenkopfes verläuft, welch letzterer in
Draufsicht auf die Fläche 10 bzw. 11, d. h. in Seitenansicht
(Fig. 1) entsprechend dem Verlauf der Mantellinie 9 parabel
artig ausgebildet ist. Die Mantelfläche 9 ist im Bereich des
Endes 8 abgerundet und im Verlauf von dem Ende 8 zur Basis 12
hin auch nach außen hin konvex gekrümmt, und zwar derart, daß
sich der Abstand X in Richtung senkrecht zur Achse des
Instrumentenkopfes 7 zwischen den beiden Längen der Mantel
linie 9 in Abhängigkeit vom Abstand Y von der Basis 12, wie
folgt, ändert:
| Y | |
| X | |
| 0 Einheiten | |
| 1,5-1,7 Einheiten | |
| 1 Einheit | 1,3-1,45 Einheiten |
| 2 Einheiten | 1,0-1,2 Einheiten |
| 3 Einheiten | 0,5-0,7 Einheiten |
Der Krümmungsradius am distalen Ende beträgt 0,2-0,3
Einheiten.
Bei der dargestellten Ausführungsform beträgt somit der
Abstand X an der Basis 12 1,5-1,7 Einheiten und der
Abstand des Endes 8 von dieser Basis beträgt 3,5 Einheiten,
wobei eine Einheit beispielsweise 1,0 mm ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform, bei der
Krümmungsradius am distalen Ende 8 0,2 Einheiten beträgt,
ändert sich der Abstand X in Abhängigkeit vom Abstand Y, wie
folgt:
| Y | |
| X | |
| 0 Einheiten | |
| 1,6 Einheiten | |
| 1 Einheit | 1,45 Einheiten |
| 2 Einheiten | 1,15 Einheiten |
| 3 Einheiten | 0,6 Einheiten |
Die abgerundete Fläche 11, die beispielsweise in der Quer
schnittansicht entsprechend der Fig. 2 einem Halbkreisbogen
mit einer Bogenlänge von 180° oder mit einer Bogenlänge von
weniger als 180° entsprechen kann, kann bei dem dargestellten
Instrument in besonders vorteilhafter Weise auch zum Ver
dichten des für eine Zahnfüllung verwendeten Materials
insbesondere auch im Bereich zwischen Zähnen verwendet
werden.
Mit der beschriebenen Ausführung des Instrumentenkopfes 7
lassen sich Kauflächen im Bereich von Füllungen sehr vorteil
haft gestalten, und zwar mit Winkeln für die einzelnen
Fissuren, die (Winkel) den natürlichen Kauflächen entspre
chen. Durch die Abrundung im Bereich des Endes 8 werden
Kerbspannungen in einer Zahnfüllung vermieden. Mit der
beschriebenen Formgebung des Instrumentenkopfes 7 lassen sich
konvexe, aber auch konkave Formen für die Fissuren herstel
len. Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des Hand
instrumentes mit dem beschriebenen Instrumentenkopf 7 dann,
wenn die Nachbehandlung bzw. Nachbearbeitung einer Zahn
füllung mit einem Finier- und/oder Polierwerkzeuges erfolgt,
das von einem kegelförmigen Körper gebildet ist, dessen
Mantelfläche dem Verlauf der Mantelfläche 9 des Instrumenten
kopfes 7 entspricht.
Bei der in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist
beidendig an dem stabförmigen Handgriff 1 jeweils eine
Verlängerung 2 mit einem Instrumentenkopf 7 vorgesehen. Wie
die Fig. 3 zeigt, ist dabei beispielsweise der Instrumenten
kopf 7 auf der einen Seite des Handgriffes 1 so angeordnet,
daß die flache Fläche 10 dieses Instrumentenkopfes in etwa
parallel zur Achse des Handgriffes 1 liegt, während der auf
der anderen Seite des Handgriffes 1 angeordnete Instrumenten
kopf 7 mit seiner Fläche 10 im wesentlichen senkrecht zur
Längserstreckung bzw. Achse des Handgriffes 1 liegt bzw.
