DE334754C - Verfahren zur Herstellung von Scheibenraedern mit konischem Querschnitt - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Scheibenraedern mit konischem Querschnitt

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DE334754C
DE334754C DE1920334754D DE334754DD DE334754C DE 334754 C DE334754 C DE 334754C DE 1920334754 D DE1920334754 D DE 1920334754D DE 334754D D DE334754D D DE 334754DD DE 334754 C DE334754 C DE 334754C
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disc
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conical cross
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/02Making articles shaped as bodies of revolution discs; disc wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Scheibenrädern mit konischem Querschnitt. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Scheiben und im besonderen von solchen, die für Räder verwendet werden. Gemäß der Erfindung wird eine Verschwendung des Materials vermieden und zweitens die Herstellung des konischen Querschnittes aus einem Arbeitsstück von gleichförmiger Stärke erleichtert.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Verfahrens beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. t und z in der Draufsicht bzw. in der Seitenansicht das Werkstück.
  • Fig. 3 veranschaulicht die erste Arbeitsstufe, wonach das Werkstück zu einem Ring geformt wird, und Fig. q. ist ein Längsschnitt durch diesen Ring. Fig. g veranschaulicht die zweite Stufe, wonach das zylindrische Werkstück becherförmig gestaltet wird.
  • Fig.6 veranschaulicht die erste Stufe der Ausbreitung des Zylinders in eine Scheibenform.
  • Fig. 7 veranschaulicht in einer ähnlichen Ansicht das Werkstück bei Beendigung des Streckvorganges. .
  • Fig. 8 ist ein Querschnitt durch die fertige Scheibe, und Fig. g veranschaulicht eine Abänderung. Beim Ausführungsbeispiel werden die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellten Scheiben im besonderen für Scheibenräder verwendet, deren Hauptmerkmal darin besteht, daß die Dicke des Werkstoffes von der Mitte nach dem Rande hin abnimmt. Scheiben dieser Art können von kreisrunden. flachen Blechwerkstücken hergestellt werden, die durch Walzen im Durchmesser verlängert und im Querschnitt verdünnt werden. Ein derartiges Verfahren besitzt aber eine Menge Nachteile.. Beim Ausschneiden der kreisrunden Werkstücke aus der Blechtafel entstehen eine Menge Materialverluste, und ferner ist das Auswalzen dieser Werkstücke in radialer Richtung eine äußerst schwierige Arbeit.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Scheiben aus einem rechteckigen Blechstreifen hergestellt, der ohne Materialverlust aus der Tafel ausgeschnitten werden kann. Dieser Blechstreifen wird gemäß der Erfindung zu einem zylindrischen Ring geformt und letzterer alsdann ausgebreitet oder gestreckt mit der- Wirkung, daß der Querschnitt konisch gestaltet wird, während zur selben Zeit die Gestalt des Ringes verändert wird.
  • In den Zeichnungen bezeichnet A den rechteckigen Blechstreifen von gleicher Dicke und zweckmäßig derjenigen Stärke, die die Scheibe an ihrem mittleren Teil aufweisen soll. Das Werkstück wird zuerst zu einem Ring B (Fig.3) gebogen und dessen gegenüberliegende Enden bei C in aneinanderstoßender Lage miteinander verschweißt oder sonstwie verbunden. Der hierbei hergestellte Zylinder wird an dem einen Ende ausgebreitet und es geschieht dies zweckmäßig mittels konischer Walzen D, E, die ihrerseits die Werkstücke von der in Fig. 6 dargestellten Form nach der der Fig. 7 verändern. Erwünschtenfalls kann dieser Arbeitsvorgang fortgesetzt werden, bis alle Teile des Werkstückes im wesentlichen in derselben Ebene liegen, wie Fig. g zeigt. Für die Herstellung von Wagenrädern ist diese Gestalt jedoch nicht wünschenswert, da eine schalenförmige Scheibe eine größere Festigkeit besitzt.
  • Fig.8 veranschaulicht eine solche schalenförmige Scheibe, während Fig. g eine Scheibe darstellt, deren Teile alle in derselben Ebene liegen.
  • In dem Falle, w o die mittlere Ausnehmung in der Scheibe verhältnismäßig klein sein soll, kann es notwendig werden, den Durchmesser an dem einen Ende des zylindrischen Werkstückes vor dem Auswalzen des anderen Endes zusammenzuziehen. Diese Arbeitsstufe ist in den Fig. q. und 5 veranschaulicht. Fig. q. veranschaulicht das hergestellte zylindrische Werkstück und Fig.5 ein tassenförmiges Arbeitsstück.
  • Durch die Verwendung des Verfahrens gemäß der 'Erfindung werden die Herstellungskosten wesentlich verringert und an Material gespart. Ferner wird die Schwierigkeit der bisherigen Streckung oder Ausbreitung des Werkstückes vermieden.
  • Die Arbeitsstufen können an einem heißen Werkstück vorgenommen werden, so daß das Auftreten von ungünstigen Beanspruchungen vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCRE: z. Verfahren zur Herstellung von Scheibenrädern mit konischem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer Blechtafel von gleichförmigem Querschnitt ein rechteckiges Werkstück ausgeschnitten und zu einem Ringe gebogen vvird, dessen Enden in aneinanderstoßender Lage vereinigt werden, worauf der Ring behufs Vergrößerung des Durchmessers an dem einen Ende gleichzeitig bei entsprechender fortschreitender Verringerung seiner Stärke ausgewalzt wird. ä. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Ringes becherförmig zusammengezogen wird, um den Durchmesser der mittleren Ausnehmung in der Scheibe zu verringern;
DE1920334754D 1917-02-28 1920-04-23 Verfahren zur Herstellung von Scheibenraedern mit konischem Querschnitt Expired DE334754C (de)

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