DE3339650C2 - - Google Patents
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- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/08—Machine parts specially adapted for dentistry
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsvorrichtung zum
axialen Verbinden von zwei Teilen einer zahnärztlichen Hand
stückanordnung, bei der die miteinander zu kuppelnden Teile
außermittig angeordnete Kupplungsglieder und Gegenglieder für
eine Medienübertragung enthalten, die im gekuppelten Zustand
korrespondierend einander gegenüberstehen oder ineinander
eingreifen.
Aus der DE-A-32 15 219 ist eine Handstückanordnung bekannt,
bei der eine Lampe in einem gegenüber dem Handstück drehfest
angeordneten Ansatzstück gehaltert ist. Das Ansatzstück ist
um die Handstücklängsachse frei drehbar mit der Anschluß
armatur eines Versorgungsschlauches verbunden. Die Anschluß
armatur enthält vom Versorgungsschlauch kommende Stromüber
tragungselemente in Form von Schleif- oder Ringkontakten,
die mit der Lampe zugeordneten Gegenkontakten am Ansatzstück
zusammenarbeiten.
Damit Lampe und ein das Licht im Handstück weiterführender
Lichtleiter einander korrespondierend gegenüberstehen, ist
bei dieser bekannten Anordnung zunächst die Zuordnung dieser
Teile, d. h. die Positionierung von Lampe und Lichtleiter,
gezielt vom Benutzer vorzunehmen. Danach sorgen zwischen
Handstück und Ansatzstück stirnseitig vorgesehene Kugel
rastungen dafür, daß diese Zuordnung erhalten, also das An
satzstück mit dem Handstück drehfest verbunden bleibt.
Bei dieser bekannten Anordnung müssen also die miteinander
zu kuppelnden Teile vom Benutzer zunächst so zueinander
ausgerichtet werden, daß sich die medienübertragenden
Kupplungsglieder und Gegenglieder exakt gegenüberstehen, bevor
die Teile axial zusammengefügt und dann miteinander verbunden
werden können.
Das Aufsuchen und Positionieren der Kupplungsglieder und Gegen
glieder erfordert eine besondere Aufmerksamkeit und birgt ins
besondere bei vorstehenden Rohrstutzen die Gefahr einer Be
schädigung.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, demgegenüber eine Verbesserung zu erzielen und eine
Kupplungsvorrichtung anzugeben, bei der das Aufsuchen und
Positionieren der Kupplungsglieder und Gegenglieder ohne be
sondere Aufmerksamkeit und ohne Gefahr einer Beschädigung
eventuell vorstehender Enden erfolgen kann und bei der die in
der Hand zu haltenden Teile beim axialen Zusammenfügen keine
Drehbewegung ausführen müssen.
Die erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung hat unter anderem
den Vorteil, daß das gezielte Zuordnen der Handstückteile
entfallen kann, so daß der Benutzer die miteinander zu verbin
denden Handstückteile in der ihm bislang gewohnten Weise bloß
axial miteinander zu kuppeln braucht, unabhängig davon, welche
Relativstellung die Handstückteile und damit Kupplungs- und
Gegenglieder zueinander beim Aufstecken haben. Weiterhin wird
eine Relativdrehung der in der Hand zu haltenden Teile ver
mieden. Die gegenseitige Verdrehung der Teile erfolgt mit Hilfe
des die Positionierungsmittel enthaltenden Teils, welches vor
teilhafterweise im Innern der miteinander zu kuppelnden Hand
stückteile angeordnet ist, wodurch die äußeren, in der Hand zu
haltenden Teile lediglich axial zusammengefügt zu werden brau
chen; diese führen also keine Drehbewegung zueinander aus, was
unter anderem den Vorzug hat, daß die Teile rascher zusammen
gekuppelt und während des Ankuppelvorganges fest in der Hand
gehalten werden können.
Als Positionierungsmittel können vorteilhafterweise wendel
förmig verlaufende Gleitflächen vorgesehen sein. Die Gleit
flächen können an beiden miteinander zu kuppelnden Teilen
oder auch nur am einen Teil vorhanden sein. In letzterem Fall
stützt sich auf der Gleitfläche ein am anderen Teil angeord
netes Führungsglied ab. Durch das sich auf der Gleitfläche
abstützende Führungsglied bekommen die miteinander zu kuppeln
den Handstückteile beim axialen Zusammenfügen so lange eine
Zwangsführung, bis die Kupplungsglieder und Gegenglieder zu
einander positioniert sind.
