DE335481C - Elektrische Kontaktvorrichtung fuer empfindliche Messgeraete, Relais o. dgl. - Google Patents

Elektrische Kontaktvorrichtung fuer empfindliche Messgeraete, Relais o. dgl.

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DE335481C
DE335481C DE1918335481D DE335481DD DE335481C DE 335481 C DE335481 C DE 335481C DE 1918335481 D DE1918335481 D DE 1918335481D DE 335481D D DE335481D D DE 335481DD DE 335481 C DE335481 C DE 335481C
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contact
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relays
contact device
coil
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/02General constructional details

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Description

  • Elektrische Kontaktvorrichtung für empfindliche Meßgeräte, Relais o. dgl. Zur Vermeidung mechanischer Beschädigungen, wie dauernde Verbiegung oder Lockerung des kontaktgebenden Teiles (Zunge o. dgl.) empfindlicher Meßgeräte o. dgl., die durch heftige Ausschläge infolge von Stromstößen hervorgerufen werden können, ordnet man dessen Gegenkontakt ein wenig federnd an. Wenngleich hierdurch eine mechanische Beschädigung im allgemeinen hintangehalten wird, so hat diese Anordnung doch den Nachteil, daß der bewegliche Kontakt auf dem Gegentontakt beim Nachgeben mit Reibung gleitet, so daß sehr leicht ein Kleben des Kontaktes eintritt.
  • Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der federnd angeordnete Gegenkontakt beim Zurückweichen die gleiche Bahn beschreibt wie der an dem Zeiger des Meßgerätes befestigte bewegliche Kontakt. Auf diese Weise wird ein sicheres Loslösen des beweglichen Kontaktes erzielt.
  • Bei der praktischen Ausführung wird zweckmäßig die Richtkraft für die Gegenkontakte stärker gewählt als für den beweglichen Kontaktarm, und ferner erhalten die Gegenkontakte vorteilhaft eine genügend starke Dämpfung.
  • Auf der Zeichnung ist in Fig. i ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Meßgerät veranschaulicht. Die gegen die Richtkraft der Federn a in dem homogenen Felde des Dauermagneten b bewegliche Spule c eines Drehspulenrelais trägt eine Kontaktzunge d. Über und unter der beweglichen Spule c ist je eine weitere Spule cl, c2 derart angeordnet, daß ihre Drehachsen in einer Geraden liegen. Die beiden Spulen cl, c2 sind dabei mit stärkeren Federn a1, a2 versehen als die wirksame Spule c. Zur Erzielung genügender Dämpfung können die Wicklungen der Spulen entweder kurzgeschlossen oder über außen liegende, regelbare Widerstände geschlossen werden. Die Spulen cl, c2 sind mit starren Armen dl, d2 versehen, deren freies Ende so gekröpft ist, däß die Kontaktzunge d zwischen diesen Enden spielt.
  • Bei der Ausführung der Kontaktvorrichtung ist nicht unbedingt nötig, daß die Gegenkontaktspulen dieselbe Drehachse haben wie die Drehspule mit dem beweglichen Kontaktarm. Bedingung ist nur, daß die Berührungsstellen der Gegenkontaktarme bei der Bewegung dieselbe Bahn beschreiben wie die Kontaktstelle des beweglichen Kontaktarmes. Es können also z. B. die Drehspulen statt wie bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel übereinander, auch nebeneinander angeordnet sein. In diesem Falle kann die Bewegung der Kontaktstellen in derselben Bahn z. B. durch eine Parallelogramxnführung (s. Fig. 2) hervorgerufen werden. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Bauhöhe der Vorrichtung herabgesetzt wird.
  • Wird kein Wert auf eine bequem regelbare Dämpfung der Gegenkontakte gelegt, so können statt der besonderen Dämpfungsspulen auch Luftdämpfungen o. dgl. an die Träger der Gegenkontakte angebaut werden. Ebenso lassen sich natürlich mehrere nachgiebige Gegenkontakte vorsehen, die nacheinander von dem beweglichen Kontaktarm mitgenommen und zurückgedrängt werden.
  • Statt der zwischen jedem beweglichen Teile und dem festen Gestell der Kontaktvorrichtung wirkenden Dämpfungen können die dämpfenden Kräfte auch zwischen dem System und je einem Kontaktarm angeordnet -sein und nur bei Annäherung der Kontaktstücke aneinander, dann aber sehr stark wirksam werden, um ein Prellen des Kontaktes zu verhindern, ohne die Einstellzeit des Systems durch starke .aperiodische Dämpfung unnötig zu vergrößern. Zweckmäßig kommen hierbei die bekannten Luftdämpfungen zur Anwendung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Elektrische Kontaktvorrichtung für empfindliche Meßgeräte, Relais o. dgl., bei der ein mit dem Meßteil verbundener beweglicher Kontaktarm mit vom Meßteil unabhängigen Gegenkontakten zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Gegenkontakte die gleichen Bahnen beschreiben wie die Berührungsstellen des Kontaktarmes. a. Elektrische Kontaktvorrichtung nach Anspruch i für Drehspulenrelais, dadurch. gekennzeichnet, daß jeder Gegenkontakt an einer besonderen, mit stärkeren Richtfedern versehenen und zur Erzielung passender Dämpfung über regelbare Widerstände geschlossenen Drehspule mit der gleichen geometrischen Drehachse wie die wirksame Spule befestigt ist. g. Elektrische Kontaktvorrichtung nach Anspruch i, bei der die einzelnen Relais nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkontaktarme mit dem Arm der wirksamen Drehspule nach Art einer Parallelogrammführung o. dgl. kinematisch verbunden sind. q.. Elektrische Kontaktvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem System und je einem Kontaktarm -(Luft-)Dämpfungseinrichtungen vorgesehen sind.
DE1918335481D 1918-03-10 1918-03-10 Elektrische Kontaktvorrichtung fuer empfindliche Messgeraete, Relais o. dgl. Expired DE335481C (de)

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