DE3333989C2 - Digitaler Oszillograph - Google Patents

Digitaler Oszillograph

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DE3333989C2
DE3333989C2 DE3333989A DE3333989A DE3333989C2 DE 3333989 C2 DE3333989 C2 DE 3333989C2 DE 3333989 A DE3333989 A DE 3333989A DE 3333989 A DE3333989 A DE 3333989A DE 3333989 C2 DE3333989 C2 DE 3333989C2
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Abstract

Signalverarbeitungssystem, das Ladungsübertragungsschaltungen für eine schnelle Signaleingabe und eine langsame Signalausgabe verwendet. Ein analoges Gegentakteingangssignal liegt an zwei Ladungsübertragungsschaltungen (18A, 20A, 22A; 18B, 20B, 22B), wobei die Taktimpulse, die an diesen Schaltungen anliegen, um einen halben Taktzyklus gegeneinander verschoben sind. Die Ausgangssignale von den beiden Ladungsübertragungsschaltungen (18A, 20A, 22A; 18B, 20B, 22B) werden differentiell addiert, so daß der Dunkelstrom und das taktbezogene Rauschen in den Ladungsübertragungsschaltungen unterdrückt werden und sich eine doppelte Tastgeschwindigkeit ergibt.

Description

3 4
Obertragungsfaktoren, der Fehlanpassung der Ljneari- quenz der komplementären Taktimpulse CLK und CLK tat und aufgrund von Änderungen in diesen Unterschie- aüT das Ausgangssignal von der Triggerschaltung 36 anden zwischen den beiden Schaltungen mit Änderungen sprechend. Ein Taktgenerator 40 erzeugt die oben bein der Temperatur zunimmt Es ist dabei wichtig zu schriebenen Eingangstastiaktimpulse S-A und S-B, die erkennen, daß das taktbezogene Rauschproblem nicht 5 Transporttaktiinpulse T-A und T-B und die Ausgangsmit dem Taktsignal selbst zu tun hat sondern aus der tasttaktimpulse S/H-A und S/H-B nach Maßgabe der Taktung verschiedener Schaltungen in abwechselnden Signale FI, CLK und CLK von der Zeitbasissteuerschal-Halbtaktzyklen entsteht so daß ein mit der Taktfre- tung38.
quenz in Bezug stehendes Rauschen auftritt F i g. 2 zeigt das Schaltbild des Taktgenerators 40, der
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- io aus zwei Eingangstasttaktgeneratoren 42-A und 42-B,
gründe, die Zugriffsgeschwindigkeit (Tastgeschwindig- zwei Transport/Ausgangstasttaktgeneratoren 44-A und
keit) bei gleichzeitiger Dunkelstrom- und Taktrausch- 44-.B und zusätzlichen logischen Verknüpfungsschaltun-
unterdrückung zu erhöhen. gen besteht Der Taktgenerator 40 wird im einzelnen
Diese Aufgabe wird bei einem digitalen Oszillogra- anhand des Zeitdiagramms von F i g. 3 beschrieben. Im
phen der eingangs genannten Art erfindungsgemäß 15 Eingangstasttaktgenerator 42-A empfängt eine Puffer-
durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Pa- schaltung 46 das Taktsignal CLK von der Zeitbasissteu-
tentanspruchs 1 gelöst erschaltung 38. Das nicht invertierte Ausgangssignal A
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den von der Pufferschaltung 46 liegt direkt an einem
Figuren der Zeichnung dargestellten Ausfilhrungsbei- ODER(NOR)-Glied 48 und das invertierte Ausgangssi-
spieis näher erläutert Es zeigt 20 gnal vom Puffer 46 wird um etwa 6 ns in einer Verzöge-
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäß rungsschaltung 50 verzögert, die aus einem Widerstand,
ausgebildeten digitalen Oszillographen; zwei Induktivitäten und zwei Kondensatoren aufgebaut
F i g. 2 ein Schaltbild eines Taktgenerators nach ist, und als verzögertes Signal B an das ODER-Glied 48
F i g. 1; gelegt. Das nicht invertierte und das invertierte Aus-
Fig.3 Signalverläufe im Taktgenerator nach Fig.2; 25 gangssignal vom ODER-Glied 48 liegen an dem inver-
und tierenden oder nicht invertierenden Eingang einer Puf-
