DE33583C - Trocken-Cylinder - Google Patents

Trocken-Cylinder

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Publication number
DE33583C
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DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
steam
condensation water
inner tube
tube
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33583D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A. HOP-KINSON und J. HOPKINSON, beide von der Firma J. HOPKINSON & CO. in Huddersfield, England
Publication of DE33583C publication Critical patent/DE33583C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/02Drying on cylinders

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 85: Papierfabrikation.
(England).
Trocken-Cylinder.
Es werden hier hohle, mittelst Dampfes oder anderer unter Druck stehender elastisch flüssiger Medien zu heizende Cylinder in Anwendung gebracht.
Die Erfindung bezweckt hauptsächlich, derartige Cylinder so zu verstärken, dafs sie dem Zusammengedrücktwerden infolge eines in ihrem Innern sich bildenden Vacuums, oder dem Zerplatzen auf Grund innerlichen Ueberdruckes energischeren Widerstand als bei der bisherigen Constructionsweise zu bieten vermögen. ;
Bei Trockenmaschinen mit durch Dampf geheizten Cylindern ist es üblich, zwischen dem Kessel und der Maschine Reductionsventile ein-. zuschalten, mittelst deren der Druck des Dampfes so weit reducirt wird, dafs man ihn mit verhältnifsmäfsiger Sicherheit in die Cylinder eintreten lassen kann.
Ferner hat sich auch als nothwendig erwiesen, die Cylinder mit Vorkehrungen zum Abführen des sich niederschlagenden Condensationswassers zu versehen.
Auch diese Mafsnahmen werden durch unsere Erfindung in Wegfall gebracht.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 der äufsere Cylinder α aus Kupferplatten hergestellt, während die beiden Enden b aus Eisen oder anderem zweckdienlichen Metall gegossen sind. Dieselben sind in den Cylinder a hineingesteckt und mit ihren Flantschen b1 an demselben befestigt. An jedem Deckel ist ein centraler, hohler Drehzapfen b2 gebildet. Im Innern des Cylinders liegt passend befestigt eine Dampfschlange c, welche beiderseits in die hohlen Drehzapfen endigt; das eine Ende derselben ist mit einer Dampfzuführung, das andere mit einem Exhaustrohr verbunden.
In der Modification Fig. 2 ist in einen äufseren, aus Kupferplatteri hergestellten Cylinder α ein Rohr d concentrisch eingeschoben, und sind beide Theile in geeigneter Weise fest mit den Deckeln b verbunden. Die Dampfschlange c ist hier in dem zwischen α und d befindlichen ringförmigen Zwischenraum um letzteres herumgelegt; ihre beiden Enden sind durch das Rohr d hindurch in die wiederum hohlen Drehzapfen b2 geführt. Das Innenrohr d ist an beiden Enden entweder ganz oder bis auf eine centrale Oeffnung geschlossen.
Die Anwendung von Schlangen bei mit Dampf zu heizenden Trocken- etc. Cylindern bietet unter vielen anderen Vortheilen namentlich die folgenden:
Die äufsere Cylinderwandung kommt in keinerlei directe Berührung mit Dampf, so dafs also ein Zersprengtwerden durch Üeberdruck im Innern oder ein Zusammengedrücktwerden infolge von Vacuumbildung von vorn herein ausgeschlossen ist. Der einzig mit dem Dampf in Berührung tretende Theil (die Schlange) ist infolge seinerStructionseigenthümlichkeiten jeder schädlichen Beeinflussung durch Aufsen- oder Innenüberdruck entrückt. Aus diesem Grunde ist es ermöglicht, mit Dampf von sehr hohem Druck und ohne Anwendung von Reductionsventilen oder ähnlichen Sicherheitsapparaten zu
arbeiten. Diese Fähigkeit unserer Cylinder gestattet insofern einen hohen Nutzen zu erzielen, als hoher Druck von hoher Temperatur begleitet ist, und je höher die Temperatur innerhalb der in Frage kommenden Grenzen, um so höher stellt sich die Wirkungsfähigkeit für jede gegebene Oberfläche. Wir erzielen also mit unseren verbesserten Trocken- etc. Cylihdern einen höheren Nutzeffect, oder umgekehrt wir leisten eine gegebene Arbeit mit einem kleineren Cylinder und reduciren damit weiter auch die Kosten der Maschine. Da ferner der Cylinder weder einer Beanspruchung durch Aufsendruck noch durch Innendruck unterliegt, so können dieselben in bedeutend