DE337013C - Schrotflinte mit Mauserkammerverschluss - Google Patents
Schrotflinte mit MauserkammerverschlussInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/38—Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
- F41A9/39—Ramming arrangements
- F41A9/40—Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer
- F41A9/41—Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer pushing unbelted ammunition from a box magazine on the gun frame into the cartridge chamber
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/12—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
- F41A15/14—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on or within the bolt; Extractors per se
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- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
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Description
- Schrotflinte mit 1Vlauserkammerverschluß nach -Gewehr Modell 98. Die Erfindung betrifft eine Schrotflinte mit Mauserkammerverschluß nach Gewehr Modell 98, welche sich dadurch auszeichnet, d!aß das bekannte Militärgewehr Modell 98 mir geringfügiger Abänderungen und weniger Mittel bedarf, um als Schrotflinte Verwendung zu finden, wodurch erreicht ist, daß die vielen noch vorhandenen Militärgewehre Modell 98 in Jagdwaffen umgeändert werden können. Dadurch, daß nur wenige Teile umgeändert werden, wird die Umänderung der Militärwaffe in eine Jagdflinte sehr billig.
- Die Waffe ist dadurch gekennzeichnet,- daß unterhalb der Verschlußhülse ein Hebel mät Leiste zum Zurückhalten der in dem Magazin liegenden Patronen vorgesehen ist, der an einem Ende drehbar gelagert ist, unter dem Einfluß einer Feder steht und sich über die oberste, in dem Magazin liegende Patrone legt und deren Aufwärtssteigen: in die Verschlußhülse unter dem Drucke der Magazinfeder so lange verhindert, bis beim Zurückziehen der Kammer behufs Auswerfens der abgeschossenen Patrone die eine etwas abgeänderte Warze der beiden Kammerwarzen den Hebel an seinem freien Ende so zurückdrückt, daß die oberste Patrone in die VerschlußhüIse treten kann Da die Schrotpatronen eingrößeres Kaliber als die Militärpatronen haben, ist-in der--üblichen Weise die VerschlLißhülse ausgebohrt. Die im Kaliber größere Schrotpatrone beansprucht die Anordnung einer größeren Verschlußkopfplatte an der Kamirner, die deshalb lösbar von der Kammer sein muß, damit die Kammer zwecks Reini.gens der Flinte vollständig aus der Verschlußhülse herausgezogen werden kann. Diese lösbare Befestigung der-Verschlußkopfplatte an der Kammer wird durch den Patronenzieher des Mauserkammerverschlusses herbeigeführt, der mit einer Leiste in eine Nut der durchbohrten und mit einem Zapfenansatz in der Kammer sitzenden Verschlußkopfplatte eingreift. Will man nun zwecks Reinigens der Flinte die Kammer aus der Verschlußhülse vollständig herausziehen, so hebt man das vordere Ende des Patronenziehers so weit aus, daß seine Leiste die Nut der Verschlußkopfplatt@e verläßt und diese nunmehr von der Kammer herausgezogen und aus der Verschlußhülse herausgenommen werden kann.
- - Eine Ausführungsform der Schrotflinte ist auf der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i zeigt dieselbe in äußerer Ansicht mit teilweise zurückgezogener Kammer.
- Fig. : zeigt eine Oberansicht von Fig. i, Fig.3 in größerem Mußstabe die Verschlußkopfplatte und ihre Verbindung mit dem Patronenauszieher.
- Fig.4 zeigt einen Querschnitt nach A-B der Fig. 2.
- Die Verschlußhülse i trägt an ihrer unteren Fläche einen Hebel 2, der an seinem vorderen Ende durch die Schraube 3 wagenecht drehbar unter "der Verschlußhülse i sitzt und durch eine Feder 4, die unterhalb des Schloßhalters 5 an, der Seite der Verschlußhülse befestigt ist, nach der Magazinöffnung der Vers.chlußhülse gedrückt wird, derart, daß die Leiste 6 des Hebels 2 in die Magazinöffnung hineingreift und dadurch: das Emporschnellen der obersten Patrone 7 des Magazins verhindert.
- Der Patronenzubringerlöffel ist zum Zweck der Aufnahme der größeren Schrotpatronen in üblicher Weise etwas abgeflacht, auch ist die V erschluffhülse i entsprechend dem Kaliber der Patrone ausgebohrt.
