DE338463C - Stromschlussdose fuer elektrische Schlosssicherungen mit einem in das Schluessellochragenden Stromschlussorgan - Google Patents
Stromschlussdose fuer elektrische Schlosssicherungen mit einem in das Schluessellochragenden StromschlussorganInfo
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- DE338463C DE338463C DE1919338463D DE338463DD DE338463C DE 338463 C DE338463 C DE 338463C DE 1919338463 D DE1919338463 D DE 1919338463D DE 338463D D DE338463D D DE 338463DD DE 338463 C DE338463 C DE 338463C
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- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/06—Electric alarm locks
Landscapes
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
Bei der Stromschlußvorrichtung für elektrische Schloßsicherungen gemäß dem Hauptpatent
besteht die Möglichkeit, beim Versuch unbefugter Schloßöffnung den Versuch nach Einrückung des Alarms fortzusetzen und auf
diese Weise unbekümmert um den Alarm zum Erfolg zu gelangen. Ebenso besteht die Möglichkeit,
nach kurzem Anschlagen der Alarmglocke von dem Versuch der unbefugten Schloßöffnung Abstand zu nehmen, bevor
noch die Aufmerksamkeit auf den Alarm gelenkt wird. Dadurch wird der Wert der Einrichtung
nach dem Hauptpatent beeinträchtigt.
Die erwähnten Mängel der Einrichtung des Hauptpatehtes werden gemäß vorliegender
Erfindung dadurch beseitigt, daß an dem gemäß Anspruch 2 des Hauptpatentes dem
Stromunterbrecher zugeordneten besonderen Schloß ein unter Federwirkung stehendes
- Kontaktstück vorgesehen wird, welches bei der Bewegung des Riegels des besonderen
Schlosses entweder in die Ruhestellung übergeführt oder in Alarmbereitschaftsstellung gebracht
wird, so daß im ersten Falle das Schloß ohne Alarm geöffnet werden kann, während im letzteren Falle beim Versuch der
Schloßöffnung und der Verschiebung des Schlüssellochstromsohlußorgans ein Daueralarm
in Tätigkeit tritt und das Schlüssellochstromschlußorgan gesperrt wird. Infolge dieser Einrichtung wird dem Einbrecher die
Möglichkeit genommen, sowohl unbemerkt von dem Vorhaben der unbefugten Schloßöffnung
abzustehen, nachdem die Alarmglocke kurz angeschlagen hat, als auch den Versuch trotz erdröhnender Alarmglocke- fortzusetzen.
Die neue Einrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar
zeigt
Fig. ι eine Ansicht des Innern des mit dem Hauptschloß verbundenen besonderen Schlosses
zum Betriebe des Sicherungskontaktes.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das in Fig. ι dargestellte Schloß, wobei die durch
den Schloßriegel bewegte Kontakteinrichtung in der Alarmbereitschaftsstellung dargestellt
ist.
Fig. 3 zeigt einen gleichen Schnitt wie Fig. 2, wobei jedoch die Kontakteinrichtung
in der Alarmstellung dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht zu Fig. 3.
Der Riegel des dem Hauptschloß zugeordneten besonderen Schlosses ist mit 1 bezeichnet.
Das besondere Schloß ist als Chubbschloß gedacht, von dem eine Zuhaltung in
Fig. ι und 2 angedeutet ist. 3 bedeutet einen in der Zuhaltung 2 sowie auch in den übrigen
Zuhaltungen vorgesehenen Schlitz und 4 einen am Riegel 1 sitzenden, durch die
Schlitze 3 der Zuhaltungen hindurchragenden Stift. Am Riegel 1 sitzt ein Arm 5, welcher
sich mit einer Isolierrolle 6 gegen eine Kontaktfeder 7 legt. 8 ist ein Kontaktsperrbolzen,
der unter dem Einfluß «ner Schraubenfeder 9 steht, welche den Riegel gegen die
Kontaktfeder 7 hin zu schieben sucht, die schwächer ist als die Kontaktfeder 7. 10 bezeichnet
das in das Schlüsselloch des Schlosses hineinragende Stromschlußorgan; 11 ist eine
auf dem verschiebbaren Stift 10 sitzende Buchse aus Isoliermaterial; 12 ist eine auf
dem Stift 10 aufsitzende Schraubenfeder, die den Stift nach vorn, d. h. in das Schlüsselloch
des Schlosses, zu schieben sucht; 13 ist eine Ringnut im Stift 10, in welche die Spitze des
Kontaktsperrbolzens 8 einzutreten vermag; 14 und 15 sind Riegelkontakte und 16 und 17
Anschlußkontakte für die Leitungen der Stromquelle.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt. Angenommen, daß Hauptschloß wäre
verschlossen, und die Sicherung befände sich in der in Fig. 2 dargestellten Alarmbereitschaftsstellung,
welche der auf der Zeichnung nicht dargestellten Riegelstellung entspricht, bei der die Kontakte 14 und 15 aneinanderliegen.
