DE342006C - Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses fuer den bestaendigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffs aus einem Fluessigkeitsbehaelter fuer Pyrophor-Feuerzeuge - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses fuer den bestaendigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffs aus einem Fluessigkeitsbehaelter fuer Pyrophor-Feuerzeuge

Info

Publication number
DE342006C
DE342006C DE1918342006D DE342006DD DE342006C DE 342006 C DE342006 C DE 342006C DE 1918342006 D DE1918342006 D DE 1918342006D DE 342006D D DE342006D D DE 342006DD DE 342006 C DE342006 C DE 342006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
passage
fuel
small amounts
production
liquid container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918342006D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jacques Kellermann & Co
Original Assignee
Jacques Kellermann & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jacques Kellermann & Co filed Critical Jacques Kellermann & Co
Application granted granted Critical
Publication of DE342006C publication Critical patent/DE342006C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses für den beständigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffs aus einem Flüssigkeitsbehälter für Pyrophor-Feuerzeuge. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses für beständigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffs aus dem Flüssigkeitsbehälter für pyrophore Feuerzeuge derjenigen Art, bei denen der flüssige Brennstoff innerhalb des Feuerzeuggehäuses in einem besonderen Flüssigkeitsbehälter aufbewahrt wird. Bei den Feuerzeugen dieser Art besteht ein Übelstand darin, daß meistenteils die Durchtrittsöffnung für den flüssigen Brennstoff zu weit ist bzw. nicht genügend abgeschlossen ist, und daß infolgedessen zuviel Brennstoff durch diese Öffnung hindurchtritt bzw. sogar Flüsssigkeit unverbraucht aus der Öffnung ausfließen kann. Auch bereitet die . Herstellung der engen Durchtrittsöffnungen der Kanäle für den Brennstoff erhebliche Schwierigkeiten. Durch das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung gelingt es nun, in sehr einfacher und leichter Weise einen Durchlaß für ganz kleine Mengen des Brennstoffs zu schaffen und dabei zugleich zu verhindern, daß Flüssigkeit ungenutzt durch die Durchlässe hindurchtritt. Dieses Verfahren besteht darin, daß der aus elastischem Stoff, wie Kork, Gummi o. dgl., bestehende Abschluß des Behälters mittels AUSGEGEBEN AN 12. OKTOBER 1921 einer feinen Nähnadel ö. dgl., in die ein dünner Faden eingefädelt ist, durchstochen wird, und daß dann die so geschaffene kapillare Öffnung oder Bohrung durch den nachgezogenen Faden sofort verschlossen wird: Auf diese Weise wird die Bildung freier Durchtrittsöffnungen für den flüssigen Brennstoff, durch die dieser neben dem Docht aus dem Behälter austreten könnte, verhindert. Denn das elastische Material des Abschlußkörpers drängt sich nach erfolgter Durchstechung mit der feinen Nadel wieder zusammen, -in solcher Weise, eaß eine eigentliche, dauernd' cffene Durchstichöffnung nicht bestehen bleibt und trotz dieser Durchstechung der Stopfen o. dgl, weiter dicht abschließen würde, wenn nicht der Nähfaden unmittelbar nach der Durchstechung in die Stichöffnung eingeführt würde. Eine nachträgliche Einführung dieses Fadens in die zuvor von einer besonderen Nadel gebildete Stichöffnung wäre daher auch nahezu unmöglich, wenn nicht zugleich ein neuer Einstich gemacht wird. Anderseits wird auf diese Weise der ganz enge Abschluß des Materials des Abschlußkörpers an den Dochtfaden gesichert und ein zu starkes Hindurchtreten von Brennstoff aus dem Behälter unmöglich gemacht. Etwas Derartiges läßt sich natürlich nicht erreichen, wenn. man etwa in bekannter Weise in den als Abschlußkörper benutzten Korken ein Röhrchen einsetzt, durch das der Docht hindurchgezogen ist.