F i g. 4 Signalverläufe im Oszillographen nach F i g. 1. ferschaltung 52, so daß die Pufferschaltung 52 den Aus-
In F i g. 1 ist das Blockschaltbild eines Ausführungs- gangsimpuls C mit einer Impulsbreite von 6 ns synchron beispiels eines digitalen Oszillographen dargestellt, bei mit der abfallenden Flanke des Taktimpulses CLK erdem ein analoges Eintakteingangssignal über einen Ein- 30 zeugt Der Ausgangsimpuls C wird über ein NAND-gangsanschluß tO und ein Dämpfungsglied 12 an einem Glied 54 als Inverter auf einen komplementären Ver-Phasenumkehrverstärker 14 liegt, der zweckmäßiger- stärker 56 übertragen, um das Eingangstastsignal S-A weise ein Differenzverstärker sein kann, an dessen in- mit einer Breite von 6 ns synchron mit dem Impuls C zu vertierendem Eingang eine Bezugsspannung liegt Das erzeugen. Da der Aufbau des Eingangstasttaktgenera-Gcgentaktausgangssignal des Verstärkers 14 liegt an 35 tors 42-ß gleich dem des Generators 42-Λ ist wird er zwei Ladungsübertragungsschaltungen 16. Bei dem be- nicht nochmals im einzelnen beschrieben. Der Generavorzugten Ausführungsbeispiel sind die Schaltungen 16 tor 42-B empfängt jedoch den Taktimpuls CLK, der um in einer integrierten Schaltung kombiniert, die zweika- einen halben Zyklus bezüglich des Taktimpuises CLK nalige Ladungskoppelschaltung enthält, die aus La- verschoben ist, so daß der Eingangstasttaktimpuls S-B dungseingabeschaltungen 18Λ —185, analogen Schiebe- 40 von diesem Generator um einen halben Zyklus bezügregistern 20Λ—205 und Ausgangsverstärkern 22A — Hch des Impulses S-A verschoben ist.
22ß bestehen. Die Ladungsübertragungsschaltungen 16 Der Steuerimpuls FIfür die Schnelleingabe liegt über können integrierte Schaltungen vom Typ SL 9204 oder ein NOR-Glied 58 an einem NOR-Glied 60, wobei die 321A sein. Das invertierte und das nicht invertierte Aus- Verknüpfungsglieder 58 und 60 als Inverter arbeiten. Es gangssignal vom Verstärker 14 liegen somit an den La- 45 versteht sich, daß der Impuls FI bei der Schnelleingabe dungseingabeschaltungen 18Λ und \%B jeweils. Die einen hohen Pegel und bei der Langsamausgabe einen duale Ladungsübertragungsschaltung 16 wird durch niedrigen Pegel hat. Der Pegel des Impulses FI steuert Eingangstasttaktimpulse S-A und S-B, die an den Schal- die Frequenz der Taktimpulse CLK und CLK, was betungen 18Λ und 185 liegen, Transporttaktimpulse T-A deutet, daß die Frequenz bei hohem Pegel des Impulses und T-B, die an den analogen Schieberegistern 20Λ und 50 FI größer als die Frequenz bei niedrigem Pegel des 20ß liegen, und Ausgangstasttaktimpulsen S/H-A und Impulses FI ist, wie es in F i g. 3 dargestellt ist Inverter S/H-B gesteuert, die an den Ausgangsverstärkern 22Λ 62 und 64 kehren die Taktimpulse CLK und CLK jeweils und 22ß liegen. Die Ausgangssignale von den Verstär- um. Im Transport/Ausgangstasttaktgenerator 44-A kern 22A und 22B liegen an einem Differenzverstärker empfängt ein NAND-Glied 66 die Ausgangsimpulse 24, der vorzugsweise eine hohe Gegentaktunterdrük- 55 vom NOR-Glied 60 und vom Inverter 62, nämlich den kung hat. Ein Analog-Digital-Wandler 28, beispielsweise Impuls FI und den umgekehrten Taktimpuls CLK, wovom Typ 5318 IC wandelt das analoge Ausgangssignal bei das Ausgangssignal vom Verknüpfungsglied 66 um vom Verstärker 24 entsprechend einem Startumwand- etwa 10 ns mit einer Verzögerungsschaltung 68 verzölungssignal SC in ein digitales Signal um, wobei das gert wird, die aus einem Widerstand und einem Kondendigitalisierte Signal in einem Digitalspeicher 30 gespei- 60 sator besteht, um einen verzögerten Impuls D zu erzeuchcrt wird. Das im Speicher 30 gespeicherte Signal wird gen.
