DE338907C - Regelungsvorrichtung fuer Kraftmaschinen - Google Patents

Regelungsvorrichtung fuer Kraftmaschinen

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DE338907C
DE338907C DE1919338907D DE338907DD DE338907C DE 338907 C DE338907 C DE 338907C DE 1919338907 D DE1919338907 D DE 1919338907D DE 338907D D DE338907D D DE 338907DD DE 338907 C DE338907 C DE 338907C
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valve
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force
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DE1919338907D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen. Bei der Regelungsvorrichtung nach dem Hauptpatent 279653, bei der die Regelung einer Kraftmaschine, insbesondere einer Preßluftbohr-und Aufreibemaschine, durch einen umlaufenden Drehschieber gesteuert wird, ist zur Vermeidung des Durchgehens der Maschine bei plötzlichen Entlastungen in dem vom Treibmittel durchströmten Druckraum des Schiebers ein selbsttätiges Abschlußorgan angeordnet, das durch Federkraft in die Offenlage und durch Schleuderkraftwirkung in die Schließlage gebracht wird.
  • Dieses Abschlußorgan kann man vorteilhaft so ausbilden, daß es aus seiner Offenlage plötzlieh in die Schließlage schwingt, wenn bei der Entlastung der Maschine die der normalen Belastung entsprechende Drehzahl überschritten wird. Zu diesem Zweck müssen die Schleuderkraft und die Federkraft in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, daß die Federkraft erst beim Erreichen einer gewissen Schleuderkraft von dieser überwunden wird.
  • Die Zunahme der Schleuderkraft ist bei Überschreitung der der normalen Belastung entsprechenden Drehzahl sehr groß, was zur Folge hat, daß bei den für das innerhalb des Drehschiebers gelagerte Schwingventil in Frage kommenden Abmessungen der Schwungmassen und der Feder die Leerlaufdrehzahl, welche sich bei der Schließlage des Ventils einstellt, nur wenig größer als die Drehzahl bei normaler Belastung ist. Wenn nun aus irgendeiner ungewollten Ursache die Drehzahl etwas unter die Leerlaufdrehzahl sinkt, so schwingt das Ventil in die Offenlage und führt eine unnütze- Regelung herbei. Um ein ungewolltes vorzeitiges Öffnen des Abschlußorgans sicher zu verhüten, wirkt nach der Erfindung auf dieses Organ. eine Hemmung, die bei Überschreitung der normalen Drehzahl durch die Schleuderwirkung Überwunden werden muß. Infolge dieser zusätzlichen Kraft der Hemmung schwingt das Ventil erst in die Schließlage, wenn die Federkraft und die zusätzliche Kraft durch die Schleuderkraft überwunden wird. - Dies tritt bei einer höheren Drehzahl ein, als wenn das Ventil allein durch die Feder- und Schleuderkraft beherrscht wird. Diese Drehzahl liegt hiernach wesentlich höher als die Drehzahl bei normaler Belastung, so daß es auch einer größeren Abnahme der Schleuderkraft bedarf, damit das Ventil aus seiner Schließlage in die Offenlage schwingt. Diese Bewegung führt das Ventil erst aus, wenn die Abnahme der Schleuderkraft so groß geworden ist, daß durch die Federkraft auch die zusätzliche Kraft überwunden werden kann, welche durch die Hemmung bei der Offenlage des Ventils auf dieses ausgeübt wird. Eine kleinere ungewollte Verringerung der -Drehzahl hat daher noch nicht ein selbsttätiges Öffnen des Ventils zur Folge.
  • Die Hemmung kann vorteilhaft durch eine in der Bahn des Abschlußorgans nachgiebig gelagerte und durch eine Feder belastete Kugel gebildet werden, die durch Zusammenwirken mit Anschlagflächen des Abschlußorgans seiner Öffnungs- und Schließbewegung einen gewissen Widerstand bietet.
  • Erfolgt die Hemmung mit Hilfe eines das Abschlußorgan beispielsweise in seiner Schließlage haltenden Magneten, so' kann das Ventil erst dann in seine Offenlage schwingen, wdnn die Schleuderkraft so weit abgenommen hat, als der Größe der Hemmung durch den Magneten entspricht.
  • Auf der Zeichnung ist in Fig. I und 2 ein' Längsschnitt durch den mit einer Ausführungsform der Regelungsvorrichtung ausgerüsteten Drehschieber bei der Offen- und Schließlage des Schwingventils drgestellt.
  • In dem zur Steuerung der Masehine, z. B. einer Preßluftbohrmaschine, dienenden umlaufenden Drehschieber a ist um den Bolzen c ein Schwingventil d drehbar gelagert, das aus einem Schwungring mit mittlerer Durchgangsöffnung i besteht. Die äußere Umfläche k des Ringes d dient als Abschlußfläche, welche mit den Öffnungen b zusammenwirkt, durch die das Treibmittel in den Drehschieber a eintritt.
