DE33660C - Vorsteuerung für direkt wirkende Dampfpumpen - Google Patents

Vorsteuerung für direkt wirkende Dampfpumpen

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DE33660C
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DE
Germany
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rod
cylinder
pilot control
direct acting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33660D
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Original Assignee
H. A. HÜLSENBERG in Freiberg in Sachsen
Publication of DE33660C publication Critical patent/DE33660C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L23/00Valves controlled by impact by piston, e.g. in free-piston machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Zusatz zum Patent No. 31226 vom 28. October 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1885 ab. Längste Dauer: 27. October i8gg.
Die vorliegenden Constructionen der Vorsteuerung für die direct wirkenden Dampfpumpen sind weitere Ausbildungen der in der Patentschrift No. 31226 dargestellten Constructionen. Die Zahl, die Anordnung und die Art der Elemente sind wesentlich dieselben geblieben; nur führt die längs des Cylinders angeordnete Stange c c statt der drehenden Bewegung eine kleine achsiale Verschiebung aus. Im Princip wird mit der vorliegenden Construction genau dasselbe erstrebt und verwirklicht, wie mit der des Haupt-Patentes, nämlich, wie dort in der Einleitung gesagt: dafs die Bewegung des einen Angrifforgans (des einen Knaggens) das andere in eine Lage bringt, die es seinerseits zur Bewegung bezw. Umsteuerung geeignet macht, sobald es vom Dampfkolben berührt wird; und ferner auch, dafs einzig und allein das Anstofsen .des Kolbens beim Hubwechsel an den einen oder den anderen der beiden Knaggen eine Bewegung derselben und der damit zusammenhängenden Organe veranlassen kann und eine schädliche Beeinflussung derselben durch directen oder indirecten Dampf ausgeschlossen ist. Wie im Haupt-Patent, so wird auch hier die Bewegung der Stange c c auf einen theilweise oder gänzlich entlasteten Vorsteuerschieber übertragen, der sich in einer mit dem Auspuff in directer Verbindung stehenden Kammer bewegt, so dafs die zur
sehr klein ist.
Bewegung erforderliche Kraft Um die nur achsiale Verschiebung zulassende Stange c c vor jeder anderen Kraftwirkung, als der des directen Kolbenanstofses zu bewahren, ist es nothwendig, dieselbe vom Dampfdruck zu entlasten. Wie dies erreicht wird, ist aus den in Fig. 1 bis 10 dargestellten Anordnungen ersichtlich.· Die Entlastung der Stange c c findet durch das Schema Fig. 6 ihre principielle Darstellung.
Mit der Stange c c ist vermittelst des Mitnehmers k der Bolzen i i, der gleichen Durchmesser wie die Stange c c hat, verbunden. Die Fläche C desselben hat stets den gleichen Druck wie A und die Fläche D denselben Druck wie B auszuhalten, was dadurch leicht zu erreichen ist (wie in Fig. 3 dargestellt), dafs die Dampfkanäle α und b mit den Enden D bezw. C der cylindrischen Kammer h Ji1 des Bolzens i I1 in Verbindung stehen.
Dem Bolzen i i sind in ähnlicher Weise, wie in der Anordnung Fig. 9 für c c dargestellt, zwei Nuthen e und ex eingedreht, die bei achsialer Verschiebung der Stange c c durch den Kolben F abwechselnd mit den Kanälen d und άλ in Verbindung kommen, die ihrerseits wieder mit der linken und rechten Kammer f bezw. fY des Hauptschieberplungers in directem Zusammenhange stehen (vgl. Fig. 3 des Haupt-Patentes und Fig. 3 der beiliegenden Zeichnung), und da andererseits der mittlere Theil der Bolzenkammer h h durch das Loch t, Fig. 2, mit dem Auspuff in Ver-
bindung steht, so wird auch, der achsialen' Verschiebung der Stange c c entsprechend, abwechselnd f und J1 mit dem Auspuff in Verbindung treten. Der Hauptschieberplunger ist an seinen Enden durchbohrt, er steht daher stets unter directem Dampfdruck. Dieser Theil der Anordnung ist bekannt (vgl. auch Fig. 3 des Haupt-Patentes).
