DE3401892C2 - - Google Patents
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- DE3401892C2 DE3401892C2 DE19843401892 DE3401892A DE3401892C2 DE 3401892 C2 DE3401892 C2 DE 3401892C2 DE 19843401892 DE19843401892 DE 19843401892 DE 3401892 A DE3401892 A DE 3401892A DE 3401892 C2 DE3401892 C2 DE 3401892C2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
- E01D19/06—Arrangement, construction or bridging of expansion joints
- E01D19/062—Joints having intermediate beams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Traglamelle aus Stahl für
Fugenübergangskonstruktionen, mit einem Steg und mit
Flanschen, an deren Innenseiten längsverlaufende Nuten
zum Einknöpfen gummielastischer Dichtungsprofile vorgesehen
sind.
Eine derartige Traglamelle ist in der US-PS 36 06 826
beschrieben.
An Traglamellen der genannten Art werden hohe Anforderungen
an die Biegesteifigkeit in bezug auf die beiden Mittel
ebenen durch deren Längsachse gestellt. In Frage kommen
daher bevorzugt Strangpreßprofile oder Walzprofile
aus Stahl. Letztere haben gegenüber ersteren den Vorzug
einer ausreichenden Maßgenauigkeit, so daß sich jede
Oberflächenbearbeitung erübrigt.
Da die Herstellung von Sonderprofilen (z. B. gemäß der
deutschen Gebrauchsmusterschrift 66 02 614, dort Fig.
1 bis 3) sehr aufwendig ist, und daher nur für sehr hohe
Stückzahlen in Frage kommt, wurden auch schon billigere
Schweißkonstruktionen angewandt, (z. B. Deutsche Gebrauchs
musterschrift 66 02 614, dort Fig. 4 und Deutsche Gebrauchs
musterschrift 68 08 466). Bei derartigen Schweißkonstruk
tionen sind zwar die einzelnen Profilteile billig; die
erzielte Einsparung wird jedoch durch aufwendige Schweiß
arbeiten, zumindest teilweise wieder ausgeglichen. Außerdem
haben geschweißte Traglamellen den Nachteil, daß die
Schweißnähte unter den dynamischen Verkehrslasten reißen
können.
Die bekannten Lösungen haben den weiteren Nachteil, daß
sie aus Gründen der Biegesteifigkeit als Hohlprofil,
d. h. mit einem doppelten Stegteil ausgebildet werden müssen,
um den auftretenden Verkehrslasten standhalten zu können.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Traglamelle zu schaffen, die sich auf beson
ders wirtschaftliche Weise herstellen läßt und die hinsicht
lich Biegesteifigkeit und Maßgenauigkeit den Anforderungen
entspricht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorge
schlagen, daß die Traglamelle aus einem genormten Doppel-T-
Profil besteht, in welchem die Nuten mit Abstand vom
Steg nachträglich durch Fräsen erzeugt sind und welches
auf beiden Seiten des Steges bis zu den Nuten hin mit
einem Futter aus einem Werkstoff niedriger Dichte ausge
kleidet ist.
Dieser Vorschlag ermöglicht die Verwendung handelsüblicher
Doppel-T-Profile, wobei der Maßgenauigkeit wegen Doppel-T-
Walz-Profile in Frage kommen. Statt des bekannten Doppel
stegs genügt bei entsprechender Dimensionierung des
Profils ein Einfachsteg. Damit die Dichtungsprofile
einen sicheren Sitz erhalten wird der Einfachsteg auf
beiden Seiten mit einem Futter aus einem leichten und
billigen Werkstoff, bevorzugt geschäumtem Kunststoff,
wie beispielsweise Polyurethanschaum, ausgekleidet.
Das Futter selbst ist keiner besonderen Belastung ausge
setzt; es dient lediglich als seitliche Auflage für
ein an sich bekanntes Dichtungsprofil, welches bevorzugt
als kastenförmiges Hohlprofil ausgebildet ist und über
Profildecken und -boden vorspringende Wulste aufweist,
die in den Nuten der Querstege ihren Sitz finden.
Die Nuten werden bevorzugt nachträglich durch spanabhebende
Bearbeitung, z. B. Fräsen in die Querstege der Doppel-T-Profi
le eingebracht. Diese Herstellungsart ist wirtschaftlicher
als die Herstellung von speziellen Walzprofilen, in denen
die Nuten von vorneherein eingearbeitet sind.