- Der Hebel 2 hat an seinem freien Ende einen hakenförmri,gen Ansatz 8, mit welchem er in die Bahn einer der vorderen Kammerwarzen 9 tritt. Diese Kammerwarze 9 hat eine schräge Anlaufbahn io. Durch diese Schrägbahn io wird bewirkt, daß beim Zurückziehen ,der Kammer i i der Ansatz 8 des Hebels 2 unter Spannen der Feder 4 zurückgedrückt wird, so daß die Leiste 6 des Hebeln 2 aus der Flucht des Magazinraumes heraustritt und somit die oberste Patrone aus dem Magazin in die Verschlußhülse i treten kann.
- Dieses Zurücktreten der Leiste 6 des Hebels 2 erfolgt selbsttätig beim Zurückziehen der Kammer zwecks Auswerfers der abgeschossenen Patrone. Bei solchem Zurückziehen der Kammer bleibt der Ansatz 8 des Hebels 2 auf der abgeschrägten Kammerwarze 9 liegen, weil der Haken 12 des Schloßhalters 5 das völlige Herausziehen. der Kammer aus der Hülsenbrücke 14 in bekannter Weise verhindert. Durch Abziehend des Schloßhalters kann in üblicher Weise die Kammer vollständig aus der Verschllu:ßhülse herausgezogen werden.
- Beim Vorschieben der Kammer i i in die Verschlußhülse, also Vorschieben der Kammerwarze 9, wird dann durch den Druck der Feder 4 der Hebel 2 mit seiner Leiste 6 wieder in die Magazinöffnung bewegt.
- Da die größere Schrotpatrone eine größere Verschlußkopfplatte als die übliche Militärpatrone des Gewehres Modell 98 vorschreibt, muß die Verschlußkopfplatte lösbar von der Kammer sein, damit diese zwecks Reinigers der Flinte völlig aus der Verschlußhülse gezogen werden kann. Die Verschlußkopfplatte 15, die in üblicher Weise für den Schlagbolzen 16 durchbohrt ist, sitzt in der Kammer mittels eines zylindrischen Zapfens 17. Sie wird von dem Patronenauszieher 18, 'der an der Kammer befestigt ist, gehalten. Zu dem Zweck hat der Patronenlauszieher auf der Innenseite eine Leiste ig und die Verschlußkopfplatte 15 eine Nut 2o, in welche die Leiste ig des federnden Patronenausziehers greift.
- Will man die Kammer unter Zurückdrehen des Schloßhalters vollständig aus der Verschlußhüls,e herausziehen, so drückt man zunächst den Patronenauszieher 18 etwas ab, derart, daß seine Leiste ig aus der Nut 2o der Verschlußkopfplatte heraustritt und drückt die letztere von der Kammer ab, dann kann die Kammer vollständig aus der Verschlußhülse herausgezogen, werden, während die Verschlußkopfplatte in der Verschlußhüls,e zurückbleibt und dann von Hand entfernt werden kann.
- Die Verschlußkopfplatte hat in üblicher Weise zwecks Auswerfers der abgeschossenen Patrone den karnd 21 mit Schlitz 22, durch welchen der Patronenauswerfer 24 greift.
- Die Verschlußhülse hat, um das In-die-Höhe-Springen der Patronen zu vermeiden, an ihrer Oberseite in bekannter Weise den Schirm 23 erhalten.
Claims (2)
- PATENT- ANSPRÜCHE: i. Schrotflinte mit Mauserkammerverschluß nach Gewehr Modell 98, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der,weitergebohrten Verschlußhülse (z) ein wagerecht drehbarer, unter Federdruck stehender Hebel (2) gelagert ist, dessen Leiste (6) in die Magazinöffnung eintritt und' den Hochgang der obersten Patrone versperrt, der aber beim Zurückziehen der Kammer zwecks Auswerfers der abgeschossenen Patronenhülse durch eine mit Anlaufbahn versehene Kammerwarze (9) so zurückgadreht wird, d@aß seine Leiste (6) diie Magazinöffnung freigibt.
- 2. Schrotflinte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkopfplatte mit ihrer Nut (2o) von der Leiste (ig) des mit der Kammer verbundenen Patronenausziehers (18) lösbar gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337013T | 1920-08-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337013C true DE337013C (de) | 1921-05-21 |
Family
ID=6220996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920337013D Expired DE337013C (de) | 1920-08-12 | 1920-08-12 | Schrotflinte mit Mauserkammerverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337013C (de) |
-
1920
- 1920-08-12 DE DE1920337013D patent/DE337013C/de not_active Expired
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