DE3400463C2 - Schaltungsanordnung zur Regelung der Verstärkung eines Verstärkers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Regelung der Verstärkung eines VerstärkersInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
zur automatischen Verstärkungsregelung; sie betrifft
insbesondere eine Verstärkungsregelschaltung für die
Verwendung in Verbindung mit einer Videokamera.
Die meisten Videokameras, die für den allgemeinen Ein
satz bestimmt sind, verwenden eine automatische Ver
stärkungsregelschaltung (AGC-Schaltung) zur Steuerung
bzw. Regelung der Verstärkung des ermittelten Luminanz-
Ausgangssignals. Derartige Verstärkungsregelschaltungen
arbeiten dabei so, daß der Pegel des Luminanzsignals
auf einem bestimmten bzw. genau festgelegten Wert unab
hängig von der Helligkeit des von der Videokamera aufge
nommenen Objekts gehalten wird. Ein Vorteil der Anwen
dung einer automatischen Verstärkungsregelschaltung hin
sichtlich der Beibehaltung des Luminanzsignals auf die
sem festgelegten automatischen Verstärkungsregelungs
pegel liegt darin, daß die Qualität des Bildes verbes
sert wird, indem ein gewünschtes Signal-Stör-Verhältnis
aufrechterhalten wird. Dennoch treten Situationen auf,
in denen ein Bild eines dunklen Gegenstandes beispiels
weise aufzuzeichnen erwünscht ist, obwohl anzuerkennen
ist, daß die resultierenden Bilder eines derartigen dunk
len Objekts unterhalb des Optimums liegen. Darüber hinaus
sind Videokameras derzeit über die Nützlichkeitsstufe
hinaus bis zu dem Punkt fortgeschritten, an dem künst
lerische Anwendungen mit Videoband-Reproduktionen vor
genommen werden. Demgemäß sollte dem Benutzer die Fähig
keit gegeben werden, Bilder einzufangen, die entweder
heller oder dunkler als Aufnahmen sind, die als Standard-
Aufnahmen angesehen werden.
Aus der US 43 65 272 ist eine Fernsehkamera bekannt, die eine Schaltung zur Regelung
eines Verstärkers mit Verstarkungswahl enthält, weiche auf einer detektierten
Blendenöffnung eines Objektivs beruht, um Schärfe und Kontrast des resultierenden Bild
zu verbessern. Aufgabe ist es dabei, den Blendenwert in einem Mittelwert zu halten.
Sowohl ein automatischer als auch ein manueller Regelbetrieb werden verwendet, um die
Verstärkung eines Verstärkers mit veränderbarer Verstärkung, der die Verstärkung in
gewählten inkrementalen Schritten erhöht, zu regeln.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine
verbesserte automatische Verstärkungsregelschaltung zu
schaffen, die einen manuell betätigbaren Übersteuerungs
schalter aufweist, mit dessen Hilfe die Aufnahme von Vi
deobildern ermöglicht ist, die sonst bei Anwendung der
automatischen Verstärkungsregelschaltung nicht möglich
wären.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die
in den Patentansprüchen erfaßte Erfindung.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine
automatische Verstärkungsregelschaltung für eine Video
kamera geschaffen, bei der ein manuell betätigter Schal
ter so vorgesehen ist, daß auf eine Betätigung bzw. einen
Betrieb des betreffenden Schalters in eine manuelle Ver
stärkungsregelsituation von einer automatischen Verstär
kungsregelsituation der Verstärkungsbereich in dem Lu
minanzsignalverstärker zur manuellen Regelung bzw. Ver
stärkung erweitert und zur automatischen Steuerung bzw.
Regelung eingeengt werden kann. Dabei wird ein Verstär
kungsregelsignal gebildet, welches manuell veränderbar
ist; ferner wird ein automatisches Verstärkungsregel
signal gebildet, welches automatisch veränderbar ist.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend
beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch in einem Schaltplan einen
Videokameraverstärker und eine Verstärkungs
regelschaltung gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 veranschaulicht in einer grafischen Darstellung
die Signalverstärkungen, die mittels des in der
Verstärkung veränderbaren Verstärkers und mittels
der Verstärkungsregelschaltung gemäß Fig. 1 er
zielt werden.
