DE337350C - Einrichtung zum gleichmaessigen Heben der Trommel bei den in einen Heuwender umwandelbaren Schwadrechen - Google Patents
Einrichtung zum gleichmaessigen Heben der Trommel bei den in einen Heuwender umwandelbaren SchwadrechenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/02—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein-. richtung zum gleichmäßigen Anheben der
Trommel bei seitwärtswerfenden Schwadrechen, die durch Schwenkung der Trommel
um einen Zapfen als Heuwender mit entgegengesetzt zur . Fahrrichtung werfender Trommel benutzbar sind.
Es gibt bereits Heubearbeitungsmaschinen, bei denen. die winkelrecht und schräg zur
ίο Fahrrichtung einstellbare Trommel fest am
Fahrgestell angeordnet ist und durch Schwingung des Fahrgestells um die Laufradachse
gleichmäßig in der Wendestellung in Höhe einstellbar ist; diese Maschinen können sowohl
als Heuwender wie als Schwadrechen durch Verschwenken der Trommel benutzt werden.
Es gibt ferner als Heuwender benutzbare Schwadrechen, bei denen die Trommel einerseits
gelenkig mit dem Fahrgestell verbunden ist und anderseits durch Stützkörper getragen
wird, und bei denen die Trommel durch Schwingung des Fahrgestells um die Laufradachse
in der Höhe verstellbar ist. Bei diesen Maschinen macht es aber wegen der gelenkigen Verbindung zwischen Fahrgestell
und Trommel große Schwierigkeiten, die zur Kraftübertragung hotwendigen Hebelarme
bei den beiden Trommelstellungen so zu wählen und anzuordnen, daß die Trommel gleichmäßig gehoben wird.
. - Nach der Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß die beim Schwadrechen mit dem Gestell gelenkig verbundene Trommel beim Heuwenden durch hintereinanderliegende Führungen mit dem Fahrgestell fest verbunden wird und so seine Schwingbewegung unmittelbar mitmacht.
. - Nach der Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß die beim Schwadrechen mit dem Gestell gelenkig verbundene Trommel beim Heuwenden durch hintereinanderliegende Führungen mit dem Fahrgestell fest verbunden wird und so seine Schwingbewegung unmittelbar mitmacht.
Vorteilhaft ist es, das beim Schwadrechen vorhandene Gelenk so auszubilden, daß es:in
der Wenderstellung zum Festhalten· der Trommel am Fahrgestell dient. Vor oder hinter dieser Festhaltung stützt sich die
Trommel auf das Fahrgestell.
Zwecks Einstellung der Trommel in beiden Arbeitslagen ist das auf zwei Rädern ruhende
Fahrgestell mit der Deichsel oder dem Deichselrahmen einstellbar verbunden, so daß die
das Trommelgestell mit dem Fahrgestell verbindenden Gelenke durch Schwingen des Fahrgestells um die Radachse in der Höhe
verstellt werden. Dadurch wird dann die Höhe der Trommel, wenn sie zum Heurechen
schräg liegt, geregelt. Befindet sich die Trommel in der Wendelage, so wird sie erfindungsgemäß
mit dem Fahrgestell festgekuppelt und macht so seine Schwingung ohne weiteres mit. :
Fig. ι zeigt als ein Ausführungsbeispiel eine Maschine im Grundriß; Fig. 2 zeigt das
rechte Trommelende im Grundriß, Fig. 3 dasselbe in Seitenansicht; Fig. 4 zeigt das Gelenk
s zwischen Fahrgestell d und Stange k (s. Fig. i, 2, 3); Fig. 5 zeigt das linke Trommelende im Grundriß, Fig. 6 dasselbe in
Seitenansicht; Fig. 7 zeigt als ein weiteres Ausführungsbeispiel eine Maschine mit um- ■ '
drehbarer Trommel im-Grundriß-. - ..-■·-
Die Maschine nach Fig. ι wird für die Heuwenderstellung b1 der Trommel nur von
den Laufrädern a, für die Rechenstellung b der Trommel außerdem von dem Stützrad c
getragen. Die Trommel ist in der Schwadrechenstellung b mit dem Fahrgestell d mittels
der Universalgelenke e und s gelenkig verbunden. Die Gelenkachse ist die Linie,
die durch 'die Gelenke e und s geht. Die ίο Trommelachse, die etwa die SchwerlJnie der
gesamten Trommel bilden mag, geht durch das Gelenk e. Dieses ist ein Universalgelenk
und befindet sich an der Stange g, die bei h drehbar mit dem Fahrgestell d verbunden ist.