gegenüber dem Instrumentenkopf auf der linken Seite des
Handgriffes 1 um 90° derart gedreht angeordnet ist, daß die
Fläche 10 auf den Handgriff 1 hin gerichtet ist. Die Ver
längerungen 2 auf den beiden Seiten des Handgriffes 1 sind zu
einer die Längserstreckung dieses Handgriffes einschließenden
Ebene (Zeichenebene der Fig. 3) spiegelbildlich ausgebildet,
so daß das Ende 8 des Instrumentenkopfes 7 auf der linken
Seite beispielsweise nach unten und auf der rechten Seite des
Handgriffes 1 in umgekehrter Richtung, d. h. beispielsweise
nach oben weist.
Wie in der Fig. 3 mit unterbrochenen Linien dargestellt ist,
können die beiden Instrumentenköpfe 7 auch jeweils so
angeordnet sein, daß die Flächen 10 beider Instrumentenköpfe
7 in der Draufsicht auf das Handinstrument (Fig. 3) schräg
zur Längserstreckung des Handgriffes 1 verlaufen, wobei die
Flächen 10 beider Instrumentenköpfe 7 dann jeweils auf den
Handgriff 1 hin gerichtet sind. Die Anordnung ist hierbei so
getroffen, daß die Verlängerungen 2 sowie die Lage der
Instrumentenköpfe 7 an den beiden Enden des Handgriffes 1
spiegelbildlich zu zwei senkrecht zueinander verlaufenden
Ebenen ausgebildet sind, welche (Ebenen) die Längserstreckung
des Handgriffes 1 miteinschließen bzw. sich in dieser
Längserstreckung schneiden. Die eine Ebene ist dabei die
Zeichenebene der Fig. 3 und die andere Ebene eine senkrecht
zu dieser Zeichenebene verlaufende Ebene.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform, bei der
wiederum an den beiden Enden des Handgriffes 1 eine einen
Instrumentenkopf 7 aufweisende Verlängerung 2 vorgesehen ist,
wobei diese Verlängerungen im Gegensatz zur Verlängerung der
Fig. 1 nicht nur in der Seitenansicht des Handinstrumentes
einen S-förmigen Verlauf aufweisen, wie dies in der Fig. 5
nochmals dargestellt ist, sondern auch in der Draufsicht
(Fig. 4). Die beiden Verlängerungen 2 sowie die Anordnung der
beiden Instrumentenköpfe 7 sind wiederum spiegelbildlich zu
zwei senkrecht zueinander verlaufenden Ebenen, die die
Längserstreckung des Handgriffes 1 miteinschließen bzw. sich
an dieser Längserstreckung schneiden. In der Draufsicht (Fig. 4)
schließen die Flächen 10 der beiden Instrumentenköpfe 7
einen Winkel von 30-50° mit der Längserstreckung des
Handgriffes 1 ein, während in der Seitenansicht (Fig. 5) der
Winkel zwischen der Längserstreckung des Handgriffes 1 und
den Flächen 10 der beiden Instrumentenköpfe 7 in etwa 120°
beträgt. Durch die doppelte S-förmige Krümmung (in der
Draufsicht und in der Seitenansicht) der beiden Verlänge
rungen 2 ist ein optimaler Einsatz der von den Mantellinien 9
gebildeten Schneidkanten sowie eine verbesserte Sicht beim
Arbeiten mit dem Handinstrument gegeben.
Hinsichtlich der Formgebung entsprechen die bei den Aus
führungsformen nach den Fig. 3 bis 5 verwendeten Instrumen
tenköpfe 7 im Instrumentenkopf 7 der Fig. 1 und 2. Der
Handgriff 1 sowie die Verlängerungen 2 bestehen jeweils aus
nichtrostendem Metall bzw. nichtrostendem Stahl und können
einstückig miteinander hergestellt sein. Für die Herstellung
der Instrumentenköpfe 7 wird ein harter Stahl, beispielsweise
Werkzeugstahl verwendet.
Während die in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungen
als Schneidinstrument dienen, zeigen die Fig. 6 und 7 eine
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Handinstrumentes,
welches ausschließlich zum Glätten von Zahnfüllungen dient.
