DE337188C - Einrichtung an Elektrizitaetszaehlern mit Maximumzaehlwerk - Google Patents

Einrichtung an Elektrizitaetszaehlern mit Maximumzaehlwerk

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DE337188C
DE337188C DE1920337188D DE337188DD DE337188C DE 337188 C DE337188 C DE 337188C DE 1920337188 D DE1920337188 D DE 1920337188D DE 337188D D DE337188D D DE 337188DD DE 337188 C DE337188 C DE 337188C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Einrichtung an Elektrizitätszählern mit Maximumzähiwerk. Die nachstehend beschriebene neue Einrichtung dient einerseits zur Bestimmung der Höchstbelastung, anderseits zur Bestimmung des Zeitintegrals der Spannungsquadrate zwecks Ermittelung des sogenannten effektiven Scheinverbrauchs in Gleich- oder Wechselstromanlagen.
  • Die Bestimmung der Höchstbelastung kann sich hierbei auf den Größtwert der Wirkleistung oder der Blindleistung oder der Scheinleistung erstrecken und erfolgt dadurch, daß jeweils der entsprechende Elektrizitätszähler (Wattstunden-, Blindverbrauchs-, Amperestunden-, Amperequadratstunden-, Komplexwattstundenzähler usw.) in - an sich bekannter Weise mit einer aus Maximumzählwerk, Schleppzeiger und Uhr bestehenden Maximumeinrichtung ausgerüstet wird.
  • Außer der Bestimmung eines (oder gegebenenfalls zugleich mehrerer) dieser Größtwerte ist nicht selten auch -die Feststellung des effektiven Scheinverbrauches, definiert durch den Ausdruck von tarifpolitischer Bedeutung (E bezeichnet die Gebrauchsspannung in Volt, J die Stromstärke in Ampere, T diejenige Zeit in Stunden, während welcher der betreffende Anschluß vom liefernden Kraftwerk unter Spannung gehalten worden war; vgl. Elektrotechnische Zeitschrift 1919, S. Z15). Darf, wie es in der Regel praktisch zutrifft, die Gebrauchsspannung E als annähernd konstant angesehen werden, so kann der Ausdruck (Z) in die eine meßtechnisch einfache Auswertung gestattende Form gebracht werden.
  • In dem Produkt Z1 #.Z2 wird bestimmt Z. der Faktor Z1 = E2. T (Zeitintegral der Spannungsquadrate) mit Hilfe eines Spannungszeitzählers, der für jede Ableseperiode die Gesamtzeit T, multipliziert mit der Konstanten C = E2, verzeichnet (für ein n-phasiges System wäre C = n E2 zu wählen) ; Stromquadrate) mit Hilfe eines Amperequadratstundenzählers ; zweckmäßig wird derselbe zugleich mit einer Maximumeinrichtung zur Feststellung des Größtwertes der (effektiven) Scheinleistung verbunden.
  • Durch Ziehen der Quadratwurzel aus dem Produkte 2l # ZZ erhält man den Wert A, in Scheinwattstunden.
  • Erfindungsgemäß kann nun die Uhr der Maximumeinrichtung des Amperequadratstundenzählers, oder der Maximumeinrichtung irgendeines anderen mit diesem in Reihe geschalteten Elektrizitätszählers, oder die den Maximumeinrichtungen einer Zählergruppe gemeinsame Uhr zugleich als Spannungszeitzähler verwendet werden, wenn Vorkehrung getroffen ist, daß beim Ausbleiben der Netzspannung selbsttätig der- Stillstand und bei ihrer Rückkehr selbsttätig die Wiederingangsetzung der Uhr erfolgt. Dieser Bedingung genügt der bekannte Uhrantrieb durch ein"-n an der Netzspannung -liegenden Ferrarismotor ohne weiteres. Falls eil mechanischer Uhrantrieb zur Verwendung kommt, wird das Gangpendel (die Unruhe) der Uhr durch die bei den Stromzeitzählern bekannte elektromagnetische Vorrichtung (deren Relais hier an der Netzspannung liegt, also dem Verbrauchsstromkreis parallel geschaltet ist) bei Unterbrechung der Netzspannung gehemmt und bei ihrer Rückkehr wieder zum Lauf freigegeben. Die Uhr wird mit einem Zählwerk verbunden, und zwar zweckmäßig über eine derart bemessene Übersetzung, daß auf der Anzeigevorrichtung des Zählwerks das Produkt der Zeit T in eine bestimmte Potenz der in den Stromlieferungsbedingungen des Kraftwerks festgelegten mittleren Gebrauchsspannung E ablesbar ist.
  • Durch die vorstehend beschriebene Einrichtung kann somit ein besonderes Uhrwerk für die Voltstundenzählung erfindungsgemäß erspart werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: _. Einrichtung an Elektrizitätszählern mit aus Maximumzählw erk, Schleppzeiger und Uhr bestehender Maximumeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise durch einen von der Netzspannung gespeisten Ferrarismotor in Gang gehaltene Uhr der Maximumeinrichtung zugleich ein Zählwerk antreibt, dessen Anzeigevorrichtung die Zeit verzeichnet, während welcher die zu überwachende Anlage unter Spannung gestanden hat, zweckmäßig gleich multipliziert mit der jeweils in Betracht kommenden Potenz der festgesetzten mittleren Gebrauchsspannung.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanisch angetriebene Uhr der Maximumeinrichtung mit der an sich bekannten elektromagnetischen Ganghemmungsvorrichtung versehen wird, deren Relais von der Netzspannung erregt ist und während des etwaigen Ausbleibens derselben Stillstand der Uhr bewirkt.
DE1920337188D 1920-04-29 1920-04-29 Einrichtung an Elektrizitaetszaehlern mit Maximumzaehlwerk Expired DE337188C (de)

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