V5 Das Gelenks (Fig. 1, 2, 3 und 4) besteht aus
einer gabelförmigen Führung /, die am Fahrgestell d befestigt ist;- und aus dem in ihr gelagerten
unter Federdruck stehenden Bolzen i. Dieser ist in der gabelförmigen Führung f
gelagert und greift in die an der Trommel b befestigte Stange k (Fig. 3) ein. Am Fahrgestell
d (Fig. 1) ist durch das .Gelenk I der
Deichselrahmen r angelenkt. Fest mit dem Fahrgestell d ist der den Sitz tragende Arm m
as verbunden, mit welchem ein Bock 0 fest verschraubt
ist, in dem die Kurbelwelle η gelagert ist. An ihr hängt im Lagerbock 0 die
durch Zahnräder von der Welle 11 aus angetriebene
Schraubenspindel p, die den Deichselrahmen r hebt und senkt. Da die Deichsel an
ihrer Spitze durch die Zugtiere auf gleicher Höhe gehalten wird, werden sich, wenn der
Fahrradrahmen d gedreht wird, die Gelenke e und ζ (Fig. 1) heben und somit auch die
Trommel, wenn sie in der Schwadrechenlage liegt. Um die Trommel gleichmäßig zu heben,
müssen sich die Hebelarme i zu it wie ν zu. w
(Fig. 1) verhalten.
■ Beim Schwadrechen wird die Trommel mittels
der Zahnräder 1, 2, 3 und 4 angetrieben. . Um die Trommel aus der Schwadrechenstellung
b (Fig. 1) in die Wendestellung b1 zu
bringen, wird der Bolzen i (Fig. 1, 2, 3 und 4)
so weit herausgezogen und gedreht, bis sich die Zunge 5 des Gelenkbolzens i auf den Ansatz
6 des Gelenkkörpers legt. Alsdann wird die Trommel b um Gelenk e fFier. 1) nach
vorn geschwenkt, wobei die Stange k in der Führung 2 gleitet und die Trommel seitlich
verschiebt, bis die das Universalgelenk 9 tragende Stange g in Stellung g1, das Gelenk e in
Stellung e\ die Stange k in Stellung k1 kommt
und die mit der Stange k fest verbundene Knagge 7 (Fig. 1, 3 und 4) gegen die Zunge 5
stößt, diese mit dem Gelenkbolzen i herumdreht, bis der Gelenkbolzen i durch den Federdruck
in die Vertiefung 8 der Stange k eingreift, Gleichzeitig ist die am rechten Ende
des Trommelrahmens b1 weiter vorn befindliehe
Führung 9 (Fig. 1, 2 und 3) auf dem Fahrgestellfortsatz d und auf dem Arm 10
j (Fig. 2 und 3) desselben entlang gerutscht. j An diesem Trommelende liegt also die Trom-'
mel vorn mittels der Führung 9 auf dem
j Arm 10 (Fig. 2 und 3) des Fahrgestells d und weiter hinten mittels der mit der Trommel
festverbundenen Stange k in der erabel-
; förmigen Führung des Gelenkes 2 auf und ist j durch den Bolzen i gegen Verschiebung gesichert.
Am anderen Trommelende hängt die Trommel im Gelenk e1 (Fig. 5)- am Laufradgestell
d. Beim Höher- oder Tieferstellen des hinteren Endes des Fahrgestelles wird also
die Trommel dieselbe Bewegung wie das Fahrgestell machen.
Die für Schwadrechen wirksame Stützrolle- c wird für die Wenderstellung vorteilhaft
hochgehoben, hochgeschwungen" oder ganz entfernt, braucht also für die Wenderstellung
im Ausführungsbeispiel nicht wirksam zu sein.
In der Wenderstellung wird -die Trommel
durch die Zahnräder 1, 2 11 und 12 angetrieben.
Die Führung 9 kann in Fortfall kommen, wenn die Führung des Gelenkes 2 entsprechend
lang ausgebildet wird.
Im Ausführungsbeispiel schließt die Trommel in der Wenderstellung mit der Fahrrichtung
einen Winkel ein, der etwas größer als ein rechter ist. Die Trommel kann für die
Wenderstellung auch mit der Fahrrichtung einen Winkel einnehmen, der gleich einem rechten
Winkel ist.'
Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform
der Maschine mit dem gleichen Erfindungsgedanken wie die in Fig. 1. Bei ihr wird die
Trommel, um aus der Schwadrechenstellung b in die Wenderstellung b1 zu gelangen, in
welcher sie das Material entgegengesetzt zur Fahrrichtung wirft, um mehr als 900 geschwenkt,
d. h. umgedreht, während sie nach Fig. ι um weniger als 900 herumgeschwenkt
wird.
In der Schwadrechenstellung der Fig. 7 ist die Trommelt mit ihrem vorderen Ende an
der Lenkerstange 13, die am Fahrgestell d bei
14 ihren Drehpunkt hat und sich auf die mit dem Fahrgestell d verbundene Stange 15
stützt, aufgehängt, und zwar an einem kugelig ausgebildeten Zapfen 16. Durch den Vorstecker
17 ist die Lenkerstange 13 mit dem Fahrgestell d verbunden. Das hintere Trommelende
ist bei der Schwadrechenstellung bei 18 durch die mit der Trommel festverbundene
Stange 19 gelenkig mit dem Fahrgestell d verbunden. Die Trommel ist demnach
in der Schwadrechenstellung linksseitig .-. bei 16, rechtsseitig bei 18 am Fahrgestell d
gelenkig befestigt und wird an diesen beiden Stellen durch das Fahrradgestell d und weiter
hinten durch das Stützrad c in der Höhe ge-
halten. Der Antrieb erfolgt hier durch die Zahnräder i, 2, 20, 21. Das Hoch- und Tiefstellen
der Trommel erfolgt wieder, wie im vorigen Beispiel, durch Drehen an der Kurbei
n, wodurch sich die Gelenke 16, 18, und mit ihnen die Trommel, heben oder senken.