  • Das Schwingventil d steht unter dem. Einfluß einer Feder e, die es in die Offenlage zu bringen sucht. In einer Aussparung m eines den Drehschieber an einem Stirnende abschließenden Metallpfropfens k ist eine Kugel g geführt, die unter der Wirkung einer Druckfeder f gegen den Schwungring des Ventils d gedrückt wird. Der Ring ist an der mit der Kugel in Berührung stehenden Umfläche so ausgebildet, daß zwei Anschlagflächen für die Kugel g vorhanden sind, von denen die eine bei der Offenlage des Ventils durch die Abschlußfläche h und die andere bei der Schließlage des Ventils durch eine Stirnfläche o gebildet wird.
  • Bei der in Fig. I dargestellten Offenlage des Schwingventils, die es bei normaler Belastung einnimmt, tritt Druckluft durch die Öffnungen b und die mittlere Öffnung i in das Innere des Drehschiebers a und strömt von dort zur Maschine. Die Schwungmassen des Ringes des Ventils d sind so im Verhältnis zur Stärke der Feder e bemessen, daß die bei der der normalen Belastung entsprechenden Drehzahl erzeugte Schleuderkraft des Ringes durch die Kraft der Feder e gerade überwunden wird. Ferner legt sich die Kugel g so gegen die Umfläche h des Ringes, daß sie die Schließbewegung des Ventils hemmt.
  • Wird nun durch Unterbrechen der Arbeit, z. B. durch Absetzen des Bohrers, die Maschine entlastet, so schwingt das Ventil erst in die in Fig. 2 dargestellte Schließlage, wenn die Drehzahl so zugenommen hat, daß durch die Schleuderkraft des Ringes des Ventils d nicht nur die Kraft der Feder e, sondern auch die zusätzliche. Kraft der die Kugel g belastenden Feder f überwunden werden kann. Die Kugel g wird dann in ihre Führung m hineingedrückt und legt sich in der Schließlage des Ventils d gegen dessen Stirnfläche o (Fug. 2).
  • Bei der Schließlage deckt das Ventil d die Öffnungen b nur so weit ab, daß die noch für den Leerlauf der Maschine erforderliche Druckluftmenge in den Drehschieber a eintreten kann. Wird jetzt die Maschine durch Ansetzen des Bohrers belastet, so kann das Ventil erst in die Offenlage nach Fig. I schwingen, wenn sich die Drehzahl so verringert hat, daß infolge der Abnahme der Schleuderkraft des Ringes des Ventils d die Kraft der Feder e den Widerstand der die Kugel g belastenden Feder f überwinden kann.
  • Durch die Bemessung der Größe der Hemmeng, also beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Kraft der Feder f, ist män daher in der Lage, ohne auf die Bemessung des Ventils selbst angewiesen zu sein, die Leerlaufdrehzahl so hoch über die Drehzahl bei normaler Belastung zu legen, daß bei kleinerer Unterschreitung der Leerlaufdrehzahl nicht schon ein selbsttätiges Öffnen des Ventils d eintritt, sondern erst bei der unterhalb der Gefahrzone liegenden Drehzahl, die der normalen Belastung entspricht.
  • Die zur Ausführung der Hemmung dienenden Mittel beschränken sich nicht auf die in der dargestellten Ausführungsform angegebenen Mittel, die Hemmung kann vielmehr in beliebiger anderer Weise mechanisch, magnetisch oder auch elektromagnetisch erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: z. Regelungsvorrichtung . für - Kraftmaschinen nach Patent 279653, dadurch gekennzeichnet, daß. auf -das unter Schlee derkraft und Federwirkung stehende Abschlußorgan eine Hemmung wirkt, die bei Überschreitung der normalen .Drehzahl durch. die Schleuderwirkung überwunden werden muß.
  2. 2. Vorrichtung nach -Anspruch z, dadurch :gekennzeichnet, daß die Hemmung durch- eine in der Bahn des Abschlußorgans (d) nachgiebig gelagerte und durch eine Feder (f) belastete Kugel tg) gebildet wird, die durch Zusammenwirken mit Anschlagflächen (h, o) des Abschlüßorgans seiner Öffnungs- und Schließbewegüngeinen gewissen Widerstand bietet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß: die -Hemmung durch- einen das - Abschlußorgan (d) haltenden Magneten .erfolgt:
DE1919338907D 1919-11-21 1919-11-21 Regelungsvorrichtung fuer Kraftmaschinen Expired DE338907C (de)

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DE338907T 1919-11-21

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