durch einen Digital-Analog-Wandler 32 in ein analoges Es versteht sich, daß der Impuls Deinen hohen Pegel
Signal umgewandelt, um dieses an einer Anzeigeeinrich- hat, wenn der Impuls FI auf dem niedrigen Pegel liegt,
tung 34 in der geforderten Weise anzuzeigen. Ein Teil da das Verknüpfungsglied 66 durch den niedrigen Pegel
des Ausgangssignals vom Verstärker 24 liegt an einer 65 des Signals vom Verknüpfungsglied 60 gesperrt wird.
Triggerschaltung 36 und eine Zeitbasissteuerschaltung Ein NAND-Glied 70 empfängt den Ausgangssignalpe-
38 erzeugt ein Steuersignal FI für die Schnelleingabe gel vom NOR-Glied 58 und den Ausgangsimpuls //vom
und das Startumwandlungssignal SCund ändert die Fre- Inverter 62, wobei der Ausgangsimpuls vom Verknüp-
fungsglied 70 um etwa 35 ns mit einer Verzögerungsschaltung 72 verzögert wird, die aus einem Widerstand und einem Kondensator besteht, um einen verzögerten Impuls Ezu erzeugen. Es versteht sich, daß der Impuls E einen hohen Pegel hat, wenn der Impuls Fl auf einem hohen Pegel liegt, da das Verknüpfungsglied 70 durch den niedrigen Signalpegel vom Verknüpfungsglied 58 gesperrt wird. Ein NAND-Glied 74 empfängt die Impulse D und Fund der Ausgangsimpuls Fvom NAND-Glied 74 liegt direkt über einer Verzögerungsschaltung 78 an einem NAND-Glied 76. Der Ausgangsimpuls vom NAND-Glied 76 ist gegenüber dem Impuls Faufgrund der Verzögerungsschaltung 78 leicht abgewandelt und liegt an einem komplementären Verstärker 80, um den Transporttaktimpuls T-A zu erzeugen, der dem Eingangstastimpuls S-A nacheilt. Ein NAND-Glied 82 empfägt die Impulse D, E und H, wobei der Ausgangsimpuls vom NAND-Glied 82 durch einen komplementären Verstärker 84 verstärkt wird, um den Ausgangstasttaktimpuls S/H-A zu erzeugen. Der Impuls S/H-A hat eine Breite von etwa 10 ns und 35 ns, wenn der Impuls FI auf dem hohen Pegel und dem niedrigen Pegel jeweils liegt, was eine Folge der Verzögerungsschaltungen 68 und 72 ist Da der Aufbau des Transport/Ausgangstasttaktgenerators 44-5 gleich dem des Generators 44-A ist, wird er nicht im einzelnen beschrieben. Der Generator 44-A empfängt jedoch den Ausgangsimpuls vom Inverter 64, so daß der Transporttaktimpuls T-B und der Ausgangstastimpuls S/H-B um einen halben Zyklus bezüglich der Impulse T-A und S/H-A jeweils verschoben sind. Die Phasenbeziehungen der Impulse S, Fund S/H hängen von der Charakteristik der dualen Ladungsübertragungsschaltung 16 ab. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden bei der schnellen Eingabe die Eingangstast- und die Ausgangstastimpulse somit an der vorderen Flanke des Taktimpulses ausgelöst. Der Transporttaktimpuls wird dann 10 ns später an der abfallenden Flanke des Ausgangstastimpulses ausgelöst Bei der langsamen Ausgabe werden die Eingangstast- und die Ausgangstasttaktimpulse an der vorderen Flanke des Taktimpulses ausgelöst und wird der Transporttaktimpuls 35 ns später an der abfallenden Flanke des Ausgangstastimpulses ausgelöst.