DE428228C - Elektrizitaetszaehler mit Maximumzeiger - Google Patents

Elektrizitaetszaehler mit Maximumzeiger

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DE428228C
DE428228C DEM82661D DEM0082661D DE428228C DE 428228 C DE428228 C DE 428228C DE M82661 D DEM82661 D DE M82661D DE M0082661 D DEM0082661 D DE M0082661D DE 428228 C DE428228 C DE 428228C
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DEM82661D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Elektrizitätszähler mit 1Vlaximumzeiger. Es sind Elektrizitätszähler bekannt, bei denen mit dem Zählwerk ei'n Maximumzeiger verbunden ist. Dieser Maximumzeiger belastet nun das Zählwerk und vergrößert dadurch die Fehler des Zählers bei kleinen Belastungen. Auch können in dein immerhin verwickelten Mechanismus des Maximumzeigers leichter als bei einem gewöhnlichen Zählwerk Klemmungen eintreten, die erhebliche Fehlangaben nicht nur des Maximumzeigers, sondern auch des Zählers selbst verursachen. Die vorliegende Erfindung soll diese Mängel abstellen. Zu diesem Zwecke wird der Maximumzeiger nicht mehr vom Zähler selbst angetrieben, sondern von einem Hilfszähler, der mit dem Hauptzähler in ein Gehäuse eingebaut ist und dessen Konstruktion einfacher ist als die des Hauptzählers. Die Auslösung des Maximumzeigers, die nach Wunsch etwa alle ih bis % Stunde stattfindet, wird dabei durch -ein Uhrwerk oder einen Zeitzähler betätigt, der etwa von derselben Bauart ist wie der Zähler zur Betätigung des Maximumzeigers. -Man kann mit der Uhr oder dem Zci tzähler auch ein Zählwerk verbinden und den Zeitzähler so anschließen, daß er nur dann läuft, wenn der Haupttransformator der Anlage eingeschaltet wird. Seine Angaben sind dann gleichzeitig ein Maß für die Transformatorenleerlaufverltiste.
  • Der Maximumzeiger wird zweckmäßig mit einer Kontaktvorrichtung versehen, welche ein Warnungszeichen betätigt, das dem Betriebsleiter davon Kenntnis gibt, daß eine bestimmte Belastung überschritten wird, und ihn dadurch in die Lage setzt, beizeiten Maßnahmen zu ergreifen, die ihn vor einer erhöhten tariflichen Belastung schützen. Es kann z. B. der von dem Zählwerk fortbewegte und in gewissen Zeitabständen ausgeschaltete \Iitnehmerzeiger des Maximumwerks einen auf der Skala des ZIaximumzeigers verstellbaren Kontakt schließen, der ein optisches oder akustisches Signal im Zimmer des Betriebsleiters betätigt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt.
  • Es ist vorausgesetzt, daß der Verbrauch eines Großabnehmers gemessen werden soll. Zu dem Zweck ist ein Großkonsumentenz iihler i a für besonders 'große Meßgenauigkeit e3 angeordnet, der in der normalen Aron-Schaltung geschaltet ist. Der Maximumzeiger b wird durch einen Zähler angetrieben, welcher als Drehstromzähler für gleichbelastete Phasen geschaltet ist, wozu mir ein einziges messendes System benötigt wird. Ein ganz ähnliches System wird in dem Zeitzähler c verwendet, System neben dem Rlaximumzeiger angeordnet ist.
  • Der Zeitzähler löst in bestimmten Zeiträumen (i,14, % oder i Stunde) den -Mitnebiner cl mechanisch oder elektrisch aus. In der Abbildung ist diese Auslösung nicht gezeichnet, sondern nur durch die Kuppels s tange k angedeutet, welche von dein Zeitzähler in gewissen Zeitabständen mechanisch betätigt wird und dadurch die Rückführung des 'Mitnehmers (f auf seine Nullstellung bewirkt. Der Zeitzähler c wird erst nach dem Einlegen des Hauptschalters h. durch Schließen des Kontaktes g in Gang gesetzt. Natürlich wird der Maximumzeiger nur bei gleichen Belastungen aller drei Phasen richtig zeigen. Da jedoch in großen Anlagen - und nur dafür kommen Maximumzeiger in Frage -die Belastungen der drei Phasen in den meisten Fällen nur sehr wenig voneinander verschieden sind, so wird die Anzeige des Maximums, die an und für sich nur einen Korrekturwert darstellt, mit genügender Genauigkeit vorgenommen werden können. Aber gerade dadurch erreicht man eine größere Einfachheit als bei den bisherigen Anordnungen, weil man mit diesem kleinen Apparat die Möglichkeit hat, das Maximum der Belastung festzustellen, ohne die Angabe des Hauptzählers irgendwie zu beeinflussen. Da ferner der Mitnehmerzeiger d die Kontaktvorrichtung e beim Erreichen einer verhältnismäßig tiefliegenden Leistung betätigt .und dadurch das Warnungssignal f ertönen läßt, so wird es der Abnehmer immer in der Hand haben, die Härten des Tarifs zu vermeiden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSFRÜCHE: i. Elektrizitätszähler mit Maximumzeiger, dadurch gekennzeichnet, daß der Maximumzeiger von einem besonderen Elektrizitätszähler angetrieben wird, der nur vom Netze, nicht aber vom Hauptzähler beeinflußt wird, zum Zwecke, die Registrierung des Maximums den jeweiligen Belastungsverhältnissen des Netzes anzupassen, ohne dabei die Funktion des Hauptzählers zu beeinflussen.
  2. 2. Elektrizitätszähler mit Maximumzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb für den Maximumzeiger ein Drehstromzähler für gleichbelastete Phasen bzw. ein Einphasenzähler verwendet wird..
  3. 3. Elektrizitätszähler mit Maximumzeiger nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung des Maximumzeigers durch einen Zeitzähler erfolgt, welcher gemeinsam mit dem Haupttransformator der Anlage ein-und ausgeschaltet wird. d.., Elektrizitätszähler mit Maximumzeiger nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Maximumzeiger eine einstellbare Kontaktvorrichtung besitzt, welche vor Erreichung des für den Tarif zugrunde zu legenden Maximums betätigt wird, zum Zwecke, bei Erreichung einer gewissen, unterhalb dieser Grenze liegenden Leistung ein Warnsignal zu betätigen. 5. Elektrizitätszähler mit Maximumzeiger nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Elektrizitätszähler und die Maximumeinrichtung in einem Gehäuse untergebracht sind.
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