Um nun die Trommel aus der Schwadrechenstellung b in die Wenderstellung δ1 zu
bringen, wird die gelenkige Verbindung bei 18 gelöst und der Vorstecker 17 am anderen
Trommelende entfernt". Die Trommel hängt jetzt mit ihrem einen Ende im Kugelgelenk
16 an der Lenkerstange 13, während das andere Ende der Trommel durch die Stützrolle c
getragen wird. Jetzt wird die Trommel so verschwenkt, daß die Lenkerstange 13 die
Lage 13', ihr Kugelzapfen 16 die Lage 16'
und die Trommel b die Lage b1 einnimmt. Der Führungsteil χ kommt in die Lage x1
und greift in die öse y ein und wird hier durch den Federbolzen 22 verriegelt. Die
Trommel liegt außerdem mit diesem Ende auf dem Ausläufer 27, der mit dem Fahrgestell
d fest verbunden ist. Die Trommel wird also von dem Fahrgestell d getragen.
Am anderen Trommelende hängt die Trommel im Kugelzapfen 16' der Lenkerstange 13', die
sich auf die Stange 15 stützt. Die Trommel wird durch die Zahnräder 1, 2, 23, 24 angetrieben.
Durch Drehen des Rahmens um die Achse der Laufräder wird die Trommel gehoben
oder gesenkt, sie macht also die Bewegungen des Fahrgestelles genau mit.
Die Trommel wirft im Ausführungsbeispiel beim Wenden das Material entgegengesetzt zur Fahrrichtung, kann aber auch so angeordnet und ausgebildet sein, daß das Material etwas schräg zur Fahrrichtung geworfen wird.
Die Trommel wirft im Ausführungsbeispiel beim Wenden das Material entgegengesetzt zur Fahrrichtung, kann aber auch so angeordnet und ausgebildet sein, daß das Material etwas schräg zur Fahrrichtung geworfen wird.
Man kann statt des in beiden Ausführungsbeispielen Fig. ι und 7 angewendeten beweglichen
Schwenkzapfens e (Fig. 1) und 16 (Fig. 7) einen am Fahrgestell fest gelagerten
Schwenkzapfen anwenden. Statt der starren Trommel kann auch eine unstarre Anwendung
finden. Die Verbindung zwischen der Trommel und dem Fahrgestell braucht für die Wenderstellung keine unbedingt starre zu
sein; die Trommel kann in dieser Stellung etwas in der Höhe zum Fahrgestell ausweichen,
um sich beispielsweise den Bodenunebenheiten besser anpassen zu können.
Claims (3)
1. Einrichtung zum gleichmäßigen Heben der Trommel bei den in einen Heuwender
umwandelbaren Schwadrechen mit um einen Zapfen schwenkbarer Trommel,
dadurch gekennzeichnet, daß die in Schwadrechenstellung mit dem Fahrgestell gelenkig verbundene Trommel in
der Wenderstellung mittels hintereinanderliegender, auf einer Trommelseite befindlicher
Führungen fest mit dem Laufradgestell verbunden ist und so dessen Einstellbewegung
unmittelbar mitmacht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die in der Schwadrechenstellung durch ein Gelenk (z, Fig. 1) mit dem Fahrgestell gelenkig
verbundene Trommel in der Wenderstellung in diesem Gelenk fest mit dem Fahrgestell
verbunden ist und außerdem vor oder hinter diesem Gelenk noch auf dem
Laufradgestell mittels eines Bügels o. dgl. (9, Fig. 1) aufliegt.
3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die in der ■"-Schwadrechenstellung
an einem Ende durch ein Gelenk (18, Fig. 7) mit dem Fahrgestell gelenkig verbundene Trommel
in der Wenderstellung auf derselben Seite durch Ösen {χ, y) ο. dgl. und Steckstift ■■-(22)
mit dem Fahrgestell verbunden ist und außerdem hinter dieser Verbindung auf einem Fortsatz (27) o. dgl. des Fahrgestells
aufliegt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337350T | 1915-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337350C true DE337350C (de) | 1921-06-02 |
Family
ID=6221378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915337350D Expired DE337350C (de) | 1915-05-15 | 1915-05-15 | Einrichtung zum gleichmaessigen Heben der Trommel bei den in einen Heuwender umwandelbaren Schwadrechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337350C (de) |
-
1915
- 1915-05-15 DE DE1915337350D patent/DE337350C/de not_active Expired
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