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist wird die Eingangssignalwellenform, die beispielsweise eine Dreieckwellenform ist, auf eine geeignete Amplitude durch das Dämpfungsglied 12 gedämpft und wird die gedämpfte Wellenform durch den Verstärker 24 in ein Gegentaktsignal / und /umgewandelt Wenn bei der schnellen Eingabe der Eingangstasttaktimpuls S-A auf einen hohen Pegel kommt (was bedeutet, daß der Taktimpuls CLK auf einen niedrigen Pegel geht), wird die Wellenform / durch die Ladungseingabeschaltung 18Λ getastet Wenn in ähnlicher Weise der Eingangstasttaktimpuls S-B auf einen hohen Pegel kommt (was bedeutet daß der Taktimpuis CLK auf einen hohen Pegel kommt), wird die Wellenform/durch die Ladungseingabeschaltung 18S getastet In F i g. 4 zeigen Punkte auf den Wellenformen / und /die getasteten Punkte. Die Ladungseingabeschaltungen 18Λ und 185 wandeln die getasteten Spannungen in Ladungen K und L um. Es versteht sich, daß die getasteten Punkte auf der Wellenform / um einen halben Taktzyklus bezüglich der getasteten Punkte auf der Wellenform / verschoben sind. Bei den nächsten Transporttaktimpulsen T-A und T-B werden die Ladungen durch die Transporttaktimpulse in die Analogschieberegister 20/4 und 205 verschoben, von denen jedes beispielsweise 455 Zellen hat Bei den folgenden Taktzyklen verschieben die Transporttaktimpulse die Ladungen von Zelle zu Zelle, bis die Ladungen die 455. Zelle erreichen. Die Ladungen an den 455. Zellen verlassen die analogen Schieberegister 20/4 und 20S auf die Transporttaktimpulse T-A und T-B ansprechend. Die höchste Taktimpulsfrequenz ist durch die Charakteristik der dualen Ladungsübertragungsschaltung 16 bestimmt.
Wenn die Triggerschaltung 36 einen Auslösepunkt von der Ausgangssignaiwellenform vom Verstärker 14 wahrnimmt, erzeugt die Schaltung 36 einen Triggerimpuls, der an die Zeitbasissteuerschaltung 38 gelegt wird. .-Nach Ablauf eines vorbestimmten Zeitintervalles an- & schließend an die Erzeugung des Triggerimpulses an- *■ dert die Schaltung 38 den Ausgangszustand von der g schnellen Eingabe auf die langsame Ausgabe, was be- ν deutet, daß der Schnelleingabesteuerimpuls FI auf den ;; niedrigen Pegel kommt und die Frequenz der Taktimpulse CLK und CLK niedriger als vorher wird. Zu Be- },■ ginn der langsamen Ausgabe schieben die Ausgangstasttaktimpulse S/H-A und S/H-B jeweils die Ladungen der 455. Zelle der analogen Schieberegister 20/4 und ' 205 in die Ausgangsverstärker 22/4 und 225, die die Ladungen in Spannungen K'und L'zurückwandeln und : diese Spannungen an den Differenzverstärker 24 