DE337111C - Verfahren zur kuenstlichen Zugerzeugung und zur Waermeausnutzung der Rauchgase bei Feuerungen mit mechanisch erzeugtem Unterdruck - Google Patents

Verfahren zur kuenstlichen Zugerzeugung und zur Waermeausnutzung der Rauchgase bei Feuerungen mit mechanisch erzeugtem Unterdruck

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DE337111C
DE337111C DE1919337111D DE337111DD DE337111C DE 337111 C DE337111 C DE 337111C DE 1919337111 D DE1919337111 D DE 1919337111D DE 337111D D DE337111D D DE 337111DD DE 337111 C DE337111 C DE 337111C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L2700/00Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/001Installations for increasing draught in chimneys

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur künstlichen Zugerzeugung und zur Wärmeausnutzung der Rauchgase bei Feuerungen mit mechanisch erzeugtem Unterdruck: Durch das Patent 263293 ist ein Verfahren zur künstlichen Zugerzeugung durch Flüssigkeitsstrahlgebläse bei Fenerungsanlagen geschützt, bei welchem der Unterdruck an den Rosten der Feuerungen durch Injektordüsenwirkung mittels Flüssigkeitsstrahlgebläse erzeugt wird. Bei diesem Verfahren müssen also die Gase mit der in den Apparat eintretenden Temperatur, also mit dem entsprechend erhöhten Volumen, durch die Injektordüsen abgesaugt werden. Es sind mithin durch die Flüssigkeitsstrahlen -große Volumina zu fördern.
  • Im Gegensatz hierzu behandelt die vorliegende Erfindung ein Verfahren, bei welchem die Gase mit einer entsprechenden niederen Temperatur, also mit geringerem Volumen, durch ein Wasserstrahlgebläse abgesaugt werden. Das Kennzeichen des Verfahrens besteht darin, daß die Rauchgase in ein geschlossenes Gefäß eintreten, an welchem dem in demselben herrschenden Unterdruck entsprechend eine Flüssigkeitssäule hängt.
  • Berieselt man nun in dem geschlossenen Gefäß die Rauchgase durch einen Flüssigkeitsstrahl, so hat die Luftpumpe die Rauchgase nur mit dem durch die Berieselung verkleinerten Volumen abzusaugen. In die an dem geschlossenen Gefäß hängende Flüssigkeitssäule kann ein Wärmeaustauscher in gleicher Art wie nach Patent 263293 eingeschaltet werden. Da die Volumina der Rauchgase den absoluten Temperaturen entsprechen, so ist die Volumenverringerung der Rauchgase nach Berieselung durch die Flüssigkeitsstrahlen eine erhebliche. Treten z. B. in das Gefäß stündlich t ooo cbm von einer Temperatur von 35o° ein, so wären dieselben nach dem Verfahren des Patents 263293 auch abzusaugen. Werden jedoch nach dem vorliegenden Verfahren diese Rauchgase auf eine Temperatur von 17o° durch die Flüssigkeitsstrahlberieselung zurückgekühlt, so verhalten sich die absoluten Temperaturen wie 273 + 350 = 623 zu 273 + 170 - 443. Mithin sind statt r ooo cbm nur , also 7oo cbm abzusaugen. Als Flüssigkeiten können, ähnlich wie bei dem Verfahren nach Patent 263293, Flüssigkeiten von höherem Siedepunkt als Wasser zur Anwendung kommen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Verfahrens zur Darstellung gebracht. Es ist bezeichnet mit A der Eintritt der Rauchgase in das geschlossene Gefäß B, an welchem die Flüssigkeitssäule C hängt; in diese ist der Wärmeaustauscher D eingeschaltet. Der Ausguß der Flüssigkeitssäule C mündet in ein mit der Umlaufflüssigkeit gefülltes geschlossenes Gefäß E, und zwar unterhalb des Flüssigkeitsspiegels. Die Zirkulationsflüssigkeit wird zweckmäßig durch eine kombinierte Flüssigkeitsluftpumpe F gefördert, und zwar wird die zur Berieselung der Rauchgase dienende Flüssigkeit bei G dem geschlossenen Gefäß B zugeführt, während die Rauchgase durch einen Teil der Flüssigkeitsstrahlen und die Pumpe durch I-1 abgesaugt werden. Dieselben entweichen durch Rohr T abgekühlt und gereinigt in die Atmosphäre.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFi: Verfahren zur künstlichen Zugerzeugung und zur Wärmeausnutzung der Rauchgase bei Feuerungen mit mechanisch erzeugtem Unterdruck, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauchgase in ein geschlossenes Gefäß geführt werden, an welchem eine dem - Unterdruck entsprechende Zirkulationsflüssigkeitssäule hängt, in die ein zur Aufnahme der Wärmeenergie dienender Austauscher eingeschaltet ist, wobei die Zirkulationsflüssigkeit durch eine Pumpe in Kreislauf gesetzt wird und gleichzeitig ein Teil dieser Zirkulationsflüssigkeit die Rauchgasabsaugung durch Injektorwirkung vollzieht.
DE1919337111D 1919-04-20 1919-04-20 Verfahren zur kuenstlichen Zugerzeugung und zur Waermeausnutzung der Rauchgase bei Feuerungen mit mechanisch erzeugtem Unterdruck Expired DE337111C (de)

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