Im folgenden werden die Ausführungsformen gemäß der Er
findung im einzelnen beschrieben.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 wird ein Lu
minanz- bzw. Leuchtdichtesignal, welches von einer typi
schen Videokameraröhre 1 erzeugt sein könnte, über einen
Vorverstärker 2 einem eine veränderbare Verstärkung auf
weisenden Verstärker 3 zugeführt, der einen ersten Dif
ferenzverstärker 31 umfaßt. Dieser Differenzverstärker
31 weist ein Paar von Transistoren Q1 und Q2 auf, deren
Emitterkreise über Widerstände R1 bzw. R2 gegenseitig mit
einander verbunden sind. Der Verbindungspunkt der Wider
stände R1 und R2 ist mit dem Kollektorkreis eines Tran
sistors Q3 verbunden, welcher als Stromquelle geschaltet
ist und dessen Emitter über einen geeigneten Widerstand
in konventioneller Art und Weise auf Erd- bzw. Massepo
tential liegt. Die Widerstände R1 und R2 des Differenz
verstärkers 31 weisen in typischer Weise dieselben Wi
derstandwerte auf.
Das Luminanzsignal von dem Vorverstärker 2 her wird dem
Basisanschluß des Transistors Q1 zugeführt; der Basisan
schluß bzw. die Basisleitung des anderen Transistors
Q2 des Differenzverstärkers 31 wird auf einer bestimmten
Spannung VBB gehalten, die in typischer Weise bei dem
Schwarzwertpegel des Luminanzsignals gewählt ist. Der
Signalverlauf des typischen Luminanzsignals ist an sich
bekannt; er weist eine Schwarzwertspannung auf, die aus
dem Gleichspannungs-Klemmpegel gewonnen ist, der not
wendig ist, um jeglichen Gleichspannungsverlust wieder
einzuführen, wenn das Signal durch RC-gekoppelte Stufen
hindurchgelangt ist. Die Kollektoranschlüsse der Tran
sistoren Q1 und Q2 des ersten Differenzverstärkers sind
direkt mit den Basisanschlüssen der Transistoren Q4 bzw.
Q5 eines zweiten Transistorpaares verbunden. Die Tran
sistoren Q4 und Q5 sind als Strom-Spannungs-Umsetztran
sistoren geschaltet; ihre Basiskreise liegen an der Vor
spannung VCC. Zusätzlich sind die Kollektoranschlüsse
der Transistoren Q1 und Q2 des ersten Differenzverstär
kers 31 an einem zweiten Differenzverstärker 32 ange
schlossen. Der Kollektoranschluß des Transistors Q1 ist
dabei speziell an dem Basisanschluß des Transistors Q7
angeschlossen und der Kollektoranschluß des Transistors
Q2 ist an der Basis des Transistors Q6 angeschlossen. Die
Transistoren Q6 und 07 bilden damit den zweiten Differenz
verstärker 32. Der Kollektorkreis des Transistors Q7
liefert das Ausgangssignal des zweiten Differenzverstär
kers 32. Dieses Ausgangssignal wird von einem Widerstand
R3 abgenommen, der an der Vorspannungsquelle VCC liegt.
Der Kollektoranschluß des Transistors Q7 ist außerdem
mit dem Basisanschluß des Transistors 09 verbunden, der
in einer Emitterfolgerkonfiguration geschaltet ist und
dessen Ausgangssignal einer Gamma-Kompensationsschaltung
4 zugeführt wird. Der Transistor Q9 ist in einer Emit
terfolgerkonfiguration geschaltet, wobei sein Emitter
kreis über eine Konstantstromquelle an Erde bzw. Masse
liegt. Das Ausgangssignal wird von dem Emitterkreis des
betreffenden Transistors abgenommen. Das Luminanzsignal
wird dann einer Gamma-Kompensation in der Gamma-Kompen
sationsschaltung 4 entsprechend an sich bekannten
Verfahren unterzogen und an einem Ausgangsanschluß 5
bereitgestellt. Demgemäß verläuft der Signalweg des
Luminanzsignales von dem Vorverstärker 2 über den er
sten Differenzverstärker 31 und einen zweiten Dif
ferenzverstärker 32 sowie über den Emitterfolger
transistor 09 zu der Gamma-Kompensationsschaltung 4 hin
und steht somit am Ausgangsanschluß 5 zur Verfügung.