legen. Die Wellenformen der Spannungen K' und L' sind jeweils ähnlich den Ladungswellenformen K und L und werden gehalten, bis sie fortgeschrieben werden. Die differentiel getasteten Spannungen, die an den Ausgängen der dualen Ladungsübertragungsschaltung 16 erzeugt werden, kommen von zwei verschiedenen Tast- : taktimpulsflanken, was bedeutet daß ein Unterschied von einem halben Taktzyklus zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Kanal A (der aus den Blöcken 18/4,20Λ und 2ZA besteht) die —Seite des Ausgangssignales des Verstärkers 14 tastet und dem Zeitpunkt an dem der Kanal 5 (der aus den Blöcken 185, 205 und 225 besteht) die + Seite tastet. Die Ausgangssignaiwellenform M vom Verstärker 24 ist immer die Summe der letzten Ausgangsspannungen von beiden Kanälen der dualen Ladungsübertragungsschaltung 16. Als Folge der Summierung ergibt sich, daß ein von einem Kanal ausgegebener Fehler in allen getasteten Signalen vorliegt so daß das Ausgangssignal unverändert erscheint Das verhindert daß ein taktbezogenes Rauschen dem Signal zuaddiert wird. Durch das differentielle Kombinieren der beiden Ausgangsspannungen der dualen Ladungsübertragungsschaltung 16 heben sich weiterhin die Dunkelströme in beiden Kanälen der dualen Ladungsübertragungsschaltung 16 auf. Das trifft insbesondere dann zu, wenn beide Kanäle auf demselben Plättchen vorgesehen sind, da die Dunkelströme übereinstimmen werden. Andererseits ist die Tastgeschwindigkeit der Wellenform M vom Verstärker 24 bezüglich der Tastgeschwindigkeit jedes Kanals der dualen Ladungsübertragungsschaltung 16 verdoppelt
Da bei der langsamen Ausgabe das Startumwandlungssignal SC von der Zeitbasissteuerschaltung 38 an dem Analog-Digital-Wandler 28 liegt wandelt der Analog-Digital-Wandler 28 die Wellenform M in ein digitales Signal um, das im Speicher 30 gespeichert wird. Der Analog-Digital-Wandler 28 kann ein mit geringen Kosten verbundener langsam arbeitender Analog-Digital-Wandler sein, da die Taktfrequenz für die duale Ladungsübertragungsschaltung 16 bei der langsamen Ausgabe niedrig ist Das in F i g. 1 dargestellte System kann daher ein schnelles analoges Signal mit einem langsam arbeitenden Analog-Digital-Wandler 28 digitalisieren.
Das digitale Ausgangssignal vom Speicher 30 wird durch den Digital-Analog-Wandler 32 in ein analoges Signal umgewandelt, um es an der Anzeigeeinrichtung 34 anzuzeigen.
Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, daß gemäß der Erfindung die abwechselnd mit einem Differenzverstärker getasteten Ausgangssignale der Ladungsübertragungsschaltung dazu benutzt werden, für eine Aufhebung des Dunkelstromes, eine doppelte Tastgeschwindigkeit, eine doppelte Anzahl von Signalproben und eine Unterdrückung des taktbezogenen Rauschens zu sorgen.