Wenn dann der rechtmäßige Besitzer das Schloß zu öffnen wünscht, dann verschiebt
er zunächst, unter Benutzung seines zum besonderen Schloß gehörigen Schlüssels, den Riegel 1 dieses besonderen Schlosses, wobei
er in die in Fig. 1 dargestellte Lage gelangt. Dabei gleitet der Stift 4 in den Schlitzen
3 der Zuhaltungen von dem rechtsseitigen 'Schlitzende nach dem linksseitigen Ende herüber.
Durch die Trennung der Kontakte 14 und'15 ist jetzt die Möglichkeit des Alarms
beseitigt. Die schwache Schraubenfeder 9 des Kontaktsperrbolzens 8 vermag jetzt den
Bolzen in der in Fig. 2 dargestellten Lage zu halten, auch wenn der Stift 10 so verschoben
wird, daß die Nut 13 vor die Bolzenspitze gelangt. Der rechtmäßige Besitzer vermag
daher den Stift ungehindert durch Einführung des· Schlüssels seines Hauptschlosses zurückzuschieben
und das Hauptschloß zu öffnen.
Wenn dagegen ohne vorherige Losschließung der Kontakte 14 und 15, d. h. während
sich der Riegel in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung befindet und bei entsprechen- j
der Feststellung der Feder 7, der Stift 10 beim Versuch einer unbefugten Schloßöffnung
vorgeschoben wird, dann wird der Kontaktsperrbolzen 8, sobald* die Nut 13 an seiner
Spitze vorübergeht, entgegen der Wirkung der schwachen Feder 9 vorgeworfen, so daß
die Bolzenspitze in die Nut 13 eintritt und einen Daueralarm betätigt und gleichzeitig
jedem weiteren Versuch der Schloßöffnung ein Ende macht.
Der rechtmäßige Besitzer kann dem Alarm ein Ende machen, indem er den zu dem besonderen
Schloß, gehörigen Schlüssel einführt und den Riegel 1 so verschiebt, daß die Kontakte
14 und 15 außer Eingriff miteinander gebracht werden. Dabei wird durch die
schwache Feder 9, infolge Zurückdrängung0 der Feder 7 durch die Rolle 6 des Armes 5,
der Bolzen 8 aus der Nut 13 herausgeschoben, so daß der Stift 10 unter dem Einfluß der
Feder 12 wieder in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage gelangt.
Claims (2)
1. Stromschlußdose für elektrische Schloßsicherungen
mit einem in das Schlüsselloch ragenden Stromschlußorgan nach Patent 283425, dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (1) des dem Stromunterbrecher zugeordneten besonderen
Schlosses bei seiner Bewegung ein mit dem in das Schlüsselloch ragenden Stromschlußorgan
(10) zusammenwirkendes federndes Kontaktstück (8) entweder in die Ruhestellung überführt oder in die Alarmbereitschaftsstellung
einrückt, so daß das Schloß darauf im ersten Falle ohne Alarm geöffnet werden kann, dagegen beim Versuch
unbefugter Schloßöffnung ein Daueralarm in Wirksamkeit tritt und gleich- go
zeitig das Schlüssellochstromschlußstück gesperrt wird.
2. Stromschlußdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von deni
Riegel des besonderen Schlosses gesteuerte federnde Kontaktstück (8) aus einer am Schloßgehäuse sitzenden stärkeren
Feder (7) und einem unter dem Einfluß einer schwächeren Gegenfeder (9)
stehenden Sperrbolzen besteht, welcher in eine Aussparung des Stromschlußstückes
(10) einzufallen vermag.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338463T | 1919-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338463C true DE338463C (de) | 1921-06-20 |
Family
ID=6222586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919338463D Expired DE338463C (de) | 1919-09-14 | 1919-09-14 | Stromschlussdose fuer elektrische Schlosssicherungen mit einem in das Schluessellochragenden Stromschlussorgan |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338463C (de) |
-
1919
- 1919-09-14 DE DE1919338463D patent/DE338463C/de not_active Expired
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