Die Luminanzsignal-Verstärkungsregelschaltung 10 steu
ert die Verstärkung des hinsichtlich der Verstärkung
veränderbaren Verstärkers 3, und zwar entweder manuell
oder automatisch. Das der Gamma-Kompensationsschaltung
4 vom Ausgang des Emitterfolgertransistors Q9 her zuge
führte Luminanzsignal wird ebenfalls als ein Eingangs
signal einem zur automatischen Verstärkungsregelung
dienenden Spannungsgenerator 11 zugeführt, in welchem
das Luminanzsignal ermittelt und derart geglättet wird,
daß eine automatische Verstärkungsregelspannung Ea ge
wonnen wird, die einen dem Luminanzsignal entsprechen
den Gleichspannungspegel aufweist. Die betreffende auto
matische Verstärkungsregelspannung Ea wird einem ersten
feststehenden Kontakt A eines Schalters S1 zugeführt,
der mit einem zweiten feststehenden Kontakt M an dem
beweglichen Kontakt bzw. Abgriff des Potentiometers
R11 angeschlossen ist, der Teil eines Spannungsteilers
bildet, welcher zwischen der Vorspannung VCC und Erde
bzw. Masse liegt. Demgemäß wird die Betätigung bzw.
der Betrieb des Potentiometers R11 dazu führen, daß
eine manuell veränderbare Spannung Em an dem festste
henden Kontakt M des Schalters S1 vorhanden ist.
Der Ausgang des Schalters S1, der den automatischen Ver
stärkungsregelbetrieb auswählt, und zwar entweder den
automatischen oder den manuellen, ist mit dem Basisan
schluß des Transistors Q11 verbunden, der mit dem Tran
sistor Q12 den Differenzverstärker 12 bildet. Die Emit
teranschlüsse bzw. Emitterleitungen der Transistoren Q11
und Q12 sind über entsprechende Widerstände mit der
Stromquelle Q13 verbunden, die ebenfalls an Erde bzw.
Masse liegt. Der Kollektor des Transistors Q11 ist mit
einer Stromspiegelschaltung 13 verbunden, die aus den
Transistoren Q14 und Q15 besteht, welche in der an sich
bekannten Stromspiegel-Konfiguration geschaltet sind.
Das Ausgangssignal des Differenzverstärkers 12 wird
über diese Stromspiegelschaltung 13 durch den Transistor
Q15 als Strom 115 abgenommen. Der Kollektorkreis des
Transistors Q15, über den der Strom I15 fließt, ist mit
dem Kollektoranschluß des Transistors Q16 verbunden, des
sen Basisanschluß mit dem Transistor Q3 derart verbunden
ist, daß eine weitere Stromspiegelschaltung 14 gebildet
ist.
Die Kollektorkreise der Transistoren Q15 und Q16 sind
ebenfalls mit einer Konstantstromquelle Q21 und mit dem
Auswahlarm des Schalters S2 verbunden. Ein feststehender
Kontakt A des Schalters S2 ist mit einer Konstantstrom
quelle Q22 verbunden und ein zweiter feststehender Kon
takt M des Schalters S2 ist unbeschaltet belassen. Der
Kontakt A entspricht dem automatischen Verstärkungsre
gelbetrieb, und der Kontakt M entspricht dem manuellen
Verstärkungsregelbetrieb der in Fig. 1 dargestellten
Schaltungsanordnung. Es sei darauf hingewiesen, daß
die Stromspiegelschaltung 14 den Strom I3 steuert bzw.
regelt, der durch den ersten Differenzverstärker 31 des
Luminanzverstärkers 3 fließt.