Eine Modification des Bolzens i i und Verschmelzung desselben mit der Stange c c, indem die Länge von k zu Null wurde, ist in Fig. 4, 9 und 10 dargestellt. Nach dem Obigen ist diese Anordnung wohl ohne weiteres klar, wenn man voraussetzt, dafs die Ringfläche χ der Fläche y gleich ist, Fig. 10. In Fig. ia ist die Form der mit der Stange c c verbundenen und vom Kolben zu berührenden Knaggen in in gegeben. Durch die Kupplung k, Fig. ι und 5, werden die beiden Theile der Stange c c mit einander verbunden.
In Fig. 7 und 8 sind Modifikationen der Bolzenanordnung i i gegeben, die mit Hülfe der Buchstaben und der Pfeilrichtungen ohne weiteres verständlich sind.
Wenn man die Stange cc so construirt, dafs sie auf ihren Endflächen keinem Dampfdruck ausgesetzt ist, sie also ebenfalls entlastet ■ wird, so entsteht die in Fig. 5 gezeigte Anordnung, welche der Grundform des Haupt-Patentes am ähnlichsten ist. Man kann sie sich auch direct entstanden denken, indem alle Bewegungsrichtungen des Vorsteuerapparates rechtwinklig zu den in Fig. 2 und 3 des Haupt-Patentes werden. Mit der Stange cc, die durch Stopfbüchsen q qt auf beiden Seiten durch die Cylinderdeckel tritt, ist vermittelst des Mitnehmers k ein Schieber, beispielsweise der Prismaschieber p, verbunden. Dieser ist in einem kleinen, mit dem Auspuff in Verbindung stehenden Gehäuse genau so wie in Fig. 2 und 3 der Haupt - Patentschrift angeordnet. Der Prismaschieber wird hier wie dort durch eine Feder auf seinen Sitz gedrückt.
Die in Fig. 5 dargestellte Anordnung läfst sich vermittelst verlängerter Stange cc bequem mit dem entlasteten Schieber eines zweiten Cylinders verbinden; man erhält dann die in Fig. 11 dargestellte Anordnung der Steuerung einer direct wirkenden Verbundmaschine, die, da sie ebenfalls durch die Welle c c vorgesteuert wird, eine plötzliche Entlastung in der einen Bewegungsrichtung zuläfst und somit erhöhte Sicherheit gegen Durchgehen gewährt.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Die an Stelle der im Haupt - Patente No. 31226 gekennzeichneten, längs des Dampfcylinders angeordneten, drehenden Welle c c mit den festen, abgeschrägten Knaggen χ χ getretene, ebenfalls längs des Dampfcylinders angeordnete, aber nur achsiale Verschiebung zulassende, in der Mitte durch Mitnehmer k gekuppelte, die festen, geraden Knaggen oder Vorsprünge m In1 tragende Steuerstange c c, deren Bewegung vermittelst der Vorsprünge in Ot1 direct, ohne Zwischenglieder, wie Hebel etc., durch Kolbenanstofs bewirkt wird, und zwar in derselben Richtung, wie die des ankommenden Kolbens, und die Art der Entlastung der Stange c c entweder durch einen zweiten Bolzen i I1, Fig. 1, 2 und 3, oder durch Stangenverstärkung x, beide in entsprechender Kammer sich bewegend, oder durch Stopfbüchsen in den Cylinderenden, Fig. 5, dergestalt, dafs, wie beim Haupt-Patent, es ermöglicht wird, den Vertheilungsschieber nur durch den Auspuffdruck zu belasten.
  2. 2. Die Verbindung der im Anspruch 1. angegebenen Steuerstange c c mit dem entlasteten Schieber eines zweiten Cylinders.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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