Mehrere Ausführungsbeispiele ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei
bung anhand der Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 ein zahnärztliches Griffteil in schau
bildlicher Darstellung,
Fig. 2 das Antriebsteil für das in Fig. 1 dar
gestellte Griffteil in schaubildlicher
Darstellung,
Fig. 3 einen Ausschnitt vom Griffteil, teilweise
geschnitten, in schaubildlicher Darstellung
Fig. 4 das Antriebsteil mit abgenommenem Aufnahme
teil für den Lichterzeuger,
Fig. 5 das Aufnahmeteil für den Lichterzeuger,
Fig. 6 eine andere Ausführungsform eines Auf
nahmeteils für den Lichterzeuger,
Fig. 7 das Antriebsteil nach Fig. 2 im Längs
schnitt,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII
in Fig. 7,
Fig. 9 die elektrische Kontaktübertragung mittels
Schleifringe in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 10 und 11 eine andere Ausführung einer
Kontaktübertragung einerseits in einer
Längsschnittdarstellung und andererseits
in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 12 bis 14 eine andere Ausführung einer
Schleifring-Kontaktübertragung
in verschiedenen Schnitten dar
gestellt,
Fig. 15 und 16 eine andere Ausführung einer
Handstückanordnung in schaubildlicher
Darstellung,
Fig. 17 bis 19 die Abwicklung von drei verschie
denen Ausführungsformen der Gleit
flächen jeweils für beiden Kupp
lungsteile.
Die Fig. 1 und 2 zeigen in einer schaubildlichen
Darstellung eine zahnärztliche Handstückanordnung, be
stehend aus einem in Fig. 1 dargestellten Griffteil 1
und einem in Fig. 2 dargestellten Antriebsteil 2, an
dessen rückwärtigem Ende mittels einer Anschlußarma
tur 3 ein Versorgungsschlauch 4 angeschlossen ist.
Das Griffteil 1 enthält ein Halsteil 5 mit einem Kopf
gehäuse 6 am einen Ende und einer Hülse 7 am anderen
Ende. Im Kopfgehäuse 6 ist in bekannter Weise ein Werk
zeug 8 rotierend gelagert, welches von einem im An
triebsteil 2 angeordneten Elektromotor angetrieben wird.
Zur Drehmomentübertragung ist im Halsteil 5 eine Trieb
welle 9 gelagert, welche dem Antriebsteil 2 zugewandt
eine Verzahnung 10 aufweist, die im gekuppelten Zustand
mit einer Verzahnung 11 der Motorwelle in Eingriff
kommt. Zur Rastung des Griffteils 1 mit dem Antriebs
teil 2 sind an letzterem mehrere, am Umfang verteilt
angeordnete Rastkugeln 12 vorgesehen, die im gekuppelten
Zustand mit einer in Fig. 3 mit 13 bezeichneten Ring
nut rastend eingreifen und so das Griffteil gegen
axiales Abgleiten halten.
Mit 15 ist ein Teil bezeichnet, welches, wie durch den
Pfeil 16 angedeutet, relativ zum Antriebsteil 2 ge
dreht werden kann. Das Teil 5 enthält eine radiale
Ausnehmung 17 zur Aufnahme einer Glühlampe 18 als
lichtzuführendes Element und stirnseitig eine Licht
austrittsöffnung 19. Weiterhin enthält das Lampenauf
nahmeteil 15, ausgehend von einer Kante 20, beidseitig
schraubenförmig verlaufende Gleitflächen 21, 21a mit
senkrecht zur Drehachse sich erstreckenden Flanken.