gröfseren Dimensionen und im Metall dünner hergestellt werden, als bisher für ausführbar erachtet wurde. Auch haben unsere Versuche festgestellt, dafs die Schlange einfach durch ihre Rotation um die Achse der Walze das Condensationswasser automatisch entfernt, wie gering dabei auch ihre Geschwindigkeit sei, so dafs also auch die sonst hierfür nöthigen Vorkehrungen wegfallen. Die Schlange kann einen kreisförmigen, halbkreisförmigen oder sonst für zweckdienlich erachteten Querschnitt besitzen. In der Modification Fig. 3 ist der Dampf in einem in den Cylinder a eingeschobenen, quer gewellten Rohr e enthalten, dessen äufsere Wellenberge an α anstofsen. Das Rohr e erhält durch seine Wellungen eine so bedeutende Widerstandsfähigkeit, dafs man es aus sehr dünnem Material herstellen kann, wodurch noch der weitere Vortheil erzielt wird, dafs die Abgabe der Dampfwärme in den äufseren Cylinder α sehr rasch erfolgt, welcher auch bei dieser Construction wirksam gegen vom Dampf herrührende Beanspruchungen geschützt ist. Auch ist klar, dafs die gewellte Beschaffenheit des Innenrohres die vortheilhafteste in Bezug auf äufseren, durch Vacuumbildung innerhalb der Walze hervorgerufenen Druck ist. Das Rohr e kann aus Kupfer, Eisen oder einem anderen zweckdienlichen Metall bestehen und Wellungen von beliebiger Form und Anordnung besitzen. Wir wenden öfter Rohre e an, deren Wellungen schraubenförmig laufen; hierbei wird das sich niederschlagende Condensationswasser infolge der Rotation nach dem einen Walzenende hin geschafft, wo man sodann für seine Abführung geeignete Vorkehrungen zu treffen hat.
In diesem Falle wird der Dampf durch einen der hohlen Zapfen b" des Cylinders eingeführt, und ist innerhalb des letzteren in Verbindung mit den Wellungen ein nach dem anderen Zapfen b 2 umgebogenes und in diesen mündendes Rohr f eingesetzt, durch welches das Condensationswasser abgeführt wird.
Man kann das gewellte Innenrohr auch mit feinen Perforationen versehen, um Dampf in die von den äufseren Wellenthälern und ■ dem äufseren Cylinder gebildeten Zwischenräume treten zu lassen.
Der äufsere Cylinder α wird für gewöhnlich aus Kupfer hergestellt, und perforiren wir denselben in Fällen, wo es nützlich ist, gleichzeitig Dampf auf das von der Walze bearbeitete Material wirken zu lassen. Es ist jedoch wohl zu verstehen, dafs die Perforation des äufseren Cylinders nicht zugleich mit dem perforirten Innenrohr vorhanden sein soll.
Die Enden unserer Trocken-Cylinder bestehen gewöhnlich, wie auch dargestellt, aus ausgetieften und geflantschten Platten, welche durch Löthen, Nieten oder auf andere Weise mit dem äufseren Cylinder verbunden und mit den bekannten Vorkehrungen zum Einlafs und Auslafs des heizenden Mediums versehen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Cylinder zum Trocknen, Calandern, Appretiren (Glätten) von Geweben, Papier und ähnlichen Erzeugnissen, welcher mit einem Innenrohr versehen ist, in das die Einleitung des Heizmediums erfolgt, so dafs letzteres den äufseren Cylinder erhitzt, ohne Druck darauf auszuüben, und welches Innenrohr entweder
    a) in Gestalt einer Schlange c, wie in Fig. ι, direct in den Cylinder α oder, wie in Fig. 2, in den ringförmigen Zwischenraum zwischen der Walze α und einem inneren Cylinder d eingesetzt und so angeordnet ist, dafs es das Condensationswasser nach aufsen abführen kann, oder
    b) in Gestalt eines cylindrischen Rohres e mit ringförmigen Querwellungen, wie in Fig. 3, oder mit schraubenförmig laufenden Que'F™ wellungen, wie in Fig. 4 und 5, versehen und so in dem Cylinder α angeordnet ist, dafs es gleichzeitig die Ableitung des Condensationswassers nach aufsen bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33583D Trocken-Cylinder Expired - Lifetime DE33583C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11447209B2 (en) 2016-11-11 2022-09-20 Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V. Recovery apparatus and allocated method

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US11447209B2 (en) 2016-11-11 2022-09-20 Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V. Recovery apparatus and allocated method

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