Es versteht sich, daß an dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung viele Änderungen vorgenommen werden können. Beispielsweise kann die Ladungsübertragungsschaltung statt eines Ladungskopplungsschaltelementes eine Eimerkettenschaltung sein. Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel waren zweikanalige Ladungskopplungsschaltungen auf demselben Plättchen der integrierten Schaltungen vorgesehen, es können jedoch auch zwei integrierte Schaltungen mit je einer Ladungskopplungsschaltung vorgesehen sein, von denen jede einen Kanal aufweist, wenn deren Charakteristiken im wesentlichen einander gleich sind. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel können eine weitere Ladungsübertragungsschaltung, ein weiterer Phasenumkehrverstärkcr und ein weiterer Differenzverstärker zusätzlich vorgesehen sein, wobei der zusätzliche Phasenumkehrverstärker dasselbe Eingangssignal empfängt, das am Verstärker 14 liegt, die Eingangs- und Ausgangstasttaktimpulse und der Transporttaktimpuls an der zusätzlichen Ladungsübertragungsschaltung bezüglich der Impulse an der Ladungsübertragungsschaltung 16 um 90° phasenverschoben sind und das Ausgangssignal vom zusätzlichen Differenzverstärker zum Ausgangssignal vom Verstärker 24 zuaddiert wird, der zusätzliche Phasenumkehrverstärker kann dann fehlen, wenn der Verstärker 14 ein ausreichendes Ausgangssignal liefert. In diesem Fall ist die Tastgeschwindigkeit vervierfacht
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
$5
65

Claims (6)

1 2 Die Erfindung betrifft einen digitalen Oszillographen Patentansprüche: nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Digitale Oszillographen digitalisieren ein analoges
1. Digitaler Oszillograph mit Eingangssignal, speichern die digitalisierten Signaldar-
5 Stellungen in einem Speicher und wandeln anschließend
a) einem Verstärker (14) zur Umsetzung eines Ein- das gespeicherte digitale Signal zur Anzeige in ein anatakt-Eingangssignals in ein Gegentaktsignal, loges Signal um. Bei derartigen digitalen Oszillographen
b) mit einer ersten und zweiten, das Gegentaktsi- werden schnell arbeitende Analog-Digital-Wandler zur gnal vom ersten Verstärker (14) aufnehmenden Verarbeitung eines schnellen Eingangssignales benötigt, Ladungsübertragungsschaltung(18A 185,) und io die jedoch teuer und komplex aufgebracht sind. Es sind
c) mit einem einen Taktimpuls in die erste und Signalverarbeitungssysteme vorgeschlagen worden, die zweite Ladungsübertragungsschaltung (18Λ, dieses Problem dadurch lösen, daß sie ein schnelles ana- t8B) einspeisenden Taktgenerator (40), wobei loges Signal in ein langsames analoges Signal umwandder Taktimpuls für die erste Ladungsübertra- len, so daß preiswerte langsam arbeitende Analog-Digigungsschaltung (18A> um eine halbe Taktperio- is tal-Wandler verwendet werden können. Diese Signalde in bezug auf den Taktimpuls für die zweite Verarbeitungssysteme sind bei vielen Arten von elektro-Ladungsübertragungsschaltung (18B) verscho- nischen Geräten einschließlich digitaler Oszillographen ben ist, zweckmäßig.
Bekannte Signalverarbeitungssysteme, wie sie bei-
gekennzeichnetdurch 20 spielsweise in »IEEE Transactions on Circuits and Systems«, Vol. CAS-21, Nr. 4 JuIi 1974, Seiten 502 bis 510
d) einen Differenzverstärker (24) zum Addieren beschrieben sind, umfassen Ladungsübertragungsschalder Ausgangssignale der ersten und zweiten La- tungen, wie beispielsweise Ladungskopplungsschaltundungsübertragungsschaltung (18A 18B), gen, Eimerkettenschaltungen und MLOS-Diodenanord-
e) einen Analog-Digital-Wandler (28) zur Umset- 25 nungen sowie die dafür vorgesehenen Steuerschaltunzung des analogen Ausgangssignals des Diffe- gen. Eine Ladungsübertragungsschaltung stellt in an renzverstärkers (24) in ein Digitalsignal, sich bekannter Weise ein analoges Schieberegister dar,
f) einen Speicher (30) zur Speicherung des Digi- das aus einer Vielzahl von Ladungsspeicherzellen betalsignals des Analog-Digital-Wandlers (28), steht. Bei einem herkömmlichen Signalverarbeitungssy-
g) einen Digital-Analog-Wandler (32) zur Umset- 30 stern wird das analoge Eingangssignal getastet und mitzung des Digitalsignals des Speichers (30) in ein tels eines schnellen Taktsignals von Zelle zu Zelle übcr-Analogsignal und tragen, wobei die gespeicherten Ladungen zum Ausle-
h) eine Anzeigeeinrichtung (34) zur Anzeige des sen mit einem langsamen Taktsignal verschoben wer-
Analogsignals des Digital-Analogwandlers (32). den, um ein langsames analoges Signal zu erhalten. Die-
35 ses herkömmliche System hat insofern einige Nachteile,
2. Digitaler Oszillograph nach Anspruch 1, da- als die Signalzugriffsgeschwindigkeit auf die maximale durch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Taktgeschwindigkeit oder Frequenz der Ladungsüber-Ladungsübertragungsschaltung(18A20A 22Λ; 18B, tragungsschaltung begrenzt ist und das Ausgangssignal 7OB, 22B) Ladungskoppelschaltungen sind. von der Ladungsübertragungsschaltung durch den Dun-