Die Gleitflächen 21, 21a kommen im gekuppelten Zustand
von Griffteil 1 und Antriebsteil 2 formschlüssig mit
entsprechend ausgebildeten Gegenflächen 22, 22a des
Griffteils 1 in Eingriff. Im gekuppelten Zustand stehen
sich Lichtaustrittsöffnung 19 und das Ende 23 eines im
Halsteil 5 angeordneten Lichtleiters 24 korrespondierend
gegenüber. Der Lichtleiter 24 teilt sich im Bereich des
Halsteiles 5 auf in zwei Abschnitte 24a, 24b, deren En
den im Bereich des Kopfgehäuses 6 in einer zur Beleuch
tung der Präparationsstelle geeigneten Stellung ausge
richtet sind.
Beim axialen Ankuppeln von Griff- und Antriebsteil
kommt, unabhängig davon, in welcher Relativlage sich
das Lampenaufnahmeteil 15 gerade befindet, zunächst die
vorderste Kante 20, die Scheitellinie der beiden Gleit
flächen 21, 21a, mit einer der zugehörigen Flächen 21
oder 21a an einer der beiden Gegenflächen 22, 22a zur
Anlage. Bei weiterem axialem Zusammenfügen der Teile
gleiten die Flächen so lange an den Flächen 22 bzw.
22a entlang, bis die Flächen 21, 22 und 21a und 22a voll
ständig aneinander anliegen. In dieser Stellung sind
Lampe 18 bzw. Lichtaustrittsöffnung 19 und Lichtleiter
24 bzw. Lichtübernahmestelle 23 exakt zueinander
positioniert (sh. auch spätere Erläuterungen der Ab
laufkurven gemäß Fig. 17).
Die Zuführung der elektrischen Spannung erfolgt, wie
in den nachfolgenden Figuren aufgezeigt, über Schleif
ringe, wodurch eine Kontaktierung über den gesamten
Drehbereich gegeben ist.
Die Fig. 4 zeigt das Antriebsteil 2 alleine ohne
Aufnahmeteil 15. Das Motorgehäuse 25 des Antriebs
teils 2 enthält stirnseitig und praktisch in einer
Ebene liegend zwei konzentrisch angeordnete Schleif
ringe 26, 26a, an die Spannungspotential für die im
Lampenaufnahmeteil 15 gehalterte Glühlampe 18 (Fig. 5)
zugeführt wird. Zu den Schleifringen 26, 26a passende,
die Spannung an die Lampe 18 weitergebende Kontakt
fahnen sind in den nachfolgenden Figuren dargestellt.
Das Lampenaufnahmeteil 15 wird im montierten Zustand
auf einen mit 27 bezeichneten, die Antriebswelle um
gebenden rohrförmigen Stutzen des Antriebsteils 2 auf
geschoben und mittels einer Schraubhülse 28 am Stutzen
27 mit einem die freie Drehbarkeit gewährleistenden
Spiel axial fixiert, wozu am Stutzen 27 ein Gewinde 29
vorhanden ist. Die mit der Stirnverzahnung 11 verbundene
Antriebswelle ist der besseren Darstellung wegen in
diesen Figuren nicht dargestellt.
Die Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform eines
Lampenaufnahmeteils. Dieses Lampenaufnahmeteil 30 ent
hält einerseits einen Führungszapfen 31 und anderer
seits eine das Motorgehäuse 25 übergreifende Hülse 32
Die Hülse 32 enthält zur axialen Festlegung gegenüber
dem Antriebsteil 2 eine der Ringnut 13 in Fig. 3 ent
sprechende Nut, in die die Rastkugeln 12 beim Aufschie
ben des Aufnahmeteils 30 eingreifen. Der Führungszapfen
ist so ausgebildet, daß auf ihn handelsübliche Hand-
und Winkelstücke der durch ISO genormten Bauart aufge
schoben und mittels einer durch Druckknopf 33 ent
riegelbaren Rasteinrichtung 34 axial festgelegt werden
können. Im aufgeschobenen Zustand liegt die Stirn
fläche 35 des Motorgehäuses 35 an einem in Fig. 6
mit 36 angedeuteten Anschlag an. Die Lampe 18 ist
hier mittels entsprechend ausgebildeter Fassung im
vorderen Teil der Hülse 32 so gehaltert, daß das Licht
stirnseitig an der mit 37 bezeichneten Lichtaustritts
stelle austreten kann. Die Lampe 18 kann dabei ent
weder achsparallel oder, sofern es die Platzverhält
nisse erlauben, auch quer dazu angeordnet sein.