Im Betrieb der erfindungsgemäßen Verstärkungsregelschal
tung 10 gemäß Fig. 1 kann die Verstärkung bzw. der Ver
stärkungsfaktor A3 des eine veränderbare Verstärkung auf
weisenden Verstärkers 3 wie folgt angegeben werden:
A3 = (R3/(R1 + R2)) (I8/I3) (1)
wobei I8 der Strom ist, der von der Konstantstromquelle
Q8 her fließt und wobei I3 der Kollektorstrom des Tran
sistors Q3 ist. Da die Transistoren Q14 und Q15 als
Stromspiegelschaltung geschaltet sind, ist der Kollek
torstrom I15 des Transistors Q15 gleich dem Kollektor
strom des Transistors Q11, weshalb der Kollektorstrom
I15 unmittelbar jeglichen Änderungen bzw. Schwankungen
der Basisspannung des Transistors Q11 entsprechen wird.
Wenn die Schalter S1 und S2 in die dem automatischen
Verstärkungsregelungsbetrieb entsprechende Stellungen
eingestellt sind, d. h. zu den A-Anschlüssen hin umge
legt sind, dann wird der Strom I15 der automatischen Ver
stärkungsregelungsspannung Ea entsprechen, da die auto
matische Verstärkungsregelungsspannung Ea dem Basisan
schluß des Transistors Q11 zugeführt wird. Nunmehr kann
der Kollektorstrom I16 des Transistors Q16 wie folgt an
gegeben werden:
I16 = I15 + I21 + I22 (2)
wobei I21 und I22 die von den Konstantstromquellen Q21
bzw. Q22 erzeugten Ströme sind. Da die Transistoren Q16
und Q3 unter Bildung einer Stromspiegelschaltung mitein
ander verbunden sind, muß sodann jedoch andererseits der
Strom I16 gleich dem Strom I3 sein. Damit wird die Bezie
hung
I16 = I3 (3)
erhalten.
Auf der Grundlage der Gleichungen (1), (2) und (3) kann
somit folgende Beziehung erhalten werden:
A3 = (R3/(R1 + R2)) I8/(I15 + I21 + I22)) (4).
Die Gleichung (4) veranschaulicht, daß sich die automa
tisch gesteuerte Verstärkung A3 vermindert, wenn der
Strom I15 ansteigt. Dies führt zu einer entsprechenden
Abnahme der Verstärkung A3, wenn die automatische Ver
stärkungsregelungsspannung Ea ansteigt, da der Strom I5
und die automatische Verstärkungsregelungsspannung Ea
direkt aneinander entsprechen, wie dies oben erläutert
worden ist. Dies bedeutet, daß am Ausgangsanschluß 5
ein Luminanzsignal mit einem nahezu konstanten Pegel
unabhängig von der Helligkeit des Objektes erhalten wer
den kann, welches Gegenstand des berücksichtigten Bildes
ist.
Fig. 2 veranschaulicht grafisch die Grenzen bezüglich
des Verstärkungsfaktors A3 des in der Verstärkung ver
änderbaren Verstärkers für den Fall, daß die in Fig. 1
dargestellte Verstärkungsregelschaltung 10 im automati
schen Betrieb arbeitet. Dabei zeigt der in Fig. 2 am
weitesten links eingetragene Teil AGC speziell, daß die
Verstärkung des Verstärkers 3 durch die automatische Ver
stärkungsregelschaltung von minus 6 dB bis zu 20 dB ver
ändert werden kann. Dies kann aus einer Betrachtung der
Gleichung (4) ersehen werden, wobei angenommen ist, daß
der Strom I15 = 0 ist. Sodann wird die Gleichung (4) zu:
Aa (max) = (R3/(R1 + R2)) (I8/(I21 + I22)) (5).
Unter der Annahme von typischen Widerstandswerten und
durch Wahl der geeigneten Konstantquellen kann die Glei
chung (5) zu einer maximalen Verstärkung von 20 dB im
automatischen Betrieb führen.