3. Digitaler Oszillograph nach Anspruch 1, da- 40 kelstrom der Schaltung verändert ist.
durch gekennzeichnet, daß die Charakteristiken der Ein zweites bekanntes mit einem in JP-Patent Ab-
ersten und der zweiten Ladungsübertragungsschal- stract 54-52 954 beschriebenen System vergleichbares
tung (18A 2OA 224; 18ß, 20ß, 22B) im wesentlichen Signalverarbeitungssystem stellt bezüglich des Dunkel-
einander gleich sind. stromes insofern eine Verbesserung dar, als es ein Ein-
4. Digitaler Oszillograph nach Anspruch 3, da- 45 takteingangssignal in ein Gegentaktsignal mit einem durch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Phasenumkehrverstärker umwandelt, das Gsgentaktsi-Ladungsübertragungsschaltung (18A 2OA 22/4; 18ß, gnal an zwei Ladungsübertragungsschaltungen legt, die 205, 22B) in Form einer einzigen integrierten Schal- durch dasselbe Taktsignal getaktet werden und die Austung vorgesehen sind. gangssignale von den beiden Schaltungen mit einem
5. Digitaler Oszillograph nach Anspruch 2, da- 50 Differenzverstärker mit hoher Gleichtaktunterdrükdurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Ladungs- kung wahrnimmt. Dieses Verfahren unterdrückt einen Übertragungsschaltungen (18A 20Λ, 22A; 18B, 2OB, unerwünschten Dunkelstrom, die Taktgeschwindigkeit 22) eine Ladungseingabeschaltung (18A 18B) zum oder Taktfrequenz bleibt jedoch unverändert.
Tasten der Eingangsspannung und zum Umwandeln In ein drittes bekanntes Signalverarbeitungssystem
der getasteten Spannung in eine Ladung, ein analo- 55 wird die Signalzugriffsgeschwindigkeit dadurch verbcs-
ges Schieberegister (2OA 20S^ zum Verschiebender sert, daß das analoge Eingangssignal parallel an zwei
Ladung von der Ladungseingabeschaltung (18A Ladungsübertragungsschaltungen gelegt wird, wobei
18£^ und einen Ausgangsverstärker (22A 22B) zum die beiden Schaltungen in Gegenphase getaktet werden,
Umwandeln der Ladung vom analogen Schieberegi- so daß das Eingangssignal abwechselnd bei jedem hal-
ster(20A20Äy>in eine Spannung umfaßt. 60 ben Taktzyklus getaktet wird und analoge Ausgangssi-
6. Digitaler Oszillograph nach Anspruch 1, da- gnale dementsprechend von den beiden Schaltungen bei durch gekennzeichnet, daß der Taktgenerator (40) abwechselnden Halbtaktzyklen abgenommen werden, die Frequenz der Taktsignale auf ein Triggersignal Indem dieselbe Taktfrequenz wie beim ersten herentsprechend, das vom Eintakteingangssignal erhal- kömmlichen System verwandt wird, wird in diesem Fall ten wird, von einem hohen Wert auf einen niedrigen 65 die effektive Taktfrequenz verdoppelt. Zusätzlich zu der Wert ändert. Schwierigkeit des Dunkelstromes tritt jedoch ein taktbezogenes Rauschproblem auf, das aufgrund der
Gleichspannungsversetzung, der Fehlanpassung der
DE3333989A 1982-10-18 1983-09-20 Digitaler Oszillograph Expired DE3333989C2 (de)

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