Da das Futter, wie bereits gesagt, weitgehend belastungsfrei
ist, kann es entweder lose in die Seitentaschen des Doppel-T-
Profils eingesetzt oder auch dort angeklebt werden.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
an Hand der Zeichnung erläutert.
Diese zeigt eine Aus
führungsform einer Traglamelle im Querschnitt mit strichliert
angedeutetem Umriß eines Dichtungsprofils.
Ein einstückiges Doppel-T-Profil besteht aus einem Stegteil
2 und zwei Querstegen 3 und 4. An der Innenseite besitzen
die Stegteile 3, 4 beidseits in Längsrichtung der Traglamelle 1
verlaufende Nuten 5 zur Aufnahme von Wulsten 6 angrenzender
Dichtungsprofile 7. Um der Seitenwand 8 dieser Dichtungs
profile 7 einen ausreichenden Halt zu geben, d. h. deren
Einknicken zu verhindern, ist der Hohlraum zwischen den
Dichtungsprofilen 7 und dem Stegteil 2 auf beiden Seiten
des Stegteils 2 durch ein Futter 9 ausgefüllt. Das be
vorzugt aus geschäumtem Kunststoff hergestellte Futter 9
wird in Längsrichtung der Traglamellen 1 aus stumpf anein
andergestoßenen leistenförmigen Bauteilen von z. B.
1 m Länge zusammengesetzt. Das Profil dieser Bauteile
ist, wie in der Zeichnung verdeutlicht, genau der Oberflächen
form des Doppel-T-Profils angepaßt; die dem Dichtungsprofil
7 zugewandte Außenseite 10 des Futters 9 ist eben ausgebildet
und grenzt mit den Längsrändern genau an die inneren Ränder
der Nuten 5 an.
Claims (4)
1. Traglamelle (1) aus Stahl für Fugenübergangskonstruktionen,
mit einem Steg (2) und mit Flanschen (3, 4), an deren
Innenseiten längsverlaufende Nuten (5) zum Einknöpfen
gummielastischer Dichtungsprofile (7) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traglamelle (1) aus einem genormten Doppel-T-Profil
besteht, in welchem die Nuten (5) mit Abstand vom Steg
(2) nachträglich durch Fräsen erzeugt sind und welches
auf beiden Seiten des Steges (2) bis zu den Nuten (5)
hin mit einem Futter (9) aus einem Werkstoff niedriger
Dichte ausgekleidet ist.
2. Traglamelle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Futter (9) aus leistenförmigen Bauteilen besteht,
deren Querschnittsform eine ebene Außenseite (10) umfaßt
und im übrigen dem Doppel-T-Profil angepaßt ist.
3. Traglamelle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Futter (9) aus geschäumtem Kunststoffma
terial besteht.
4. Traglamelle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Futter (9) durch Kleben am Doppel-T-Profil
befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843401892 DE3401892A1 (de) | 1984-01-20 | 1984-01-20 | Traglamelle fuer fugenueberbrueckungskonstruktion |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843401892 DE3401892A1 (de) | 1984-01-20 | 1984-01-20 | Traglamelle fuer fugenueberbrueckungskonstruktion |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3401892A1 DE3401892A1 (de) | 1985-08-01 |
| DE3401892C2 true DE3401892C2 (de) | 1987-11-12 |
Family
ID=6225457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843401892 Granted DE3401892A1 (de) | 1984-01-20 | 1984-01-20 | Traglamelle fuer fugenueberbrueckungskonstruktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3401892A1 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6602614U (de) * | 1967-05-02 | 1969-06-12 | Maurer Friedrich Soehne | Profilausbildung fuer ueberbrueckungen von dehnungsfugen |
| DE6808466U (de) * | 1968-11-23 | 1969-03-27 | Rheinstahl Union Ag | Profilstab fuer dehnfugendichtungen an strassenbruecken |
| US3606826A (en) * | 1969-07-01 | 1971-09-21 | Acme Highway Prod | Expansion joint |
| US3682053A (en) * | 1971-02-16 | 1972-08-08 | Acme Highway Prod | Sealing member |
-
1984
- 1984-01-20 DE DE19843401892 patent/DE3401892A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3401892A1 (de) | 1985-08-01 |
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