  • In der Zeichnung ist das Verfahren an einigen Ausführungsbeispielen der dadurch hergestellten Vorrichtungen im Schnitt durch die Feuerzeuge bzw. Brennstoffbehälter der Feuerzeuge veranschaulicht. Bei der Ausführungsform nach Abb. i ist die unten offene Hülse i oben mit dem Rohransatz 2 für die Durchführung des Brenndochtes 3 versehen, der in dem im Innern der Hülse i angeordneten Wattebausch endet. Der durch die im Röhrchen q. sitzende Feder 7 gegen das Reibrädchen 5 gepreßte pyrophore Stift 6 hat die gebräuchliche Anordnung und Wirkung. Die Hülse i wird nach unten abgeschlossen durch die übliche oben offene Überschiebhülse 13. In diese ist auf dem Boden zweckmäßig auf einer Unterlagsscheibe 14 aus elastischem Material, wie Kork o. dgl., ein Fläschchen 9 eingesetzt, das zur Aufnahme des leicht verdunstbaren flüssigen Brennstoffs, wie Benzin o.. dgl., dient. Dieses Fläschchen wird verschlossen durch einen Stopfen io aus Kork oder anderem undurchlässigen, elastischen, leicht durchbohrbarem Material. Der Stopfen io wird nun vor dem Einsetzen in den Hals der Flasche 9 in der Weise vorbereitet, daß man eine dünne Nähnadel o. dgl. mit eingefädeltem Zwirnsfaden von entsprechender Dicke durch ihn hindurchsticht und den Faden nachzieht, dessen Enden man nach Entfernung der Nadel in der aus der Zeichnung erkennbaren Weise nach oben und unten aus dem Stopfen herausragen läßt. Dabei wird zweckmäßig der Faden doppelt gelassen, d. h. in der Lage, in der er sich bei Einziehen in den Stopfen befindet. Der so vorbereitete Stopfen wird dann in den Hals der Flasche 9 eingesetzt. Das untere in die Flasche 9 hineinragende Ende 12 des Fadens ii macht man zweckmäßig so lang; daß es bis zum Boden der Flasche reicht, also länger als in der Zeichnung gezeigt. Das nach oben hinausragende Ende des Fadens ii hingegen braucht nur so lang zu sein, daß es mit dem Wattebausch im Innern der Hülse i in innige Berührung kommt bzw. von diesem umgeben ist. Nach dem Einsetzen der gefüllten Flasche 9 in die Hülsen i und 13 und deren Ineinanderschiebung ist das Feuerzeug gebrauchsfertig. Der saugfähige Faden i2 läßt dann genügende Mengen Brennstoff zur Speisung des Dochtes 3 aus der Flasche 9 austreten, verhindert aber das Austreten einer zu großen Menge Brennstoff und sichert somit dessen sparsamen Verbrauch. Das Feuerzeug wird in der üblichen Weise durch die Kapsel 15 bei Nichtbenutzung abgeschlossen.
  • Bei der Ausführungsform des Brennstoffbehälters nach Abb. 2 kann der eigentliche Behälter 23 aus beliebigem Material, z. B. auch aus hartem Metall, bestehen. Die unten gelegene Einfüllöffnung wird durch eine Verschlußschraube 30 mit unterlegter Dichtungsscheibe 31 dicht abgeschlossen. Die obere Öffnung des Behälters 23 wird durch eine eingefügte Platte 24 aus elastischem, leicht durchbohrbarem Material, wie Kautschuk, verschlossen. Diese Platte 7,4 wird durch Anordnung einer Einschnürung 28 und Umbördelung der oberen Ränder 27 des Behälters 23 unverrückbar festgehalten. Die Anbringung der Bohrung 25 in der Abschluß- oder Deckelscheibe 24 und die Einziehung des Fadens 26 in die Bohrung erfolgt hier in der gleichen Weise wie bei »dem ersten Beispiel. In allen Fällen kann man an Stelle der einen auch mehrere Bohrungen mit durchgezogenen Fäden in den dafür geeigneten Wandungen der Behälter vorsehen.
  • Man kann bei der Ausführungsform nach Abb. 2 auch den die Einfüllöffnung des Brennstoffbehälters verschließenden Schraubdeckel 3o ganz oder teilweise aus dem elastischen durchbohrbaren Material herstellen und mit der Bohrung mit durchgezogenem Faden versehen: In diesem Falle liegt natürlich in der Regel die Einfüllöffnung des Behälters oben, bzw. es muß, .wenn sie unten liegt, das herausragende Ende des durchgezogenen Fadens so lang gehalten sein, daß es um den Brennstoffbehälter außen herum und in den Wattebausch der Dochtmasse eingeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses für den beständigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffes aus einem Flüssigkeitsbehälter für Pyrophor-Feuerzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der aus elastischem Stoff, wie Kork, Gummi o. dgl., bestehende Abschluß des Behälters mit einer feinen Nähnadel o. dgl. durchstochen und der eingefädelte Nähfaden unmittelbar darauf als Docht in den elastischen Abschluß eingezogen wird.
DE1918342006D 1918-12-22 1918-12-22 Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses fuer den bestaendigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffs aus einem Fluessigkeitsbehaelter fuer Pyrophor-Feuerzeuge Expired DE342006C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE342006T 1918-12-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE342006C true DE342006C (de) 1921-10-12