Beim manuellen Verstärkungsregelbetrieb, d. h. dann,
wenn die Schalter S1 und S2 auf die Anschlüsse M einge
stellt sind, wird die Spannung Em dem Basiskreis des
Transistors Q11 zugeführt, und die Stromquelle Q22 ist
aus der Schaltung herausgenommen. Demgemäß kann der
Wert des Stromes I16 wie folgt bestimmt bzw. angegeben
werden:
I16 = I15 + I21 (6).
Unter Heranziehung der Gleichungen (2), (3) und (6)
kann die Verstärkung bzw. der Verstärkungsfaktor wie
folgt angegeben werden:
A3 = (R3/(R1+ R2)) (I8/(I1S + I21)) (7).
Da der Strom I15 dem Pegel der Spannung Em entspricht,
kann demgemäß die Verstärkung bzw. der Verstärkungs
faktor A3 manuell durch Einstellen des Potentiometers
R11 gesteuert werden.
Die Veränderung der Verstärkung A3, die im manuellen Be
trieb möglich ist, ist durch den mittleren Teil in
Fig. 2 veranschaulicht. Demgemäß kann die Verstärkung
von - 6 dB bis 26 dB verändert werden. Während der Ein
stellung des Potentiometers R11 wird dann, wenn der Wert
der Spannung Em klein gemacht wird, der Transistor Q11
abgeschaltet bzw. gesperrt. Der betreffende Transistor
wird damit nicht-leitend, womit der Strom I15 zu Null
wird. Die Verstärkung A3 wird damit zu:
Am (max) = (R3/(R1 + R2)) (I8/I21) (8).
Unter der Annahme von typischen Widerstandswerten und
durch Wahl der geeigneten Konstantstromquellen kann die
Gleichung (8) zu einer maximalen Verstärkung von 26 dB
im manuellen Betrieb führen. Es sei darauf hingewiesen,
daß der Wert der maximalen Verstärkung beim manuellen
Betrieb größer ist als derjenige Wert, der beim auto
matischen Betrieb möglich ist. Wenn es erwünscht ist,
ein Bild eines Gegenstandes aufzunehmen, der ziemlich
dunkel ist und der einen größeren Verstärkungsfaktor
erfordern würde, als er durch die automatische Verstär
kungsregelschaltung 10 bereitgestellt werden könnte,
dann kann somit ein Bild eines derartigen dunklen Ge
genstandes dadurch erhalten werden, daß die erfindungs
gemäße Verstärkungsregelschaltung vom automatischen Be
trieb (die Schalter S1 und S2 sind auf die Kontakte A
eingestellt) auf den manuellen Betrieb (die Schalter S1
und S2 sind auf die Kontakte M eingestellt) umgeschal
tet wird.
Darüber hinaus kann der Verstärkungsbereich im manuel
len Betrieb noch weiter ausgedehnt werden, indem der
Bereich der Spannung Em verbreitert wird, wie dies
durch die gestrichelte Linie im rechten Teil der
Fig. 2 veranschaulicht ist, gemäß der eine Verstärkung
für den Verstärker 3 von - 10 dB bis 26 dB reicht. Diese
nach unten gehende Auslenkung in der Verstärkung ermög
licht die Aufzeichnung von übermäßig hellen Gegenstän
den, wobei dieser erweiterte Bereich dadurch erzielt
werden kann, daß die Anschlüsse an den Kontakten des
Schalters S2 vertauscht werden. Dies bedeutet, daß die
Konstantstromquelle Q22 mit dem M-Kontakt verbunden
wird und daß der A-Kontakt unbeschaltet belassen wird.