Beidendig an dem Handgriff 1 sind wiederum Verlängerungen 2
vorgesehen, die an ihren freien Enden jeweils einen Instru
mentenkopf 13 tragen, welcher als kegelartiger Körper
ausgebildet ist und eine abgerundete Spitze bzw. ein abge
rundetes Ende 14 aufweist. Der Abschnitt 6 liegt dabei
achsgleich mit der Achse des Instrumentenkopfes 13 und ist an
der dem Ende 14 gegenüberliegenden Basis 15 des Instrumenten
kopfes 13 mit diesem verbunden. Der Instrumentenkopf 13
besitzt eine Umfangsfläche, deren das Ende 14 einschließende
Mantellinie 16 im Bereich des Endes 14 abgerundet ist und auf
der gesamten Länge zwischen Spitze und Basis nach außen
konvex gekrümmt ist. Bei der dargestellten Ausführungsform
beträgt der Durchmesser des Instrumentenkopfes 13 an der
Basis 15 1,6-1,75 Einheiten und der Abstand des Endes 14
von der Basis 15 etwa 3,5 Einheiten, wobei eine Einheit
beispielsweise 1,0 mm ist. Die Mantellinie 16 ist derart
gekrümmt, daß sich der Durchmesser D in Abhängigkeit zum
Abstand Y in gleicher Weise ändert, wie dies oben für den
Abstand X angegeben wurde. Auch das in den Fig. 6 und 7
dargestellte Handinstrument eignet sich insbesondere für den
Einsatz bei der Herstellung von Zahnfüllungen, wenn diese
später mit einem Finier- und/oder Polierwerkzeuges nachbe
arbeitet werden, das ebenfalls kegelförmig ausgebildet ist
und in seiner Formgebung den Instrumentenköpfen 13 ent
spricht. Auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7
bestehen der Handgriff 1 sowie die Verlängerungen 2 jeweils
aus nichtrostendem Metall, z. B. nichtrostendem Stahl, wobei
für den Instrumentenkopf 13 grundsätzlich das gleiche
Material wie für den Handgriff 1 und die Verlängerungen 2
verwendet werden kann.
Der Krümmungsradius r im Bereich des Endes 8 bzw. 14 beträgt
bei allen Ausführungsformen 0,2-0,3 Einheiten. Die angege
benen Größen führen in ihrer Gesamtheit zu einer optimalen
Ausgestaltung des Instrumentenkopfes 7 bzw. 13.
Claims (16)
1. Zahnärztliches Handinstrument bestehend aus einem
stabförmigen Handgriff und aus wenigstens einem Instru
mentenkopf, der über eine Verlängerung, die einen
gegenüber dem Handgriff reduzierten Durchmesser aufweist,
mit einem Ende des Handgriffs fest verbunden ist, wobei
sich der Instrumentenkopf zu einem distalen Ende hin
verjüngt, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantellinie des
Instrumentenkopfes (7, 13) zumindest in einer das distale
Ende (8, 14) dieses Instrumentenkopfes einschließenden
Längsschnittebene parabelförmig ausgebildet ist.
2. Handinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Instrumentenkopf (7, 13) an einer dem distalen
Ende (8, 14) gegenüberliegenden Basis (12, 15) in der
Längsschnittebene eine Breite (X, D) von etwa 1,5 bis 1,7
Einheiten aufweist, und daß der Abstand zwischen dem
distalen Ende (7, 14) und der diesem Ende gegenüber
liegenden Basis (12, 15) etwa 3,5 Einheiten beträgt.
3. Handinstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Krümmungsradius (r) an dem distalen
Ende (8, 14) 0,2-0,3 Einheiten beträgt.
4. Handinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite (X, D) des Instrumentenkopfes in der
Längsschnittebene in Abhängigkeit vom Abstand (Y) von der
dem distalen Ende (8, 14) gegenüberliegenden Basis sich
wie folgt ändert:
Abstand (Y)
Breite (X, D)
1 Einheit
1,3-1,45 Einheiten
2 Einheiten 1,0-1,2 Einheiten
3 Einheiten 0,5-0,7 Einheiten.
5. Handinstrument nach einem der Asprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Instrumentenkopf in der Längs
schnittebene an der dem distalen Ende (8, 14) gegen
überliegenden Basis eine Breite (X, D) von 1,6 Einheiten
aufweist, und daß der Abstand zwischen dem distalen Ende
und der diesem Ende gegenüberliegenden Basis etwa 3,5
Einheiten beträgt, und daß sich die Breite (X, D) des
Instrumentenkopfes in der Längsschnittebene in Abhängig
keit von Abstand (Y) von der Basis, wie folgt, ändert:
Abstand (Y)
Breite (X, D)
1 Einheit
1,45 Einheiten
2 Einheiten 1,15 Einheiten
3 Einheiten 0,6 Einheiten,
wobei der Krümmungsradius an dem distalen Ende 0,2
Einheiten beträgt.
6. Handinstrument nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Einheit 1 mm ist.
7. Handinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Instrumentes als
Schneid- oder Schnitzwerkzeug zum Bearbeiten von Zahn
füllungen die sich an das distale Ende anschließenden
Bereiche der Mantellinie eine Schneidkante bilden, die
sich auch im Bereich des distalen Endes fortsetzt.
8. Handinstrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Instrumentenkopf (7) im wesentlichen flach
ausgebildet ist und an einer Seite eine im wesentlichen
ebene Fläche (10) und an der anderen Seite eine konvex
gewölbte Fläche (11) aufweist, und daß die Schnittlinie
beider Flächen (10, 11) die Schneidkante bildet.
9. Handinstrument nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die im wesentlichen ebene Fläche (10) des Instrumen
tenkopfes (7) schräg zur Längserstreckung des Handgriffes
(1) liegt.
10. Handinstrument nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ebene Fläche (10) des Instrumenten
kopfes (7) auf der dem Handgriff (1) zugewandten Seite
des Instrumentenkopfes (7) vorgesehen ist.
11. Handinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Instrumentenkopf (13) als
rotationssymmetrischer kegelartiger Körper ausgebildet
ist.
12. Handinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß an beiden Enden des stabförmigen
Handgriffes (1) über eine Verlängerung (2) jeweils ein
Instrumentenkopf (7, 13) vorgesehen ist.
13. Handinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Verlängerung (2)
an ihrem den Instrumentenkopf (7, 13) tragenden Ende
einen abgewinkelten Abschnitt (6) aufweist, der schräg
bzw. quer zur Längserstreckung des Handgriffes (1)
verläuft.
14. Handinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Verlängerung (2)
wenigstens einmal S-förmig abgebogen ist.
15. Handinstrument nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verlängerung in wenigstens zwei Ebenen, vorzugs
weise in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Ebenen,
jeweils S-förmig gebogen ist.
16. Handinstrument nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Instrumentenköpfe
(7, 13) sowie die Formgebung der Verlängerungen (2)
spiegelsymmetrisch zu wenigstens einer die Längser
streckung des Handgriffs (1) einschließenden Ebene,
vorzugsweise jedoch zu zwei senkrecht zueinander ver
laufenden und die Längserstreckung des Handgriffes (1)
einschließenden Ebene angeordnet bzw. ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843436368 DE3436368A1 (de) | 1984-10-04 | 1984-10-04 | Zahnaerztliches handinstrument |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843436368 DE3436368A1 (de) | 1984-10-04 | 1984-10-04 | Zahnaerztliches handinstrument |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3436368A1 DE3436368A1 (de) | 1986-04-10 |
| DE3436368C2 true DE3436368C2 (de) | 1991-05-29 |
Family
ID=6247055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843436368 Granted DE3436368A1 (de) | 1984-10-04 | 1984-10-04 | Zahnaerztliches handinstrument |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3436368A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| GB2209945A (en) * | 1984-10-22 | 1989-06-01 | James Andrew Martin | Dental instrument |
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1984
- 1984-10-04 DE DE19843436368 patent/DE3436368A1/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29511513U1 (de) * | 1995-05-16 | 1995-09-14 | Behr, Karl, Dr., 82223 Eichenau | Zahnärztliches Bearbeitungswerkzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3436368A1 (de) | 1986-04-10 |
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