DE3410063C2 - Verwendung der aus Leptospermum scoparium extrahierbaren Wirkstoffe zur Bekämpfung von cancerogenen Erkrankungen - Google Patents

Verwendung der aus Leptospermum scoparium extrahierbaren Wirkstoffe zur Bekämpfung von cancerogenen Erkrankungen

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DE3410063C2
DE3410063C2 DE19843410063 DE3410063A DE3410063C2 DE 3410063 C2 DE3410063 C2 DE 3410063C2 DE 19843410063 DE19843410063 DE 19843410063 DE 3410063 A DE3410063 A DE 3410063A DE 3410063 C2 DE3410063 C2 DE 3410063C2
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Abstract

Durch Extraktion von Blättern, Stengeln und Blüten der Pflanzenart Leptospermum scoparium gewonnene Wirkstoffextrakte eignen sich zur Behandlung degenerativer Erscheinungen des Organismus.

Description

  • Extraktivstoffe aus pflanzlichem Material, wie Blättern, Blüten und Früchten, werden seit jeher zur Behandlung der verschiedensten Erkrankungen verwendet. Die in den Pflanzen enthaltenen Wirkstoffe können durch Extrahieren der Pflanzenteile mit Wasser, Alkohol oder anderen organischen Lösungsmitteln bzw. Mischungen davon gewonnen werden.
  • Es ist bekannt, die Blätter von Pflanzen der Art Leptospermum scoparium, die zur Familie der Myrtaceen gehört und in Australien sowie Neuseeland beheimatet ist, als Teesurrogat zu verwenden (Synonyma-Lexikon der Heil- und Nutzpflanzen, Wien 1954/1955). Es ist weiterhin bekannt, daß die in der Grünmasse, d. h. den Blüten, Knospen, Blättern und Stengeln in Form ätherischer Öle enthaltenen Wirkstoffe zur Herstellung wertvoller Komponenten für die Parfümindustrie Verwendung finden (Esvandzhiya G. A. in Dokl. TSKhA 1976, 224, Pt. 2, 72-7). In der gleichen Veröffentlichung findet sich auch ein allgemeiner Hinweis auf medizinische Zwecke, jedoch ohne Angabe irgendeiner bestimmten Behandlungsrichtung.
  • Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, daß die aus Pflanzen oder Pflanzenteilen der Pflanzen Leptospermum scoparium extrahierbaren Wirkstoffe bereits in relativ geringer Menge oral appliziert zur Bekämpfung von cancerogenen Erkrankungen, insbesondere von Leukämie, geeignet sind. Die Wirkstoffe aktivieren offensichtlich die natürlichen Abwehrkräfte des Organismus gegen die cancerogenen Erkrankungen im Körper. In Tierversuchen mit Mäusen hat sich gezeigt, daß sowohl der schwierig zu therapierende Leukämie-Tumor L 1210 als auch der solide wachsende 3-Lewis-Lung-Tumor durch orale Verabreichung von reinem ätherischem Öl oder einem Decoctum günstig beeinflußt werden.
  • Diese neu erkannte Wirkung ist umso überraschender als einerseits bekanntlich die Fachwelt seit vielen Jahrhunderten die verschiedensten Pflanzen und deren Teile auf das Vorhandensein von Stoffen mit therapeutischer Wirkung hin untersucht hat und andererseits die Pflanzen der Art Leptospermum scoparium seit langem bekannt und auch in Europa wegen der schönen roten oder rosa Blüten als Zierpflanze geschätzt sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist somit die im Patentanspruch angegebene Verwendung der aus Leptospermum scoparium extrahierbaren Wirkstoffe zur Bekämpfung von cancerogenen Erkrankungen.
  • Zur Gewinnung der Wirkstoffe wird das pflanzliche Material, vorzugsweise kurz vor der Vollblüte, verwendet, wobei die Pflanzenteile ohne die Wurzeln zerkleinert und mit Äthanol bzw. wäßrigem Äthanol in der Hitze, vorzugsweise durch Erhitzen unter Rückfluß, in an sich bekannter Weise extrahiert werden. Es können hierbei die frischen oder schonend getrockneten zerkleinerten Pflanzen bzw. deren Teile ohne die Wurzeln Verwendung finden.