Die Lage der Lampe und deren elektrische Kontaktierung
wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Die Fig. 7 bis 9 lassen den Aufbau des Antriebs
teils 2 mit dem Lampenaufnahmeteil 15 sowie die Kontak
tierung der Lampe 18 erkennen.
Die Antriebswelle 38 des Elektromotors, an deren Ende
sich die Stirnverzahnung 11 befindet, ist in bekannter
Weise in Lagern 39 gelagert und vom Rohrstutzen 27 um
geben, der mit einem nicht näher bezeichneten Flansch
durch Befestigungsmittel 40 stirnseitig am Motorgehäuse
25 gehaltert ist. Mit 41 ist ein Trägerteil aus
Kunststoff bezeichnet, an dem die in Fig. 9 schaubild
lich dargestellten Schleifringe 26, 26a z. B. durch
Einpressen befestigt sind. Die Verbindung der Schleif
ringe 26 mit den zugehörigen elektrischen Zuführungs
leitungen erfolgt mittels einer Steckverbindung, be
stehend aus geschlitzten (federnden) Buchsen 42, welche
an den Schleifringen 26 befestigt sind und in diese
eingreifende Steckstifte 43, an denen die elektrischen
Zuleitungen 44 befestigt sind. Das Trägerteil 41 ist
axial abnehmbar am Flansch der Hülse 27 und damit am
Motorgehäuse gehaltert. Die Lampe 18, welche über die
radiale Ausnehmung 17 im Lampenaufnahmeteil 15 einge
legt werden kann, enthält (sh. Fig. 8) parallele
Schlüsselflächen 45, die entsprechende Kontaktflächen
für die Lampenpole enthalten, an denen die einen Enden
46, 46a von Kontaktfahnen 47, 47a anliegen, deren
andere Enden 48, 48a im montierten Zustand an den
Schleifringen 26, 26a anliegen. Die Kontaktfahnen 47,
47a sind jeweils einstückig, d. h. es besteht eine
direkte Kontaktierung von den Schleifringen zur Lampe.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine andere Ausführungs
form der Kontaktübertragung. Hier sind die Schleif
ringe dem Lampenaufnahmeteil 15 zugeordnet; die einen
Kontaktenden 46, 46a, welche die Lampe 18 aufnehmen,
sind also direkt mit den Schleifringen 26, 26a ver
bunden; die Stromzuführung von den elektrischen Lei
tungen 44 aus erfolgt hier mittels abgewinkelter, eben
falls federnd an den Schleifringen 26, 26a anliegender
Kontaktarme 49, 49a.
Die Fig. 12 bis 14 zeigen eine Ausführungsform, bei
der die Schleifringe nicht konzentrisch in einer senk
rechten Ebene angeordnet sind, sondern axial hinter
einander am Umfang eines entsprechend ausgebildeten
Trägerteils. In Betrachtung der Längsschnittdarstellung
nach Fig. 12 ist an der die Antriebswelle 38 umgebenden,
einen Flansch bildenden Hülse 51 ein Kunststoffträger
teil 52 mittels eines Gewinderinges 53 axial (unverdreh
bar) befestigt. Am Umfang des einen Isolierkörper bil
denden Trägerteils 52 sind zwei hintereinander ange
ordnete Schleifringe 54, 54a befestigt, an denen (sh.
Fig. 13) Kontaktfahnen 55, 55a federnd anliegen. Die
Kontaktfahnen 55, 55a liegen mit ihren einen Enden 50,
50a direkt am Lampensockel an und sind mit ihren anderen
Enden 56, 56a in einer entsprechend ausgebildeten Nut
des Trägerteils 52 federnd abgestützt.
Die Fig. 15 und 16 zeigen eine Möglichkeit einer
Positionierung und Zentrierung der miteinander zu
kuppelnden Teile auf, bei der, im Gegensatz zu den
zuvor beschriebenen Lösungen, die Medien übertragenden
Glieder und Gegenglieder im gekuppelten Zustand der
Handstückteile nicht bloß korrespondierend einander
gegenüberstehen, sondern axial ineinandergreifen.
