DE342908C - - Google Patents
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- DE342908C DE342908C DENDAT342908D DE342908DA DE342908C DE 342908 C DE342908 C DE 342908C DE NDAT342908 D DENDAT342908 D DE NDAT342908D DE 342908D A DE342908D A DE 342908DA DE 342908 C DE342908 C DE 342908C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/02—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with tubes only
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Elektrisches Relais. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein elektrisches Verstärkerrelais zu: schaffen, das von beiden Relaisseiten ankommende Impulse, Schwingungen, Ströme usw. hindurchl'äßt und verstärkt. Sie besteht darin, d:aß bei einem elektrischen Entladungsgefäß zweckmäßig mit Haupt- und Hilfselektroden sowohl die Einwirkung der Gitterbeeinflussung auf den Anodenstrom als auch die Einwirkung der Anodenspannung auf den Gitterstrom ausgenutzt wird. Grundsätzlich wird also der Einfluß einer primären Spannung bzw. Stromes auf einen Sekundärkreis und auch der Einfluß sekundärer Spannungen bzw. Ströme auf einen Primärkreis zur Erzielung eines doppelseitig wirkenden Verstärkerrela@is. zum ersten Male ausgenutzt. Die Erfindung beruht auf folgenden Erwägungen: Der Verstärkungsvorgang in einem eleietrischen Entladungsgefäß beruht darauf, daß Spannungsschwankungen amt Gitter. Stromschwankungen im Anodenkreis erzeugen. Ist die Charakteristik der Röhre möglichst steil, so werden diese Schwankungen sehr stark werden. Gl'eilchzeitig tritt ein Strom im Gitterkreis auf; dieser wird im allgemeinen möglichst klein gehalten, da er einen Verlust bedeutet.
- Es gibt nun eine Möglichkeit, diesen Strom ebenfalls zur Relaiswirkung_ auszunutzen. Hält ,man nknlich die Gitterpannung fest und variiert die Anodenspannung, so entsteht eine mit steigender Anodenspannung fallende Kurve des Gitterstromes. Legt man also in den Anodenkreis- eine Wechselspannung, so wird diese eine Stromschwankung im Gitterkreis erzeugen. Im allgemeinen ist diese Wirkung jedoch keine Verstärkung, sondern nur eine Abschwächung, weil der Gitterstrom sehr klein ist. Man kann es jedoch so einrichten, daß diese Wirkung ebenfalls zu einer Verstärkung führt, ohne daß die Verstärkung mit der ursprünglichen Anordnung dadurch wesentlich geschädigt wird. Die Röhre wirkt dann in beiden Richtungen aala Verstärker; dies kann z. B. für Gegensprechen bei Fernsprechanlagen vorteilhaft sein.
- Man erreicht diese Wirkungsweise dadurch, daß man Mittel vorsieht, welche den Gitterstrom etwas stärker ausbilden als bisher üblich, indem man etwa dehn Gitter eine größere Fläche gibt oder ihm eine schwach positive Vorspannung erteilt. Die Charakteristik des Anodenstroanes ist dann immer noch steil, nur die Verluste im Gitterkreis werden etwas größer; dieser Nachteil läßt sich jedoch durch . Serienschaltiuung von Röhren überwinden.
- Gelingt es auf diese Weise, der Gitterrückwirkung mindestens das Verhältnis i : i zu geben, während die gewöhnliche Relaiswirkung vom Gitter zur Anode immer noch eine hinreichende Verstärkung darstellt, z. B. i : io, so erfüllt bereits eine .derartige Anordnung die Zwecke der Erfindung in der Hinsicht, daß ein zweiseitiges Relais vorliegt, welches die Impulse in, Richtung Gitter-Anode verstärkt, die entgegengesetzt gerichteten Impulse zumindest nicht abschwächt. Darüber hinaus kann aber ein zweiseitig verstärkend wirkendes Relais gemäß einer Schaltung der Zeichnung erhaliten werden.
- In dieser Schaltung ist die zweite Röhre (2) genau umgekehrt gelegt wie die erste (i). Eine von links kommende Wechselspannung wird in der ersten Röhre zehnfach verstärkt und kommt durch die zweite Röhre im Verhältnis i : i, ad@so ungeschwächt, hindurch. Genau so ergeht es aber einer von rechts kommenden Wechselspannung, so daß die .ganze Anordnung als zweiseitig verstärkendes Relais wirkt.
- Dieses Verfahren läßt sich auch auf Serien von Röhren anwenden, indem entweder derartige Aggregate in Serie geschaltet werden oder jede Seite des Aggregats bereits aus einer Serie von Röhren besteht.
Claims (3)
- PATL,NT-ANsPRüeHL: i. Elektrisches Relais, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Entladungsgefäß sowohl der Einflluß der Primär- auf die Sekundärseite als. auch der Einfluß der letzteren .auf die erstere ausgenutzt wird zur Erziehung eines. doppelseitig (in beiden Durchgangsrichtungen) wirkenden Relais.
- 2. Elektrisches Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeigneteElektrodengestaltung oder -anordnung die in einer Richtung durchgehenden Impulse verstärkt und die in anderer Richtung durchgehenden Impulse im wesentlichen nicht geschwächt werden.
- 3. Elektrisches Relais nach Anspruch i . oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es durch zwei oder mehrere gegeneinander geschaltete Entladungsgefäße gebildet ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE342908C true DE342908C (de) |
Family
ID=572463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT342908D Active DE342908C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE342908C (de) |
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0
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