  • Das gewonnene Decoctum, d. h. der alkoholische bzw. wäßrig- alkoholische Extrakt kann in der gewünschten Verdünnung direkt appliziert werden. Wegen der hohen Aktivität der aus Leptospermum scoparium extrahierten Wirkstoffe eignet sich der Extrakt besonders zur Anwendung in homöopathischer Verdünnung entsprechend den Vorschriften der homöopathischen Arzneibücher, insbesondere in einer D2 - D6-Verdünnung, wobei dann im allgemeinen dreimal täglich 15-25 Tropfen des verdünnten Extrakts einzunehmen sind; dies entspricht 3-4 ml/Tag je 100 kg Körpergewicht.
  • In den nachfolgenden Beispielen wird die Gewinnung der extrahierbaren Wirkstoffe erläutert.
  • Beispiel 1
  • 200 g frisch gewonnene fein zerteilte Blätter mit Stengeln und Blüten von Pflanzen der Art Leptospermum scoparium werden mit 300 g 43%igem wäßrigen Äthanol versetzt.
  • Der Ansatz wird zum Sieden erhitzt und 30 Minuten lang unter Rückfluß gehalten. Nach dem Abkühlen läßt man den Ansatz 24 Stunden unter Verschluß stehen, worauf durch Abpressen und Filtrieren die erhaltene Lösung der Extraktivstoffe isoliert und gereinigt wird.
  • Zur Gewinnung der Applikationsform wird der erhaltene Extrakt im Verhältnis 3 : 70 mit 30%igem Äthanol verdünnt. Zur Applikation werden 20 Tropfen des verdünnten Extraktes oral eingenommen. Das sind 3-4 ml je Tag bei 100 kg Körpergewicht.
  • Wenn die Herstellung einer Verdünnung nach den Lehren der Homöopathie gewünscht wird, werden 3 Teile des filtrierten Extrakts mit 7 Teilen 30%igem Äthanol versetzt, worauf dann diese 1. Dezimalverdünnung (D1) im Verhältnis 1 : 9 nochmals mit 15-30%igem Äthanol verdünnt wird.
  • Die so erhaltene D2-Verdünnung kann dann direkt oder nach weiterer Verdünnung zur Behandlung des Patienten oral appliziert werden.
  • Beispiel 2
  • 100 g getrocknetes und gemahlenes Pflanzenmaterial (Stengel, Blätter und Blüten) von Leptospermum scoparium werden mit 1 Liter 43%igem wäßrigen Äthanol wie in Beispiel 1 beschrieben unter Rückfluß extrahiert. Nach Abkühlen und 24stündigem Stehenlassen wird abgepreßt und filtriert.
  • Da der erhaltene Extrakt bereits einer D1-Verdünnung entspricht, wird er zur Gewinnung einer D2-Verdünnung mit 30%igem Äthanol im Verhältnis 1 : 9 Teilen versetzt. Wenn gewünscht, wird 1 Teil der so erhaltenen Lösung nochmals mit 9 Teilen eines 15%igen Äthanols zur 3. Dezimalverdünnung versetzt, die dann dem Patienten oral appliziert werden kann.
  • Die so gewonnenen verdünnten Extrakte aus Leptospermum scoparium zeigen bereits nach einer regelmäßigen Applikation von 4-6 Wochen deutliche Erfolge nach weiteren 8-10 Wochen bei der Behandlung der genannten Krankheitserscheinungen. Das Mittel ist gut verträglich; es besitzt insbesondere keine nachteiligen Wirkungen auf den Magen- und Darmtrakt.

Claims (1)

  1. Verwendung der aus Pflanzen oder Pflanzenteilen der Pflanzen Leptospermum scoparium extrahierbaren Wirkstoffe zur oralen Bekämpfung von cancerogenen Erkrankungen, insbesondere Leukämie.
DE19843410063 1984-03-19 1984-03-19 Verwendung der aus Leptospermum scoparium extrahierbaren Wirkstoffe zur Bekämpfung von cancerogenen Erkrankungen Expired DE3410063C2 (de)

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