Bei der in den Fig. 15 und 16 dargestellten Variante
werden drei fluide Medien (z. B. Luft, Wasser) über
tragen, wobei anstelle eines fluiden Mediums auch Licht
übertragen werden kann. Die Medienübertragung soll als
weitere Variante im Rahmen der Erfindung nicht vom
Antriebsteil zum Griffteil, sondern vom Anschlußteil 3
für den Versorgungsschlauch 4 zu einem mit 60 bezeich
neten, die Medien weiterführenden Handstückteil be
schrieben werden. Dieses Handstückteil 60 kann entweder
dem in den Figuren zuvor beschriebenen Antriebsteil ent
sprechen oder beispielsweise auch ein Turbinen- oder
anderes Handstück sein.
Die drei Medien sind vom Versorgungsschlauch 4 kommend
an ein mit 61 bezeichnetes Aufnahmeteil herangeführt,
welches stirnseitig vorstehende Anschlußstutzen 62
aufweist. Das Aufnahmeteil 61 ist fest mit dem Ver
sorgungsschlauch 4 verbunden und in der Anschluß
armatur 3 frei drehbar gehaltert, wozu am Aufnahme
teil 61 ein Bund 63 vorgesehen ist, der an einer An
lagefläche 64 der Anschlußarmatur 3 anliegt. Das die
Anschlußstutzen 62 stirnseitig aufnehmende Teil 61 ist
im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und im Außen
durchmesser dem Innendurchmesser der Anschlußhülse 65
des Handstückteils 60 angepaßt, deren Außendurchmesser
wiederum dem Innendurchmesser der Anschlußarmatur 3
entspricht, so daß bei axialem Zusammenfügen der Teile 3
und 60 einerseits die Anschlußhülse 65 das Aufnahme
teil 61 teleskopartig übergreift, andererseits die
Anschlußarmatur 3 die Anschlußhülse 65 übergreift.
Zur axialen Fixierung im gekuppelten Zustand sind an
der Anschlußhülse 65 Rastkugeln 66 vorgesehen, die,
wie bei den Ausführungen zuvor beschrieben, in eine
entsprechende Ringnut 67 in der Anschlußarmatur 3 ein
greifen.
Wenn der Versorgungsschlauch 4 nicht hinreichend
flexibel ist und damit nicht die erwünschte leicht
gängige Verdrehbarkeit des Aufnahmeteils 61 zur An
schlußarmatur 3 gewährleistet, ist es vorteilhaft
und im Rahmen der Erfindung, die Anschlußarmatur 3
fest mit dem Versorgungsschlauch 4 zu verbinden und
das Aufnahmeteil 61 drehbar gegenüber dem Schlauch 4
auszubilden. In diesem Falle kann die Medienübergabe
entweder über tordierbare Einzelschläuche erfolgen
oder, wie beispielsweise in der DE-OS 28 55 719 dar
gestellt, mittels einer Zapfen-/Hülsenverbindung mit
axial hintereinander angeordneten Medienkanälen, die
voneinander mittels O-Ringen drehbar abgedichtet sind.
Das Aufnahmeteil 61 enthält stirnseitig Gleitflächen 68,
68a, die sich von einer Kante 69 (Scheitellinie) aus
nach Art einer Schraubenlinie erstrecken und in einer
Längsnut 70 ausmünden. Am Gegenstück, der Anschluß
hülse 65 des Handstückteils 60, ist ein Führungs
zapfen 71 so befestigt, daß er unabhängig von der
Stellung des Aufnahmeteils 61 beim axialen Zusammen
fügen der Teile 60 und 3 an einer der beiden Gleit
flächen 68, 68a zur Anlage kommt. Bei weiterem axialem
Zusammenfügen wird infolge der schraubenförmigen Wende
lung der Gleitflächen 68, 68a das Aufnahmeteil 61 so
weit gedreht, bis der Zapfen 71 in die Längsnut 70
eingeleitet. An dieser Stelle stehen die drei Rohr
stutzen 62 im Handstückteil 60 angeordneten Buchsen 72
korrespondierend gegenüber. Werden die Handstückteile
axial weiter zusammengefügt, bewegt sich der Zapfen 71
in der Längsnut 70. Durch diesen axialen weiteren Hub
werden die Stutzen 62 in die Buchsen 72 eingeführt.