Dies führt zu einer Absenkung der minimalen Verstär
kung der Verstärkungsregelungsschaltung, so daß ein
Bild eines Gegenstandes, der heller ist als durch die
automatische Verstärkungsregelschaltung zugelassen ist,
dadurch aufgenommen werden kann, daß vom automatischen
Betrieb in den manuellen Betrieb umgeschaltet wird. Da
mit gestattet die Erfindung ferner den Einsatz einer
Videokamera, um ein Luminanzsignal dann zu erhalten, wenn
der Hauptgegenstand von einer Helligkeit ist, die eine
Verstärkung fordert, welche außerhalb des typischen Be
reiches der automatischen Verstärkungsregelungsschal
tung liegt.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Regelung der Verstärkung eines Verstärkers mit
veränderbarer Verstärkung, der ein ihm zugeführtes Informationssignal mit sich
änderndem Pegel verstärkt, wobei die Anordnung einen mit dem Ausgang des
Verstärkers mit veränderbarer Verstärkung verbundenen Regelspannungsgenerator zur
Erzeugung eines Rückführ-Verstärkungsregelsignals, einen manuell veränderbaren
Widerstand zur Erzeugung eines manuellen Verstärkungsregelsignals und einen ersten Schalter
enthält, dem eingangsseitig das Rückführ-Verstärkungsregelsignal und das manuelle
Verstärkungsregelsignal zuführbar ist zur Auswahl des einen oder des anderen dieser
Signale als Ausgangssignal, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verstärker (3) mit veränderbarer Verstärkung das Informationssignal mit einer Verstärkung verstärkt, die in einem ersten und einem zweiten Bereich veränderbar ist,
daß eine Verstärkungsregelschaltung (10) eine Regelschaltung mit bestimmter Verstärkung enthält, die ein Regelsignal bestimmter Verstärkung liefert, welches einen ersten oder einen zweiten Wertebereich hat,
daß ein zweiter Schalter (52) vorgesehen ist, der mit dem ersten Schalter (S1) zur Auswahl der ersten oder zweiten Bereiche für das Verstärkungsregelsignal dient,
daß der Verstärker (3) mit veränderbarer Verstärkung erste und zweite Differenz- Transistorverstärker (31, 32) enthält,
daß der erste Differenz-Transistorverstärker (31) mit relativem Erdpotential über eine Stromspiegelschaltung (14) verbunden ist, die so geschaltet ist, daß sie das Verstärkungsregelsignal (I16) für den Verstärker mit veränderbarer Verstärkung empfängt und auf dieses Signal hin die Verstärkung des ersten Differenz- Transistorverstärkers (31) ändert, und
daß eine Konstantstromquelle (Q22) der Regelschaltung mit bestimmter Verstärkung mit der Stromspiegelschaltung (14) über den zweiten Schalter (S2) derart verbunden ist, daß in der Stromspiegelschaltung ein bestimmter Strom (I22) fließt.
daß der Verstärker (3) mit veränderbarer Verstärkung das Informationssignal mit einer Verstärkung verstärkt, die in einem ersten und einem zweiten Bereich veränderbar ist,
daß eine Verstärkungsregelschaltung (10) eine Regelschaltung mit bestimmter Verstärkung enthält, die ein Regelsignal bestimmter Verstärkung liefert, welches einen ersten oder einen zweiten Wertebereich hat,
daß ein zweiter Schalter (52) vorgesehen ist, der mit dem ersten Schalter (S1) zur Auswahl der ersten oder zweiten Bereiche für das Verstärkungsregelsignal dient,
daß der Verstärker (3) mit veränderbarer Verstärkung erste und zweite Differenz- Transistorverstärker (31, 32) enthält,
daß der erste Differenz-Transistorverstärker (31) mit relativem Erdpotential über eine Stromspiegelschaltung (14) verbunden ist, die so geschaltet ist, daß sie das Verstärkungsregelsignal (I16) für den Verstärker mit veränderbarer Verstärkung empfängt und auf dieses Signal hin die Verstärkung des ersten Differenz- Transistorverstärkers (31) ändert, und
daß eine Konstantstromquelle (Q22) der Regelschaltung mit bestimmter Verstärkung mit der Stromspiegelschaltung (14) über den zweiten Schalter (S2) derart verbunden ist, daß in der Stromspiegelschaltung ein bestimmter Strom (I22) fließt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstärkungsregelschaltung (10) einen dritten Differenz-Transistorverstärker (12)
enthält, der mit dem Ausgang der Anordnung verbunden ist und daß eine zweite
Stromspiegelschaltung mit dem Ausgang des dritten Differenz-Transistorverstärkers
verbunden ist zur Erzeugung des dem Verstärker mit veränderbarer Verstärkung
zugeführten Verstärkungsregelsignals (I16).
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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