DE3329796C2 - Gelenkverbindung für einen Schriftgutordner - Google Patents

Gelenkverbindung für einen Schriftgutordner

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DE3329796C2
DE3329796C2 DE19833329796 DE3329796A DE3329796C2 DE 3329796 C2 DE3329796 C2 DE 3329796C2 DE 19833329796 DE19833329796 DE 19833329796 DE 3329796 A DE3329796 A DE 3329796A DE 3329796 C2 DE3329796 C2 DE 3329796C2
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DE19833329796
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Burkhardt 7000 Stuttgart Leitner
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Leitner GmbH
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Leitner 7050 Waiblingen GmbH
Leitner GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
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    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
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    • B42F13/0006Covers for loose-leaf binders
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gelenkverbindung für einen Schriftgutordner, der aus einem Rükkenteil und zwei Deckplatten besteht, die an den Rükkenteil mittels Scharniere bildender flächig ausgebildeter Laschen angelenkt sind, die durch einerseits in den Randbereichen des Rückenteils und andererseits in den Randbereichen der Deckplatten befindliche, einander paarweise gegenüberstehende Durchbrüche hindurchgreifen und durch Widerlager od. dgl. gegen ein Herausrutschen aus den Durchbrüchen gesichert sind.
Durch die französische Patentschrift 11 50 049 ist eine Gelenkverbindung für aus plattenförmigen Teilen bestehende Abdeckungen wie beispielsweise Vorleger od. dgl. bekannt, bei der die aus Kunststoff gefertigten Teile durch desgleichen aus Kunststoff bestehende Zapfen verbunden sind, die durch in den Rändern der betreffenden Teile befindliche Durchbrüche hindurchgreifen und an ihren freien Enden kopfähnliche, als Widerlager dienende Verstärkungen aufweisen.
Ferner ist noch ein im deutschen Patentamt benutzter Schriftgutordner vorbekannt, bei dem die beiden Deckplatten statt durch einen Rücken mittels flexibler Bänder gelenkig miteinander verbunden sind, die durch in dem Randbereich der Deckplatten befindliche Schlitze hindurchgezogen sind. Bei einem solchen Schriftgutordner läßt sich zwar der Abstand zwischen den Deckplatten und damit auch das Fassungsvermögen dieses Ordners leicht verändern und somit den jeweiligen Gegebenheiten anpassen, infolge der nur durch diese Bänder bewirkten Gelenkverbindung ist dieser Ordner jedoch einer robusten Behandlung nicht gewachsen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die durch die zuvor erwähnte französische Patentschrift 11 50 049 im Prinzip vorbekannte Gelenkverbindung auch bei einem Schriftgutordner der anfangs erwähnten Gattung anzuwenden und einen Schriftgutordner zu schaffen, der auch als Massenartikel einfach und kostengünstig hergestellt werden kann und allen in der Praxis auftretenden Beanspruchungen gewachsen ist
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die einander gegenüberstehenden Ränder der Deckplatten und des Rückenteils gegen das Ιηΐκ re des Schriftgutordners abgebogen und die Durchbrüche in den Stegen der abgebogenen Teile eingearbeitet sind, wobei die an den beiderseitigen Laschenenden befindlichen Widerlager als zur Laschenlängsachse quer stehende Lappen ausgebildet sind. Infolge der Abbiegung=n der Ränder der beiden Deckplatten sowie des Rükkenteils sind diese nicht nur besonders steif und widerstandsfähig, sondern gewährleisten auch eine exakte Lagerung und Fixierung der Laschenenden. Bei einer zu bevorzugenden Ausführungsform, bei der die Ränder der Deckplatten und des Rückenteils unter Bildung eines Spaltes jeweils um 180° umgebogen sind, können die Laschenenden dann jeweils zwischen den Deckplatten bzw. dem Rückenteil und den dazugehörigen umgebogenen Teilen fest eingeklemmt sein, wodurch eine zusätzliche Fixierung der Laschenenden bewirkt wird.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer auf der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsform sowie den sich hieran anschließenden Ansprüchen.
Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht eines offenen, für Schriftgut geeigneten Ordners,
Fig.2 eine Stirnansicht desselben in Richtung des Pfeiles A,
F i g. 3 einen Ausschnitt aus der F i g. 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig.4 eine der Fig.2 entsprechende teilweise Darstellung des geschlossenen Ordners und
F i g. 5 einen Ausschnitt aus der F ■ =j. 4 in vergrößertem Maßstab.
Der in der F i g. 1 gezeigte Schriftgu'tordner 1 besteht aus einer unteren Deckplatte 2 sowie einer oberen Deckplatte 3. Zwischen diesen beiden Deckplatten 2 und 3 befindet sich außerdem ein mit 4 bezeichneter Rückenteil. Sowohl die beiden Deckplatten 2 und 3 als auch der Rückenteil 4 bestehen dabei aus Aluminium. An den einander zugekehrten Seiten weisen die beiden Deckplatten 2 und 3 sowie auch der Rückenteil 4 mit 5 bis 6 bezeichnete Umbördelungen auf, deren Breiten a,
so ύ und c unterschiedlich bemessen sind.
Zur Verbindung der beiden Deckplatten 2 und 3 mit dem Rückenteil 4 dienen mit 9 bezeichnete Laschen, die aus einem sehr elastischen, aber widerstandsfähigen Material bestehen und durch in den Umbörderlungen 5 bis 8 befindliche, einander gegenüberstehende Durchbrüche 10 hindurchgreifen. Damit diese Laschen 9 nun nicht durch diese Durchbrüche 10 hindurchrutschen, sind an den den Umbörderlungen 5 und 8 benachbarten Enden der Laschen 9 zu deren Längsachsen querstehende Lappen 11 angeformt, die beiderseits über den benachbarten Durchbruch 10 hinausragen. An den dem Rückenteil 4 zugekehrten Enden dieser Laschen 9 dagegen sind nach oben vorstehende Widerlager 12 angeformt, die jeweils die Kante 13 der betreffenden Umbörderlung 6 oder 7 des Rückenteils 4 hintergreifen.
Um den als Gelenk dienenden elastischen Laschen 9 einen sicheren und unverrückbaren Sitz zu geben, ist es vorteilhaft, wenn nach dem I lindurchstrecken der La-
η 9 durch die einander gegenüberstehenden Durch- :he 10, die Umbörderlungen 5 und 6 bzw. 7 und 8 xt zusammengedrückt werden, daß die Laschenen- und Lappen 11 zwischen den Deckplatten 2 und 3 ie dem Rückenteil 4 und den zugehörigen Umbör- 5 ungen 5 bis 8 sicher und fest eingeklemmt sind rie sich weiter noch aus den F i g. 1,2 und 4 ergibt, so η der Oberseite 14 der zur unteren Deckplatte 2 irigen Umböraerlung 8 noch einu Ringösenautoma-7 bekannter Bauart angebracht 10
15
20
25
30
igszeichenliste Schriftgutordner
1 Deckplatte untere
2 Deckplatte oben
3 Rückenteil
4 Umbörderlung von 2
5 Umbörderlung von 4
6 Umbörderlung von 4
7 Umbörderlung von 3
8 Laschen
9 Durchbrüche
10 Enden von 9
11 Lappen
12 Enden
13 Widerlager
14 Kante
15 Oberseite von 8
16 Ringösenautomatik
17 = Breite von 5
a = Breite von 6 und 7
b = Breite von 8
C = Pfeil
A Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gelenkverbindung für einen Schriftgutordner, der aus einem Rückenteil und zwei Deckplatten besteht, die an den Rückenteil mittels Scharniere bildender flächig ausgebildeter Laschen angelenkt sind, die durch einerseits in den Randbereichen des Rükkeriteils und andererseits in den Randbereichen der Deckplatten befindliche, einander paarweise gegenüberstehende Durchbrüche hindurchgreifen und durch Widerlager od. dgL gegen ein Herausrutschen aus den Durchbrüchen gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberstehenden Ränder der Deckplatten (2, 3) und des Rückenteils (4) gegen das Innere des Schriftgutordners (1) abgebogen und die Durchbrüche (10) in den Stegen der abgebogenen Teile (5,6,7,8) eingearbeitet sind, wobei die an den beiderseitigen Lascheitsnden befindlichen Widerlager als zur Laschenlängsachse quer siehende Lappen (11. 12) ausgebildet sind.
2. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Deckplatten (2, 3) und des Rückenteils (4) unter Bildung eines Spaltes jeweils um 180° umgebogen sind.
3. Gelenkverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschenenden jeweils zwischen den Deckplatten (2,3) brw. dem Rückenteil (4) und den dazugehörigen umgebogenen Teilen (5,6,7, 8) eingeklemmt sind.
DE19833329796 1983-08-18 1983-08-18 Gelenkverbindung für einen Schriftgutordner Expired DE3329796C2 (de)

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