Das Aufnahmeteil 61 kann vorzugsweise aus zwei Teilen
gebildet sein, einem ersten zylindrischen, die Rohr
stutzen 62 aufnehmenden Körper 58 und einer darauf
aufgesetzten, die Gleitflächen beinhaltenden Hülse 59.
Der Bewegungsverlauf zur Positionierung wird anhand der
Beispiele gemäß Fig. 17 bis 19 deutlich. Diese Figuren
zeigen jeweils die Abwicklung der Gleitflächen über
den gesamten Winkelbereich von 360°. Aus der Darstel
lung in Fig. 17 geht hervor, daß im Falle des Bei
spiels gemäß den Fig. 1 bis 3 sich die Lichtaus
trittsstelle 19 in der Scheitellinie 20 befindet und
korrespondierend dazu im anderen Handstückteil, eben
falls in der Scheitellinie der Gleitflächen 22, 22a,
die Übernahmestelle 23 für den Lichtleiter 24 angeord
net ist. Aus der Darstellung ist entnehmbar, daß, unab
hängig, in welcher Relativlage die Flächen 21, 21a und
22, 22a beim Ankuppeln der Teile zueinander stehen,
durch axiales Annähern der beiden Teile mit den Gleit
flächen ein zwangsläufiges Verdrehen des einen Teils
(Aufnahmeteil 15 in Fig. 2 bzw. 61 in Fig. 15) er
folgt, wodurch die Medienübergabestellen in der End
lage zueinander positioniert werden.
Die Gleitflächen 21,22 brauchen nur bei einem Hand
stückteil über den vollen Winkelbereich vorhanden zu
sein; beim anderen Handstückteil genügt es, wenn die
Gleitfläche nur im vordersten Bereich, also im Bereich
um die Scheitellinie 20, vorhanden ist bzw. wenn, wie
bei der Ausführung nach Fig. 15 und 16, lediglich
ein Führungsglied (Position 71) vorhanden ist.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 18 sind zwei Licht
zuführende Elemente mit Lichtaustrittsstellen 73 und,
diesen entsprechend, zwei Lichtübernahmestellen 74 vor
gesehen. An beiden Handstückteilen sind pro 180 Winkel
grade jeweils zwei Gleitflächen 75, 75a vorgesehen,
die im gekuppelten Zustand mit entsprechenden Gegen
flächen 76, 76a am anderen Teil zur Anlage kommen.
Durch die Aufteilung der Gleitfläche in zwei mal 180°
ergibt sich bei gleicher Baulänge ein steilerer Keil
winkel α, wodurch ein geringerer Kraftaufwand und
damit eine leichtgängigere Verdrehung der Teile gewähr
leistet ist. Eine Verkürzung der Baulänge läßt sich er
zielen, wenn man bei dieser doppelten Anordnung den
Keilwinkel α relativ groß wählt, z. B. wie beim Aus
führungsbeispiel nach Fig. 17.
Die aufgezeigte Version mit doppelter Medienübertragung
hat insbesondere bei Lichtübertragung den Vorteil, daß
bei Ausfall einer Lampe noch eine Lichtquelle vorhanden
ist bzw. daß die Beleuchtungsstärke doppelt so hoch
sein kann wie bei einer Ausführung mit nur einer Lampe.
Bei der Ausführungsform gemäß Abwicklung nach Fig. 19
sind die Anschlußglieder 78, 79 für die Medienübertra
gung nicht in Gleitflächen angeordnet; sie liegen viel
mehr um das Maß (x) zurückgesetzt gegenüber Gleit
flächen 80, 80a, die mit Gegenflächen 81, 81a am anderen
Handstückteil korrespondieren. Die Gleitflächen 80, 80a
erstrecken sich nur über einen Teil des Umfanges, des
sen andere, sich zu 360° ergänzender Teil durch die
Flächen 81, 81a des anderen Teils repräsentiert wird.