Family

ID=6237152

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918342006D Expired DE342006C (de) 1918-12-22 1918-12-22 Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses fuer den bestaendigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffs aus einem Fluessigkeitsbehaelter fuer Pyrophor-Feuerzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE342006C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2577122A (en) * 1947-05-16 1951-12-04 Ronson Art Metal Works Inc Cigar lighter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2577122A (en) * 1947-05-16 1951-12-04 Ronson Art Metal Works Inc Cigar lighter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1536305C3 (de) Doppelbehälter zur getrennten Aufbewahrung zweier verschiedener Füllsubstanzen
DE1020776B (de) Vorrichtung zum Auftragen von fluessigen und pastenfoermigen Massen
CH362488A (de) Auf einen Behälter aufsetzbare Auftragsvorrichtung für Flüssigkeiten
DE1551578A1 (de) Gefaess zum mehrmaligen Nachfuellen eines unter Druck stehenden verfluessigten Gases
DE342006C (de) Verfahren zur Herstellung eines Durchlasses fuer den bestaendigen Austritt kleiner Mengen eines leicht verdunstbaren Brennstoffs aus einem Fluessigkeitsbehaelter fuer Pyrophor-Feuerzeuge
DE2450695A1 (de) Selbstaendiger, als handgeraet ausgebildeter gasbrenner
DE1040297B (de) Fuellventil an Feuerzeugen
DE385401C (de) Schutzkappe fuer einen Fluessigkeiten und Sekrete absondernden Koerperteil
CH269816A (de) Schreibeinrichtung.
DE331526C (de) Reibfunkenfeuerzeug
DE862284C (de) Zuendvorrichtung, wie Feuerzeuge, Anzuender od. dgl.
DE569408C (de) Spritzapparat
EP2196708B1 (de) Vorrichtung zum Verdunsten von Flüssigkeit
DE932232C (de) Behaelter fuer verfluessigtes Gas
DE859842C (de) Druckminderer
DE823670C (de) Reibradfeuerzeug mit auswechselbarem Brennstoffbehaelter
DE327150C (de) Reibfunkenfeuerzeug
DE318750C (de)
AT146637B (de) Tropffläschchen mit einem in einer Querwand des Flaschenhalses sitzenden Kapillarrohr und daneben vorgesehener Luftzutrittsöffnung.
DE840751C (de) Ampullenverschluss
AT58943B (de) Füll-Reißfeder.
DE958654C (de) Verfahren zum Fuellen eines Behaelters mit unter Druck stehender Fluessigkeit od. dgl.
CH407434A (de) Vorrichtung zur Nagelpflege
DE809610C (de) Feuerzeug
CH295252A (de) Einrichtung mit einem Behälter.