Während des Ankopplungsvorganges gleiten die Flächen 80
oder 80a entlang der Gegenflächen 81 bzw. 81a. Beim Er
reichen der Position, bei der die Kante 82 in die Füh
rung 83 eintritt, sind die Anschlußglieder 78, 79 zu den
Gegengliedern 84, 85 im anderen Handstückteil positio
niert, Dadurch, daß die einander gegenüberliegenden
Gleitflächen zusammen einen Winkelbereich von gering
fügig weniger als 360° überdecken, kann nunmehr ein
axialer Hub, der das Ineinandergreifen der Anschluß
glieder 78, 79 in die korrespondierenden Gegenglieder
84, 85 bewirkt, erfolgen. Damit die vorstehenden An
schlußglieder 78, 79 mit ihren Dichtflächen nicht be
schädigt werden, enthält das die Gleitflächen 80, 80a
enthaltende Führungsteil 86 eine Länge (x), die gering
fügig größer ist als die Länge (y) der vorstehenden An
schlußglieder 78, 79.
Bei den bisher beschriebenen Beispielen sind die
Gleitflächen jeweils winkelsymmetrisch angeordnet,
d. h. beide Gleitflächen verlaufen, ausgehend von der
Scheitellinie, symmetrisch zur Achse. Dies hat den Vor
teil, daß die Baulänge sowie der Drehwinkel am günstig
sten sind. Denkbar, und im Rahmen der Erfindung liegt
es auch, die Gleitflächen asymmetrisch anzuordnen oder
auch nur eine Gleitfläche über den gesamten Umfang vor
zusehen, die dann jedoch durch eine achsparallele
Fläche begrenzt ist. In dieser Begrenzungsfläche kön
nen dann vorteilhafterweise die Medien übertragenden
Kupplungsglieder und Gegenglieder angeordnet sein.
Deren Achsen verlaufen dann einerseits parallel
zur Gleitfläche, andererseits um den Mittelpunkt
des die Gleitfläche tragenden Aufnahmeteils. Sofern
die Medien übertragenden Kupplungsglieder ineinander
greifen sollen, muß die Gleitfläche um einen der Ein
griffslänge entsprechenden Betrag verlängert wer
den, d. h. das Ankoppelstück bestreicht im Extremfall
einen größeren Drehwinkel als 360°.
Um eine räumliche Medientrennung von z. B. wasser-
und stromführenden Teilen zu erzielen, ist es vor
teilhaft, mehrere, im Durchmesser abgestufte, Medien
führende Kupplungsglieder aufnehmende Körper (15)
axial hintereinander anzuordnen, die, dem anzukuppeln
den Teil (1) zugewandt, jeweils die Positionierungs
mittel (21) tragen.
Claims (20)
1. Kupplungsvorrichtung zum axialen Verbinden von zwei
Teilen (1, 2; 60, 61) einer zahnärztlichen Handstückanord
nung, bei der die miteinander zu kuppelnden Teile außermittig
angeordnete Kupplungsglieder (19, 62) und Gegenglieder (23, 72)
für eine Medienübertragung enthalten, die im gekuppelten Zu
stand korrespondierend einander gegenüberstehen oder ineinander
eingreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß die miteinander zu kuppelnden Teile (1, 2, 3; 60, 61)
Mittel (21, 22; 68, 71) enthalten, die bei axialem Zusammen
fügen der Teile eine Zwangsführung unter gegenseitiger Ver
drehung der Teile im Sinne einer Positionierung der die Medien
übertragenden Kupplungs- und Gegenglieder (19, 23; 62, 72)
bewirken, und daß die Kupplungsglieder (19, 62) des einen zu
kuppelnden Teiles (2, 3) von einem dort drehbar gelagerten,
die Positionierungsmittel (21, 68) enthaltenden Teil (15,
61) aufgenommen werden.
2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Positionierung
am einen Teil (15, 61) eine Gleitfläche (21, 68) vor
handen ist, gegen die ein am korrespondierenden anderen
Teil (1, 60) angeordnetes Führungsglied (20, 71) bei
axialem Ankuppeln der beiden Handstückteile (1, 2, 3,
60) zur Anlage kommt.
3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Gleitfläche
(21) über den gesamten Drehbereich erstreckt.
4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Führungsglied
eine der Form der Gleitfläche (21) angepaßte Gegenflä
che (22) aufweist.
5. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (21,
22), von einer Scheitellinie (20) ausgehend, beidseitig
um 180° verlaufend angeordnet sind.
6. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gleitflächen (21, 22) wendelförmig verlaufend und
stirnseitig des die Medien führenden Kupplungsglieder
(19, 23; 62, 72) aufnehmenden Aufnahmeteils (15) ange
ordnet sind.
7. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (21,
22) rechtwinklig zur Drehachse angeordnet sind.
8. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Umfang zwei gleiche, um 180° zueinander versetzte
Gleitflächenpaare (75, 75a) vorhanden sind, die in ihrer
Abwicklung einen spitzen Winkel (α) bilden, und daß zwei
um 180° versetzte, vorzugsweise in den Scheitellinien
angeordnete Lichtaustrittsstellen (73) vorgesehen sind
(Fig. 18).
9. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gleitflächen (21, 22) asymmetrisch zur Scheitellinie
(20) angeordnet sind.
10. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
nur eine Gleitfläche am Umfang vorhanden ist und diese
durch eine achsparallele Fläche begrenzt ist.
11. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Begrenzungs
fläche die Medien übertragenden Kupplungsglieder ange
ordnet sind.
12. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei im Durchmesser abgestufte Medien führen
de Kupplungsglieder aufnehmende Körper (15) axial hin
tereinander angeordnet sind, die, dem anzukuppelnden
Teil (1) zugewandt, jeweils die Positionierungsmittel
(21) tragen.
13. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die miteinander korrespondierenden Gleitflächen (21, 22)
von beiden zu kuppelnden Teilen (1, 2) vollständig am
Umfang (360°) angeordnet sind.
14. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Gleitflächen
nur über einen Teil des Umfanges sich erstreckt (Posi
tion 71).
15. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Gleitflächen
(21, 22) sich nur über einen Teil des Umfanges erstrecken,
zusammen jedoch einen Winkelbereich von mehr als
360° überdecken.
16. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 13, da
duch gekennzeichnet, daß zur
Erzielung eines axialen Hubes beide Gleitflächen (21,
22) sich nur über einen Teil des Umfangs erstrecken,
zusammen jedoch einen Winkelbereich von geringfügig
weniger als 360° überdecken (Fig. 19).
17. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das die Medien übertragenden Kupplungsglieder (19, 62)
aufnehmende Teil (15, 61) reibungsarm gelagert ist.
18. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Führungsglied
(71) als Kugellager ausgebildet ist.
19. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Medien übertragenden Kupplungsglieder (19,
62) und die zugehörigen Gegenglieder (23, 72) außerhalb
der Scheitellinie (20, 69) der Gleitflächen (21, 22;
68, 71) angeordnet sind.
20. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Teil eine Anschlußarmatur (3) eines Versorgungsschlauches (4) und das andere Teil ein
Antriebsteil (2) für ein rotierendes Werkzeug (8) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339650 DE3339650A1 (de) | 1983-11-02 | 1983-11-02 | Kupplungsvorrichtung zum axialen verbinden von zwei teilen einer zahnaerztlichen handstueckanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339650 DE3339650A1 (de) | 1983-11-02 | 1983-11-02 | Kupplungsvorrichtung zum axialen verbinden von zwei teilen einer zahnaerztlichen handstueckanordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3339650A1 DE3339650A1 (de) | 1985-05-09 |
| DE3339650C2 true DE3339650C2 (de) | 1991-04-25 |
Family
ID=6213291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833339650 Granted DE3339650A1 (de) | 1983-11-02 | 1983-11-02 | Kupplungsvorrichtung zum axialen verbinden von zwei teilen einer zahnaerztlichen handstueckanordnung |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE3339650A1 (de) |
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| FR2654919A1 (fr) * | 1989-11-27 | 1991-05-31 | Micro Mega Sa | Dispositif de raccordement d'une piece a main ou re-angle de dentisterie sur un support. |
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| DE3132995A1 (de) * | 1981-08-20 | 1983-03-03 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Zahnaerztliche handstueckanordnung |
| DE3215219A1 (de) * | 1982-04-23 | 1983-10-27 | Kaltenbach & Voigt Gmbh & Co, 7950 Biberach | Zahnaerztliches handstueck |
-
1983
- 1983-11-02 DE DE19833339650 patent/DE3339650A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3339650A1 (de) | 1985-05-09 |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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